Was ist ein Mensch?

7. Mai 2020

Was macht einen Menschen aus?
Der typisch ‚gelernte Mensch‘ würde jetzt sofort diesen Unsinn von ‚Körper, Seele und Geist‘ aufsagen. Ja klar! Da sind wir in unserem Element! Alles aufteilen, auseinanderdividieren und benennen. – Auch wenn es sinnlos ist.

Und es ist fast immer sinnlos!
Wir sind ein Ganzes, werden immer ein Ganzes sein und wollen auch ein Ganzes sein. Oder!?

Ein Körper ist ein Körper, aber niemals ein Mensch!
Ein Körper allein, also ohne Geist und Seele, ist ein Leichnam, aber kein Mensch!

Wie sollte man trennen können, was eins ist!?
Selbst jeder Gedanke ist ja auch ‚körperlich‘, ist ja auch Physik, ist ein Stromimpuls, eine chemische Reaktion.
Und umgekehrt löst jede Körperveränderung natürlich auch Chemie-, Strom- und Gedankenveränderungen aus.

Also was soll dieses trennende Benennen!?
Wie zum Beispiel bei medizinischen Diagnosen!
Entweder ein Mensch ist krank und gesundet wieder oder auch nicht.
Wem bitte, geht es besser, wenn zwischen Fußpilz und Schnupfen unterschieden wird?
Die Natur unterscheidet auch nicht!
Kaum lebt man naturrichtig ist sowohl der Schnupfen als auch der Fußpilz weg!

Wir müssen weg, von diesen unsäglichen, aufoktroyierenden, fremdbestimmten Diagnosen, hin zu anliegenorientierter Hilfearbeit. Denn Diagnosen sind unnötig aufspaltend, vereinzelnd, trennend und damit nicht hilfreich für eine ganzheitliche Heilung.
Zudem missachten sie das intuitive Wissen des Patienten und vernachlässigen die Patientenarbeit, die aber essenziell ist, da nur Erkennen und Nachbessern falscher Lebensentwürfe zur Gesundung führen. Zudem stärkt nur das Selbererkennen und -bewältigen den Hilfesuchenden, während Fremdhilfe schwächt!

Doch zurück zur Eingangsfrage. Ein Mensch ist das Ergebnis seiner Herkunft, seiner Vorfahren, er ist die Summe von allem, was ihm je widerfahren ist.
Und das ist in unserem Fall selten Gutes!

Schon die Zeugung ist selten ein wirklich liebevoller, vorfreudiger, geschweige denn göttlich schöpferischer Akt.
Die Schwangerschaft erfolgt heutzutage praktisch immer in einer ungesund lebenden Mutter.
Um nicht auch noch unerwünscht zu sein bedarf es vielen Glücks und ist eher die Ausnahme.
Und heutige Geburten kann man nicht anders als ‚Gemetzel‘ bezeichnen. Die waagrechte Gebärstellung, ist die zweitschlechteste Stellung nach dem Kopfstand! Nicht das ‚dümmste‘ Tier käme auf so eine Idee!
Das klinische Umfeld ist menschenverachtend und absolut nicht willkommensheißend für das neue Leben, sondern von Technokratie und Profitdenken bestimmt; Ärzte und Geburtstechnik müssen finanziert werden. Bei natürlichen, problemlosen Geburten klingelt keine Kasse!
Deshalb werden Kaiserschnitte auch immer häufiger. Wieviele Defizite und Probleme solche Kinder in der Folge erwartet, stellt sich mittlerweile nach und nach heraus.

Warum das alles ein Problem ist?
So, wie die Unversehrtheit unserer allerersten Zelle, die all unser Potenzial enthält und empfindlicher und gefährdeter ist als ‚ein ganzer Mensch‘, lebens- und ‚hardware‘- wichtig ist, entscheiden auch die sowohl pränatalen als auch nachgeburtlichen ersten Stunden die gesamte nachfolgende ‚Lebens- Software‘.
Was für die Zygote, für den Embryo, gilt auch für den Geist: Je kleiner, schwächer und früher, desto sensibler und desto folgenschwerer die Auswirkungen von Fehlern.
So wunderbar komplex, so unüberschaubar dieses ganze Wunder Mensch ist, so katastrophal die Schäden, die an ihm angerichtet werden können und auch werden.

