Don’t panic!

22. Februar 2017

parasiten„Fast jeder Mensch hat Parasiten! Du auch? So wirst Du sie los!“
lautet der reißerische Titel, der eine Ex- Schülerin dazu brachte mich ganz aufgeregt anzurufen.
Ich ‚musste‘ mir unbedingt dieses Video ansehen. Das ist so schrecklich, was soll sie tun, ob sie auch Parasiten habe, vielleicht sogar im Hirn, was ich von Knoblauch- Einläufen halte, was ich gegen Parasiten tu … Fragen über Fragen, Ängste über Ängste!
Ok, ich hab es getan, obwohl diese youtube- Welt nicht so ganz meine ist.

Leute, solange wir nicht lernen der Natur zu vertrauen haben wir keine Chance auf ein wirklich entspanntes Leben. Und ohne Entspannung und Grundvertrauen, keine wirkliche Gesundheit!

Es ist doch hochwahrscheinlich kein Zufall, dass die beiden Protagonisten dieses Videos von ihrer Internetarbeit leben (wollen). Und dass ‚bad news‘, ‚good news‘ sind, also die Kasse klingeln lassen ist ja mittlerweile Allgemeingut.

Klar gibt es Parasiten. Klar werden auch wir Parasiten haben. Doch die gibt es schon ebensolange wie uns. Und wenn denen Jahrmillionen nicht gelungen ist uns auszurotten, warum sollten sie es dann heute schaffen!?    😉
Mit den angegebenen 80% menschlichem Parasitenbefalls verhält es sich vermutlich wie mit den empfohlenen Mittelwerten von Laborwerten: Sie stammen von Schlechtköstlern!

Ich bin der Letzte, der jemanden davon abhalten würde gegen seine Parasiten vorzugehen. Auch wird in dem Video sicher viel Wissenswertes gesagt. Doch ich würde das gern in einen realistischen Rahmen gerückt sehen. Denn was wissen wird denn schon!? Im Prinzip gar nichts! Was für einen Pasteur von gefährliche Keime waren fegen uns heute gute Immunsysteme weg. Was vor Jahren noch gefährliche Bakterien waren, nennt sich heute Mikrobiom und ist plötzlich lebenswichtig. Suppen die früher ’schlecht‘ geworden waren, sind heute als fermentiert wertvoll! Usw.

Ich halte mich da gerne und mit Überzeugung an die Salutogenese die das Urvertrauen als unseren wichtigsten Gesunderhalter festmachte.
Das heißt nicht, dass wir in unserer Entwicklung zu noch mehr Naturnähe und Artgerechtheit nicht weiterarbeiten sollten. Aber nicht ängstlich und schon gar nicht angstmachend!
Man kann Grapfruit- und Papayakerne auch, so wie ich es mache, essen, weil sie einfach geil schmecken und weil wir generell, auch viele der Rohköstler, weg müssen von unserer Süßwelt und Süßver-rücktheit hin zum Bitteren und Scharfen.
Damit tun wir uns was Gutes, da es nach einer gewissen Umgewöhnung einfach gut schmeckt und gut tut und gesund hält. Und tut den Parasiten etwas Gutes, denn die dürfen dann woanders spielen …    😉

In diesem Sinne
paradise for all!    😉

 

 

 

Advertisements

Kleine Wortspiele, tötliche Wirkung

25. Januar 2016

Der, für ein glückliches, gelungenes Leben essenzieller Wahrspruch Schopenhauers lautet:
Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.

Genau an diesem Ast der uns lebenslang tragen sollte, sägen wir mit hohem Eifer.
Nein, jetzt kommt keine Raucher-, Alkoholiker-, Völlerei- Predigt!
Wir setzten zwar tatsächlich mit vielen, vielen dieser falsch verstandenen ‚Genüssen‘ und noch einer ganzen Reihe an völlig unnötigen Risiken unsere Gesundheit aufs Spiel. Aber es ist sogar noch schlimmer:
Wir ruinieren sogar den Begriff ‚Gesundheit‘ systematisch. Wir zerstören ein Bild in unseren Köpfen das Grundbedingung für ein gutes Leben ist.
In unseren Medien, in unserem Sprachgebrauch erfährt der Fakt, dass Sprache Wirklichkeit schafft, traurige Bestätigung.

