Ich verspreche Dir …

11. Januar 2018

… Du wirst Dich, wenn Du konsequent Deinen ‚paradise your life‘- Weg weitergehst, irgendwann fassungslos gegen die Stirn klatschen. So unglaublich ist es, wie wir von klein an verarscht werden, wie sehr die Menschheit mit Blindheit geschlagen sich in einer völlig absurden Hypnose befindet.
Alles Raffen, Streben, Abmühen, alle Probleme, Erkrankungen, psychischen Probleme … alles hausgemacht, absolut entbehrlich und locker abwerfbar …

Doch vermutlich brauchen wir all das um auf unserem Weg weiterzukommen, um aus unserer Zivilisations- Sackgasse wieder rauszukommen.
So wie wir generationen- und jahrtausendelang da reinstolperten, müssen wir uns auch wieder rausrappeln um auf die pulsierende Hauptstraße des Lebens zurück zu kommen. Dann vielleicht dankbarer und demütiger den Natur- und Paradiesgeschenken gegenüber …
Und jedes Problem das uns dabei bewusst wird ist ein weiterer Aufgabenschritt um da rauszukommen …

 

 

 


Baum als Erklärungshilfe

20. November 2014

Vielleicht hast Du schon mal irgendwo aufgeschnappt, dass die erste Form die wir an der Zygote eines sich entwickelnden Menschen wahrnehmen können drei ‚Schläuche‘ sind. Einer davon wird sich in der Folge zum letztendlichen Nervensystem verzweigen, einer wird in der Mitte eine Ausbuchtung, das spätere Herz, bilden und die beiderseitigen ‚Schlauchenden‘ zum kompletten Blutgefäßsystem verzweigen. Der dritte ‚Schlauch‘ wird unser Verdauungskanal mit Ausstülpungen die dann zu unseren Organen werden werden.
Soweit, so gut beobachtbar, so gut dokumentiert.

verzweigungenÄhnlich baumförmig verzweigt sich aber auch unsere Psyche!
So bildet sich aus frühen, einzelnen (Körper-) Empfindungen eine Vielzahl von Gefühlen. Aus diesen wiederum entstehen zahllose Verhaltensmuster die uns meist ein Leben lang begleiten bzw. unsere Persönlichkeit formen.
So kann ein Mensch Zeit seines Lebens z.B. gehemmt sein, nur weil seine schwangere Mutter einengende Kleidung trug oder der Vater später keine Lebendigkeit des Kindes duldete.
Das heißt
a) wir sind ab unserer ersten Sekunde Lernende, sich Konfigurierende und
b) in je früheren Stadien die Einwirkungen und Formungen passieren desto umfassender die Auswirkung.

Stichst Du dich in den Finger und tötest dabei eine Körperzelle hat das praktisch keine Auswirkung auf Dein Sein. Sticht aber jemand in eine eben befruchtete Ei- Zelle ist der ganze entstehende Mensch vernichtet.
Sticht man etwas später in eine sich entwickelnde Zygote und erwischt z.B. den sich eben bildenden Darm- oder Blutgefäß- ‚Schlauch‘ kann daraus ein Organ- oder Herz- Fehler resultieren.
Detto mit unserer Psyche, mit unserem Schicksal!

So gestalten wir also unsere eigene und unserer Kinder Zukunft. Je achtsamer und liebvoller wir uns verhalten, desto besser für alle.
Und das Maximum an Achtsamkeit und liebevollem Verhalten ist, sich natürlich/ naturrichtig/ artgerecht zu verhalten!
Nicht zufällig gibt es bei keinem freilebenden Tier unsere Erkranungen, unsere Neurotiker und Psychotiker … 😉

 

 

 


Es kam einmal …

10. November 2014

… ein kleines Tierchen zur Welt. Hineingeboren in ein warmes Nestchen, wurde es sofort von seiner Mutter abgeleckt, gekost und gesäugt. Es wuchs heran und alles was es tat war immer gut.

Irgendwann war es erwachsen und bekam selber Junge. Auch sie konnten krabbeln, klettern, tun und lassen, was immer sie wollten. Liebe, Angenommensein, Geborgenheit waren so selbstverständlich wie unbegrenzte Freiheit.

