Das Krankenhaus- perpetuum mobile

4. Mai 2017

Wie kürzlich hier geschrieben, gibt es heute keinen Zweifel mehr darüber, dass Stress und Liebesmangel die Ursachen all unserer Erkrankungen sind.
pmJa, ich weiß, und will nicht wieder dutzende zweifelnde mails kriegen, es ist schwer zu glauben. Bitte eventuell unter obigen links nachzulesen.
Es sind also die Krankheitsverursacher bekannt. Und was passiert in unseren Krankenhäusern? Was passiert bei unseren Ärzten?
Es wird immer straffer organisiert, rationalisiert, ‚besser‘ im Sinne von verkopfter ausgebildet. Was früher der Landarzt oder die Krankenschwester noch wusste über den Patienten, ‚weiß‘ heute die EDV.
Nach und nach verschwindet immer mehr Menschlichkeit, Anteilnahme, Verständnis und Interesse für den Patienten.
Und was bedeutet das?
Heilt, wie wir oben gesehen haben, Liebe und Zuwendung oder Routine und Professionalität? …
Was macht krank? Stress oder Müßigang und entspannte Geruhsamkeit!?

Und wohin geht die Entwicklung!?
In Richtung noch mehr Stress und noch mehr Entmenschlichung!
Und so läuft dieses perpetuum mobile und läuft und läuft und läuft und läuft …    😉

Und dabei, – es ist ja echt zum Lachen ob dieser Absurdität, wird all dieser Unsinn ja nur aus Kosten- bzw. Einsparungsgründen durchgezogen. Vielleicht kommt ja doch noch einmal jemand auf die Idee die Kosten der dadurch verursachten Mehrerkrankungen miteinzubeziehen! 😉
Dann wären vermutlich selbst die nüchternen Kostenrechner für eine stressfreie, liebevolle Medizin …

 

 

 


Tod oder lebendig

21. Oktober 2010

Nur EINE Frage, die sehr erhellend sein kann.
Schau Dir mal genau an was Du tagtäglich tust, isst, wie Du denkst, wie Du Sozialkontakte pflegst und überprüfe es auf Lebendigkeit.
So absurd es auch klingen mag, der überwiegende Teil der heute Lebenden ist näher beim Tod, beim Un- Lebendigen als voll im Leben.

Zum Beispiel tagtäglich zur selben Zeit aufzustehen, dieselbe Strecke zu fahren und dann mehr oder weniger dieselbe Arbeit zu verrichten ist nicht lebendig. Das ist Routine, Gewohnheit, vielleicht (vermeintliche) Notwendigkeit. Aber sicher nicht lebendig!
Zum Frühstück ein Brötchen mit Butter und Marmelade zu essen ist genauso wenig lebendig. Einerseits, weil es ebenfalls Routine ist, andererseits weil es sich um völlig totes, weil denaturiertes, erhitztes Essen handelt.
Auch das Denken, das uns zu diesem Verhalten führte ist nicht lebendig! Lebendiges Denken ist kreativ, sucht Herausforderungen, will Abwechslung, will lebendig, vielleicht spontan, vielleicht sogar ver- rückt sein.
Detto unsere Sozialkontakte. Es ist schön alte Kontakte zu pflegen, aber es ist krankmachend tagtäglich an hunderten Fremden vorbeizulaufen, keine Beziehung zu ihnen zu haben, sie zu ignorieren, keinen von ihnen anzusehen, zu berühren.

Leben, im Sinne von lebendig, ist bunt, herzlich, natürlich, ‚artgerecht’ und glücklich.
Natürlich kann das alles auch Routinen oder eine der oben angeführten Verhalten beinhalten, aber nur als Ausnahme bzw. nicht ausschließlich.

Vielleicht ist es ein bisschen viel, gleich alle Deine Handlungen auf Lebendigkeit abzuklopfen. Es ist schon sehr erhellend wenn Du Dir bloß mal einen dieser Ernährungs-, Bewegungs-, Denk- oder Sozial- Bereiche vorknöpfst.
Für den stellst Du Dir dann vor, wie Tiere, vielleicht, weil sie uns am ähnlichsten sind, Primaten diesen Bereich leben und dann checkst Du jeden Bissen, jede Bewegung, jeden Gedanken oder jeden Sozialkontakt darauf ab, wie ‚artgerecht’ er ist.
Du wirst staunen wie wenig Lebendigkeit wir für normal halten bzw. wieviel lebendiger, im Sinne von abwechslungsreicher, bunter wir noch werden könnten! 😉