Nochmal ‚Salz‘

21. September 2011

Zum ersten Salz- Artikel bekam ich viele Zuschriften, die eher bezweifelten, dass ’soooo wenig Salz‘ schaden könnte. Doch immerhin auch einen Hinweis auf einen Artikel des wunderbaren Dr.Probst der auch mich verblüffte.
Deshalb hier nochmal die erweiterte Version des Salz- Artikels:


Salz (Natriumclorid, NaCl) gehört nicht zu unserer artgerechten Ernährung, obwohl auch Primaten immer wieder salzige Erden aufnehmen.
Fast alles in unserem Körper funktioniert durch Sättigungs- Ungleichgewichte bzw. deren Ausgleich, durch Diffusionen. Dadurch befinden sich in unseren Körperzellen die besten Wässer mit den optimalsten Konzentrationen an Inhaltsstoffen.
Was wir bei der Zubereitung von hartem Gemüse schätzen, nämlich, dass Salz die Zellstrukturen aufbricht, passiert aber leider auch in unserem Körper.
Nehmen wir reines NaCl auf, muss der Körper dieses massive Ungleichgewicht ausgleichen, das Salz verdünnen und verwendet dazu das wertvolle Zellwasser.
Dass unser Salz- Zuviel sofort ausgeschieden wird, also für den Körper nicht sehr wichtig sein kann, kann jedermensch sofort beobachten indem er seinen Schweiß kostet. Wird bei rohköstlicher Ernährung praktisch reines Wasser ausgeschwitzt, reicht bereits eine kleine Gabe Salz um sofort im Schweiß aufzutauchen.
Das immer wieder vorgebrachte Argument, wir bräuchten Salz, da wir ja auch eine salzsensitive Zone auf der Zunge haben, ist so zu erklären, dass es sich dabei um den Geschmackssinn ‚salzig’, aber nicht ‚NaCl’, handelt.
Kürzlich hab ich folgendes mail erhalten, dass zeigt, dass aufmerksame RohköstlerInnen da auch selber draufkommen:

Obwohl ich weiß daß auch Salz (nicht das übliche, sondern natürliches Steinsalz) nicht zu einer natürlichen Ernährung gehört, habe ich es als Ausnahme bei jedem Salat dazugenommen, mir schmeckte es damit halt am besten.

Habe mir diesbezüglich auch keine Gedanken gemacht, weil es ja nur relativ wenig war und es mir mit der seit 6 Monaten praktizierten natürlichen, veganen Rohkost soo gut geht.

Aber jetzt kommts: hatte noch niemals Probleme damit, die zugekauften Früchte aus dem Naturkostladen einfach ohne zu waschen zu genießen – aber jetzt ist es passiert: es gab schon zweimal frische Feigen (Israel) und die genieße ich natürlich auch mitsamt der Schale. Sie waren auch köstlich, nur – ich spürte schon ein Brennen im Lippenbereich, dachte mir aber nichts dabei und schrieb das der (natürlichen) Schale zu.

Leider blieb es nicht dabei, einen Tag später hatte ich an der Oberlippe ein Ekzem, was höllisch brannte, wenn „Salz“ dran kam. Da habe ich erstmals gemerkt, daß Salz eben nicht soo gut ist, es hat mir gezeigt daß es im Körper evtl. eine ähnlich negative Wirkung hervorruft, von der wir akut nur nichts mitbekommen?

Daher – für mich ein Signal, das Salz nicht mehr zu verwenden, also hatte auch diese kleine Verletzung an der Lippe ihr Gutes.