Als dieses Wesen selber Kinder bekam, verhielt es sich ebenso zu ihnen. Sie bekamen alles was sie brauchten und wurden in keinster Weise eingeschränkt, begrenz oder erzogen. Sie lernten ausschließlich und wie von alleine durch Nachahmung und Neugierde.

Auch die nächste Generation genoss dieses Angenommensein, diese bedingungslose Liebe, wuchs in dieser Gefühlslage zu einem lebenstüchtigen Wesen heran das selbst wieder Nachwuchs hervorbrachte …

….

Diese Kette von liebevoller Harmonie ohne jegliche Beurteilung, Bewertung, Erziehung oder gar Strafen zog sich millionenfach durch die ganze Evolution.
IMMER brachte diese bedingungslose Liebe, dieses Nichterziehen zufriedene, gesunde und lebenstüchtige Wesen hervor, die keine Welt zerstörten, die hochsozial mit allen anderen Wesen zusammenlebten und ebensolche wunderbaren Nachkommen hervorbrachten.

vokiHeute wird längst kein Menschenbaby mehr abgeleckt. Nichtmal (Ganzkörper-)gestreichelt! Oft sogar nichteinmal am Körper getragen …
Und diese Kinder werden vom Augenblick der Zeugung an beurteilt, überprüft, beobachtet, gecheckt, gecastet …
Heutige Kinder können zu früh, zu spät laufen lernen, zu früh, zu spät sprechen lernen …
Sie werden längst nicht mehr interessiert bis bewundernd beobachtet wie schön und selbständig sie alles lernen! Sondern es WIRD ihnen alles gelernt!
Sie wachsen in einem ‚Du bist nichts‘-, ‚Du kannst nichts‘- Universum auf.
Heutige Kinder können zu lebhaft, zu ruhig, zu sozial, zu einzelgängerisch, zu dick, zu dünn, primär aber ‚zu …‘ sein. Sie können Dyskalkulie, Verhaltensauffälligkeiten, Depressionen, Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADHS), Angststörungen, Essstörungen, bipolare Störungen, Schlafstörungen, selbstverletzendes Verhalten, (stereotype) Bewegungsstörungen oder Sozialphobien haben, können stottern oder bettnässen. Unsere Kinder können Störungen des Sozialverhaltens, Störungen der Impulskontrolle, Störungen der sexuellen Entwicklung, Suchtprobleme oder Teilleistungsschwächen haben. Heutige Kinder können Tic-Störungen, das Tourette-Syndrom, Entwicklungsstörungen, Autismus oder Zwangsstörungen haben.
Unsere Kinder können kaum mehr normal, originell oder lustig sein!
Immer leben sie in dem Gefühl nicht zu genügen, sich fehl zu verhalten, erst alles lernen zu müssen!
Was werden das für Erwachsene!?
Ja! Genau die, die wir sind! Hoch neurotisch bis psychotisch. Bloß alle halten das für normal!
Keinem fällt auf, wie lieblos, wie rücksichtslos, wie angstgetrieben, wie egozentriert wir leben und uns verhalten.
Keinem fällt auf, wie sehr dieser ‚Wahnsinns- Virus‘ von Generation zu Generation weitergegeben wird, wie seit Menschengedenken es schon keinen Frieden, kein Streit- freies Leben, keine lebenslange Dauergesundheit mehr gab. Alles Dinge, die Jahrmillionen selbstverständlich waren!

Deshalb: Nicht nur im eigenen, sondern auch unserer Kinder Sinne:
paradise your life!

 

 

 


Der Krankmacher ist entlarvt! …

21. August 2014

… könnte man schon längst titeln.
Doch fragen wir heute etwas konkreter:
Was versteckt sich hinter Psychischen Erkrankungen?

VerschieberitisEine kürzlich gehörte Sendung über Prokrastination zeigte ganz besonders deutlich, was wir uns tagtäglich ‚antun‘.
Bei Prokrastination geht es darum, dass Menschen zu Erledigendes vor sich herschieben. – Natürlich sind es immer, ihnen unangenehme Dinge (was sie aber teilweise schon verdrängt haben).
Das halten sie dann für ein Problem!

