Dora schrieb:

11. November 2019

So logisch und sympathisch vieles von dem klingt, was du hier verbreitest, lieber payoli, aber irgendwie bist du für mich dennoch ein präpotenter Pinsel. Denn wie willst Du so genau wissen, was richtig und gut für alle ist? Du bist doch auf einem Egotrip! Warum willst du da andere auch noch mit reinreißen? …

Liebe Dora!
Ich bin ein selten verwöhntes und unendlich geliebtes Einzelkind.
Ich hatte einen Vater der alles logische, handwerkliche, kreative beherrschte.
Ich habe eine Mutter, die mit allen, – die sozial und gesellschaftlich alles, konnte.

Einzig auf Grund dieser Geschenke weiß ich aus eigener Erfahrung WIE wichtig es ist, geliebt inmitten von ebenfalls Geliebten aufzuwachsen.
Oder anders gesagt: Warum sollte ich mit diesen Bedingungen nicht in mir ruhen und alles können!?
Dass ich auch noch durch meine Neugierde, durch meine Interessen, durch meine Studien, belegen kann, dass all diese Benefits für alle gelten, sind genau diese ‚Ausflüsse‘ die du und viele andere auf meinem blog genießen dürft

Klar werden viele denken: ‚Ich will aber nicht paradiesisch leben. Ich will alles und das sofort‘. Ist auch ok. Doch es lässt sich lückenlos und wissenschaftlich ‚wasserdicht‘ nachweisen, dass dafür zu bezahlen ist. Das hab nicht ich erfunden. Das sind Naturgesetz-, Wissenschafts- und Erfahrungs- Wahrheiten.

Doch jedermensch ist es unbenommen, mich für einen ‚präpotenter Pinsel‘ zu halten

Ok, ich hatte Glück! Ich bin beschenkt worden …
So manche hatten es vielleicht nicht ganz so gut. Doch das Leben, die Natur, sind großzügig. Was man bisher nicht bekam, kann man sich noch nehmen.
Sieh Dich um! Dir steht die ganze Welt, die ganze Fülle offen. Du brauchst für Dein Glück bloß noch eines:
Glaub mir, dass das Leben wunderbar ist!

Oder wie ich sonst immer sage:

 

PS: Ach ja! Ich bin natürlich nicht das Maß aller Dinge. Das war mir immer schon bewusst und deshalb suchte ich auch schon von früh an, nach Indizien und Beweisen, nach Hilfen und Naturgesetzen, die auch anderen auf diese Paradiesschiene helfen könnten.
Ich hab sie gefunden und hier auch schon oftmals kommuniziert.
Gönn Dir doch, liebe Dora, einmal einen längerstündigen Zoobesuch und beobachte die Tiere dort, vielleicht besonders die Menschenaffen. Oder geh in die Natur und sieh Dir an wie alles wächst, ‚webt‘, sich entwickelt, auch herumschwirrt, – hopst, – flirrt und flattert!
Oder sieh Dir Dokus über Primaten an! – Nur, dreh den Ton ab! Denn die Kommentare und Erklärungen sind praktisch immer unerträglich dumm und menschengedankengefärbt.
Dann wirst Du sehen, dass ich absolut kein präpotenter Pinsel‘ bin, sondern sehr gut weiß was ich tu und rede und fast ausschließlich Naturgesetze lebe. Wer das auch tun will ist herzlich eingeladen und wird sehr schnell die Vorteile und die ‚Richtigkeit‘ dessen erkennen.
Wer das aber nicht will, sollte sich auch keine Urteile über etwas erlauben, das er nicht kennt

 

 

 


Grafitti-Künstler Banksy

8. Oktober 2019

Der erzielte Rekordpreis von 11 Millionen Euro für Banksy’s ‚Devolved Parliament‘- Bild ließ wieder einmal Diskussionen über die Marktmechanismen Neuer Kunst aufflammen.

Ich weiß nicht genau was Banksy mit diesem Bild ausdrücken wollte. Ich weiß nichts über den Kunstmarkt. Halte aber beides auch für höchst unwichtig.
Ich würde dieses Bild eher als Anregung nutzen, sich einmal mit ‚der Politik der Primaten‘ auseinanderzusetzen.

