Herr Doktor helfen sie!

15. Oktober 2022

‚Ich bin die geborene und eine begeisterte Autofahrerin und rolle so schön über die Landstraße, genieße das Grün ringsum und den grauen Fahrstreifen vor mir. Plötzlich, ein Schock! Ein grellrotes Irgendwas am Straßenrand, auf einem Stiel oder Pfahl, ich glaub sechseckig. Nachdem ich mich erholt hatte beobachtete ich dieses Phänomen aufmerksamer. Es ist einfach schlimm, Herr Doktor! Immer wieder grellrote Tafeln, rund, dreieckig, zahlreich und immer wieder grell Blinkendes … das alles beleidigt, ja schmerzt fast meine Augen!‘
Der Doktor beruhigt nicht mit: ‚Machen sie sich keine Sorgen, das sind bloß notwendige Stop- und andere Verkehrszeichen‘. Er sagt auch nicht: ‚Versuchen sie es mit Meditation oder anderer Entspannung, sehen sie sich einmal in Ruhe so ein Zeichen an. Sie werden sehen, es ist harmlos und braucht sie nicht länger beängstigen‘.
Er sagt, ganz Dienstleister und profitorientierter Selbständiger: ‚Kein Problem, ich verschreibe ihnen GRELLEX und ihre Grellitis ist im Handumdrehen verschwunden‘.

Der nächste Patient jammert: ‚Herr Doktor, die Tochter meiner Nachbarn ist eine unerträgliche Sirene, die mir die Ohren ruinniert. Und manche Geräte oder Mopeds in der Nachbarschaft! Ich ertrage diesen Lärm nicht länger! Geben sie mir etwas dagegen‘. ‚Kein Problem, lieber Herr, ihre Lärmose haben wir schneller im Griff, als sie denken. Ich verschreibe ihnen LÄRMOGEN, ein sehr gutes und bewährtes Präparat und wir sehen uns in 4 Wochen wieder zur Kontrolle‘.

Absurd, sagst Du!?
Ich sage Dir, das ist ‚gaaaanz normaler‘, überall gelebter Alltag!
Natürlich nicht mit diesen Satire- Beispielen. Die hab ich nur gewählt, um die Absurdität unseres ‚Gesundheitssystems‘, unserer Krankheits- Gewohnheiten zu verdeutlichen.
Denn wozu haben wir Augen und Ohren? Um Teile unserer Umwelt wahrnehmen und darauf reagieren zu können. – Zu unserem Vorteil darauf reagieren können! Uns an Angenehmem zu erfreuen und uns von Unangenehmem abzuwenden bzw. daraus zu lernen uns anders zu verhalten.

Beim Sehen und Hören ist das selbstverständlich und klar und keinerlei Problem.
Bei vielen unserer anderen Körpersignale unterscheiden wir zwischen angenehm, normal und krank!

– Merkst Du etwas!?
Sobald wir ein sinnliches Erlebnis pathologisieren, haben wir ein Problem. Ein selbstgemachtes Problem!
Solange wir es als Signal des Körpers sehen, daraus lernen, unser Verhalten hinterfragen, beobachten und nachbessern, haben wir keinerlei Problem, sondern leben das Leben eben so wie es vorgesehen ist für uns, wie wir es auch beim Hören und Sehen tun.

Es braucht einem bloß klar zu werden, dass wir einem genialer Schachzug irgendwelcher Beutelschneider auf den Leim gegangen sind, die Normales für krank und nur mit ihrer Hilfe abwendbar, erklärten.
Klar, ging uns das ‚runter wie Öl‘! Denn es entschuldete uns. Es waren plötzlich pöse,pöse Viren, Erreger oder schicksalhafte Geschehen, für die wir ab-so-lut nichts können!     

Lass Dir versichert sein: Wären unsere Körper wirklich so blöd und hilflos, hätten wir nie und nimmer so unbeschadet durch diese Jahrmillionen unserer medizinlosen Evolutionsgeschichte kommen können!

    Jeder Schmerz, jeder Durchfall, jedes Erbrechen, jeder Pickel, jeder Haarausfall, jede Rötung, alles Jucken, Brennen, Kratzen, alle Müdigkeiten, Schlaflosigkeiten … haben eine berechtigte Ursache!
Wer daraus lernt, hat Glück gehabt. Die anderen rennen weiterhin zum Doc und werden von einer Nebenwirkung in die nächste stolpern …


 
 
 


Unglaublich!

27. Mai 2022

Sooo einfach, und kaum jemand weiß es!

Frag doch versuchsweise in Deinem Bekanntenkreis, wie Glück zu erreichen ist.

Ich hab das mit meinen Klienten vielfach durchgespielt.