Summiert man all die entscheidenden Situationen, wie Zeugung, Eltern-/ Mitweltverhältnisse, Geburt, Erziehung, Schule …, mit ihren jeweiligen Wahrscheinlichkeiten auf, gibt es praktisch keinen psychisch- emotional gesunden Menschen.
Doch all diesen Wahnsinn halten wir für normal!
Ich hab ja fast den Verdacht, dass unser Dualitäts-, unser Trennungswahn ein Zeichen dafür ist, WIE getrennt wir mittlerweile in uns sind!
Oder umgekehrt gesagt: Ein harmonischer, gesunder Mensch käme nie auf die Idee aus Körper, Geist und Seele zu bestehen!

Das zeigt auch wie krank unser Krankheitsbegriff ist. Alles was bei uns unter Krankheit läuft, sind einfach nur unsere Reaktionen auf diese zahllosen Missbräuche, sind Reaktionen, um uns zu retten, um unseren Schmerz zu verringern, zu vermeiden.

Denn wie geht es solch einem, so lieblos gezeugten, ungewollten Wesen?
So wie ein Kleinkind nicht verstehen kann, dass eine Mutter die den Raum verlässt wieder zurückkommt und in Todes- und Verlassensabgründe stürzt, so kann so eine liebevolle, vertrauensvolle Zelle, ein ebensolcher Embryo nicht ‚verstehen‘, nicht ertragen, ungeliebt, ungewollt zu sein. Er kann sich, um sich zu retten, nur psychisch abspalten von diesem unglaublichen Erleben.
Also gehören zu solch einer ‚modernen Menschwerdungs- Karriere‘ schmerzlichste Abspaltungen über Abspaltungen!

Um diesen unvorstellbaren Wahnsinn zu verdeutlichen, muss ich zu spirituellen Bildern greifen:
Die ganze Schöpfung besteht aus Liebe. Alle Energien dieses Universums, alle Lebensenergien entstammen der Liebe!
– Wer eine andere Urkraft kennt, möge mir das bitte wissen lassen!
Nun kommt aus dieser Urkraft, aus dieser Ur- Liebe ein kleiner Liebesimpuls, der Leben werden will und nichts anderes kennt als Liebe, der nichts anderes kann und will, als Liebe, der nur oben, unten, links, rechts … überall Liebe kennt.
Und dieses Zauberwesen erfährt nun Ablehnung, Missbrauch, Gleichgültigkeit, Hass, Technokratie …
Es kann gar nicht anders, als sich vom Erfahrenen gewaltsam abzuspalten, um zu überleben!

Klar?
Und hier erinnern wir uns an des wunderbaren Hermes Trismegistus ‚Wie innen, so außen‘. So sehr unsere Spaltungsanteile in uns konkurrieren, so sehr konkurieren wir auch im Außen!

Sieh Dir unsere Wirtschaft, unsere Gesellschaft, an!
Konkurrieren anstatt zu kooperieren, wohin man auch sieht. Dazu werden wir schon von klein an konfiguriert. – Na klar! Uns umgeben ja auch ausschließlich gespaltene Erwachsene!
So unerträglich die Traumen im Inneren – unbewusst – erlebt werden, so sehr müssen wir sie nach außen tragen!

Doch Konkurrenz ist Identitäts- verhindernd! Denn Identität kann nur unser persönliches Erleben, nie jedoch der Vergleich, die Konkurrenz- Situation mit anderen, sein!
Und der ‚Oberwitz‘ des Ganzen: Und dann sitzen sich oft auch noch zwei solche Konkurrenz- Clowns gegenüber und streiten über die Richtigkeit ihrer beiden Traumen- Projektionen!!!

