Wir sind ‚Projektions- Weltmeister’

29. Januar 2012

Manche nennen unsere Wahrnehmung auch Plato’s Höhlengleichnis. Das meint nichts anderes als, dass wir Dinge für unsere Wahrheit halten, die mit der Wirklichkeit nur wenig zu tun haben. Entweder handelt es sich um stark verzerrte Außenbilder oder überhaupt um, von uns, aus uns hinaus Projiziertes.
Genau besehen, ist beides kaum zu trennen. Konkret:

Das Problem:
Wir alle sind voller Hoffnungen und Illusionen, dass es etwas außerhalb von uns gibt, das uns Glück und Frieden bringen könnte. Was aber in uns ist, können wir außen nicht finden.
Wir werden bloß jedes Mal wieder enttäuscht werden, wenn eine weiterer Außenhoffnung von uns zerbricht.
All unser Schmerz kommt einfach nur von der vergeblichen Suche nach dem, was wir uns ersehnen, was aber dort nicht sein kann, wo wir suchen, da es in uns ist.
Alles was wir von unseren Problemen, Hoffnungen, Glaubenssätzen, etc. (aus uns hinaus) ins Außen projizieren, kann dort niemals repariert, berichtigt, geheilt werden. Denn dort ist es nicht!!!

Der Trick:
ALLES ist IN uns und kann da einfach verändert, gelöst und damit erlöst, werden.

Dieser Trick – jetzt kann ich es ja sagen – ist gar kein Trick!
Es ist die Realität!
Denn wir können nichts, absolut nichts im Außen erleben. Jeder Außenimpuls ist gebunden an unsere Sinne, an unsere Nervenbahnen, an unsere Gehirnverarbeitung.
Jeder Licht- oder Farbfleck wird zu einer Netzhaut- ‚Reizung’, diese zu einem elektischen Impuls. Dieser wird über Nervenbahnen geleitet (und dabei verändert) und im Gehirn mit Programmen in ein Bild integriert, das aus verschiedensten Quellen (Erinnerungen, Glaubenssätzen, anderen (Seh-)Nervenbahnen) gespeist wird.
Detto jeder Geruchs-, Tast-, Geschmacks- oder Geräusch- Impuls.
Das ist die Realität! Wir können nichts so wahrnehmen, wie es tatsächlich ist.
So weit, so unverrückbar.

Da unser Gehirn aber schon mal beim (teil)verändern ist, lässt unser Ego uns auch noch unsere Innenbilder ins Außen projizieren. Das spielt uns sozusagen von unseren eigenen Problemen und unerledigten Lernaufgaben frei und hängt die Schuld anderen um.

Als praktisches Beispiel:
Es macht einen Riesenunterschied ob man sagt:
Du hast mich verletzt“ oder ob man sagt:
„Danke, dass Du mir gezeigt/ gespiegelt hast, was in mir noch nicht geheilt ist“.
Ersteres ist eine Außenprojektion, zweiteres das Annehmen der obigen einfachen Fakten.
Für die Erledigung unserer Lernaufgaben und damit einem glücklichen Leben müssen wir bloß wieder daran erinnert werden, was tief drinnen ohnehin jedermensch weiß:

ALLES ist IN uns!

Das habe ich hiermit getan. 😉

 


Mangeldenken

20. Januar 2012

In ‚Liebe (4)‘ hatten wir es schon mal kurz angesprochen. Das Mangeldenken ist eine unserer schlimmsten ‚Fehlprogrammierungen‘!
Es zeigt, wenn man wirklich, im Sinne von objektiv- kritisch hinsieht:

a) WIE großzügig und freigiebig die Natur ist, und
b) WIE ‚hypnotisiert‘ blind wir durch’s Leben laufen und solches nicht wahrnehmen.

Geschehen kann dies nur durch die Raffinesse unseres Egos, das uns diese Programmierungen ins Außen projiziert, in dem wir dann tatsächlich meinen, diesen Mangel auch wahrzunehmen.

Wir wären gut beraten uns sowohl von diesen Projektionen (demnächst mehr darüber) als auch von unserem Mangeldenken frei zu machen.
Vielleicht hier ein praktisches Beispiel, wie sich diese Fehlprogrammierungs- Kette von selbst erhält, sich ‚ewig‘ im Kreise dreht und verblüffend schlüssig wirkt:

    a) Erst glauben wir, wir wären unvollkommen und es fehlt uns etwas

    b) Daraufhin suchen wir im Außen nach dem Fehlenden

    c) Dort finden wir Hoffnung- Machendes (z.B. den ‚richtigen’ Partner, eine Gewinn- Chance, etc.)

    d) Diese Hoffnung macht uns unsere Bedürftigkeit bis Abhängigkeit bewusst

    e) Abhängigkeit lässt uns uns verachten und erinnert uns an unseren vermeintlichen Unwert

    f) Sobald wir vom Außen enttäuscht werden, steigt unser verdeckter Hass auf dieses enttäuschende Außen an die Oberfläche, wie wir alle es kennen

    g) Aus dieser Enttäuschung heraus wird neue Unwert- Überzeugung erschaffen und um so begieriger die nächste Außen- Hoffnung gesucht und das ‚Spielchen’ beginnt von vorne!