Es ist nahezu unglaublich wie wir alle diesbezüglich im Dunkeln tappen!

Ich mach es heute kurz und überlasse die detailierte Ausformung des nun folgenden Erfolsrezeptes, obwohl man zu jedem dieser Begriffe Bände füllen könnte, Euch ganz allein. Macht daraus was immer ihr schafft!


Leben, lieben und geliebt werden


 
 
 


‚Die sind noch nicht!‘ …

19. Mai 2012

… meinte die kochende Hausfrau, die soeben die, schon einige Zeit vor sich hin köchelnden Pilze, die für ihre Kartoffelsuppe mit Pilzen gedacht waren, gekostet hatte.

‚Was bitte, kann an Pilzen ’noch nicht sein‘?‘ musste ich sie verwundert fragen.

‚Na sie sind einfach noch zu … zu intensiv, zu fest, … naja, sie sind einfach noch nicht richtig!‘ klärte sie mich auf und ließ sie weiterköcheln …

Und so durfte ich also wieder einmal schaudernd einen der vielen Kochgeheimnis- Abgründe erblicken 😉
Denn just am Vortag hatte ich mir einen rohköstlichen Pilze- Auflauf zubereitet der recht schnell und unkompliziert ‚richtig war‘ und der ganz wunderbar mundete.

Für die paar Verwegenen, die es wagen wollen, hier das Rezept:

Pilze putzen,
in ca. 5mm dicke Scheiben schneiden.
Halb soviele gehackte Nüsse dazumischen.
Etwas Salz und
etwas Öl einmassierend dazumischen,
eine Handvoll gehackter Wildkräuter untermischen und
einige Stunden zugedeckt in die Sonne bzw. warm stellen.
Fertig!

Rohköstliches Schmausen!

– Vielleicht will einE ‚NachahmerIn‘ uns ja berichten ob die Pilze ’schon waren‘ 😉

 


Ich gratuliere …

22. Februar 2012

… Euch ganz herzlich zu Eurem Durchhaltevermögen, zu Eurer Treue. Ich danke Euch ganz herzlich für Euren Zuspruch, Eure Kritik, Eure Anregungen.

gibt es nämlich schon 2 Jahre!
Am 22. Februar 2010 hieß es ‚Herzlich willkommen!‘

Seither gab es 590 Artikel, 1697 veröffentlichte Kommentare und 109.898 Aufrufe, mit dem Jänner 2012 als dem stärksten Monat, der KW39 2011 der stärksten Woche und dem 28. September 2011 als dem stärksten Tag.
Viel unbezahlte, aber auch geschenkte Zeit! Viele Enttäuschungen und viele Freuden. Viele Überraschungen, viel ‚Alltag‘. Viele Nächte, viele Gedanken, viele Versuche, viele Gespräche, viele mails, viele Fragen und viel zuwenige Antworten …
Ich hab mir manchmal die Haare gerauft, hab an meinen Fingern gesogen, um Formulierungen gekämpft, oft den Schreibfluss kaum stoppen können, mich gefreut, mich geärgert, mich ver- und entspannt und viel, viel gelernt.
Mit einem Wort: Ich liebe diesen blog mitsamt seinen entzückenden LeserInnen.
Danke!

Einerseits würde ich den blog gerne bald schließen, da er bereits längst dem – Prinzip widerspricht, dass alles ganz einfach ist und jedermensch selber die Natur beobachten und von ihr lernen sollte.
Andererseits geht es mir selber so wie vielen meiner MitleserInnen. Dieses Leben ist so unerschöpflich reich an Anregungen, Fragen und Themen, dass man ihm – wie dem Horizont – ‚ewig‘ entgegengehen könnte ohne es nie wirklich zu erreichen …

Da ich egoistischer Weise die blog- Geburtstags- Torte bereits verputzt habe, bleibt Euch leider, leider nur das Rezept: 😉

Boden:
200g Rosinen,
200g Mandeln und
200g Datteln uneingeweicht durch den Greenstar. Mit
Kakao und
etwas Zimt verkneten und
in Springform drücken (den Rand etwas hochziehen)

Darauf:
ca. 1 kg Äpfel raffeln,
Zitronensaft dazu.
2 Bananen mit
etwas Zimt und
Vanille pürieren und
mit der abgetropften Apfelmasse und
eingeweichten Rosinen mischen.
Masse auf dem Boden verteilen.

ca. 150g Cashewkerne fein mixen
5 Datteln,
Zitronensaft und
Wasser für cremige Konsistenz dazu und nochmal mixen.
Diese Creme auf die Apfelmasse streichen
mit Mandarinenspalten verzieren und
kühl stellen

 
PS: Heute beginnt die Fastenzeit!
Obwohl rohköstliche Ernährung eine absolut vollwertige ist, nennen sie auch viele Rohkost- Fasten.
Wär‘ die obige Torte und ein paar andere Rezepte dieses blogs nicht gleich ein guter Einstieg, heute mit Rohkost- Fasten zu beginnen. Die paar Wochen bis Ostern dürften doch kein Problem sein und erste Erfolge sind vielfach schon nach Wochen zu bestaunen …

 


Traubenkur

9. Oktober 2011

Weintrauben- und Weinlesezeit ist!
Man kann natürlich mit jedem Obst wenn es vollreif ist eine Kur machen. Oder um es weniger medizinisch zu sagen: Es genießen, wenn es am besten ist!