Und wir selbst leben genau diese, uns angetane Gespaltenheit ein Leben lang weiter!
Genaugenommen ist das was wir Leben nennen bloß Überleben und die ständige Wiederholung unserer kindlichen Bedürfnisse und Abhängigkeiten.
Durch all unsere Vergnügungen, Sportarten, Hobbies, Paarthemen, usw. entwickeln wir uns nicht weiter, sondern stecken in den immer selben Wiederholungen fest.

Außer wir arbeiten an uns im Sinne von ‚Wer strebend sich bemüht …‘ und

 

 

 


Hinsehen!

14. März 2019

Dummes Zeug kann man viel reden,
kann es auch schreiben.
Wird weder Leib noch Seele töten,
es wird alles beim Alten bleiben.

Dummes aber, vors Auge gestellt,
Hat ein magisches Recht;
Weil es die Sinne gefesselt hält,
Bleibt der Geist ein Knecht.

(Johann Wolfgang von Goethe, 1749 – 1832)

 

 

 


Unsere ‚leeren Kilometer‘

4. März 2019

Unglaublich mit wievielen unwichtigen Dingen und Ideen wir uns befassen! Womit wir uns vom ‚wirklichen‘, im Sinne von lebendigem, Leben abhalten lassen!
Gibt es tatsächlich einen Himmel/ eine Hölle?
Was ist nach dem Tod?
Haben wir eine Seele?
Gibt es Wiedergeburt/ Reinkarnation?
Gibt es einen Gott?
usw.

Unglaublich, wieviele Menschen sich mit derartigem Unsinn befassen! Wieviele Berufe davon leben!
Leute! Wozu sollten wir das wissen!?
Wir haben ein Leben. DAS ist gesichert! Und DAS will erlebt und gelebt werden. DAS will in Ordnung für uns und unsere Mitwesen gelebt werden!
Tun wir das in ganz egoistischem Sinne ist das mehr als all diese o.a. Hirnwixereien und genug für ein ganzes Leben!
– Und obendrauf ist das dann auch noch ‚gottgefällig‘, macht gutes Karma und bringt uns in den Himmel

Oder all dieser völlig unnötige Shopping- Kram! Er kostet nur Geld. Um es zu verdienen, zwingen wir uns in Arbeitshamsterräder, die uns vom ‚wirklichen‘ Leben abhalten.
Arbeiten- Gehen und Shoppen ist weder leben noch Leben!
Leben ist lebendig sein, Spaß haben, sinnlich sein, gut zu sich und seinen Mitwesen sein!
In diesem Sinne: Lebe und
paradise your life!

 

 

 


Solang du nach dem Glücke jagst …

17. Mai 2018

Solang du nach dem Glücke jagst,
Bist du nicht reif zum Glücklichsein,
Und wäre alles Liebste dein.

Solang du um Verlornes klagst
Und Ziele hast und rastlos bist,
Weißt du noch nicht, was Friede ist.

Erst wenn du jedem Wunsch entsagst,
Nicht Ziel mehr noch Begehren kennst,
Das Glück nicht mehr mit Namen nennst,

Dann reicht dir des Geschehens Flut
Nicht mehr ans Herz, und deine Seele ruht.

(Hermann Hesse)

 

 

 


Warum sterben wir?

19. Oktober 2012

Oder besser gesagt: Warum stirbt unser Körper?

Du hast sicherlich schon einmal einen Toten, oder zumindest ein totes Tier gesehen. Was macht den Unterschied zwischen 1 Minute vor und 1 Minute nach dem Tod?
Der Mensch, das Wesen ist doch genau dasselbe. Seine Haut, sein Gesicht, seine Haare, sein ganzer Körper, wenn wir sie sehen könnten auch seine Organe, sein Blut, seine Lymphe … alles gleich! Vor und nach dem Tod!

Den Unterschied macht die An- bzw. Abwesenheit der Lebensenergie. Du kannst es auch Seele, Chi, Prana oder sonstwie nennen.

