Unsere Klimaprobleme …

13. August 2020

… werden im Prinzip verursacht vom

    Gefurze unserer Rinder und
    unserem Gefresse.

Ok, wir fahren und flogen auch zu viel und isolieren unsere Häuser zu schlecht.
Doch all die Leute, die meinen, die Technik wird’s schon richten, alle die, die meinen, es ginge ohne persönliche Änderungen ab, kann man nur als notorische Realitätsverweigerer und Träumer bezeichnen.
Denn die absolut größten ‚Klima- Brocken‘ sind tatsächlich unsere Lebens- und ‚Fress- Sünden‘!
Zahllose Diagramme, Tabellen und seriöse Studien gibt’s nicht nur beim Ernährungswissenschafter Dr. Marco Springmann nachzulesen oder auch auf youtube anzugucken!

Und so ein Zufall aber auch! Genau das, was unser Klima so sehr belastet, verursacht auch die meisten Erkrankungen!

Nun könnte man relativ einfach ausrechnen, was die verursachten Klimaschäden und die verursachten Behandlungskosten ausmachen und diese auf die verzehrte Menge an z.B. Rindfleich zurückrechnen.
Ganz Böse, die nun denken: ‚Diesen Betrag bzw. Prozentsatz könnte man ja diesen schädigenden Nahrungsmitteln aufschlagen. Wär doch nur gerecht. Oder?‘

Doch ich fürchte, mehr als ein Aufheulen, über diese Teuerung, würde dabei nicht rauskommen, da die tatsächlichen Dimensionen unseres, für so ’normal‘ gehaltenen, Verhaltens eindeutig eine Nummer zu groß sind für Durchschnittsmenschen.

Erst kürzlich wurde z.B. der Tafelspitz- Gastronom Plachuta in allen Medien zu seinem 80er geehrt, als hätte er, mit seinem ‚Tausende unschuldige, klaräugige Rinder- Töten‘, die Welt gerettet.
So etwas bleibt ‚hängen‘ bei den Menschen. Soetwas verstehen und verinnerlichen sie.
Was dieser Mensch für ein erbärmlicher Schlächter und Krankmacher ist, können wohl nur ganz wenige ermessen …

Hier noch zwei ‚kleine‘ Beispiele aus Springmann- Arbeiten:

Springmann & Co haben errechnet, wie ein globaler Fleischverzicht sich auswirken würde:
Es würden 7- 8 Millionen Tode jährlich verhindert,
die CO2- Emissionen um 2/3 vermindert und
Umweltschäden von 1,5 Billionen Dollar(!) verhindert.
90 Milliarden Nutztiere müssten nicht mehr leiden und
die Hälfte aller Feldfrüchte würden nicht mehr gebraucht oder könnte anderweitig verwendet werden.
Herz-Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck und Diabetes würden massiv sinken.

Zweites Beispiel:
Die Rindfleisch- Produktion emittiert 10-mal mehr CO2 als die Schweine-, Schaf- und Geflügel- Fleisch- Produktion zusammengenommen.
Diese wiederum emittiert 10-mal mehr Treibhausgase als die Pflanzenproduktion.
Das heißt, Rindfleischesser verursachen 100-mal(!) mehr Klimaprobleme als Vegetarier.

Und – für mich als veganer Rohköstler fast eine Lachnummer – dagegen wehren sich die Menschen mit Händen und Füßen! Dabei ist hier noch gar keine Rede von den schädlichen Auswirkungen von Milch- und Getreideprodukten, von den irrwitzigen Energieverbräuchen des Kochens, Backens und Bratens! Noch keine Rede von den vielen, vielen Lebensjahren, welche die Leute damit verschenken!

Doch jeder ist seines Glückes, seiner Gesundheit, Schmied!
Wollt ich nur wieder einmal gesagt haben!    
Es ist Euer Ding, liebe Leute, wie Ihr lebt!
Ich mach aus reinem Egoismus und Genuss ohnehin weiter mein

 

 

 


Rindfleisch- Viren

13. Mai 2014

Obst/ FleischIch kann nur jedermensch empfehlen augenblicklich zum payoli zu werden 😉

Nicht, dass Du damit kostengünstiger, arbeitssparender, gesünder, einfacher, glücklicher, problemloser, appetitlicher und geschmackvoller lebst, Du verlängerst auch noch Deine Lebenserwartung locker um ein Drittel.

Das Allerbeste aber ist: Du wirst mit Deiner Paradies- Sicht von dieser Zivilisationsgesellschaft bestens unterhalten! 🙂
Du brauchst bloß ’normale‘ News zu horchen oder zu gucken, mal eine Wissenschaftssendung anmachen oder einige Zeitungs- Überschriften überfliegen. Es ist sa-gen-haft, was da an Unsinn verbreitet wird!
Da tappen Nobelpreisträger wie bei einem Wissens- Blinde-Kuh- Spiel umher. Da wird von Wissenschaftern gemutmaßt, als würden nicht alle Fakten längst bekannt sein und von einfachster Logik aus, auf der Hand liegen.
Da werden Winzschrittchen bejubelt, obwohl das finale Ziel förmlich schon winkend herumhüpft, um auf sich aufmerksam zu machen 🙂

Der letzte Medien- Wurf (Ö1- Wissenschaftssendung) in diesem Sinne lautete:

Epidemiologische Studien belegen zudem, dass in Ländern, in denen viel rotes Fleisch verzehrt wird, die Menschen häufiger an Darmkrebs erkranken. Warum das so ist, dieser Frage geht seit einiger Zeit der Heidelberger Virenforscher und Nobelpreisträger Harald zu Hausen nach. Und seine vorläufige Antwort klingt überraschend: die Ursache für Darmkrebs könnten Viren in einer ganz bestimmten Rindfleischsorte sein.

Wohlgemerkt ‚könnten‚!!!
Um das nun wissenschaftlich zu erhärten, braucht er wieder einige Jahre und Millionen!

Auf das rote Fleisch sind die Forscher verfallen, weil Weißfleischesser weniger häufig Darmkrebs bekommen, wie global erhoben wurde.
Dass das weiße Fleisch, das billigere ist und in ärmeren Ländern gegessen wird und davon natürlich sicher auch weniger gegessen wird, war sicher nicht Teil der Betrachtung! Wissenschaftlichkeit vor Hausverstand! 😉

Aber immerhin, sie kommen uns zumindest wieder mal ein Stückchen näher. Ich erinnere mich noch gut an Zeiten in den Anfängen meiner NaturPur- Seite, vor ca. 20 Jahren, als praktisch von allen noch überhaupt der Fleischverzehr- Darmkrebs- Zusammenhang auf das Heftigste geleugnet wurde.

Mich freuen ja solche Winzschrittchen, und ich gesteh auch jedermensch seine eigenen Erfahrungen und sein ureigendstes Entwicklungs- Tempo zu.

… Ich darf bloß nicht an das unendliche Leid denken, das dieses – vermutlich sogar wissentlich vorgelegte – Schneckentempo in den nächsten Jahrzehnten noch schaffen wird …