KrankenhausWarum?
Die Begriffe ‚Gesundheit‘ und ‚Krankheit‘ werden beliebig vermischt und vertauscht!
Es wird von einem Gesundheitssystem gesprochen obwohl es ihn ihm ausschließlich um Kranke geht. Die Gesundheitsbranche beinhaltet Ärzte genauso wie Gesundheitstrainer und Pharmavertreter. Ja es wird von der Medizin sogar behauptet Gesundheit wieder herzustellen, was völliger Unsinn ist.
Kein Arzt, kein Medikament, kein Krankenhaus stellt Gesundheit her!

Gesundheit ist unser Geburtsrecht! Lebenslange Gesundheit ist für alle freilebenden Tiere und war auch für uns die längste Zeit unserer Entwicklungsgeschichte selbstverständlicher Normalzustand. Gesundheit ist das, was gar keines Begriffes bedürfte, da sie immer da sein sollte, immer da war, unsere Lebensgrundlage sein sollte.
Doch das war einmal. Diesen Zustand haben wir uns gründlich zerstört …
Erst der Mensch durch sein Fehlverhalten hat all seine Erkranungen geschaffen! Und damit einen völlig harmonischen Bereich, das Leben, in eine Dualität zerspalten. In Kranksein und Gesundsein.
Wir nehmen den derzeitigen 50/ 50- Zustand als gegeben hin, obwohl wir ein Anrecht auf 100% Gesundheit hätten bzw. haben könnten.

Das wäre auch noch einigermaßen ok. Aber nun werden diese Begriffe auch noch vermischt und vertauscht. Und das ist, wie man aus der Placebo- und Nocebo- Forschung weiß, fatal und krankmachend.
Das ursprüngliche Bild, dass man ohne eigenes Zutun, mit aller nur vorstellbaren Sicherheit und Selbstverständlichkeit lebenslang gesund ist, wird nun durch so ein vages Halbe- Halbe- Bild ersetzt. Um Gesundheit muss man sich nun plötzlich bemühen. Zweifel tauchen auf, ob man sie wohl auch erreicht. Es gibt nun plötzlich Gesunden- und Vorsorge- Untersuchungen.
Und hinter jedem dieser an und für sich positiven Gesundheitsbegriffe steht der Zweifel, steht die Angst vielleicht doch zu erkranken.

Und was sagen der Placebo- und Nocebo- Effekt? Er besagt, dass werden wird, was wir denken, das werden wird.
Und genau da stehen wir!
Je bemühter wir um unsere Gesundheit sind, desto präsenter wird in allen Köpfen die Erkrankung! – Und damit wird sie auch in unseren Leben manifest.
Denn wir wissen: Unser ‚blindlings‘ alles ausführender ‚Unterbewusstseins- Sklave‘ denkt dann: ‚Ah! Bemühen um Gesundheit! Also sind wir noch krank!‘. Und schon zwickts irgendwo …

Deshalb kann nur der erste und wichtigste Schritt sein, die Dinge so zu benennen wie sie sind!
Es gibt kein Gesundheitssystem, denn Gesunde im oben beschriebenen Sinne von wirklich gesund, brauchen nichts! Auch kein Gesundheitssystem. Sie brauchen sich ‚bloß‘ ihrer, ihnen zustehenden ‚artgerechten‘ Lebensweise und sich ihres Lebens zu erfreuen.
DAS wäre wirkliche Vorsorge!
Jährlich zum Check zu rennen ist nicht Vor- Sorge sondern Nach- Untersuchung und mit ihr kommt die verunsichernde und krankmachende Angst. Soetwas ist Teil des heutigen ‚Gesundheits’systems!

Wie bitte sollte das gehen!? Unser Gesundheitssystem besteht ausschließlich aus Menschen die sich mit Erkrankungen befassen, ausschließlich über Krankheiten gelernt haben, sowohl im Medizinstudium, als auch im Pflegebereich.
Dieser ganze fälschlich Gesundheitssystem benannte Bereich ist durch und durch Pathogenese, beschreibt und kümmert sich um die Entstehung, Entwicklung und Beseitigung von Krankheit!
Kein Arzt hat je gelernt, wie man gesund lebt. Sie haben selber erbärmlich geringe Lebenserwartungen. Kein Arzt therapiert durch Ursachen- Beseitigung, kein Arzt empfielt artgerechte Lebensweise.