Sie behielten ihre Lebensart, nach unserem Auszug aus unserem damaligen, gemeinsamen Paradies, 6 Millionen Jahre lang, erfolgreich bei. Während wir absurdeste Kulturepochen voller Kriege und Leid durchmachten, um im heutigen Leben zu landen, in dem wir weitaus mehr arbeiten, als diese ‚dummen‘ Affen. Wir sind kränker als sie, unsere Leben sind gehetzter, sozial verarmter und problembeladener.
Sie brauchen weder unsere Politik, noch unsere Schulen, Kindergärten, Büchereien, Universitäten, Wissenschaften oder Krankenhäuser.
Ganz im Gegenteil! Ihre Kinder sind rascher lebensfähig, als unsere. Was wir uns nur in Urlauben leisten, leben sie das ganze Jahr.

Und sich in ein Parlament zu setzen, um vielleicht gar das derzeitige britische Brexit- Kasperltheater abzuziehen käme ihnen sicher nie in den Sinn

Der einzige wirkliche und nützliche Sinn dieses Bildes bzw. seiner Versteigerung kann also nur sein, unsere wahnwitzigen Leben nocheinmal zu überdenken. Schlaue werden dabei über kurz oder lang bei landen …    

 

 

 


Schneide ich …

13. August 2018

… einen Baum kurz überm Boden durch, schneide ich ihn 1x durch. Säge ich etwas höher, schneide ich ihn, je nach seinen Hauptästen, schon zwei-, drei- oder vielleicht viermal durch. Noch höher dann würde es noch mehr Durchtrennungen geben, in der Krone, durch all die Verästelungen, zahllose.

Genauso ist es auch mit unserem Unsinn, den wir tagtäglich tun
Lass uns doch jetzt einmal an unserem Unsinns- Verhaltens- Baum von oben nach unten bewegen:

Früher sagte ich bei Vorträgen gerne ‚Von der der Naturrichtig- Prämisse aus gesehen machen wir so ziemlich ALLES falsch‚.

Nun werden es bald 2000 Beiträge die ich in diesem Blog für Alltags- Kleinigkeiten verschwendet hab.

Fortschrittliche Wissenschafter haben kürzlich folgende immerhin noch 27 Faktoren die uns schaden, die wir falsch machen, die wir ändern sollten, zusammengeschrieben:

    Luftverschmutzung
    Lichtverschmutzung
    Strahlenbelastung
    Herbizide, Pestizide
    Toxische Substanzen
    Medikamente, Drogen
    Wasserverschmutzung
    Tag- Nacht- Rhythmus
    Endocrine Disruptors
    (Tages)Lichtsprektrum
    (Nacht)Stille
    Körperliche Aktivitäten
    Magnetfeld
    Mikronährstoffe, Mineralien, Fette
    Symbiose mit Bakterien und Viren
    Hungern/ Fasten
    (Erd-)Potentialausgleich
    Sinneswahrnehmung (alle)
    Sinnhaftes Tun
    Sozialkompetenz, Liebe, Bindung
    Spiritualität
    Singen/ Musizieren
    Meditation
    Intergenerationen- Kontakt
    Ruhe, Erholung, Regeneration
    Gesundheitskompetenz
    Naturheilverfahren

Ich hab diese überfordernde Dummheits- Vielfalt auf 4 Bereiche reduziert, die mir essenziell erscheinen:

    Ernährung
    Bewegung
    Soziales
    Mentales

Aber, und auch darauf hab ich schon wiederholt hingewiesen, man braucht nur EIN einziges Bild in seinem Kopf, mit dem man immer wieder sein Tun vergleicht, mit dem man es abgleicht:

Das Bild einer harmonisch lebenden Affensippe

Das ist ein ‚kräftiger Stamm‘!
Das kann sich jeder merken!
Das macht keinen Stress a la ‚Das muss ich. Das darf ich nicht. Das sollte ich noch tun…‘.
Das ist garantiert unverfälscht und naturrichtig!