Nun gibt es aber Abstufungen dieser Lebensenergie. Sie ist nicht einfach da oder weg. Sie kann auch kräftig oder geschwächt sein.
Sieh Dir ein kleines Kind an! Die können keine Sekunde ruhig sitzen! Sie strotzen nur so vor Lebensenergie.
Und dann sieh Dir eineN durchschnittlichen 70-jährigeN an!
Was für ein Unterschied! Wie sehr doch die Lebensenergie abnehmen kann im Laufe der Zeit …

Oder sollten wir sagen ‚abgenommen wird‘!?
Ich denke, das trifft es schon eher. Denn es gibt – leider immer seltener – sehr wohl hyperdynamische, lebenssprühende ältere Menschen.

Wenn Du so jemanden kennst, kannst Du Dich glücklich schätzen. Denn er kann Dir zu einem ebenso dynamischen Leben verhelfen.

Sieh Dir solche Leute genau und möglichgst oft an, fühl Dich in sie hinein, spüre deren Lebendigkeit auf! Imitiere sie hemmungslos! Horche auf deren Lebenseinstellung, deren Lebenssicht!

Du hast durch diesen blog hier eine sensationell gute Basis für ein dauergesundes, langes Leben! Doch es ist Theorie und es kommt auch auf die Kleinigkeiten und vor allem auf das gelebte Beispiel an.

Nichts ist so lehrreich wie vorgelebte Beispiele!
Nichts steht unserem gesunden Altwerden so sehr im Wege als der Nichtglaube daran!

Für beides wirken uns bekannte topfite Alte als wunderbares Gegenmittel!
– Und Du kriegst sie sogar rezeptfrei und kostenlos! 😉

Natürlich sind solche Vorbilder nicht die einzige Möglichkeit. Kreative können sich beliebige Visionen ausmalen und in sie mit ganzem Herzen und vollster Überzeugung ‚hineingehen‘. Sie werden sich erfüllen!
Zu bedenken ist dabei bloß, dass wir in der Regel und durch die vielen schlechten Beispiele praktisch immer zu ‚klein‘ denken.
Du kannst sozusagen nie zu groß denken und visionieren!
– Und nicht zu oft! 😉

 


Gedanken- Parasiten

21. Juni 2012

Parasiten in Körper und Darm sind mittlerweile gut bekannt und werden als das gesehen was sie sind, nämlich Schmarozer unserer Schmarozer- Lebensweise.

Ein gesunder bzw, artgerecht ernährter und lebendiger Körper hat keine Parasiten!- Und ist kein Parasit!

Im Kopf aber, tragen wir alle Parasiten mit uns herum!
Bloß, keiner merkt es!
Alle halten sie für ihre eigenen Gedanken!

– Was für ein Irrtum!

Wir alle sind Produkte unserer Mitwelt, unserer Sozialisierung, unseres Elternhauses, der politischen Ausrichtung, unserer Lehrer, unserer Programmierungen, unserer Überzeugungen, – ja, sogar unserer Gefühle!
Selbst diese sind nicht ‚unsere Persönlichkeit‘ sondern wurden uns aufgedrückt!

Ich kann jedermensch nur raten, sich wirklich fleißig und akribisch all seine Gedanken vorzuknöpfen und abzuklopfen auf ‚Verdächtigkeiten‘, Ungereimtheiten, Ehr- Anforderungen, vermeintlichen Sünden- Eingeständnissen, Verdrängungen, Hemmungen, ‚Artigkeiten‘ …

JEDEM sollte ALLES möglich sein!
NICHTS sollte Dich begrenzen!
Außer Deine Mitwelt (nach dem Kant’schen Imperativ)!
Und diese sieh Dir seeeehr genau an und korrigiere sie, wenn erforderlich!

 


Aufruf zum Ungehorsam

8. März 2012

Kein Wesen weltweit lebt so reglementiert, wird so verbogen und gebrochen, muss sich an soviele Gesetze und Regeln halten wie der Mensch!

