Effektive Ressourcen- Verschwendung

5. November 2019

Wir brauchen uns keine Gedanken mehr zu machen, wie wir am effektivsten unsere Ressourcen verschwenden könnten.
Es gibt bereits viele seeehr gute Modelle!

Doch was ist die größte Verschwendung unserer Rohstoffe, meinst Du?

Der Erdölverbrauch?
Ja, könnte hinkommen, da wir uns nehmen, was für zig der nächsten Generationen unwiderbringlich verloren ist.

Dass wir so viel verderben lassen/ wegwerfen?
Ja, könnte auch hinkommen, denn ca. ein Drittel der Produzierten Waren landen auf dem Müll.

Dass wir zuviel Fleisch essen?
Ja, auch da ist was drann, wenn man bedenkt, dass von der Energie, wie wir an Hühner verfüttern, nur die Hälfte bei uns am Teller landet. Bei Rindern oder Milch gar nur ein Siebentel(!).

Dass wir zuviel fahren/ pendeln/ fliegen?
Ja, auch das verbraucht völlig unnötig Ressourcen, da durch die Fortbewegung nichts geschaffen sondern nur verbraucht wird.

Dass wir wegen weniger Cents zuviel von fernab importieren, was auch leicht ‚um die Ecke‘ produziert werden könnte?
Ja, auch der weltweite Warentransport, ja sogar ‚Scheiße- Transport‘, frisst unnötig viele unserer Ressourcen!

Diese Reihe ließe sich noch weiter fortsetzen. Vieles davon ist bereits bekannt, an einigen Punkten wird bereits, wenn auch zu lasch, gearbeitet.
Woran allerdings praktisch niemand denkt und was ich für die größte und unnötigste, ja sogar schädlichste Energieverschwendung halte und was ‚das tägliche Brot‘ von ist, ist

das Kochen!

Ja! Es kostet nicht nur unvorstellbare Mengen an
unnötiger Energie und
Arbeitszeit, sondern uns auch unsere
Gesundheit und
Jahre unserer Lebenszeit!

Wir werden es, auch wenn wir 120 werden, nicht mehr erleben, dass das globales Allgemeingut wird. Doch es lässt sich locker für uns selber umsetzen!

Für unsere Gesundheit,
für die Mitwelt und
für ein herrlich paradiesisches,
genussvolles Leben!

In diesem Sinne:

 

 

 


Das gibt’s doch nicht!

3. April 2019

Jetzt bin ich schon so lange auf dieser schönen Welt, hab soviel schon gesehen, gehört, erlebt, werde immer abgeklärter …
Und dennoch gibt es immer noch die Momente, in denen ich mir fassungslos denke ‚Das gibt’s doch nicht!‘.

Kürzlich war es wieder einmal so weit. Ein Radio- Moderator (Philipp Blom) sagte so ganz locker und en passant über fast-fashion, das mehr Ressourcen verbraucht als aller Flug- und Schiffsverkehr zusammengenommen, dass 80% davon zwar weltweit verschifft und verkarrt, dann aber, mangels Nachfrage bzw. Überproduktion, auf Mülldeponien entsorgt und ‚vergraben‘ werden.
Bitte was sonst kann man bei so einem Wahnsinn denken, als ‚Das gibt’s doch nicht!‘