Das ist der Bereich der Salutogenese und der Gesundheitstrainer. Sie wissen wie gutes Leben zu leben ist. Sie behandeln nicht, sondern zeigen vor, animieren, klären auf. Das wäre das wirkliche Gesundheitssystem!
Und DAS würde auch keine Millionen und Abermillionen kosten. DAS würde sogar das Krankheitssystem langsam schrumpfen und austrocknen.
Ein schlimmer Schelm, der denkt, dass dagegen die vielen Mediziner etwas haben könnten. Und sich deshalb noch immer dieser – wie sie ja genau wissen müssten – krankmachenden Terminologie befleißigen … 😉

Aber für alle weniger profitorientierten Laien, Journalisten, einfach Menschen: Bitte sagt was Sache ist!

Krank ist krank!
Gesund ist gesund!

Es gibt ein Krankheitssystem, das sind Ärzte, Krankenhäuser, Kliniken, Therapeuten, Pfleger, Medikamente, Medizin, Vorsorge- Checks, Diagnosen …
Es gibt ein Gesundheitssystem, das ist unser Geburtsrecht und ein Teil dieser Lebensfülle, – und bedarf bloß eines, im artgerechten Sinne, guten Lebens. Wir werden daran wiedererinnert von Salutogenetikern und Gesundheitstrainern.

So einfach ist das! 😉

Dass die medizinische Terminologie ja noch weitaus ’schlimmer‘ und irreführender ist, vielleicht ein anderes mal. Allein schon der in den Medien gerne verwendete Terminus des ‚gegen den Krebs kämpfen‘ oder den ‚Kampf gegen den Krebs verloren haben‘ ist skandalös und peinlich falsch. Denn Krebs ist eine Reaktion eines Zivilisationskörpers auf die völlige Missachtung seiner Ur- Bedürfnisse!

Darüber sollten weder Krankenhaus- Umbenennungen in Kliniken, noch Begriffe wie ‚Gesundenuntersuchungen‘, ‚Gesundheits- Daten‘, Gesundheitsakte‘, ‚Gesundheitsministerium‘, Gesundheits- Landesrat‘, und, und, und … hinwegtäuschen.
Zu Ärzten, Therapeuten und in Krankenhäuser gehen ausschließlich Kranke! – Und Hypochonder und Ängstliche, was aber auch bereits krank ist.
Denn (wirklich) Gesunde verschwenden nichteinmal einen Gedanken an Krankheiten, wie die Salutogenese- Forschung herausfand:
Einer der wichtigsten Gesunderhaltungsfaktoren ist die Zuversicht (gesund zu bleiben). Und das tut man auch ganz automatisch bei entsprechender Lebensweise.
Das ist ein Grundgeschenk der Natur und Evolution an uns!

 

 

 


Was ich mache …

25. Juni 2015

… ist zwar vordergründig das ‚Paradiesieren’ vieler Leben. Fachlich/ wissenschaftlich nennt sich das aber ‚Evolutions- basierte Salutogenese’ (ES).

Evolutions- basiert, weil ich weg will, weil wir alle weg müssen von diesem unsäglich entmündigendem Expertentum. Jeder kann alles was er für ein gelungenes Leben braucht!
Und jeder Versuch macht klüger und tüchtiger und jeder Erfolg selbstsicherer. Expertentum aber verdummt und verunsichert.

Salutogenese, weil ich weg will, weil wir alle weg müssen von den schlimmen Auswirkungen des Nocebo- Effektes.
Alles Expertentum, besonders Medien, Ärzte und Pharmas fokussieren ausschließlich auf das Schlechte, auf die Krankheiten.
Perfide daran: Ob sie es wissen oder nicht: Damit erst schaffen sie die vielen Probleme, die sie vorgeben zu heilen.
Nocebo heißt nämlich nichts anderes als, dass wir das werden und bekommen was wir glauben, dass wir werden und bekommen. Das ist ein Naturgesetz und zeigt unsere Schöpferkraft. That’s it!

Zudem kann man vom Negativen ja auch nichts lernen!

Die Pathologie der Ärzte kümmert sich ausschließlich um Erkrankungen, um Todesursachen.