Halt! Nein! Es gibt doch Wesen, die noch stärker unterdrückt, ja sogar gequält werden: Der Menschen ‚Nutz‘- und Versuchs- Tiere!

Meinst Du, dass das ein Zufall ist, dass ausschließlich die Gemaßregeltsten andere noch mehr maßregeln!?
Ich denke nicht! Wir alle sind ‚dank‘ unserer Erziehung und verrücktester Einschränkungen wahre Seelen- Krüppel, Neurotiker und Psychotiker.

Und das Schlimmste: Wir merken es gar nicht!
Wir halten unser Leben, so wie es ist für völlig normal!
Wir halten es für normal, zu essen wenn eine Glocke schrillt.
Wir halten es für normal, bewegungsaktive Kinder in Schulbänke zu zwingen.
Wir halten es für normal, mehr als alle ‚dummen‘ und unrationell lebenden Tiere zu arbeiten.
Wir halten es für normal, dass es Hunger und Armut gibt in der reichsten aller Zeiten.
Wir halten es für normal, nicht ins Schwimmbecken zu pinkeln, aber die Atemluft mit tötlichen Auspuffgasen zu vergiften.
Wir halten es für normal, den ganzen Tag zu sitzen.
Wir halten es für normal uns abends die (vorgespielten) Leben und Abenteuer anzusehen, die wir eigentlich selber (er)leben sollten.
Wir halten es für normal, in einer Welt mit Gut und Böse zu leben.
Wir halten es für normal, einen Partner als exklusiven Besitz zu sehen, während wir Millionen hochinteressante Mitwesen ausblenden.
Wir halten es für normal, Dinge zu essen, die uns krank machen.
Wir halten es für normal, Kinderseelen zu zerbrechen.
Wir halten so ziemlich alles für normal, was Zivilisations- verrückt ist, uns verbiegt und bricht!

Was bleibt da anderes übrig, als ganz nach der alten Pfadfinder- Gewohnheit jeden Tag eine SCHLECHTE Tat zu begehen!?
Überlegen wir uns doch für jeden Tag etwas Ungewöhnliches, Unübliches, Verbotenes, freuen wir uns darauf hin und vollführen wir es mit Genuss! 🙂

Ciao! Ich geh jetzt raus und umarm‘ den/ die NächstbesteN 🙂

 


Was machte Hitler böse?

1. März 2012

Gibt es ‚das Böse‘?
Ist Böse- Sein ein Charakterzug, eine unverrückbare Eigenschaft oder etwa gar genetisch bedingt?
Wer ist böse?
Warum ist er böse?

Findest Du diese Fragen schwierig zu beantworten?

Wenn ich mir die vielen psychologischen Arbeiten zu diesem Themenbereich ansehe, scheint es sich um überaus schwierig zu beantwortende Fragen zu handeln.
Kaum aber macht man wieder einmal den schon bekannten payoli- Blick ins Tierreich, in die Natur, ist es schlagartig ganz einfach:

Dieses sogenannte Böse gibt es primär in Zivilisationen!

In der Zivilisation, aus drei Gründen:

a) durch Charakter- ‚Defekte‘
b) aus Mangel und Not
c) durch abstraktes Denken

Sehe ich mir den ersten Grund an, unter welchen Bedingungen kleine Menschenkinder aufwachsen, ist es sofort klar: In unserer Gesellschaft passieren frühkindliche bis kindliche Seelen- Verletzungen und Persönlichkeits- Verbiegungen bis Verstümmelungen sonder Zahl.
Gerade unsere frühen Wochen und Monate sind überproportional wichtig für unsere späteren Lebensverläufe und Stabilitäten. Und gerade die werden so selten nichtartgerecht und lieblos gestaltet, dass man weinen könnte.
Was jeder ‚dumme Affe‘ selbstverständlich macht, kommt kaum einem Menschen in den Sinn. Kleine Primaten genießen 24 Stunden pro Tag den Mutterkörper- Kontakt, werden sofort nach der Geburt beleckt, erfahren in jeder Sekunde Geborgenheit, sind nie allein, können trinken wann immer sie wollen, können sich ständig in einer vertrauten Sippe aufgehoben und geborgen fühlen, und, und, und.

