Ich bin verrückt nach ihm!

26. Februar 2020

Ja, ich könnte ihn 3x täglich essen!

‚Meinen‘ Süßkartoffel- Salat!
Er sieht so pastellfarbig, appetitlich aus, schmeckt einfach herrlich, ist topgesund und in wenigen Minuten ‚gezaubert:
Einfach ein paar eingeweichte
Cashewnüsse, mit
Wasser nach Bedarf,
Avocado, etwas
Salz,
Zitronensaft und
Senf zu einer glatten Sauce mixen,
Mundgerecht geschnittene Süßkartoffelstückchen und
Frühlingszwiebel- Scheibchen dazu
Fertig!
Mjammmmmhhhh!

 

 

 


Der Salat schlägt zurück

9. Februar 2012

In der sehr empfehlenswerten Ö1- Sendung ‚Vom Leben der Natur‘ sprach kürzlich Prof Dr. Fritz Pittner über die Verderblichkeit von Lebensmitteln.
Einiges davon war für mich eher entbehrlich, da dieser Biochemiker offensichtlich noch nichts über Rohernährung gehört haben dürfte. Zumindest vergaß er auf die nicht unerheblichen Verderb- Unterschiede zwischen rohen und gekochten Nahrungsmitteln hinzuweisen und verbreiterte sich im Warnen vor Aflatoxinen in Marmeladen.
Soll sein. Ist ja nicht eben unwichtig.
Was ich allerdings nicht wusste und sehr interessant fand war, dass Pfanzen sich vor Fressfeinden – wie uns 😉
schützen.
Aber horch selber:

Also ist schon was dran, an der ‚hohen Schule‘ der Rohköstlichkeit, die die Tiere pflegen und die ihre Nahrung eher erwandert und ganz frisch verzehrt, als sie zu ‚kulinarisieren‘.
Also im Zweifelsfall, schneller zubeißen, als diese süßen Grünlinge auch nur gucken können … 😉
und Dich gleich wieder entsinnen des

              Rezeptes der Rezepte

 


Ich schwelge …

20. Februar 2011

(Reisebericht Äthiopien)

… in wunderbarsten Salaten. Hier 3 willkürliche Beispiele (die Tassen haben ca. 35 cm Durchmesser!):

 

 

 

 
Und das hier ist Jenu, die gute Seele, die uns täglich diese wunderbaren Platten zaubert:

 


Da haben wir den Salat

9. Juli 2010

‚Hätten wir nur! Dann sähe die Welt anders aus!’ möchte ich da fast dazusagen … 😉
Unter ‚Salat’ wird einerseits eine höchst schlichte Beilage verstanden. Andererseits wird mit ‚Salat’ unfassbarer Etikettenschwindel betrieben. Nudel- oder Fleischsalat z.B. hat weder etwas mit Salat zu tun, noch schenkt er uns die power und fitness eines ‚wirklichen’ Salates.

Selbst wenn man das schon weiß und sich einen ‚gesunden’ Salat bestellt, wird man mit Schinkenstreifen, Käsewürfeln, Croutons oder anderem ‚Unsalatigem’ zwangsbeglückt.
Meine, man könnte auch sagen die ‚paradise your life’- Salate, nennen wir’s gleich Paralate sind etwas völlig anderes! Weder bloße Beilage, noch so simpel und kraftlos wie die diversen Essig- Öl- Blattsalat- Varianten.
Die Paralate sind herrlich schmeckende Hauptgerichte und absolute Power- Gerichte. Sie enthalten ausschließlich rohköstliche und damit biologisch lebendige, vitale Komponenten aus der Früchte-, Gemüse-, Wildkräuter-, Salat-, Nuss-, Samen- und ev. Trockenfrucht- Palette.

Öl wird nicht verwendet, da
a) ‚kaltgepresst’ bloß ein irreführender Begriff ist, – ausgenommen bei Olivenöl! Das Pressgut wird allein durch den Pressdruck sehr wohl bis weit in den denaturierenden Temperaturbereich hinein, erhitzt.
b) Öl ummantelt – wie man vom Ölen quietschender Türangeln weiß – alles mit einem hauchdünnen Film, im Salat auch die Nahrungspartikel. Da unser ganzer Organismus und auch der Verdauungsprozess auf Wasserlöslichkeit basiert, erschwert Ölüberzogenes die Verarbeitung.
Zudem hält sich Öl- loser Salat länger frisch.

Essig wird nicht bis nur sehr selten verwendet, da er weder natürlich, noch ‚lebendig’ ist. Man kann beobachten, dass Essig schon kurz nach der Aufnahme mit dem Schweiß ausgeschieden wird, also dem Körper nicht allzu ‚lieb und teuer’ sein kann.
Die Fettanteile beziehe ich aus Avocados, Samen und Nüssen.
Die Marinaden sind auf Früchte- Frischsaft- Basis, die Dressings ‚wildeste’ und immer andere Mischungen aus Obst- und Gemüse- Resten, die ich mit Samen oder Nüssen und Gewürzen sämig vermixe.