Angeblich gibt es jede Menge an Lebens’hilfe‘- Büchern, wie soetwas in den Griff zu bekommen ist. Damit legen sich aber die Leute bloß neue, zusätzliche Zügel an.
Es wurden in dieser besagten Sendung dann reihenweise Jammereien von Kreativen eingespielt, die sich zwar zum Hinsetzen vor den PC, vor die Staffelei, etc. zwingen können, aber – so ein Ärgernis aber auch! – es kommt keine Inspiration! …. 😉

Aber gehen wir lieber weg von der Prokrastination. Bleiben wir allgemein:
Schon bei meinem Studium konnte ich mich in all den Psychologie- Vorlesungen des Eindrucks nicht erwehren, dass es ohne Kultur, ohne Zivilisation gar keine Psychischen Probleme gäbe …
Heute weiß ich, dass es so ist! 😉
– Dieser Zivilisations- Zusammenhang gilt nicht nur für psychische Probleme!

Dass es diese Gesellschaft mit ihrem So- Sein ist, die uns unsere Zufriedenheit, uns unser Dauerglücklich- und -gesund- Sein verunmöglicht, hab ich hier ja schon oft genug nachgewiesen …

Man glaubt es kaum, aber NOCH klarer liegt der Fall bei psychischen ‚Problemen‘!
Denn, wer macht uns das psychische ‚Problem‘ (vorgeblich)?
Der Geist! Das Gehirn! Das Unterbewusstsein!
UNSER Unterbewusstsein, UNSER Geist!
Und warum schafft er diese bestimmte psychische Situation? Warum schafft er gerade dieses (vorgeblich ‚kranke‘) Verhalten?

Damit es ihm gut geht!!!

Der Geist ist ja bekanntlich frei. Er könnte sich alle nur denkbaren Welten erschaffen.
Welche sonst, als die für ihn günstigste, sollte er, der die Freiheit hat, der göttlich schöpferisch ALLES kann, schaffen, als die für ihn beste?!

Und das tut er auch!

Und was sagt die Gesellschaft dazu? Was sagt die Mitwelt dazu? Was sagen sie alle zu dieser ‚besten Lösung‘?
‚Diese Frau ist doch krank!‘
‚Diesen Armen müssen wir behandeln.‘
Oder noch schlimmer: Die Betroffene, der Betroffene selber sieht sich als Patient, leidet unter diesem seinem (selbstgewählten) So- Sein!

Nocheinmal langsam:
redball Wir können denken was immer wir wollen.
redball Wir können uns gestalten wie immer wir wollen.
redball Das tun wir in jeder Sekunde.
redball Hä? Und plötzlich ’schalten‘ wir um und halten UNSER Werk für belastend, für eine Erkrankung, für unerträglich?!

Und wer bringt diese bedauernswerten Menschen in diese Bredouille?!
Wir alle!
Die Gesellschaft!
Unsere Kultur und Zivilisation!

rufzeichen2 Was wir für Fortschritt und Überlegenheit halten, bringt uns so weit, uns selber, unsere göttlichen Schöpfungen für krank zu halten!
Diese kranke Kultur bringt uns ursprünglich Gesunde dazu, uns so weit zu verbiegen, dass wir unsere eigenen Schöpfungen, sodass wir unsere eigene Eigenheit ablehnen und für krank halten!!!

DARAUF wollte ich nur mal hingewiesen haben! 🙂

Aber es gibt ja bekanntlich einen ganz wunderbaren Ausweg:

paradise your life! 😉

 

 

 


Psychische Auffälligkeiten

6. Januar 2014

Psychische PathologisierungIn den USA werden Steigerungen von psychischen Problemen bei Kindern von 4000% für normal gehalten.

Da frage ich Euch: Was haben wir bisher NICHT, aus den USA übernommen!?

Also wird wohl auch diese Kinder- Pathologisierung unser Weg werden!
Mit ADHS und Ritalin haben wir ja schon recht vielversprechend begonnen.

Doch [angestrengt überleg] …. Wie bitte, kann man psychische Krankheiten bzw. Krankheits- Steigerungen übernehmen!?
Ist es nicht so, dass man einen ‚Dachschaden‘ hat oder nicht hat?