 

 

 


Der Mensch …

30. Juli 2018

… sagt Wikipedia und jedes Grundschul- Biologiebuch,
Der Mensch, auch Homo sapiens (lat. für „verstehender, verständiger“ bzw. „weiser, gescheiter, kluger, vernünftiger Mensch“), ist nach der biologischen Systematik ein höheres Säugetier aus der Ordnung der Primaten (Primates). Er gehört zur Unterordnung der Trockennasenprimaten (Haplorrhini) und dort zur Familie der Menschenaffen (Hominidae).

Dies nur nochmal zur Erinnerung! 😉

 

 

 


Heilende Bilder

22. März 2018

Wir werden geleitet von zahllosen ‚Bildern‘, Lebensentwürfen, Erinnerungen, Visionen, Übernommenem, Gedachtem, Geplantem …
Alle diese ‚Bilder‘ kann man einordnen in heilsame und eher krankmachende.
Je evolutionshistorisch älter die ‚Bilder‘ sind, desto harmonischer, heilender wirken sie auf uns.
Neue ‚Bilder‘ sind häufig veränderte/ reduzierte und damit krankmachende Altbilder.

Ein Beispiel:

Das Bild einer vertrauten, harmonischen Gruppe ist ein Urbild aus Primatenzeiten und wirkt sehr harmonisierend und heilend.

Das Bild von liebender Mutter-Vater-Kind- Familie ist eine bereits abgeschwächte, wenn auch meist nicht bewusst, so doch weniger heilsame Version.

Das Bild eines selten bis nie anwesenden Elternteiles ist für Kinder ein, wenn heute auch nicht mehr wahrgenommenes aber dennoch, schmerzliches und häufig krankmachendes.

Es besteht aber auch die Möglichkeit aus zweiterem Bild heraus das erste zu ‚beschädigen‘ a la ‚Bin ich blöd und streit mich mit sovielen Leuten rum?‘. Damit verliert ein urharmonisches Bild seine Heilkraft, das zweite kann jedoch dennoch nicht dieselbe Ursprungsenergie bereitstellen.

Es spielt also auch eine Rolle, in ‚welchen Rahmen‘ wir unsere Bilder stellen.

Wir sind somit gut beraten auf unsere Gedanken- und ‚Bilder‘- Hygiene zu achten. Sie schaffen unsere Zukunft.
Positive archetypische Urbilder strotzen förmlich vor Energie die uns zugute kommt.
Auch wenn sie uns in Medien, Filmen, Büchern, gesellschaftlichen Konventionen als ’normal‘ oder sogar erstrebenswert dargestellt werden, kosten uns negative Bilder Energie, machen schlechte Träume und eine schlechte Zukunft.

DAS will – völlig unbeachtet vom mainstream, fälschlich als Kultur bezeichnet – beachtet sein!

 

 

 


Am Affenberg

8. Dezember 2014

Kürzlich hatte ich das Vergnügen die letzte Führung vor der Winterschließung des Affenberges bei Landskron in Kärnten mitmachen zu können.
Ca. 150 Japanmakaken tummeln sich da in freier Natur und Besucher kann sich barrierefrei neben und zwischen ihnen bewegen. – Und staunen!

afferlJa Staunen!
Selbst ich, der ich mich seit 20 Jahren mit Verhaltensforschung, mit Primaten, mit den Menschen- Primaten- Gemeinsamkeiten befasse, war wiederum erstaunt WIEVIEL wir durch unsere Zivilisation verloren haben.