Kombinationsmöglichkeiten gibt es unzählige. Mit etwas Interesse an Neuem braucht man auch keine Angst vor ungewöhnlichen Mischungen haben. Es kann im Gegensatz zu Kochrezepten absolut nichts schief gehen.
Mit Marinade oder Dressing durchmischte und ev. etwas eingebeizte Paralate schmecken m.E. besser. Schöner sehen sie allerdings auf einem Marinaden- Spiegel oder mit einem Dressing- topping aus.
Oben eine sehr schöne Variante mit Blütendeco und Leinsamen- Cracker von Juliano.
Hier ein sehr einfacher, aber für viele vielleicht ungewöhnlicher, da Grünkohl-, Salat. Roher Kohl ist sehr lecker, wenn man mit ausreichend Salz und durch intensives Durchkneten die harten Zellstrukturen aufbricht.

Generell gilt, dass Gerichte umso leichter aufgenommen und verarbeitet werden können vom Körper, je weniger verschiedene Zutaten verwendet werden.
Da man aber mit einem reinen Rohkostsalat schon einen enormen ‚Vital- Vorsprung’ gegenüber normaler Kochkost hat, kann man mit ruhigem Gewissen auch einmal ‚wild’ mischen.
Meine Kinder konnte ich für den Salat gewinnen, indem ich Rosinen oder andere Trockenfrüchte mitverarbeitete.
Auch Samen wie Sonnenblumen- oder Kürbiskerne oder Nüsse im Salat sind für manche ungewöhnlich, aber sehr appart.
Wer ‚Dichteres’ zum Paralat braucht, dem kann ich Leinsamen- Cracker nur wärmstens empfehlen.

Versuch einmal solch einen Paralat! Du wirst begeistert sein!
Selbst wenn er vorerst nur als Vorspeise die Hauptspeisen- Menge verringert.
Oder kleine Tricks a la ‚Fangt schon mal mit dem Salat an, der Rest dauert noch‘ wird Kilos und Wehwechen der family im Nu schwinden lassen … 😉

 


Dinner Cancelling

14. Juni 2010

Das Abendessen zu streichen ist eine Möglichkeit ab- oder zumindest nicht zuzunehmen. Es wird allerdings von vielen als Quälerei und Verzicht empfunden.
Sehr nachteilig auch der Wegfall des in manchen Familien einzig geselligen Beisammenseins des Tages.
Auch die fdH- Methode, nur halb soviel zu essen, ist eine verbreitete, wenn auch nicht sehr erfolgreiche Art etwas für die Linie zu tun.
Beiden Methoden ist gemeinsam, dass damit die Menschen noch mangelernährter werden, als würden sie normal weiteressen. Dass gerade die wohlhabendsten Gesellschaften die mangelernährtesten sind, gehört zu den vielen Zivilisations- Paradoxa, ist aber nachgewiesen.
Deshalb möchte ich Gewichts- und Figur- Bewussten, die sich für rein rohköstliche Ernährung nicht erwärmen können, vorschlagen eine Mahlzeit, z.B. das Abendessen durch ein rohköstliche Völlerei- Orgie zu ersetzen oder anstatt der fdH-, die eSd- Methode zu probieren.

Ein rohköstliches Dinner kommt den sozialen Bindungen entgegen, da man daran stundenlang herumnaschen kann ohne zu ‚platzen’, es sieht sehr attraktiv aus, macht wenig Arbeit und ist eine Vitalstoff-, Vitamin-, Spurenelemente-, Mineralstoffe- und Enzym- ‚Bombe’ die für Gesundheit sorgt.
Für solch ein Abendessen reicht es, einige Schüsseln mit Obst, Gemüse, ev. etwas vorgeschnitten, und Nüssen und Samen aufzudecken. Vielleicht noch einige Schälchen mit Dips, die im Mixer aber im Handumdrehen zubereitet sind, dazu.
Wenn man will als Dessert noch einige Trockenfrüchte oder ein Fruchtmus.
Ich bin überzeugt, dieses plaudernde Herumprobieren wird auch Dir bald Spaß machen ….

Die eSd- Methode meint, vor jeder Mahlzeit einen Salat zu servieren. Einerseits versorgt er mit den wichtigen Vitalstoffe, die dem Hauptgericht meistens fehlen. Man gewöhnt sich an das Essen von Salaten und lernt bald wirkliche Genuss- Salate zuzubereiten.
Andererseits stillen diese Vorspeisen den ersten Hunger und reduzieren somit die verzehrte Menge des Hauptgerichts.

Demnächst kannst Du hier unter ‚Da haben wir den Salat’ nachlesen, wie sehr sich Salat von den schlappen Gastronomie- Salaten unterscheiden, und eine durchaus auch vollwertige Hauptmahlzeit sein, kann.