Stell Dir vor, Willi …

27. Oktober 2014

Splash… den Hirlinger Hans hats mit seinem Traktor gestern die steile Böschung, weißt eh, da hinten in der Langen Lüssen, runterüberschlagen!
„Das ist ja schrecklich! Konnte ihm eh geholfen werden?“
„Jaja, die Fiedler Mitzi hat ihm eh sofort einen Tee gebracht!“
„Einen Tee!? Naja, und sonst …“ war ich verblüfft.
„Nein, nein, alles in Ordung. Der Ernstl, weißt eh, der da so lang in Indien war, hat ihm so Mantras vorgesunden und die Helga hat sofort mit ihrer Räucherei, für die sie ja bekannt ist, angefangen.“
„Ja aber …“ stotterte ich, wurde aber sofort wieder begeistert unterbrochen:
„Ah ja, der Toni hat sich dann eh auch noch runterlassen zu ihm und hat ein selfi von ihnen beiden gemacht.“
„Also ich versteh überhaupt nix mehr! Hat ihn denn niemand raufgezogen oder zumindest den Traktor wieder aufgestellt bzw. ihn darunter hervorgezogen!?“
„Naaaaaa! Es is doch eh der Pfarrer auch kommen und hat ihn gesegnet …“
Da hab ich mich seeehr gewundert!

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„Stell Dir vor, Willi! Die Müller Evi liegt seit vorgestern in den Wehen!“
„Ja und hat’s denn keine Hebamme oder andere Hilfe?“
„Ach geeeeh! Der Schorsch hat ihr eh sofort an Schaps bracht und ihre Mutter hat ihr was Warmes angezogen.“
„Ja, aber haben’s ihr nicht das Kind irgendwie rausholen können!?“
„Du, die haben alles versucht! Der Herbert hat ihr die Fußreflexzonen massiert, die Gerti war da mit ihren Aromaölen, die Mariann hat ihr ganz wunderbar die Haar gebürstet. Also die ist bestens betreut. Das kann ich Dir sagen!“
„Ja aber, das Kind! Das gehört doch gedreht! Die kann man doch nicht tagelang in den Wehen liegen lassen!“
„Also besser betreut als die ist, gehts doch wirklich nimmer! Alle sitzens bei ihr! Sie hat Essen, Trinken, Unterhaltung, einfach alles!“
Da hab ich gar nix mehr verstanden und mich seeehr gewundert.

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„Stell Dir vor, Willi. Was ich für ein Pech gehabt hab!“
„Ohje, Du Armer!“
„Ja, stell Dir vor ich steig aus’m Auto, das fängt an zu rollen … Ich habs nimmer erwischt! Und donnert in den Weidlingbach!“
„Tragisch, – aber ‚Pech‘!? …
Hast nicht die Handbremse angezogen?“
„Du ich fahr schon so lang. Immer unfallfrei! Und zu rollen hat er noch nie begonnen!“
„Aber angezogen hast sie nicht, oder?“
„Du, nie ist was passiert! Verstehst!? Nie!“
„Aber mit dem neuen jetzt, wirst ja hoffentlich vorsichtiger sein!“
„Du, 100 prozentig! Gleich beim Abholen vom Autohaus bin ich bei der Energetikerin unten am Marktplatz vorbeig’fahren. Die hat mir eine Aufstellung gemacht. Alles im grünen Bereich, sag ich Dir!“
„Aber die Handbremse hab ich gemeint …“
„Du ich hab dazugelernt! Ich hab mir auch sofort für den Autokauftag s‘ Horoskop machen lassen von der neuen Kellnerin im ‚Goldenen Hirsch‘. Das passt! Sowas passiert mir nimmer!“
Da hab ich mich seeehr gewundert!