Klar, wir haben auch etwas gewonnen. Das brauche ich hier nicht anzuführen. Jeder kennt die Vorteile von beheizten Häüsern, Autos, Maschinen, Flugzeugen …
Jeder ist sich sicher, dass all das Errungenschaften und Vorteile sind. Ich sage: ‚Vermeintliche Vorteile‘!
Denn was hat uns unsere Bequemlichkeit AUCH genommen!?
Genau das, was uns so wildlebende Affen zeigen!
Was ich hier nur sehr ungenügend beschreiben kann. Was man life gesehen haben muss!

ball_red Erstaunliche Lebendigkeit,
ball_red ständige Aufmerksamkeit und
ball_red Gegenwärtigkeit,
ball_red ‚unendliche‘ Energie und Kraft und
ball_red fast unglaubliche Entspanntheit

Schau Dir Tier- Dokus an, besuche Tierparks und Freigehege! Und beobachte genau, ob Du nicht auch Verhaltensweisen siehst, die Du gerne wieder hättest!
Ich behaupte, charismatische Menschen sind die, die sich zumindest noch Reste dieses ‚Tierseins‘ bewahrt haben.
Vergiss unsere Überheblichkeit den ’niederen‘ Tieren gegenüber!
ball_green Wiedererlerne die fantastische Entspanntheit schlafender Jungtiere.
ball_green Wiedererlerne die kraftvollen Bewegungen, Reaktionen und Starts von Wildtieren.
ball_green Wiedererlerne das stets aufmerksame und wache Beobachten/ ‚im Auge behalten‘ Deiner Umwelt.
ball_green Wiedererlerne das nichtwertende, offen interessierte Achten auf Dein Gegenüber.
ball_green Wiedererlerne diese wunderbare Lebendigkeit der Tiere!

Denn nur lebendiges Leben ist wirklich l e b e n !

 

 

 


Mal ehrlich! (2)

19. November 2013

mal ehrlich 2Ich hätte diesen blog schon längst einstellen können. Denn das Grundprinzip von paradiseyourlife_klist so simpel, dass wohl kein Leser es nicht verstanden haben kann.
Dennoch bekomme ich jede Menge an Fragen und Diskussionsbeiträgen.

Daran könnte man sehen, dass irgendetwas schief läuft, dass ich mich zu unklar ausdrücke oder die Menschen so sehr am Konsum-, Gewohnheits-, Gesellschafts- oder Werbetropf hängen.
Es könnte aber auch ein gutes Beispiel dafür sein, dass einfachste Prinzipien und Grundgesetze in der Praxis zu hochkomplexen Gebilden und Überlegungen werden können.
– Wenn man, so wie wir Menschen mit einem Gehirn ‚gestraft‘ ist 😉
Denn kein Tier, keine Pflanze hat auch nur den Hauch eines Problemes damit, paradiesisch zu leben.

greenball Es geht also bei paradiseyourlife_klum die Überlegung, dass unsere Vorfahrens- Affen (und alle anderen evolutionsbiologischen Lebensformen) immer noch in uns stecken und um unseres Wohlbefindens Willen befriedigt werden wollen.

greenball Dazu braucht man sich bloß bei jeder Frage, in jeder Situation vorzustellen, wie wohl so ein Vorfahrens- Primat sich an unserer Stelle verhalten würde.

Aus zwei so einfachen Regeln fast 1000 Beiträge zu machen ist doch eine ‚reife Leistung‘, oder!? 😉

 

 

 


Liebe, Tiere und Ernährung

6. August 2012

Vieles steckt in diesem heutigen Titel. Bloß eines will ich NICHT ansprechen: Die heutige, vermeintliche Tierliebe, bei der die sogenannten Tierfreunde ihren Lieblingen eingedoste Tierleichen kredenzen, während anderswo Kinder verhungern …

Was ich hier ansprechen will ist ein oft schon beobachtetes Missverständnis:
Ich zeige hier zwar an immer neuen Beispielen, was ich unter ‚paradise your life‘ verstehe, wie man es lebt und worauf es beruht. Nämlich auf die extreme Kurzformel gebrachte einfache Überlegung, Beobachtung und Erfahrung, dass man am besten, gesündesten und zufriedensten lebt, indem man sich wie ein (teilzivilisierter) Affe verhält.

DAS nehmen mir viele krumm! DAS kommt vielfach nicht gut an!