Eine noch verblüffendere Beobachtung machte Dr. Karl Probst:

Das Basaliom ist ein ziemlich häufiger Hauttumor, der meistens im Gesicht auftritt und auch bei Urköstlern immer wieder zu beobachten ist. Die Mediziner klassifizieren das Basaliom als halb-bösartig bzw. halb-gutartig.
Halb-bösartig, weil es langsam, aber unaufhaltsam weiter wächst, halbgutartig, weil es nicht metastasiert.
Die einzige Behandlung des Basaliomas besteht laut schulmedizinischer Ansicht in der operativen Entfernung der Geschwulst weit im Gesunden, um Rezidive zu vermeiden.
Ich selbst hatte seit vielen Jahren an der linken Wange ein Basaliom, das trotz konsequenter Urkost nicht verschwand, sondern langsam aber sicher immer größer wurde. Vor wenigen Wochen erinnerte ich mich wieder an die Schädlichkeit von Salz, weshalb ich seitdem das unraffinierte Meersalz konsequent wegließ. (Normalerweise esse ich nur einmal täglich Grünzeug aus dem eigenen Biogarten, meist in natürlichem Zustand von der Hand in den Mund, aber eben gelegentlich auch gesalzen.) Und siehe da: Bereits wenige Wochen nach dem konsequenten Weglassen von Salz ist das Basaliom spurlos abgeheilt!
Dieses Erlebnis erinnert mich an eine andere geradezu als Wunderheilung anzusehende Episode aus dem Jahre 1993: Ich hatte damals schon seit Jahren das Endglied des linken Kleinfingers und des linken Ringfingers verstümmelt, weil ich mich Jahre zuvor beim Ausbau des Dachgeschosses ernsthaft verletzt hatte. Vor allem wucherte an der amputierten Stelle, wo einstmals die Fingernägel gewesen waren, wildes Fleisch, was außerordentlich lästig war. Und obwohl ich damals bereits Rohköstler war und zu 80 % nur von Tropenfrüchten lebte, blieben die beiden Finger unförmig verstümmelt. Dieser Zustand war auch deshalb als unabänderlich zu betrachten, weil ja allgemein bekannt ist und vor allem auch in jedem Chirurgiebuch nachgelesen werden kann, dass amputierte Gliedmaßen nicht nachwachsen.
Umso erstaunter war ich, eines Tages festzustellen, dass meine beiden Finger vollkommen gesund und mit einem wunderbaren jungfräulichen Nagel versehen waren. Ich selbst hatte diese Heilung gar nicht gemerkt und kann daher zu den näheren Umständen überhaupt nichts aussagen. Ich weiß nur, dass ich das ganze Jahr 1993 ein Experiment durchgeführt hatte und in diesem Jahr ausschließlich Zitrusfrüchte und gelegentlich Ananas gegessen hatte. Mit anderen Worten:
Ich hatte in dieser Zeit ebenfalls keinerlei Salz oder andere Gewürze zu mir genommen. Nach dem obigen Heilungsbericht mit dem Basaliom vermute ich, dass diese Wunderheilung mit dem Weglassen von Salz in Zusammenhang stehen muss.

 


Salz

29. Juli 2011


Salz (Natriumclorid, NaCl) gehört nicht zu unserer artgerechten Ernährung, obwohl auch Primaten immer wieder salzige Erden aufnehmen.
Fast alles in unserem Körper funktioniert durch Sättigungs- Ungleichgewichte bzw. deren Ausgleich, durch Diffusionen. Dadurch befinden sich in unseren Körperzellen die besten Wässer mit den optimalsten Konzentrationen an Inhaltsstoffen.
Was wir bei der Zubereitung von hartem Gemüse schätzen, nämlich, dass Salz die Zellstrukturen aufbricht, passiert aber leider auch in unserem Körper.
Nehmen wir reines NaCl auf, muss der Körper dieses massive Ungleichgewicht ausgleichen, das Salz verdünnen und verwendet dazu das wertvolle Zellwasser.
Dass unser Salz- Zuviel sofort ausgeschieden wird, also für den Körper nicht sehr wichtig sein kann, kann jedermensch sofort beobachten indem er seinen Schweiß kostet. Wird bei rohköstlicher Ernährung praktisch reines Wasser ausgeschwitzt, reicht bereits eine kleine Gabe Salz um sofort im Schweiß aufzutauchen.
Das immer wieder vorgebrachte Argument, wir bräuchten Salz, da wir ja auch eine salzsensitive Zone auf der Zunge haben, ist so zu erklären, dass es sich dabei um den Geschmackssinn ‚salzig’, aber nicht ‚NaCl’, handelt.
Kürzlich hab ich folgendes mail erhalten, dass zeigt, dass aufmerksame RohköstlerInnen da auch selber draufkommen:

Obwohl ich weiß daß auch Salz (nicht das übliche, sondern natürliches Steinsalz) nicht zu einer natürlichen Ernährung gehört, habe ich es als Ausnahme bei jedem Salat dazugenommen, mir schmeckte es damit halt am besten.