Das ist doch eine imposante Leistung unseres Egos, nicht wahr! 😉
Zudem wird uns dieser erste fatale Minderwertigkeits- Keim (a) bereits von klein auf eingepflanzt und lässt uns vorerst kaum eine Chance.

Nicht zuletzt deshalb und unseren Kindern zuliebe ist es unumgänglich, dass wir wieder von der Natur, von den Tieren lernen.
Dann würde kein Kind mehr derartig gutmeinend runtergemacht und fehlprogrammiert werden!
Keine Maus, kein Vogel, kein Affe der Welt käme je auf den Gedanken, dass er unwert, unvollkommen sein könnte, geschweige denn, dass er seine Jungen derartig erniedrigen würde.
Diese sind immer schon, was sie sind. – Was Vollwertigkeit inkludiert.
Während Menschenkinder ‚erst lernen müssen‘! Etwas ‚werden wollen‘! – Also noch ’nichts sind und können‘!!!

Doch auch für uns Mangelwelt- überzeugte Erwachsene ist es noch nicht zu spät. – ‚Problem erkannt, Problem gebannt‘, sozusagen 😉
Die Lösung
beginnt mit dem Klarwerden obiger Zusammenhänge und
wird sich Bahn brechen mit jeder Beobachtung, dass wir tatsächlich in der Fülle leben und
dass wir tatsächlich bloß unser ‚inneres Bild‘ nachzubessern brauchen.

In diesem Sinne: Fülledenken statt Mangeldenken! Und
paradise – wieder mal, und auch auf diesem Gebiet – your life 😉

 


Noch ein Denk- Vorschlag

28. März 2011

Sehen wir uns heute doch wieder einmal einen Aspekt unseres – ‚grottenfalschen’ hätte ich fast gesagt – (Zivilisations-)Denkens an.
Wir verhalten uns so unlogisch, dass es fast unglaublich anmutet, dass wir – angeblich so – aufgeklärte Vernunftwesen soviel falsch machen können.
Zudem ist es eine Ergänzung des Textes über die Glücklichen Beraubten.
Immer wieder haben wir hier festgestellt (Liebe, Energie, Können, Du hast alle Chancen, Die Gleichberechtigungsfalle), dass man sich durch beur-teilen seine Welt teilt und dadurch nicht mehr das Ganze hat.
So weit, so logisch, – hoffe ich.

Nun verhält es sich aber mit unserem Denken in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ebenso!
Wir können in jeder Sekunde, zu 100%, nur die eben stattfindende Realität erleben.
Zwacken wir dieser die Zeit für Gedanken an Vergangenes oder Zukünftiges ab, erleben wir nicht mehr alles, sondern verschenken einen Teil unseres (gegenwärtigen) Lebens an das Doppelt- Denken von Vergangenem oder an Visionen von vielleicht nie Eintretendem.
Mit anderen Worten: Anstatt mit allen Sinnen die jeweilige Gegenwart voll auszukosten, transferieren wir nur (wenige etikettierte und damit reduzierte) Teile davon in den Kopf, vermischen sie mit Vergangenem und Zukunfts- Spinnereien und glauben das wäre das Leben. Doch das ist bloß unsere Kopf- Projektion des Lebens!
Und das Interessante daran ist, dass es für den Körper keinen Unterschied macht, ob wir etwas tatsächlich erleben oder bloß denken, erinnern oder planen. Negative Gedanken also, oder schlechte Erinnerungen oder Zukunftsängste, ziehen Dich genauso energetisch runter wie tatsächlich schlimm Erlebtes.
Deshalb: Nimm Dich in acht vor Deinen Gedanken! 😉
Denk nur Schönes, Harmonisches! Oder noch besser lebe möglichst oft im Hier und Jetzt!
Das soll keineswegs ein Plädoyer gegen unser Denken sein. Das Denken kann schon auch viel, aber wie eine ganz schlaue Kommentatorin hier mal sinngemäß über das Ego anmerkte: ‚Wir sollten es wie ein Werkzeug benutzen und es sich nicht verselbständigen lassen‘ bzw. sollte unser Denken Diener, und nicht Herr (über uns), sein.
Es sollte jedermensch wissen wie wir funktionieren und was er sich antut, wenn er das Geschehen in den Kopf verlegt …
Also: Willst Du alles haben und das sofort? Dann erlebe mit allen Sinnen das Hier und Jetzt!