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„Stell Dir vor, Willi. Jetzt hat mein Bruder auch noch Krebs.“
„Wieso ‚auch noch‘, wer noch?“
„Na meine Mutter und mein Vater doch auch!“
„Echt!? Denen hats doch immer so gut g’schmeckt, das Bratl unds Zigarettl!“
„Ja gell! Das glaubt man gar nicht! Meinem Bruder ja auch! Und jetzt sind’s so ‚bedient‘ alle drei!“
„Na und hast eh schon g’sprochen mit ihnen. Machens eh schon was dagegen? Sind’s eh schon gscheiter worden?“
„Jaja, da gibts gar nix! Bestens betreut werden die, alle drei! Sofort operiert, alle drei!
„Ja und sonst …? Ich mein‘, die Ursachen erkannt und schon weggelassen!?“
„Na, na, brauchst Dich ned sorgen. Alles bestens! Natürlich auch eine ordentliche Chemotherapie, alle drei!“
„Ja und …“ wollte ich auf den Erkrankungsgrund zurückkommen.
„Du, sogar der Gerhard, weißt eh der komische Heilpraktiker, gibt ihnen so homöopatische Kugerl wegen der Chemo- Übelkeit … Alles bestens!“
Da hat mich nix mehr gewundert!

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Tja! Ich kann’s ja fast nicht glauben, aber vielleicht ist es ja tatsächlich so, dass alles eine Ursache hat …. 😉

 

 

 


Du bist, was Du …

20. April 2012

… Na? Was wohl?
Was wirst Du werden?
Ist man wirklich was man isst? Oder wird man das was einem die horoskopischen Sternenbilder vorschreiben? Was einem die Eltern oder Verwandten als Kind schon prophezeihten? Was die Ärzte als ‚genetisch bedingt‘ bezeichnen? …

Die Antwort ist ganz einfach:
Wir sind, was wir dachten (wer wir werden würden) und
wir werden, was wir denken (wer wir sein werden).

Soweit so gut, so Dr. Joseph Murphy.
Was ich da noch draufsetzen möchte, ist schlicht und einfach, – epochal! 😉
Es kippt nämlich alle Seminare, Fortbildungen, Lebenshilfebücher, Vorträge, etc. die auf Murphy & Co beruhen.

Ja! Lass Dir das auf der Zunge zergehen!
Du brauchst absolut nichts mehr, wenn Du nicht willst, dass Du es brauchst!

Denn Du bist, was Du denkst!
Wenn Du denkst, Du musst meditieren, musst Du meditieren um erleuchtet zu werden.
Wenn Du an Wasseradern glaubst, wirst Du einen Rutengeher brauchen um ungestört schlafen zu können.
Wenn Du an Geister glaubst, wirst Du jemanden brauchen der Dir Dein Haus ausräuchert.
Wenn Du denkst Du brauchst Seminare und Lebenshilfebücher, wirst Du sie brauchen.

Wenn Du glaubst, dass Du (mit allem) allein fertig wirst, wirst Du (mit allem) allein fertig werden.
Wenn Du überzeugt bist, alles zu wissen, wirst Du alles wissen.
Wenn Du glaubst, dass Dir nichts schadet, wird Dir nichts schaden.
Wenn Du glaubst, dass Du nichts brauchst, wirst Du nichts brauchen.
So einfach ist die Welt!

Kürzlich schrieb mir eine Kommentatorin u.a.: ‚Ich bin krank und weiß nicht, wie lange ich noch leben darf‘.
Soetwas sind uralte und lebensgefährliche Programmierungen!
Es gibt keinen Gott, der uns nach Gutdünken abberuft oder nicht, der wahllos mit Krankheiten um sich schmeißt.
ALLES hat eine URSACHE!
Und (nahezu) ALLE URSACHEN setzen WIR selber !
Also warte nicht, wie lange Du noch leben ‚darfst‘, sondern lege Du ‚Deine Zeit‘ fest!
Suche nach den Ursachen Deiner Erkrankung. Ändere diese Ursachen ab. Und sei gesund und glücklich, solange DU willst …

In diesem Sinne: paradise your life!
– Und wenn Du sagst: Ich bin bereits im Paradies bist Du bereits im Paradies.
Und wenn Du mir sagst, ich lebe bereits das Paradies, dann lebst Du bereits das Paradies!

Vergiss bloß eines nicht; – das ist die einzige Einschränkung des oben Gesagten:
Über die Naturgesetze kannst Du Dich nicht erheben!
– Mit aller Gedanken-, Wunsch- und Universums- Bestell- Kraft nicht!