Es ist doch völlig unvorstellbar, dass ein Wesen, das immer nur Vertrauen, Geborgenheit, Liebe erlebt hat, irgendwann einmal zu einem Erwachsenen heranreift, der andere quält. All die Sadismen, Grausamkeiten, Bestialitäten die in unserer Gesellschaft allerorten präsent sind, sind Ausformungen einstmals verletzter Kinderseelen.

Auch die zweite Böse- Ursache ist ein typisches Zivilisationsprodukt.
In der freien Natur, oder z.B. wieder bei unseren nächsten Verwandten im Tierreich, wäre es undenkbar, dass jemand in der Sippe verhungert, während andere übergewichtig sind.
In unserer Gesellschaft ist das tagtäglich gelebte ‚Normalität‘! Je höher der einen Müllberge wachsen, desto mehr verhungern jenseits einer fiktiven Grenze.
Getoppt wird das Ganze auch noch dadurch, dass Armen das Luxus- Geprotze der Reichen via TV frei Haus geliefert wird. Um so unverständlicher dann das Erstaunen und Verärgertsein, wenn diese dann versuchen sich ihren vermeintlichen Teil vom Wohlstands- Kuchen zu holen …

Der dritte Grund ist ebenfalls ein Kind unserer Zivilisation. Goethe lies es in seinem Faust als ‚Die Kraft, die Gutes will und böses schafft‘ ausdrücken.
Praktisch alle unsere Kriege, Umweltkatastrophen sind darauf zurückzuführen.
Wir spinnen uns in unseren Gehirnen irgendwelche Theorien zusammen und sehen meist erst später, wie sehr es in der Praxis wieder einmal ‚in die Hose gegangen‘ ist.

Was wäre aus Hitler geworden, wenn er umhegt, geliebt und geborgen aufwachsen hätte können und in seiner Zeit Zufriedenheit und Wohlstand vorherrschend gewesen wären …

 


Gruß- Yoga

31. Oktober 2010

Es gibt viele Arten von Yoga. Die, m. W. letzte bzw. neueste Art ist das Lach- Yoga.
Nun kann auch ich mit einer Yoga- Art aufwarten, die sich in der Zusammenarbeit mit einer Klientin ergeben hat:
Das Gruß- Yoga.

Das Gruß- Yoga hat viele, viele Vorteile!
Es kostet Dich weder teure Yogastunden, noch teure Freizeit. Es verfolgt das Ziel, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen, Deine Achtsamkeit zu schärfen, Dich beliebter zu machen, Freude und Glück in die Welt zu bringen, der Liebe eine Chance zu geben, und, und, und.
Das Gruß- Yoga ist ganz einfach ins Normalleben integrierbar, ja bedarf sogar der anderen Menschen, die Dir im Alltag begegnen.
Wie also kann man dieses Wunder- Yoga üben, wie funktioniert es, was ist dafür und dabei zu tun?
Einfach möglichst alle Menschen zu grüßen! 🙂
Nein, nein! Nicht lachen!
Das ist gar nicht so einfach!
Denn es gilt, ja, ALLE Menschen, außer vielleicht in wirklich großen Menschenansammlungen – da brauchen wir uns natürlich nicht zum Affen zu machen – zu grüßen.
Wo immer nur möglich, versuche den Blickkontakt zu einem Menschen zu erlangen, was schon gar nicht – besonders in Städten – immer so einfach ist.
Dann gilt es besonders achtsam zu sein und Dich genau zu beobachten und diese Person zu grüßen.
Beobachte Dich dabei WIE Du grüßt! Wirst Du übersehen, bist also ‚zu’ unauffällig? Bist Du ‚zu’ Leise? Bist Du ‚zu’ laut, ‚zu’ auffällig?
Grüßt Du mit einer erhebenden oder nach unten nickenden Kopfbewegung? Lachst Du oder verkrampfst Du Dich? Wie leicht fällt es Dir, freundlich/ herzlich zu sein?
Diese Liste ließe sich unendlich fortführen …
Du kannst wie in jedem Yoga, wie, genau genommen, in jeder Handlung, in jedem Wort Dein ganzes Seins- Universum gespiegelt bekommen.
Lass Dich darauf ein!
Mach den Menschen eine Freude!
Mach Dir eine Freude!
Lerne vom Spiegel Deiner Mitwelt!
Lerne von Deiner Achtsamkeit!
Werde ein Gruß- und Grüß- Yogi! 😉

