Notausgang ‚Jenseits‘

19. November 2012

Wir alle kenne die ‚tiefen Löcher‘ die uns unser Leben und Schicksal nur zu oft schaufelt (später werden wir sehen, dass wir sie uns immer nur selber schaufeln).

Nur zu leicht, veranlassen uns schlimme Schicksalsschläge dazu, auf tröstende Worte zu hören.
Solche sind ganz wunderbar.
WENN, ja wenn, diese uns einen wirklichen Ausweg/ Lösungsweg zeigen!

Lügen- oder Glaubens- Worte sind zwar oft wunderbare Tröster aber keine bzw. immer nur Kurzfrist- Lösungen. – Wenn nicht sogar ‚Verführer‘!

Es versteht sich hier im blog von selbst, dass

WIR Götter sind, dass
WIR unser Schicksal bestimmen, dass
WIR die Verursacher unserer Probleme sind, dass
WIR die Lösungen finden.

Im ’normalen‘ Leben sind die weitaus üblicheren und (leider) auch wirksameren Tröstungen die Lügen- und Glaubens- Tröstungen.

Natürlich hilft es einem Kind wenn wir die Trauer über das verstorbene Meerschweinchen für’s Erste mit ‚Du wirst sehen, es kommt wieder zurück‘ ummänteln.
Aber nur kurzfristig! Irgendwann kommt die Lüge, die letztendlich gar nichts nützte, ans Licht. – Und die Trauerarbeit beginnt erst wieder von vorne.

Mit dem Glauben verhält es sich sehr, sehr ähnlich.
Bloß wird dabei die Zeit des Erkennens der Lüge über den Todeszeitpunkt hinausgeschoben.

– Muss natürlich nicht sein!
Klar kann nach diesem Leben, der Trost, eventuell ein Himmel, eine Hölle, ein Paradies oder sonstwas auf uns warten. Klar können im Augenblick des Todes uns vielleicht unsere verstorbenen Lieben abholen. Klar können wir vielleicht wiedergeboren werden. Klar könnten wir ‚ewige Wesen‘ sein.

Doch wir sind jetzt nun mal eben in DIESES Leben ‚geworfen‘ worden.
Uns wurde DIESES Leben, inmitten dieser perfekten Schöpfung, geschenkt.
Warum bitte, sollten wir in einer Welt, in einer Schöpfung, die Gott für uns perfekt geschaffen hat, so große Probleme haben, um uns in jenseitige Hoffnungen flüchten zu müssen?
Ein Gott, der sicherlich keine Fehler macht – sonst wär‘ er ja kein Gott!
Ein Gott, der seinen geliebten Kindern eine Welt erschafft, wird in diese doch sicher keine Fehler, sicher kein Leid einbauen!
Also können doch all unsere Probleme, Sorgen und Ängste nur ‚hausgemacht‘ sein.

Warum also, sollten wir UNSERE Fehler nicht SELBER ausbessern?
Warum also, sollten wir UNSERE Fehler von ‚oben‘ berichtigt bekommen?
WArum also sollten wir um Hilfe beten?

Warum sollten wir in einer dunklen Fehler-, Leidens- und Kummer- Kammer kein Licht sehen wollen?
Warum sollte unser einziger Trost, warum sollte unsere einzige Hoffnung, in DIESEM Leben, AUSSERHALB von ihm liegen?

Was würde ein Gott zu solch einer ‚Lösung‘ sagen?
Was würde ein Gott zu seinen geliebten Kindern, denen er alles bestmöglich geschaffen hat, sagen, wenn diese sich aus seiner Welt hoffen und sehnen?

Ich weiß, es gibt immer wieder dunkle Nischen in unserer aller Leben.
Doch warum sollte das Licht, um diese zu erleuchten ausschließlich außerhalb dieser Welt zu finden sein?
Die Probleme die wir uns eingebrockt haben – Gott hat sie uns ja nicht beschert! – können wir uns ja doch wieder locker auslöffeln …

Es muss uns klar sein, dass diese tröstende Sicht, dass in einem Jenseits alles besser ist, ein Menschenprodukt ist.
So wie Mediziner uns von jeglichen Lebensführungsfehlern freisprechen, indem sie Feinde wie Bakterien und Viren im Außen postulieren, so trösten Priester, Esoteriker und andere ‚Hier-und-Jetzt- Flüchter‘ über Lebens- Tatsachen und Naturgesetze hinweg, indem sie den Lebenssinn, die Lebens- und Zukunftshoffung auf die Nachtod- Zeit verlegen.