In frühen Urzeiten waren psychisch ‚Andersgewickelte‘ hochbegehrte Mitglieder der Gesellschaft. Sie wirkten als Seher, Medien, als Kontaktpersonen zu ‚anderen Welten‘.
Später dann, waren solche Leute immer noch höchst unterhaltsam oder anders bereichernd. Der wunderbare Dr. Navratil am Psychiatrischen Landeskrankenhaus Gugging, zum Beispiel, animierte viele seiner Patienten zu selten schönen Kunstwerken.
Doch schon bald waren solche Leute durch das immer stringenter grassierende, vergleichende und bewertende Prinzip seltsam bis krank.

Heute werden etwas lebhaftere Kinder schon frühest pathologiesiert und medikamentiert!
Damit beginnt ein völlig katastrophaler Kreislauf.
Je enger die Grenzen für alle gesteckt werden, desto weniger fühlen Kinder sich angenommen, was heute schon fast die Regel ist, um so schlechter geht es ihnen. Je schlechter es ihnen geht, desto eher werden sie pathologisiert, desto mehr Psychopharmaka bekommen sie, desto mehr Nebenwirkungen haben sie, desto schwieriger haben sie es, als desto kranker werden sie diagnostiziert, desto …

Wie wunderbar die paar ‚Dorfdeppen‘ meiner Kindheit! Ich hatte damals – ich glaube, das ganze Dorf hatte damals – keinerlei Bewertungssystem im Kopf und empfand solche Menschen als ‚wie sie eben sind‘ bis ganz, ganz wunderbar!
Es ist sogar so, dass ich heute, in unserer gleichgeschalteten Gesellschaft, noch oft wehmütig an diese damalige ‚Dorf- Buntheit‘ mit ihren vielen Originalen zurückdenke.

Vielleicht schaffen wir ‚Heutigen‘ es doch noch irgendwann, so normal wie breitbandig zu denken und zu empfinden und uns über die Verschiedenheit der Menschen zu freuen …

Psychische Erkranungen steigen aus vier Gründen. Alle sind Zivilisationsgründe!

redball Durch (grotten)falsche Ernährung.
redball Durch immer engere Norm- und Verhaltens- Grenzen
redball Durch katastrophal lieb-, vorbild-, beschäftigungs- und zuwendungslose Kindheiten.
redball Durch neue, ’schärfere‘, von den Pharma- Multis vorgegebene Diagnose- Richtlinien.

Damit haben wir die Garantie, dass es irgendwann keine individuellen Menschen mehr gibt …. 😉

 

 

 


Resilienz

2. Oktober 2012

Dieser Begriff meint allgemein sozusagen die System- Stabilität oder ‚Stehaufmännchen- Qualität‘.
Mit payoli- Worten: Man schafft wieder einmal für ein Verhalten das in der Natur immer schon selbstverständlich und allgegenwärtig war einen akademischen Begriff, beforscht das Thema ausgiebigst, – um viel Geld natürlich, beschriftet noch mehr Papier damit, bläst also eine natürliche Mücke zu einem akademischen Elefanten auf.

Und warum das Ganze?
Weil diese Eigenschaft, weil Resilienz in unserer heutigen Zivilisation tatsächlich schon Mangelware geworden ist.

Der Begriff ‚Salutogenese‘ ist den Lesern dieses blogs vermutlich längst ein Begriff. Resilienz ist ihr ähnlich und sozusagen das Immunsystem der Psyche.
Was in der Salutogenese das Kohärenzgefühl, das unerschütterliche Vertrauen in die Zukunft ist, ist bei der Resilienz der Glaube an die eigene Stabilität, das immer wieder von vorne beginnen, das ‚Ich komm da raus‘.

Jeder Hamster, jede Feldmaus, jeder Affe, ja sogar jede Ameise hat diese beiden Intentionen angelegt.

Ok, wenn die Menschen heute schon zu verunsichert, zu instabil, zu entwurzelt sind, ist es natürlich gut, sich diesen Begriffen wieder neu, diesmal kognitiv, anzunähern.

Aber! In vielen Fällen wird Resilienz erst erforderlich, muss Resilienz erst wieder mühsam gelernt werden, weil schon vorausgegangene Lebensaufgaben nicht artgerecht erledigt wurden!
Als Beispiel: Jemand erkrankt auf Grund seiner Lebensweise schwer. Der physischen Krankheit folgen psychische Probleme, Verzweiflungen, Depressionen, etc.
Hier wäre dann natürlich eine resiliente Stabilität gefordert, die oftmals fehlt.
Doch das ist bereits ‚eine Folge- Stufe‘, die gar nicht erst hätte erreicht werden müssen..

