300, in Worten dreihundert …

27. Februar 2013

… Schrei- Ambulanzen in Deutschland !!!

300(!) Schrei– Ambulanzen! – Für Schrei– Babys!

Schreien ist der Ausdruck von Schmerz! [meine schlichte Definition]

In Schrei- Ambulatorien werden Schrei- Babys und deren Eltern behandelt.

Bei Schrei- Babys handelt es sich um ‚ein Schreien, das über das durchschnittliche Maß hinausgeht: „an mehr als drei Tagen mehr als drei Stunden lang […]und dies mindestens drei Wochen lang“! [die offizielle Definition]

payolis Schrei- Babys
Ich geb keinen Kommentar dazu. Ich bewerte oder verurteile auch niemanden; wir alle stecken in dieser ‚Zivilisationsfalle‘.
Ich schreibe jetzt hier bloß simple Fakten hin:

In der freien Natur, bei Tier- Babys, gibt es keinerlei Schreien!
In der freien Natur werden alle Säugligsbedürfnisse von den Muttertieren bereits im Vorfeld erkannt und befriedigt!

MUSSTEN seit Urzeiten bereits im Vorfeld befriedigt werden, da schreiende Junge sofort Fressfeinde angelockt hätten.

Dieses effiziente und achtsame Ur- Verhalten, das entspannte und zufrieden Wesen hervorbringt, haben wir uns in Jahrmillionen angeeignet.
Das derzeitige Zivilisationsverhalten, das unsägliches Leid und zahllose Folgeprobleme hervorbringt, haben wir uns in wenigen Zivilisations- Jahrzehnten ‚angeeignet‘.

Es lebe der Fortschritt! 😉
Nein! Das war natürlich nur ein dummer Scherz. Es lebe das neue Paradiesleben!

paradise your and your baby’s life !

 


Sprache ist aggressiv

11. Mai 2012

Nein, ich bin jetzt nicht gänzlich übergeschnappt! 😉

Sprache ist eine wunderbare Weiterentwicklung unserer vorzivilisatorischen, ursprünglich einfachen Laut- Äußerungen.
Mit Worten läßt sich kurz und punktgenau erklären und beschreiben. Mit Sprache können wir uns wunderbar austauschen und damit besser kennenlernen und voneinander lernen.
Mit Worten texte auch ich Euch hier tagtäglich zu …

Doch man muss m.E. auch die Kehrseite des Sprechens beachten:
Ohren haben keine Schließmuskeln und Deckel und damit wird Sprache sehr ‚eindringend‘.
Auch kann Sprache sehr zielgerichtet sein und anderer Bedürfnisse leicht missachten.

Wer kennt nicht den ‚lieben‘ Nachbarn, der nicht und nicht aufhört uns anzujammern? Die wissbegierigen Kleinen die ihre Fragen wie Pfeile abschießen? Die alles langatmig und umständlich Erklärende oder Erzählende? Fanatiker die uns zutexten …

Nur durch Sprache sind Armeen und Betriebsstrukturen möglich! Nur durch Sprache werden Betrügereien und Lügen so einfach.

Und wie kommunizieren Tiere? Wie kommunizierten wir in vorsprachlichen Zeiten?

Achtsam! Sehr achtsam!
Ohne Sprache wird mehr beobachtet, muss mehr beobachtet werden. Damit geht man mehr auf den Anderen ein, interessiert sich mehr für ihn, erfasst ihn umfassender.
Es spielen Gesten, Mimik, Körpersprache, Handlungen, Bewegungen, Blicke, Tonfall, etc. eine gewichtigere Rolle.

Sprache dagegen ‚fährt‘ auch schon mal über jemanden drüber, wartet nicht ab, platzt eher irgendwo rein.
Lärmverschmutzung macht Stress! – Egal ob sie von Geräuschen oder von Sprache herrührt.

Bemüh‘ Dich wieder vermehrt um Stille, um einen achtsameren Umgang mit Deinen Mitwesen.
Halte Dir den grundlegenden Unterschied von sprachlicher Menschen- und überwiegend stiller Tier- Kommunikation plastisch vor Augen!
Tierkinder z.B. weinen nicht! Deren Bedürfnisse werden schon vorab erkannt und befriedigt, während wir mittlerweile sogar schon so blöd sind, dass wir an die Existenz von ‚Schrei- Babys‘ glauben.