Ich sehe unsere Probleme so:

  a) vermutlich 90% all unserer (psychischen) Probleme resultieren aus unserer nicht artgerechten Lebensweise (da das Vehikel des Geistes immer noch der Körper ist)
  b) wenn man schon mal in einem ‚tiefen Loch‘ sitzt, gibt es prinzipiell zwei ‚Notausgänge‘:

   – einen tröstlich und vermeintlich schonenden, der ins Jenseits führt und
   – einen realistischen, aber für viele schmerzlichen, der zu Zusammenhängen und Lösungen in DIESEM Leben führt

Wir sind aber HIER, uns wurde aber DIESES Leben geschenkt, um es im HIER und JETZT zu leben!
Wir sind gefordert, dieses unser Leben bestmöglich HIER zu leben!

Ein Leben das immer wieder auf das bessere Jenseits schielt, ist kein gutes Leben, ist kein gelungenes Leben, ist kein Leben, das seiner Lebensaufgabe gerecht wird.

Jenseitshoffnungen sind nicht Teil DIESES Lebens. Jensseitshoffungen und Jenseitsglauben sind Lebensfluchten!
Nur wer keine Lösungen IM Leben findet, fantasiert sich Nachtod- Erlösungen oder heftet sich an biblische/ religiöse Nachtod- Fantasien!

Wir brauchen nichts zu GLAUBEN. Wir können alles WISSEN, indem wir ‚richtig hinsehen‘.

Wir (payolis) wissen, dass wir Götter sind, dass wir unser Leben HIER leben.
Und dass wir uns das Maximum für ein eventuell vorhandenes Nachleben HIER und JETZT erwerben!

… mittlerweile hoffentlich fast überflüssig zu sagen, dass jedes Abweichen vom Hier und Jetzt uns und unser Immunsystem schwächt …

 


Jesus Christus

4. Oktober 2012

Gläubige verehren Christus als Gott bzw. Gottes Sohn und stellen ihn hoch über sich selber. Eine ganze Religion hat sich auf diesen Irrglauben, diesen Verehrungs- Kult aufgebaut.

Irrglaube, weil wir alle Götter sind. Weil wir alle Gottes Kinder sind, die er nach seinem Ebenbild erschuf, wie in der Bibel nachzulesen ist.

Jesus war also ‚bloß‘ der erste Mensch, der sich seiner Göttlichkeit bewusst war.
Wir brauchen nicht zu ihm aufzublicken, ihn zu bitten, zu ihm zu beten. Wir brauchen es ihm bloß gleich zu tun.

DAS sollte Eure neue Religion sein!

 

PS: Siehe dazu auch meinen ‚Uralt- Text‘ Gottes Schöpfung

 


Religion und Lebensweise

12. Dezember 2011

Ja klar, unsere Religion hat unser Leben maßgeblich beeinflusst, beeinflusst es noch immer. Es gibt die 10 Gebote, es gibt die biblischen Gleichnisse, es gibt die Predigten und Kirchengebote. Es gibt die unzähligen gesellschaftlichen und heute selbstverständlichen Konventionen die sehr oft auf kirchliche Ursprünge zurückgehen.
Aber reicht es einem Gott wirklich, wenn seine ‚Schäfchen‘ nicht seine Schöpfung und Natur verehren und genießen, sondern in Kirchen sitzen und ihn anbeten? Will ein ‚liebender Vater‘ tatsächlich angebetet und um alles gebeten werden?
Will Gott tatsächlich, dass wir Kriege führen und Müllberge anhäufen?
Sieht Gott tatsächlich mit Wohlgefallen, dass wir seine Schöpfung ruinieren, weil wir sie für ungenügend bis fehlerhaft halten und meinen, sie nachbessern zu müssen?

Ich sag Dir, was ich glaube:
Ich glaub‘, dass ein Gott keine Fehler macht. Ich glaub‘, dass Gott bei seiner Schöpfung keinen Fehler gemacht hat.
Und ich glaube, dass Gott es lieber sehen würde, wenn wir seine absolut perfekte Schöpfung genießen würden, anstatt sie für ungenügend bis fehlerhaft zu halten und sie vermeintlich nachbessernd zu ruinieren.
Ich glaube, wir könnten ganz wunderbar nach seinen Naturgesetzen in seiner Schöpfung leben, wenn wir uns von einigen unserer Irrtümer verabschieden würden.

 
PS: Ein ‚kleines Geheimnis‘: Ich glaube Obiges nicht nur, sondern ich weiß es! Ich habe es (in der Natur) beobachtet und (an mir und vielen anderen) erlebt! 😉

 


Religion und Gesundheit

18. November 2011

Was hat Religion mit Gesundheit zu tun?
Viel! Seeeehr viel!
Denn, ich frage Dich: Kann ein allwissender Gott Fehler machen, sich irren?
Ich denke, wohl eher nicht!

Kann einem allmächtigen Gott etwas nicht gelingen?
Doch wohl auch eher nicht, oder!

Wird ein, wie gepredigt wird, gütiger und alle seine Kinder liebender Gott, diesen Leid zufügen wollen?
Ich glaub‘ nicht!