Die Salutogenese hingegen sieht hin, lernt von Gesunden, von besonders Widerstandsfähigen, Tüchtigen.

Die Evolutions- basierte Salutogenese lernt noch zusätzlich von der Natur!
Das ist ein positiver, konstruktiver Ansatz! Es ist das System der Natur! Denn kein Verstorbener gibt etwas Lebenserhaltendes weiter! Und wenn, dann nur wie es NICHT geht.
Von Überlebenden, vom Leben aber, kann man sehr wohl, viel lernen!

Doch ich wollte eigentlich auf etwas anderes hinaus.
Die Salutogenese nach A. Antonovsky, also die Wissenschaft vom Gut- und Überleben, erachtet als den wichtigsten Gesundheitsfaktor das Kohärenzgefühl (Sense of Coherence) und meint damit eine unerschütterliche Zuversicht.

Nun sieh aber bitte mal hin, was wir tun!
Unsere Kinder werden von klein an ‚er-zogen’, was ihnen bereits Unvollkommenheit impliziert!
Sie wachsen mit tausenden ‚Nein’s’, ‚Finger weg’s!’ und ‚Heißs’ auf. In ihren Leben gibt es keine Unbekümmertheit mehr, keine Freiheit und damit kein Erleben und Aufbauen von Selbstbewusstsein, von Selbstvertrauen mehr.
Ich fürchte, es ist heute schon sehr schwer zu verstehen, aber versetz Dich in die Lage eines Jungtieres. Das darf alles, – mit wenigen Ausnahmen.
Unsere Kinder dürfen praktisch gar nichts mehr, – mit wenigen Ausnahmen!!!
Tiere sind in kürzester Zeit lebensfit.
Menschen selbst nach Studien, Lebenshilfe- Büchern und Seminaren krank, unselbständig und lebensunfähig.

Damit zerstören wir genau das, was heute als wissenschaftlich gesicherter Garant für Gesundheit gilt. Das, was Jahrmillionen uns unsere lebenslange Dauergesundheit bescherte!

Das ist aber noch nicht alles!
Unsere heutige, also die von UNS so gestaltete, Zeit!
Sieh sie Dir an!
Wo bitte gibt es da noch Sicherheit, Zuversicht!?
Jederzeit kannst Du gekündigt werden, egal ob die Wohnung oder der Job. Früher lebten wir über Generationen im selben Haus von derselben Arbeit. Oder noch ‚extremer‘, noch früher, ähnlich den heute noch freilebenden Tieren in ihrer Gewissheit immer Unterschlupf, immer Nahrung, immer Partner zu finden!

Das heißt, wir sind nicht nur von Kindheit an ruiniert, sondern zerstören uns später auch noch alle drei, in der Salutogenese als essentiell erkannten Sicherheiten, die zeitliche, die räumliche und die logische!
Wir können uns zu keiner Zeit, an keinem Ort mehr sicher und geborgen fühlen und müssen jederzeit mit völlig unlogischen oder undurchschaubaren ‚Schicksalsschlägen’ (wie Finanzkriesen, AKW- Pannen, etc. z.B.) rechnen.

Wir sind eine ‚Risikogesellschaft’ mit kaum noch zu finanzierendem Gesundheitssystem, die immer kränker wird!
Na, so ein Zufall aber auch …       😉
Oder als Frage: Bitte, gehts noch verrückter, noch selbstzerstörerischer!? …

 

 

 


Resilienz

2. Oktober 2012

Dieser Begriff meint allgemein sozusagen die System- Stabilität oder ‚Stehaufmännchen- Qualität‘.
Mit payoli- Worten: Man schafft wieder einmal für ein Verhalten das in der Natur immer schon selbstverständlich und allgegenwärtig war einen akademischen Begriff, beforscht das Thema ausgiebigst, – um viel Geld natürlich, beschriftet noch mehr Papier damit, bläst also eine natürliche Mücke zu einem akademischen Elefanten auf.

Und warum das Ganze?
Weil diese Eigenschaft, weil Resilienz in unserer heutigen Zivilisation tatsächlich schon Mangelware geworden ist.