Wir schaffen uns sozusagen Probleme, denen Probleme folgen, um dahinterzukommen, dass wir gegen diese keine Strategien (mehr) haben.

Ein Naturbeispiel dazu:
Ameisen sind lebenslang dauergesund und können ebensolange ihren Tätigkeiten nachgehen. Sie bauen, züchten, pflanzen, pflegen …
Von sich aus, fällt also keine Ameise aus.
Sollte aber einmal ein böser Bube einen Ameisenhaufen zerstören, fällt keines dieser Tiere in Depressionen, braucht einen Therapeuten, bricht in Tränen aus, ist verzweifelt …
Sie beginnen umgehend mit der Reparatur.
Das ist Resilienz!

Wir dagegen verursachen uns Probleme, fallen damit ins ‚tiefe Loch‘ und brauchen einen Therapeuten. Dieser aber hebt uns bloß aus dem ‚Loch‘! Der ursprüngliche, auslösende Wahnsinn aber geht unverbrüchlich weiter …
Das nennt sich Zivilisation! 😉

 


Eine ungeliebte Wahrheit

2. April 2012

Wir leben in einer sehr materialistischen Welt bzw. Zeit. Noch dazu in großem Überfluss.
Zweiteres macht uns viele Probleme, angefangen von Übergewicht bis zu praktisch allen unseren (Zivilisations-) Erkrankungen und einer stark verkürzten Lebenserwartung.
Ersteres lässt uns die Ursache praktisch immer im Materiellen suchen. Dort ist auch eine der Ursache zu finden. In vielen Fällen aber, bloß die ‚erste Ursache’. Hinter ihr gibt es nur zu oft noch eine psychische Ursache. Hinter dieser oft unaufgearbeitete Kindheitsprobleme.

psychogewichtDeshalb gehört der Satz ‚Ohne Psychotherapie kein Normalgewicht’ zu den ungeliebtesten Wahrheiten im ‚Übergewichts- Geschäft‘.

Vielfach wird diese Wahrheit aber erst gar nicht vermittelt! – Vielleicht sogar aus obigem Grund!
Damit strampeln sich die armen Betroffenen aber ‚endlos’ von Diät zu Diät, von Hoffnung zu Hoffnung, zermürben sich mit Kalorienzählen und Kasteien.

Ich kann nur jedermensch raten, bei geringsten Problemen mit der Ernährung sich die Psyche gut und ehrlich anzusehen. Und ‚geringste Probleme‘ meint, bereits mit ein paar rohköstlichen Probewochen ein Problem zu haben.
Wann, zu welcher Uhrzeit, bei welchen Gelegenheiten, in welchen Situationen bekommen wir Gustos, ‚Hunger‘, Fressattacken? Was wollen wir mit dem Essen kompensieren, ersetzen? …

 


Schönheit (Nachtrag)

8. Februar 2012

Ich hatte den psychischen/ geistigen Teil der Schönheits- Serie zwar in Schönheit (6) angekündigt aber leider vergessen.
Dank einer aufmerksamen Leserin hier als Nachtrag des mindestens so wichtigen Teiles für ein gesundes, harmonisches Leben und damit strahlender Schönheit:

Aus vielen Beiträgen (zuletzt ‚Grundsätzliches‘) wissen wir, dass der Mensch nur ganzheitlich gesehen werden kann. Neben dem Physischen ist das Psychische/ Geistige ein ebenso wichtiger Teil für eine strahlende Schönheit.
Nicht zufällig gehört das Mentale und Soziale neben Ernährung und Bewegung zu den 4 Säulen des ‚paradise your life‘- Programmes.
Die fein- und grobstofflichen Anteile in uns sind eng verbunden und verschlungen und nur theoretisch unterscheidbar. Einerseits steuert/ lenkt der Geist die Materie. Andererseits ist ein klarer Geist nur mit bester physischen Versorgung möglich.
Damit ist keine äußere, ohne einer inneren Schönheit möglich.