Affe ist bei vielen negativ besetzt. Zu oft wurde uns eingebläut, zu tief sitzt der Unsinn, dass wir Menschen etwas besseres sind, dass wir über der Schöpfung stehen, ja, dass wir sogar die Krone der Schöpfung sind.
Dieses Wunderwesen Mensch entwickelten sich von seinen Urahnen weg, entwickelte und entwickelt sich noch immer höher und höher.
Zuletzt jetzt in unserer heutigen reichen Zeit brüsten wir uns sogar damit, die Liebe neuformuliert zu haben. In zahllosen Seminaren und Sachbüchern wird von der allumfassenden Liebe geschwärmt und so getan, als wär das unserer Weisheit letzter Schluss.

In Wahrheit gab es nie ein bestialischeres Raubtier auf diesem Planeten, als den Menschen. In Wahrheit sucht unsere Erd- und Menschen- Ausbeutung an Brutalität ihresgleichen. In Wahrheit heißt der Raubtier- Kapitalismus, an dem in irgendeiner Form fast jeder von uns bereits beteiligt ist, nicht zufällig so.
In Wahrheit, haben wir uns nicht kontinuierlich hochentwickelt. In Wahrheit sind wir von unserem ehemaligen Tier- Status ins Bodenlose abgesackt und haben diesen rücksichtslosen ‚Siegeszug‘ Zivilisation genannt.

In Wahrheit ist wirkliche Liebe bei den Tieren, bei den Pflanzen, in der Natur angesiedelt. Es wurde uns bloß die Natur lange und intensiv genug als brutal und grausam hingestellt.

Wer sich jedoch mit der Natur ernsthaft auseinandersetzt, Tiere beobachtet, sich in Pflanzen einfühlt, wird erkennen, dass nur sie die allumfassende Liebe leben.

So gesehen, ist ein Lernen von den Affen/ essen wie die Affen, nichts anderes, als sich für einen liebevolleren Umgang mit der Welt/ für eine liebevollere Beziehung zur Ernährung zu öffnen. Oder noch kürzer gesagt:
Die Liebe im Leben und (auch) in der Ernährung zu leben.

Bitte das so und nicht anders, geschweige denn ‚üblich abwertend‘ zu sehen bzw. zu bedenken, wenn ich wieder mal sehr verkürzt vom ‚Werden wie die Affen‘ sprechen sollte 😉

 


Weil heute Sonntag ist …

22. Juli 2012

… wieder mal ein wunderbares mail- Geschenk vom David:

Lieber Wilhelm,
… Vor einer Woche war ich im Tier-Gefängnis München Hellabrunn, dort sitzen Menschenaffen in Gefangenschaft und sehen sich ihre Besucher an.
Es ist unglaublich, aber es ist wirklich so: die Affen betrachten in ihrem Gefängnis ihre Besucher-Peiniger und versuchen sich, einen Reim drauf zu machen.
Bei einem Schild vor einem Glaskäfig musste ich natürlich innehalten und staunen.
Da stand drauf:
Flachland-Gorillas – ihr Chromosmomen-Satz entspricht zu 97,3 Prozent dem Menschen. Flachland-Gorillas ernähren sich ausschließlich von Früchten und Blättern. Sie fressen täglich ca. 30 Kilogramm dieser faserreichen Kost, den Rest des Tages spielen sie miteinander, suchen gegenseitig ihr Fell nach Läusen ab und schlafen.

Heureka! Das war es! Das war die Lösung – man kann sie also in einem Tierpark finden, die Lösung aller menschlichen Probleme!
Man muss nur die Hinweis-Tafeln der Gefängnis-Insassen lesen, schon weiß man Bescheid über die richtige Ernährung und stressarme Lebensweise.

Okay, die verrückten Schimpansen lassen wir jetzt mal beiseite, die stressen sich ja in ihrer Gesellschaft oft zu Tode.
Aber wer weiß…. diejenigen Schimpansen, die man beobachtet hat, verfügen vielleicht nicht mehr über genügend Fläche, um sich natürlich ernähren zu können…. bei diesen ganzen Gebietsgewinnen durch Brandrodungen… vielleicht führen sich die Schimpansen deshalb so auf, treiben Artgenossen in die Enge und fressen Fleisch…

Übrigens fiel mir heute noch ein interessantes Detail ein – mein Opa mütterlicherseits starb mit 81 Jahren an Magenkrebs.
Er spürte das schon zwei, drei Jahre vorher. Er hatte eine Schaf- und Ziegenzucht. Ein Jahr vor seinem Tod schlachtete er eine seiner Ziegen und aß deren Fleisch. Er erhoffte sich davon, seinen Krebs loszuwerden, weil er mal gehört hatte, dass Ziegen niemals Krebs bekommen.