Der Begriff ‚Salutogenese‘ ist den Lesern dieses blogs vermutlich längst ein Begriff. Resilienz ist ihr ähnlich und sozusagen das Immunsystem der Psyche.
Was in der Salutogenese das Kohärenzgefühl, das unerschütterliche Vertrauen in die Zukunft ist, ist bei der Resilienz der Glaube an die eigene Stabilität, das immer wieder von vorne beginnen, das ‚Ich komm da raus‘.

Jeder Hamster, jede Feldmaus, jeder Affe, ja sogar jede Ameise hat diese beiden Intentionen angelegt.

Ok, wenn die Menschen heute schon zu verunsichert, zu instabil, zu entwurzelt sind, ist es natürlich gut, sich diesen Begriffen wieder neu, diesmal kognitiv, anzunähern.

Aber! In vielen Fällen wird Resilienz erst erforderlich, muss Resilienz erst wieder mühsam gelernt werden, weil schon vorausgegangene Lebensaufgaben nicht artgerecht erledigt wurden!
Als Beispiel: Jemand erkrankt auf Grund seiner Lebensweise schwer. Der physischen Krankheit folgen psychische Probleme, Verzweiflungen, Depressionen, etc.
Hier wäre dann natürlich eine resiliente Stabilität gefordert, die oftmals fehlt.
Doch das ist bereits ‚eine Folge- Stufe‘, die gar nicht erst hätte erreicht werden müssen..

Wir schaffen uns sozusagen Probleme, denen Probleme folgen, um dahinterzukommen, dass wir gegen diese keine Strategien (mehr) haben.

Ein Naturbeispiel dazu:
Ameisen sind lebenslang dauergesund und können ebensolange ihren Tätigkeiten nachgehen. Sie bauen, züchten, pflanzen, pflegen …
Von sich aus, fällt also keine Ameise aus.
Sollte aber einmal ein böser Bube einen Ameisenhaufen zerstören, fällt keines dieser Tiere in Depressionen, braucht einen Therapeuten, bricht in Tränen aus, ist verzweifelt …
Sie beginnen umgehend mit der Reparatur.
Das ist Resilienz!

Wir dagegen verursachen uns Probleme, fallen damit ins ‚tiefe Loch‘ und brauchen einen Therapeuten. Dieser aber hebt uns bloß aus dem ‚Loch‘! Der ursprüngliche, auslösende Wahnsinn aber geht unverbrüchlich weiter …
Das nennt sich Zivilisation! 😉

 


Alle Liebe den Kindern

14. März 2012

Schon Herbert Grönemeyer sang ‚Kinder an die Macht‘. Doch was macht jemand mit Macht, ohne Liebe!?
Deshalb lautet meine Forderung, – eine Forderung nicht für mich!
Diese Forderung ist weder eine Marotte, noch mein Steckenpferd. Diese Forderung dient keiner Gewinnmaximierung, keiner Geschäftsentwicklung. Diese Forderung darf weder missachtet noch abgeschwächt werden!
Diese Forderung ist keine Bitte, diese Forderung lässt keinen Spielraum offen.
Diese Forderung ist unsere Zukunft!
Diese Forderung lautet:

Alle Liebe den Kindern!

Wer war nie Kind?
Wer wird unsere Zukunft lenken und bestimmen?
In welchem Alter können schlimmste Fehler passieren?

Warum wohl haben Ärzte und Pharmas so sehr ‚die Hosen voll‘ vor Schwangeren?

Je jünger, je kleiner ein Wesen, desto größer sein Entwicklungspotenzial.
Wenn Dir einst als 4- Zeller eine Zelle zerstört/ geschädigt worden wäre, hättest Du nun ein Viertel Deines Körpers und Seins zerstört/ geschädigt. Wird Dir heute eine Deiner Billionen von Zellen zerstört/ geschädigt, wirst Du vermutlich kaum etwas davon merken.

Ähnlich mit der geistigen Entwicklung. Wir bauen unser ganzes Denken und Welt- Erfassen ‚Stein um Stein‘ auf. Ist der erste Grundstein morsch, wird das ganze Gebäude irgendwann einmal einstürzen oder erst gar keine ganze Mauer tragen können.