 


Liebe (6)

14. September 2010

Was ist unser zutiefster Wunsch und Lebenszweck?
Schöne Musik, Reisen, Kunst, Lachen, … also glücklich sein.
Und warum glücklich sein?
Weil das unsere ureigenste Grundstimmung, die Grundstimmung der Liebe, ist.

Wir machen bloß den Fehler, sie im Außen zu suchen!
Unser Verstand suggeriert uns, dass Glücksgefühle abhängig von der Erfüllung unserer Wünsche und Vorstellungen sind.
Doch warum sollten wir nur lieben, was uns sympathisch ist?
Das wurde uns doch ohnehin irgendwann nur – ev. sogar falsch – einprogrammiert. Wer ist schon in jeder Beziehung er selber? Praktisch alles was wir sind, haben wir von anderen übernommen, wurde uns gelehrt, haben wir uns angelesen oder abgeguckt.
Warum sollten wir soetwas mit ‚Zähnen und Klauen’ verteidigen?
‚Sympathisch‘ oder ‚unsympathisch‘, sind

    a) Wertungen und Beurteilungen und wie wir bereits früher festgestellt haben, teilen wir damit unsere Ganzheit, trennen wir etwas von unserem Ganzen ab und
    b) Es sind Wertungen anderer. Warum das lieben, was wir von unserem Vater, Lehrer oder irgendeinem Journalisten annahmen?

Machen wir es uns doch einfacher!
Vergessen wir all das Bewerten, vergessen wir, was wir an Ballast von anderen mit uns herumschleppen. Seien wir allem gegenüber offen.
Lieben wir alles!
Es ist einfacher, macht uns die Welt schöner und heilt unsere Seele. Denn immer und alles zu lieben ist ihr und damit unser ureigenster Zustand, ist der Zustand der Ganzheit, der Harmonie.

Es gibt so viele Gründe zu leiden. Krankheiten, Schmerzen, Behinderungen, Liebeskummer, Einsamkeit, Trauer, etc., doch es gibt NICHT EINEN EINZIGEN leidvollen Zustand, den Liebe nicht heilen, oder zumindest lindern würde!
Und zwar die objektlose Liebe, die Agape! Sie ist die einzige Liebe die nichts fordert, die unerschöpflich und unveränderlich ist.
Du kannst Deinen Agape- Pegel nach und nach steigern. Nicht weil Du sie erst lernen musst. Nein, Du kennst sie. Sie ist Dein ureigenstes Sein.
Wir haben sie bloß bei unserem Sturz aus der Harmonie aus den Augen verloren und müssen uns wieder ihrer erinnern.
Wenn wir verliebt sind, wenn wir gänzlich in wunderbarer Musik aufgehen, dann sind wir verbunden mit dieser umfassenden Liebe.
Sie gilt es wieder in unser Leben zu holen, sie allgegenwärtig zu machen …
Fang heute noch, jetzt sogar, damit an!
Und wenn Dir das zu blöd vorkommen sollte, liebe zumindest Deine Ablehnung! 😉
Du kannst nichts falsch machen. Du kannst auf jeder Stufe, auf der Du Dich befindest einsteigen. Denn all die Stufen und Bewertungen sind ja wiederum nichts anderes als Teilungen! 😉
Du aber hast ein Recht auf alles! Und das sofort! 🙂