Dein Kopf lügt!

3. Oktober 2019

Wir alle kennen und hören ständig von Umfragen und wissenschaftlichen Arbeiten, die ebenfalls in vielen Fällen auf Fragebogen basieren.
Das heißt, viel von unserem Wissen über unsere Mitwelt fußt auf Menschen- Aussagen.

Hier im blog habe ich schon oft auf die Verschiedenartigkeit und den prinzipiellen Unterschied zwischen Groß- und Kleinhirn hingewiesen.
Dem Großhirn ‚verdanken‘ wir neben all den Fortschritts- und Wohlstands- Problemen so ziemlich alle Irrtümer. Während wir dem Kleinhirn das Leben, Glück, Fühlen und alle unsere Sinne verdanken.

Langsam dämmert es den Ersten, dass zwischen dem, was Menschen sagen und tun, oder gar fühlen, oft unglaubliche Unterschiede bestehen.
Das heißt, wir können so ziemlich alle Erkenntnisse die aus Befragungen stammen vergessen.
Und das, was Leute (uns) sagen, gleich mit dazu

Eigentlich, wenn man sich und seine Mitwelt nur einigermaßen gut beobachtet, ist das ohnehin keine Überraschung. Wie sehr sich die Gespräche und Verhalten mit Eintreffen eines gegengeschlechtlichen Wesens verändern, kennt jedes Damenkränzchen, jede Herrenrunde.
Dass man dem Chef, ja nichtmal jedem Kollegen alles erzählt ist auch Allgemeingut.
Dann gibts da noch den Riesenbereich der Höflichkeiten, der Rücksichtsnahmen, Notlügen und, und, und …
Summa sumarum wird durch unser Großhirn praktisch alles umdefiniert und uminterpretiert. Also alles Versprachlichte ist verändert. Einzig unsere Körperreaktionen sind einigermaßen ehrlich.

Das heißt aber nicht, dass wir über unser ‚So- Sein‘ enttäuscht sein müssen. Wir können uns über die vielen Erinnerungen an unsere (Ur-)Selbstbestimmtheit, über unsere Intuition, über die Ehrlichkeit unserer Erstimpulse, unsere treffsicheren ‚Ur- Unstinkte‘ ja auch ehrlich und berechtigt freuen

 

 

 


Noch ein Denk- Vorschlag

28. März 2011

Sehen wir uns heute doch wieder einmal einen Aspekt unseres – ‚grottenfalschen’ hätte ich fast gesagt – (Zivilisations-)Denkens an.
Wir verhalten uns so unlogisch, dass es fast unglaublich anmutet, dass wir – angeblich so – aufgeklärte Vernunftwesen soviel falsch machen können.
Zudem ist es eine Ergänzung des Textes über die Glücklichen Beraubten.
Immer wieder haben wir hier festgestellt (Liebe, Energie, Können, Du hast alle Chancen, Die Gleichberechtigungsfalle), dass man sich durch beur-teilen seine Welt teilt und dadurch nicht mehr das Ganze hat.
So weit, so logisch, – hoffe ich.

Nun verhält es sich aber mit unserem Denken in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ebenso!
Wir können in jeder Sekunde, zu 100%, nur die eben stattfindende Realität erleben.
Zwacken wir dieser die Zeit für Gedanken an Vergangenes oder Zukünftiges ab, erleben wir nicht mehr alles, sondern verschenken einen Teil unseres (gegenwärtigen) Lebens an das Doppelt- Denken von Vergangenem oder an Visionen von vielleicht nie Eintretendem.
Mit anderen Worten: Anstatt mit allen Sinnen die jeweilige Gegenwart voll auszukosten, transferieren wir nur (wenige etikettierte und damit reduzierte) Teile davon in den Kopf, vermischen sie mit Vergangenem und Zukunfts- Spinnereien und glauben das wäre das Leben. Doch das ist bloß unsere Kopf- Projektion des Lebens!
Und das Interessante daran ist, dass es für den Körper keinen Unterschied macht, ob wir etwas tatsächlich erleben oder bloß denken, erinnern oder planen. Negative Gedanken also, oder schlechte Erinnerungen oder Zukunftsängste, ziehen Dich genauso energetisch runter wie tatsächlich schlimm Erlebtes.
Deshalb: Nimm Dich in acht vor Deinen Gedanken! 😉
Denk nur Schönes, Harmonisches! Oder noch besser lebe möglichst oft im Hier und Jetzt!
Das soll keineswegs ein Plädoyer gegen unser Denken sein. Das Denken kann schon auch viel, aber wie eine ganz schlaue Kommentatorin hier mal sinngemäß über das Ego anmerkte: ‚Wir sollten es wie ein Werkzeug benutzen und es sich nicht verselbständigen lassen‘ bzw. sollte unser Denken Diener, und nicht Herr (über uns), sein.
Es sollte jedermensch wissen wie wir funktionieren und was er sich antut, wenn er das Geschehen in den Kopf verlegt …
Also: Willst Du alles haben und das sofort? Dann erlebe mit allen Sinnen das Hier und Jetzt!