Das ist diese ur-falsche archaische Denkweise – ich esse etwas, das keinen Krebs bekommt, und schon bekomme ich selbst keinen Krebs.
Ich esse Nashorn-Pulver und bekomme dadurch einen Phallus, obwohl ich zu hohen Blutdruck durch Fleischkonsum habe und der tägliche Nahrungs-Zucker sämtliche Organe in Entzündungs-Zustände gebracht hat…

…solche Leute denken wohl auch, man kann das Gehirn seines intelligenten Feindes fressen, und man werde schlauer dadurch.
Oder man isst das Herz eines starken Tieres und wird dadurch kräftiger als vorher.

Die Menschen sind zum großen Teil irrgeleitet.

Als mein Opa schließlich kurz vor seinem Tod war, wollte er an der Wand seines Sterbe-Zimmers von meiner Mutter einen Wunsch erfüllt haben: sie hatte ein Kreuz mit einem Christus dran, und an diesem Kreuz rankten sich Zweige und Blätter entlang. Frische, grüne Blätter.
Wenn er diese Blätter gegessen hätte und keine toten Ziegen, dann hätte er nie Magenkrebs bekommen.
Dieses Kreuz wollte er in Sichtweite sehen, wenn er starb. Und so war es dann auch.

Als er tot war, bekam ich aus seinem Nachlass ein sehr dickes Buch.
Über Ernährung.
In diesem Buch stand drin: „Milch ist nach dem Abstillen für Menschen schädlich. Honig ist tierische Nahrung und ebenfalls schädlich. Blütenpollen hingegen sind gesund, allerdings sollte man die Pflanze möglichst im Ganzen verzehren und nicht nur ihre Pollen.“
Verrückte Dinge für ein Buch, das 1953 gedruckt wurde!
Rohkost solle man essen, Krebskranke sollten nur rohe Kost essen, nicht mal getrocknete Früchte.

Das Bemerkenswerte war also: mein Opa hatte ein unglaublich wertvolles Buch in seinem Bestand, er hat es sogar gelesen, denn es waren Einmerker drin und Notizen. Aber er hat nichts davon befolgt, sondern das Fleisch von Ziegen gegessen und Ziegenmilch getrunken.

So wie mein Opa leben und sterben die Menschen also weiterhin.
Irrgeleitet, auf dem falschen Weg, oftmals aggressiv wie Schimpansen auf Brandrodungsgebiet, so führen wir Menschen uns auf.
Es ist unglaublich.
Vom Heiland brauchen wir uns keine Rettung erhoffen – es wäre besser, wir würden die grünen Blätter essen, anstatt sie uns nur am Kreuz anzuschauen und den Herrn anzubeten, der bereits in uns selber steckt.

Liebe Grüße an den Großmeister Wilhelm!

 


Sexuelle Abscheu

13. Juni 2012

Nicht zufällig ist neben Ernährung, Bewegung und Mentales, das Soziale ein essentiell wichtiges Standbein der ‚paradise your life‘- Philosophie bzw. eines glücklichen, erfüllten Lebens.
Die uns körperlich und sozial so ähnlichen Primaten zeigen uns überdeutlich vor WIE weit wir uns bereits von einer gesunden, artgerechten Verhaltens- und Lebensweise entfernt haben.

In den zwischenmenschlichen Beziehungen nimmt unsere Sexualität einen wichtigen Platz ein. Auch da zeigen uns z.B. Primaten wie Bonobos, wie offen, frei und friktionsfrei Sexualität gelebt werden könnte.
Doch in unserer übertabuisierten ‚Kultur‘ wird Begehren, werden unverlogene Blicke und viele Arten der Berührung zu sexuellen Übergriffen hochgespielt.