Also warum sind dann Krankheiten unsere – wie es scheint – unentrinnbaren Lebensbegleiter?
Wieviele Kranke hab ich nicht schon flehen, beten bis betteln gesehen …
Nicht allen wurde geholfen.
Sind die tröstlichen Worte des Pfarrers am Grab wirklich das Maximum an Hilfe, die Religion bieten kann?

Ich sage Dir: Gott ist tatsächlich allmächtig und hat bei seiner Schöpfung auch keinerlei Fehler gemacht! Die Schöpfung ist ganz wunderbar und unvorstellbar perfekt.
Doch der Mensch hat den freien Willen mit in die Wiege gelegt bekommen und diesen nützen wir weidlich, um uns unser eigenes Paradies, oder besser gesagt Schlaraffenland, zu gestalten.
Wir woll(t)en sozusagen aus Gottes Paradies raus, halten es für fehlerhaft und wollen es nachbessern.
Doch das ist ein völliger Irrweg, der mit unserer Zivilisation begann und dessen Kriege, Müllberge, Zivilisationserkrankungen, Psychoprobleme, Umweltverschmutzungen, Stress, etc.- wir heute ‚genießen dürfen‘.

Warum ich das wissen will? Warum ich derart Ketzerisches verzapfe?
Ich verrat‘ es Dir!
Das Paradies, Gottes Paradies gibt es – wenn leider auch nur mehr in Spuren – noch immer!
Es ist die freie Natur!

Keine Pflanze, kein Tier brauchte je eine Zahnbürste, einen Arzt, Werkzeuge oder Fahrzeuge und erhielt dennoch immer alles für sein Leben, ja sogar für sein Glück Erforderliche.
– Und hatte nie all die Krankheiten und Probleme die der (heutige) Mensch hat. Kein Regenwurm, kein Igel, Hase oder Hirsch hatte je Karies, Akne, Asthma, Krebs oder Arthrosen. All das nennen wir nicht zufällig Zivilisations- oder wie manche sagen Zuvielisations- Krankheiten.

Auch für uns Menschen sind von der Schöpfung, von Gott oder wenn Du willst, von der Evolution, Krankheiten und Probleme einfach nicht vorgesehen. – Wir schaffen sie uns selber!

So unglaublich bis vermessen das klingt, so überzeugend sind die Beweise und Beispiele der Menschen die wieder versuchen weitgehend schöpfungskonform – andere sagen ‚artgerecht‘ – zu leben.

Glaub‘ mir nichts von all dem! – Informier Dich und probier es einfach aus!
Ich freu mich schon auf Deinen Staunen … 😉

 


Hilfeeeee …

11. Februar 2011

(Reisebericht Äthiopien)

Heute ist Sonntag! Da ‚bekriegen’ sich einige orthodoxe Pfarrer und Muezzins mit Gebrülle, Gesinge und vielen Watt Lautsprecherleistung seit 4 Uhr früh!
Diese Morgenstimmung hatte zwar auch irgendwie etwas, wenn man unter sternenklarem Himmel in der Morgendämmerung steht und das Erlebnis eines multiphonetischen Gesinges, Hahnengekrähes und Schafeblökes wahrnimmt. Aber bis Mittag durchgehend nerven diese Zwangsbeglückungen schon etwas.
Noch dazu, wenn ich sehe, wie brutal hier die Leute von dieser Klügel ‚dumm und unten’ gehalten wird. Die Leute sind sogar so devot, dass sie sich teilweise nichteinmal in den Kirchengarten wagen. IN die Kirche geht sowieso niemand. Die ist ausschlieslich den Priestern, dem Allerheiligsten und gut zahlenden Touristen vorbehalten.
Den Leuten wird sogar vorgemacht, dass man sich schwerst versündigt, wenn man ‚unrein’ diesen Garten betritt, wobei für Unreinheit bereits Sex in der Nacht davor oder ein Bissen essen reicht.
Primär die Äthiopierinnen scheinen anfällig für diesen Humbug zu sein. Die Masse vor den Toren ist weitestgehend weiß, da Sonntags zum Kirchgang sich die Frauen weiße Tücher um Kopf und Oberkörper wickeln.
Gestern durfte ich etwas in die Denkwelt einer (tief?)religiösen Äthiopierin blicken: Für uns unvorstellbar und unverantwortlich, was diesen Menschen an Fehlinformationen, Ängsten und Hass eingepflanzt wird!
Es werden sogar im (Staats-) Fernsehen Menschen mit hornartigen Anomalien gezeigt, von denen gesagt wird, dass das Hörner sind als Strafe, weil sie das Heilige Brot unrein aufnahmen …
Auch sind die Menschen überzeugt, dass man durch solch ein ‚Vergehen’ die Zunge verlieren kann und ähnlichen Unsinn! 😦