Habe mir diesbezüglich auch keine Gedanken gemacht, weil es ja nur relativ wenig war und es mir mit der seit 6 Monaten praktizierten natürlichen, veganen Rohkost soo gut geht.

Aber jetzt kommts: hatte noch niemals Probleme damit, die zugekauften Früchte aus dem Naturkostladen einfach ohne zu waschen zu genießen – aber jetzt ist es passiert: es gab schon zweimal frische Feigen (Israel) und die genieße ich natürlich auch mitsamt der Schale. Sie waren auch köstlich, nur – ich spürte schon ein Brennen im Lippenbereich, dachte mir aber nichts dabei und schrieb das der (natürlichen) Schale zu.

Leider blieb es nicht dabei, einen Tag später hatte ich an der Oberlippe ein Ekzem, was höllisch brannte, wenn „Salz“ dran kam. Da habe ich erstmals gemerkt, daß Salz eben nicht soo gut ist, es hat mir gezeigt daß es im Körper evtl. eine ähnlich negative Wirkung hervorruft, von der wir akut nur nichts mitbekommen?

Daher – für mich ein Signal, das Salz nicht mehr zu verwenden, also hatte auch diese kleine Verletzung an der Lippe ihr Gutes.

 


F.S.S.S.

23. Mai 2011

Die rohköstliche Küche ist ähnlich breit und abwechslungsreich wie die Koch- Kulinarik.
Die Palette reicht von frugaler Monokost bis zur Gourmet- Rohkost.
In Büchern, Internet und Seminaren sind zahlreiche Rezepte dazu zufinden.
Für mich ist der Vorteil von Rohköstlichem, dass man sehr gut ohne Rezepte auskommt, da nur Zutaten verwendet werden, die für sich schon gut schmecken, was man von Mehl oder rohem Fleisch nicht eben behaupten kann.
Von Russell James hab ich ein Sytem gelernt, wie man wirklich jede Mischung und Kombination rund hinkriegt, wenn sie es einmal nicht auf Anhieb tun sollte.
Ein Tisch hat 4 Beine, gleich lange, wenn er gut stehen soll. Ähnlich sollte ein Gericht nach 4 Richtungen ausgewogen sein:
Fett, Säure, Salziges und Süßes

Fett
Da wir Butter und Margarine nicht und Öle kaum verwenden, zählen hier primär Avocados, Oliven und Nüsse/ Nussmuse zu den Fetten.
Fette

  • schmeicheln der Zunge und tragen den Geschmack zu den Geschmacksknospen
  • mischen alle Geschmäcker und
  • sättigen
  • Säuren

  • sind die Gegenspieler der Süße und
  • mildern Erdiges
  • Salziges

  • welkt an und erweicht besonders Kreuzblütler
  • Bricht Zellen auf, und ermöglicht den Fetten den Geschmack- Austausch
  • Süßes

  • bricht/ vermindert Bitteres und Saures und
  • kann herzhafte Gerichte entscheidend heben
  • Ist man sich über die Stimmigkeit eines Gerichts nicht sicher, hilft es, gezielt auf je eine dieser Richtungen zu achten.
    Oft reicht es aber auch schon, wenn man einem anfangs ungewöhnlichen Gericht bloß eine längere Einschmeichel- Phase zugesteht … 😉

    Ein m.E. ebenfalls wichtiges Kriterium ist die Konsistenz. Es ist oft verblüffend wie unterschiedlich etwas als Saft, fein vermust, geraffelt, gestiftelt, gewürfelt oder in Scheiben/ Stücken schmecken kann.
    Für feinere Konsistenz kann ev. nachgemixt werden. Für mehr ‚Körnigkeit’/ Biss lassen sich immer noch div. Samen/ Nüsse mit reinmischen.