Diese ersten Grundsteine sind weder Worte noch komplizierte Sinn- Inhalte, sondern sondern einfachste Gefühle, Eindrücke, Berührungen!
Lange vor der wörtlichen und begrifflichen Kommunikation werden Gefühle über Berührungen vermittelt. Noch beim Erwachsenen sind zahlreiche positive Körperfunktions- Veränderungen bei Berührungen und Umarmungen nachgewiesen.
Unsere ca. 2 Quadratmeter Hautoberfläche sind sicherlich nicht zufällig mit ungefähr 250 Millionen Nerven- Rezeptoren ausgestattet!
Berührungen vermitteln Kleinkindern in vorsprachlichen Zeiten das Urvertrauen und die Geborgenheit, die das lebenslange Kohärenzgefühl entstehen lässt, das vor so ziemlich allen Angiffen wappnet, wie man aus der Salutogenese weiß.

Man kann sich die Entwicklung eines Menschen, sowohl körperlich, wie geistig und seelisch wie einen Kegel, wie ein Stanitzel vorstellen. Wir entwickeln uns aus einem Punkt heraus zu beliebiger Größe.
Und je ‚punktiger‘, je kleiner, desto empfindlicher, desto massiver die späteren Auswirkungen.
Oder umgekehrt: Je liebevoller, je zuversichtlicher, je positiver die Start- Situation, desto erfolgreicher und stabiler das spätere Wesen.

Das heißt mit anderen Worten nichts anderes als:
ALLE Liebe den Kindern!
Wir können nie genug, geschweige denn zu viel lieben!

Unsere Kinder, die nächste Generation wird unsere Visitenkarte sein!
Niemand wird dann sagen können: ‚Ich hab das nicht gewusst!‘
Jetzt weißt Du es! 😉
Später dann, werden alles es wissen!
So, wie wir heute wissen, was Hitler für eine erbärmliche Figur war und wie wir unsere Eltern fragten wie sie so einem Kaspar auf den Leim gehen konnten. So werden uns unsere Kinder und Enkel fragen, wie wir mit Problemen des Zuviels kämpfen konnten, während Millionen verhungerten!

Denke groß (darüber demnächst mehr!) und liebe groß! Liebe und denke größer, als Du es Dir derzeit vorstellen kannst!

Wir können nie zu groß denken/ zu viel lieben!

Unser Problem ist die (Selbst-)Beschränkung!

Denke groß und lebe großzügig, im Sinne von liebevoll und zuversichtlich!
Und gib den Kinder alle Liebe der ‚Welt‘!

Erinnere Dich: Wir können nie und nimmer zuviel, immer nur zuwenig, lieben!

 


Prinzip statt Details

10. März 2012

Vor langem schon erhielt ich von einem Mitleser 5 links zu youtube- Videos.
Mir waren sie ehrlich gesagt von Anfang an suspekt. Aber ich muss zugeben, sie sind perfekt gemacht.
Lange Zeit hielt ich sie für zu tendentiös und manipulativ für payoli- Leser. Mittlerweile denk ich mir ‚Jeder ist seines Glückes Schmied‘ und ich halte alle meine Leser für ‚erwachsen‘ und emanzipiert genug, sich selber ein Bild zu machen.

Es werden hier sehr beeindruckend viele, viele Details dargestellt, auf die man aber auch selber kommt, wenn man das ‚paradise your life‘- Prinzip erstmal geschnallt hat.
Es werden sehr viele negative ‚Schwingungen‘ verbreitet und viele Ängste verbreitet, die ich für verzichtbar halte, die aber vielleicht einige von uns noch brauchen um wachgerüttelt zu werden.

– Mir reicht, zu wissen: Das Leben ist wunderbar und problemlos, wenn ich mich wunderbar paradiesisch verhalte …
Wir brauchen weder Angst vor Krebs zu haben noch brauchen wir hochdosierte Vitamingaben oder sündteure powerfoods. Wir brauchen bloß naturnah, naturrichtig und paradiesisch zu leben und alle Sorgen und Ängste zu vergessen.
Oder positiv formuliert: Zuversichtlich und mit unverbrüchlicher Gewissheit an unsere wunderbare Zukunft zu glauben und das Leben naturrichtig zu genießen … 🙂
Aber mach Dir – wenn Du viel Zeit (ca. 75 Minuten) hast – selber ein Bild:

 


Wer ist auf der Gewinnerseite?