Das Beste und Einfachste zur Erreichung lebenslanger Gesundheit und makelloser Schönheit wäre es natürlich, unseren Geist zu klären und in liebevoll achtsame Harmonie zu bringen. Damit würden wir automatisch unser und unserer Mitwesen Leben hochschätzen, kein Fleisch essen, keine Tiere inhaftieren, unsere Umwelt schonen, die Natur und unseren Körper lieben, Schöpfungs- konform leben und damit uns so verhalten, als würden wir ‚unzählige‘ payoli- Tipps befolgen.
Jedermensch ist herzlichst eingeladen sich durch schöne (innere) Bilder und liebevolle Affirmationen um solch ein harmonisches Inneres zu bemühen.
Immer mehr und mehr wird sich diese innere Schöheit auch im Außen spiegeln. Wir verlieren nach und nach das Interesse an Aufregung, Action, Rechthaberei, unnatürlichen Speisen, derber Sprache, Egoismus, usw.. Liebe und Achtsamkeit für unseren Körper und unsere Mitwelt stellt sich ein. Wir entwickeln ein völlig neues Lebensgefühl; ein Gefühl der Zufrieden- und Ausgeglichenheit, einen Zustand des Mitfühlens und Wertschätzens. Wir erleben die Fülle des Lebens, wo ehedem Mangeldenken war.

Wem das zu ‚esoterisch‘ klingt, dem kann ich nur versichern, dass jede geistige Veränderung jederzeit und sofort am Körper messtechnisch nachgewiesen werden kann. Dahingehende Versuche mit Biofeedback- und anderen messtechnischen Geräten gibt es mittlerweile sonder Zahl. Jeder ‚Bildwechsel‘ im Kopf hat sofortige Auswirkungen auf Muskeltonus, Hormonausschüttungen, Blutdruck, Herzfrequenz, Atemfrequenz, Immunstatus, Hautfeuchte, Körpertemperatur, und, und, und.
Das heißt, ohne innere Harmonie ist umfassende Gesundheit, ist ein starkes Immunsystem nicht möglich! Und ohne unerschütterliche Gesundheit ist keine charismatische Schönheit möglich.
An dieser Stelle darf darauf hingewiesen werden, dass nur frische, unverarbeitete Nahrungsmittel noch das ‚innere Licht‘ (wie Prof. Fritz-Albert Popp nachgewiesen hat) ausstrahlen, das unserer ‚inneren Erleuchtung‘ förderlich ist.
Auch passt hierher der Hinweis, dass umfassende Schönheit sehr von einem entspannten Muskeltonus abhängig ist, der nur bei innerlich ausgeglichenen Menschen anzutreffen ist. Oder umgekehrt: Alle unsere Verspannungen – Wilhelm Reich nannte sie ‚Panzerungen‘ – verschwinden nach und nach durch ‚erhellende‘ Arbeit mit und an unserem Geist.

WIE diese inneren Bilder geschaffen werden können ist heutzutage gar nicht mehr so einfach zu beantworten. Wir sind so sehr Wort- und Begriffs- fixiert, dass das einfache Sein, das jedes ‚dumme Tier‘ selbstverständlich in jeder Sekunde lebt, nur mehr über den Wort- und Bild- ‚Umweg‘ erklärt und über Affirmationen wieder eingeübt werden kann.
Wichtig dabei, dass Merk- und Erinnerungssätze unbedingt immer positiv und ohne Verneinungen formuliert werden.
Ein langjähriger Erfahrungswert ist: Jedes Bild sollte immer noch ‚heller‘ und strahlender vorgestellt werden und jede Affirmation sollte noch liebevoller formuliert werden, als man es für möglich gehalten hätte. Man kann sozusagen nie ZU hell und liebevoll visualisieren! 🙂
Gute Hilfen sind zum Beispiel:

in jedem Menschen – auch wenn er das gut versteckt hält – ein göttliches Wesen zu sehen

unangenehme Situationen dankbar als spannende Lernaufgabe anzunehmen

anstatt sich (von anderen, vom Leben) etwas zu wünschen oder seine Vorstellungen durchzusetzen, sich interessiert überraschen und beschenken zu lassen

das oftmalige Erinnern an das Bild eines Umfeldes, wo Du besonders entspannt genießen kannst, wirkt immer entspannend und harmonisierend

sieh Dich selbst möglichs oft als jugendlich vitales und harmonisch strahlendes Wesen

das Fokussieren auf die Fülle und Schönheiten des Lebens, statt Mangeldenken und Unzufriedenheit.