So weit, so schlimm.
Dass aber selbst sogenannte Fachleute sich aus diesen gestörten Zivilisationsverstrickungen nicht befreien können, ist ein mehr als trauriges Sittenbild.

Wie ich darauf komme?
Mir fiel kürzlich ein verzweifelter Leserbrief in einer österreichischen Tageszeitung auf.
Nicht nur, dass dieser Brief mir alle Notsignale im Kopf klingeln ließ. Nicht nur, dass mich unendliche Traurigkeit beim Lesen dieses Hilfeschreis überfiel. Ich war völlig fassungslos wie grottenfalsch die Rat – nein, wohl eher RatSCHLAG – gebende Professorin darauf nichteinging.

Hier der Hilferuf:

Abscheu
Die sexuellen Bedürfnisse meines Mannes waren mir (75) immer schon zu viel. Aber je älter er wird, umso ärger wird er. Mit 79 mehrmals täglich und das zu allen möglichen Tageszeiten, das ist doch nicht normal! Da er auch ordinär, aggressiv und gleichgültig wurde, empfinde ich nur mehr Abscheu. Ich würde mich am liebsten scheiden lassen, aber wegen meiner niedrigen Pension ist das nicht möglich.

Dazu Frau Prof. Dr. Gerti Senger:

Das sexuelle Verhalten Ihres Mannes entspricht wirklich nicht dem eines bald 80-Jährigen. Die Ursache könnten verschiedene Veränderungen im Gehirn sein.
Auch sein Desinteresse, seine Taktlosigkeit und seine Aggressivität lassen darauf schließen.
Vielleicht kann ihr Hausarzt Ihren Mann dazu bewegen, die notwendigen Untersuchungen durchführen zu lassen und entsprechende Medikamente einzunehmen.

Was soll man da noch sagen?!

Ein alter Mann darf nicht seinen Testosteronspiegel haben, wird fern- pathologisiert und um die Möglichkeit gebracht ein (vielleicht begleitetes) Gespräch mit seiner Frau über ihrer beider Sichtweisen/ Probleme zu führen.

Einer alten Frau wird die Möglichkeit genommen aus ihrem – natürlich – unbefriedigendem ‚Prostituierten- Dasein‘, durch verbindende Gespräche und mit eigener Kraft herauszukommen und in das Empfindungs- Universum ihres Mannes einzutauchen und es zu verstehen.

Unqualifizierte Fern- Beurteilungen a la ‚entspricht wirklich nicht dem eines bald 80-Jährigen‘ und ‚könnten verschiedene Veränderungen im Gehirn sein‘ bringen absolut nichts.
Die Aussicht auf Pathologisierung und Medikamentierung schon gar nichts! Denn auch diese Frau, dieser Mann hätten ihre Lernaufgaben zu erledigen, könnten ihr Leben durch eine Verbreiterung ihres Horizonts bereichern …

Aber da ist ja die ‚Fachfrau Gerti‘ vor!
Kein Wort von Liebe, kein Wort von gegenseitigem Verständnis, von Gesprächsmöglichkeiten, von konstruktiv- positiven Aussichten, von gemeinsamem Glück …
Nur Pathologisierung, nur Medikamente!
Auch scheint die Dame ihren Kolummnentitel (Lust & Liebe) vergessen zu haben …
DAS ist eine Fachfrau!?
– Wenn’s nicht so traurig wär, wär’s fast ein Witz!

Wer solch eine Fachbetreuung ‚genießt‘ braucht keine Feinde mehr!

Aber wir Menschen stehen mit unserer Kultur und unseren Wissenschaftern und Therapeuten ja weiiiiiiiit über den primitiiiiven Primaten, die einfach Spaß aneinander haben und solche Probleme gar nicht kennen, gell … 🙂

In diesem Sinne: paradise your life!
– Auch beim Sex, auch in der Liebe, auch bei unseren Sozialkontakten!