Doch besonders die herrlich süßen Weintrauben bieten sich dafür an. Sie entschlacken und werden häufig bei Hautproblemen, Übergewicht, Verdauungsproblemen und rheumatischen Beschwerden empfohlen, – und sie schmecken wunderbar!

Man sollte auf biologische ungespritzte Qualität achten und kann davon essen soviel man will …
Beachtet man einige einfache Kauregeln auch beim Trinken, kann man die Trauben auch als Saft genießen.

Auch ‚Eine Banane geht durch den Garten‘ kann mit Weintrauben statt Bananen ‚gespielt‘ werden bzw. eignet sich wunderbar dazu, Weintrauben mit Wildkräutern zu kombinieren.
Zur Abwechslung zwischendurch würde sich auch eines meiner Lieblingsrezepte anbieten. Es ist fein gehobelter roher Weißkrautsalat mit Kümmel, Salz, Avokados (zerdrückt) und Weintrauben … Hier zum Nach- und Wiederlesen.

 


Kochen verboten

5. August 2011

Viele unserer Koch- und Erhitzungspraktiken würden, wenn sie nicht altes ‚Kultur’gut wären, wegen ihrer gesundheitlichen Bedenklichkeit, heute keine Neuzulassung mehr bekommen.
Das Erhitzen über 42°C macht aus biologisch lebendigen Lebensmitteln tote, und damit nicht nur relativ wertlose, Nahrungsmittel, sondern belastende und schädigende Substanzen.
Da die moderne Ernährungsweise bereits für viele unserer Zivilisationserkrankungen verantwortlich gemacht wird, wechseln immer mehr Menschen zu einer rohköstlichen Ernährungsart. Dabei werden Früchte, Gemüse, Nüsse, Samen, Wildkräuter und Trockenfrüchte gegessen.
Die rohköstliche Zubereitungs- Bandbreite ist ähnlich breit und vielfältig wie die der Koch- Gastronomie.
Der Bogen spannt sich von frugaler Einfachheit alles möglichst so zu essen wie es für uns wächst bis zur rohköstlichen Spitzenkulinarik, die höchst originell ist und teilweise auch aus der Kochkost Bekanntes verblüffend ähnlich nachgestaltet.
Die Art und weise des unerhitzenden Zubereitens nenne ich nochen, von n(icht k)ochen.
In diesem blog finden sich immer wieder Noch- Rezepte.
Mit dem entsprechenden know-how und einigen Küchenhilfen ist nochen weitaus einfacher und weniger arbeitsaufwändig wie die gängige Koch- und Küchenarbeit. – Gesünder ist es sowieso!
Demnächst findest Du hier die rohköstlichen Küchenhelfer und Geräte.


Menschen sind sooooo wunderbar!

9. April 2011

Ich bin immer wieder begeistert, habe es immer wieder bei Seminaren, in Arbeitsgruppen, etc. erlebt, dass kein Einzelner die Kreativität von unterschiedlichen Menschen übertreffen kann.
Man erfährt im Zusammensein mit anderen die oft verblüffendsten Zugänge zu bestimmten Themen.
Mein letztes Jubelerlebnis in dieser Richtung war das Preisausschreiben der rührigen Vollwertlerin Ute Wilkesmann. Sie stellte dabei die Aufgabe, mit Ihren Zutaten und Mengenangaben (2 EL Öl, 1 EL Zitronensaft, 1 TL Salz, 30g Sonnenblumenkerne, 75g Möhre, 150g Blumenkohl, 100g Rotkohl, 40g Wasser, 1 EL Schnittlauch) eine rohköstliche Speise zu kreieren und das Foto davon einzusenden.
Nun liegen 50 Fotos vor und eines ist schöner und origineller als das andere.
Guckt mal hier!

 


Mjammmmmm!