13. Oktober 2011

Ein paar Fakten:

In dieser Gesellschaft gibt es jede Menge an Irrtümern und Defiziten. Sichtbar am Nicht- Glücklichsein der Mensche, an steigenden Erkrankugsraten trotz angeblicher Medizin- Fortschritte.

Es gibt auch jede Menge von Angeboten, Pülverchen, Ratgeberbüchern, Lebensberatern, Ärzten, Psychologen, etc.

Dass die alle mitsammen nur wenig bewirken zeigt sich daran, dass

    a) die Angebote ständig geändert/verbessert werden, was ja bei erfolgreichen Angeboten nicht erforderlich wäre und
    b) vieles davon gibt es seit langen Zeiten, konnten aber den Negativtrend dennoch nicht stoppen

Es gibt die ’seit Ewigkeiten‘ höchst erfolgreiche Natur als Vorbild/ Lehrer und es gibt ‚paradise your life‘, das diese Weisheiten für unsere modernen Leben ‚übersetzt‘

Doch es gibt – da muss man den Tatsachen ins Auge sehen – auch Menschen, die damit nicht ausreichend erfolgreich sind.
Wer also scheitert, wer kann sich wunderbarer Erfolge erfreuen?

Auf der Scheitern- Seite fallen mir in erster Linie immer wieder die ‚Selbstbelüger‘, die ‚Es-nicht-so-genau-Nehmer‘ auf. Sie tönen von Rohkost und ihren sportlichen Aktivitäten herum, dünsten sich aber ganz selbstverständlich so manches (weil sie es ja anders nicht ‚vertragen‘), sehen ihre Laster und Süchte die sie beibehalten nicht und fahren mit dem Auto zum Hundeausführen.
Für sie u.a. habe ich den ‚Hinsehen- Text‘ geschrieben.

Doch noch ein Effekt fällt mir sehr häufig auf, dem ich selber nicht zugetraut hätte so massiv über Erfolg und Nichterfolg zu bestimmen:

Als Beispiel: Wir Menschen arbeiten und denken praktisch ausschließlich zielgerichtet. Das heißt, wir haben ein Ziel, eine Vision, eine Vorstellung, einen Wunsch und überlegen uns dann Pläne, wie dieses zu erreichen ist.
Wir wollen reich werden und nehmen einen bestimmten Job an, wir wollen gesund werden und gehen zum Arzt, wir wollen glücklich sein und kaufen uns etwas, wir wollen Strom und stauen einen Fluss auf, wir wollen schnell vorwärtskommen und bauen Flugzeuge, usw.
Die Natur, unsere Tier- Geschwister gehen primär un- zielgerichet und un- ‚berechnend‘ ans Werk.
Sie nehmen sich nicht vor, irgendwohin zu kommen und sind dennoch in ständiger Wanderbewegung (mehr als 50% aller Tiere). Sie wollen nicht gesund sein, sind es aber. Sie wollen Partner, Nahrung, Kinder, Gesellschaft, etc., planen und suchen diese aber nicht, sondern haben/ bekommen/ finden sie einfach.

Der Unzielgerichtete scheint – sieht man sich ‚beide Welten‘ an – der erfolgreichere Weg zu sein.
Und auch ich mache immer wieder die Erfahrung, dass Menschen, die sich mit meiner Arbeit befassen, ’nur‘ UM etwas zu erreichen schlechtere Karten haben, als die, die für diese Sache ‚glühen‘, die überzeugt und begeistert davon sind und es gerne machen.
Diese Beobachtung deckt sich auch mit der Aussage eines der besten Krebsärzte Österreichs, der mir einmal erzählte, dass er mittlerweile schon beim ersten Kennenlernen sehr treffsicher den Erfolg des Patienten prognostizieren kann. Wer – überspitzt gesagt – bei der Tür reinstürzt und sofort loslegen will/ begierg auf seine Ausführungen ist, hat schon so gut wie gewonnen.
Die noch Zweifel haben, seine Meinung eben auch hören wollen, diese Option nicht auslassen wollen, … ihnen allen fehlt das Feuer, die Begeisterung, die Zuversicht.
Letztere wurde in der Salutgenese sogar wissenschaftlich als wichtigster Glücks- und Überlebens- Motor erkannt.

Ich werde mich weiterhin bemühen, Euch für ‚paradise your life‘ zu ‚entflammen‘.
Seid neugierig und glaubt an die Natur! 🙂