Und nicht zuletzt, sich immer wieder meiner ‚Lieblinge‘ erinnern:

‚Es ist wie es ist, sagt die Liebe‘
und

‚Mögen alle Wesen glücklich sein …‘

Die wunderbare Lebens- Gerechtigkeit beschenkt aber auch die Menschen reichlichst mit einem vice versa- Effekt, die mit derartigen geistigen Übungen weniger ‚am Hut‘ haben. Denn man kann – siehe oben – sich genau so gut auch jeden Tag, jede Woche, einen neuen ‚paradise your life‘- Tipp vornehmen und ihn konkret in seine alltäglichen Gewohnheiten einbauen.

Gut beraten ist man, die durch eine Lebensweise- Umstellung ermöglichten Wege zu höheren geistigen Ebenen auch übend zu beschreiten …

Eine weitere Möglichkeit ist, dem Körper mehr Achtsamkeit entgegenzubringen bzw. Unpässlichkeiten nicht achtlos abzutun, sondern dankbar als Hinweis und Nachricht unseres besten Freundes und ‚einzigen Vehikels‘ anzunehmen und das verursachende (Fehl-)Verhalten nachzubessern.

Es ist also völlig egal ob Du über das ‚geistige Bild‘ den Körper steuerst oder ob Du über körperliche Interventionen und Übungen den Geist beeinflusst. Es funktioniert in beide Richtungen.
Wichtig ist einzig, DASS Du etwas tust! 😉

In diesem Sinne wünsche ich Dir:
Eine lebenslange Dauergesundheit, innere Ausgeglichenheit und Harmonie, langewährende Jugendlichkeit und eine strahlende Schönheit (was ja, wie wir gesehen haben, alles dasselbe und untrennbar miteinander verbunden ist)!

 


Setz Dich mal hin …

6. April 2011

… und nimm Dir ein paar Minuten Zeit für Dich.

Zuerst stell Dir plastisch vor, dass ein gesunder Körper absolut Null Probleme macht.
Danach gehe Deinen Körper und die letzten Wochen im Geist durch und notiere Dir alle Deine Wehwehchen oder auch nur Unannehmlichkeiten.
Notiere sowohl die Kleinigkeiten, wie Hautunreinheiten, Körpergeruch, fallweises Jucken, etc., als auch die akuten Erkrankungen, wie Schnupfen, Husten, Fieber, Kreuzschmerzen, etc. und vergiss auch nicht Deine ‚alten Begleiter’.
Interessanterweise sind nämlich viele Erkrankungen für die Leute so selbstverständlich und Teil ihres Lebens, dass ihnen gar nicht mehr auffällt, dass sie noch Taschentücher brauchen, sich Räuspern müssen, immer wieder mal Kopfschmerzen oder kalte Hände, oder eine Unzahl ähnlicher ‚Selbstverständlichkeiten’, haben.
Ein absolut gesunder Mensch ist auch psychisch gesund, d.h. er hat weder Depressionen, noch negative Gedanken. Er ist stets ansteckend gut gelaunt, empathisch und sieht statt Problemen nur Herausforderungen.
Diese Liste ist ein erster Schritt zu Deinem wunderbar dauergesunden Leben.
Probleme unter den (Denk- oder Wahrnehmungs-)Teppich zu kehren ist keine Lösung! Unser Körper gibt uns durch seine Problemstoff- Ausscheidungs- oder Deponier- Aktivitäten nicht ‚just for fun’ Signale. Sondern sie wollen erkannt werden und Verhaltensänderungen auslösen.
Dir muss bewusst werden, wie unzufrieden Dein Körper ist. Denn Untersuchungen an Krebspatienten zeigen, dass diese meist sehr viele Vorzeichen missachtet haben.
Außerdem kann solch eine Liste gut zeigen, wie schnell, was, durch welche Verhaltensänderungen verschwindet.
In diesem Sinne: Mit einer gewissenhaft erstellten ‚Wehwehchen- Liste’ beginnt Dein ‚paradise your life’ 😉

Um zu verdeutlichen an welche Qualen wir uns schon so sehr gewöhnt haben, dass sie uns gar nicht mehr in den Sinn kommen, gibt’s morgen eine Geschichte.