8. März 2011

Kaum guckten heuer die ersten Bärlauch- Spitzen aus dem Boden, ‚musste’ ich sie auch schon ausrupfen und mir ein Bärlauch- Pesto machen.
Als Nicht- Rezept- Fan kann ich bloß sagen:

  • Bärlauch,
  • irgendwelche Nüsse oder Samen (ich hab diesmal rohe Erdnüsse und Sonnenblumenkerne genommen),
  • Salz und
  • Öl
  • in den kleinen Mixer,
  • einschalten,
  • fertig!
  • Schmeckt herrlich als Aufstrich auf rohe Cracker und verfeinert in Verdünnung Salatdressings, kann zu Toppings, Saucen oder Dips weiterverarbeitet werden und hält sich im Kühlschrank Monate.
    Weitere Bärlauch- Verwendungen gabs hier schon im Vorjahr.
    Um sich vor Verwechslung und Vergiftung zu schützen: Er muss unbedingt nach Knoblauch duften bzw. diese Hinweise sind ebenfalls dienlich.

     


    Einfach ein Apfel …

    17. Januar 2011

    Ein Biss in einen frischen, kühlen Apfel kann ein ganz wunderbarer Genuss sein!
    Natürlich MIT Schale!
    Auch auf die Bio- Qualität ist zu achten.
    Neuerdings werden leider alle, auch die Bio- Äpfel, durch ein 52°C- Tauchbad gegen Fäulnis behandelt um damit ihre Lagerfähigkeit zu erhöhen. Eine private oder anderweitig verlässliche Quelle ist also anzuraten.
    Auch sollte man auf Sorten achten, die noch gut ausgebildete Kerne besitzen, da das von hoher Vitalität zeugt.
    Die Kerne sollte man mitessen. Enthalten sie doch das seltene und wertvolle B17 (Amygdalin) das u.a. in der Krebs- Prävention zu Anwendung kommt.
    Auch (schonend und unter 45°C) getrocknet sind Apfelringe ein großartiger Genuss. Die gekauften Apfelringe sind leider meistens geschält und gebleicht. Aber es ist sehr einfach sich Apfelringe selber zu trocknen. Mit einem Kernausstecher das Kerngehäuse entfernen, den Apfel in Scheiben schneiden und die Ringe auf Schnüre oder Stäbe auffädeln, die man dann – im Winter – über Radiatoren oder andere Heizungen hängen kann.
    Natürlich kann man sie auch in Dörrgeräte legen, doch das erfordert natürlich zusätzliche Energie.

    Ein nettes Apfelrezept und pikantes Naschwerk sind Karotten- Nester:

    • Karotten zu feinen Stiften raffeln
    • einen Apfel im Mixer zermusen
    • Karottenstifte im Apfelmus wälzen und
    • kleine Stifte- Bündel/ Nester zum Trocknen auf Backpapier legen

    Nicht zufällig sagen die Engländer ‚An apple a day, keeps the doctor away’ 🙂

     


    Das 5 Minuten- Weihnachts- Rezept

    13. Dezember 2010

    Man möchte es ja oft nicht glauben, doch die wirklich genialen Dinge sind immer die allereinfachsten.
    Vielleicht stimmst Du bald mit ein, dass das folgende Rezept auch in diese Kategorie fällt:

  • 1 Banane
  • mixen oder mit Gabel zerdrücken,
  • ev. ‚Geschmack’ (Kakao, Johannisbrot, Zimt, Ingwer, Anis, etc.) dazumischen.
  • Diese Sauce so lange mit
    verschiedenen Körnern (Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Sesam, Mohn, Buchweizen, Hanf, etc.) und
  • kleingeschnittenen Trockenfrüchten (Apfel, Feige, Aprikose, Weichsel, Goji- Beere, Rosinen, etc.) mischen, bis eine dicke Masse entsteht.
  • Diese auf Backpapier tropfen
  • ev. mit einem Stückchen Chilli, einem roten Pfefferkorn, einem Stück Orangenschale, etc. toppen und
  • unter 45°C trocknen.
  • Ich lege diese ‚Pätzchen’ gerne auf Radiatoren, die in der Vorweihnachtszeit ohnehin warm sind, hier das Trocknen keine zusätzliche Energie verbraucht und das Zimmer herrlich damit duftet.
    Je nach Geschmack können die Pätzchen weich, halbweich oder kross getrocknet werden.
    Unter 45°C zu bleiben ist wichtig, da damit alle Inhalts- und Vitalstoffe erhalten bleiben, die bei höheren Temperaturen im Backrohr verloren gehen würden.

    PS: Auch rohe Marzipankartoffel schlagen in puncto Geschmack und Inhaltsstoffe jedes handelsübliche Marzipan.
    Dazu braucht man bloß Mandeln im Mixer fein mahlen, dann frische Datteln hinzufügen und damit bis zur Teigkonsistenz weitermixen. Aus dieser Masse Kugeln formen und in fein gemahlenen Kakaobohnen oder Kakaopulver wälzen. – Herrlich !!!