Ich bewundere Euch!

28. März 2019

Ja, ich muss das einmal sagen!
Ich bewundere alle meine Leser, die, wie ich weiß, großteils aus dem städtischen Milieu stammen und sich dennoch ein Gefühl, eine Sehnsucht nach der Natur, nach unser aller Paradies bewahrt haben.

Ich dagegen, habe und hatte es leicht. Ich bin in unverbrauchter Natur aufgewachsen. Mir wurde die Neugierde nach allem förmlich in die Wiege gelegt. Mir wurden durch meine Krankengeschichte so raffiniert wie Weichen gestellt, dass ich es anfänglich selbst nicht merkte, wohin der Weg, von meinem high tech- Interesse und -Beruf weg, gehen sollte.

Ganz anders Menschen, denen in der Zivilisation jeder Wunsch erfüllt wird, die nie die Wunder der Natur erlebt haben, die all Ihr Glück immer nur aus Konsum und Zivilisationsprodukten bezogen!
Ganz anders Menschen, die naturlos sozialisiert wurden, die ohne Herzensbildung, Liebe, Fürsorge aufwuchsen und diese Defizite erfolgreich substituierten!
Sie tun sich weitaus schwerer, sich dennoch für ’so Seltsames‘ wie Paradiesleben, zu interessieren oder gar zu begeistern.

Und dennoch gibt es sie!
Dennoch scheinen sich die Ur- Bedürfnisse und Ur- Sehnsüchte ihren Weg zu bahnen.
DAS freut mich seeehr und gibt Hoffnung für eine paradiesische Zukunft!
Danke Euch allen, herzlichen Glückwunsch und

 

 

 


Unser aller Sehnsucht

3. September 2015

Wir alle haben eine Unzahl an ‚Geschenken‘ mitbekommen aus unserer Jahrmillionen- langen Geschichte.
Das Schönste davon ist die Sehnsucht nach dem ehemalgem Paradies!
Alles ‚Faul-sein-wollen‘, ‚Sich-geborgen-fühlen-wollen‘, das Genießen von Sonne und Wärme, die Liebe zu Süßem, zu angenehmer vertrauter Gesellschaft, das Entzücken über Babys und Jungtiere, die Lust an frischer Luft … Das alles sind unbewusste, sozusagen Körper- Erinnerungen an unser längst schon verlassenes Paradies, das wir vor Millionen von Jahren – in Afrikas Regenwäldern – genießen durchten.
Heute sind wir weit weg davom. Doch die Sehnsucht danach steckt, wenn schon nicht im Kopf, so doch in unser aller Körper.

Die Kabbalisten nennen das die Sehnsucht nach dem Ewigen.
Bei den allermeisten bleibt es aber bei der unerfüllten Sehnsucht …
Einzig ‚payolis‘ können das Leben wieder nehmen und genießen wie es ist.
Einfach wunderbar!     😉
Wir brauchen alles was ein normales Leben füllt nicht.
Wir brauchen kein Studium, keine Bibliotheken, Lexika, Fachbücher.
Wir brauchen keine Ärzte und Therapeuten.
Wir brauchen keine Fachleute, Ernährungsberater, Psychologen.
Wir sind nicht abhängig von all den Empfehlungen, Tipps, Tatschlägen …
Wir brauchen nicht herumexperimentieren.
Wir brauchen nicht zu suchen.
Wir brauchen nicht misstrauisch oder kritisch neue Angerbote und Produkte beurteilen.
ZuversichtWir brauchen ’nicht in die Ferne zu schweifen‘ denn ‚das Gute liegt‘ tatsächlich unglaublich ’nah‘!
Es ist die Natur!
Und sie ist, trotz aller ‚Zivilisations‘-, um nicht zu sagen Zerstörungs- Bemühungen, immer noch da!
Näher als wir oft glauben!
Hilfreicher als wir oft glauben …
Es ist einfach wunderbar sich in diese Sicherheit und Zuversicht fallen lassen zu können …
Das paradised so richtig our life     😉

 

 

 


Ein kleines Mädchen …

30. Oktober 2014

… schauspielt und posiert bereits von klein an. Im Kindergarten ist sie die beste und eifrigste ‚Schauspielerin‘ bei diversen Aufführungen. In der Schule handeln alle ihre Aufsätze vom Modelln und Schauspielen. Sie besucht frühestmöglich eine Schauspielschule, entzückt alle und es wird ihr eine große Zukunft prophezeiht.
Doch sie erträgt ihr Anderssein nicht, bricht ab, und wird zu einer Raumpflegerin, die sich durch Banken, Autohäuser und Privathaushalte putzt.

Ein junger Hund jagd, tollt und spielt mit Begeisterung mit anderen Hunden. Er ist ein starker und gesunder, ein ‚richtiger‘ Hund. Bellen, Jaulen, Schwanzwedeln, Laufen und Schnuffeln sind das Seine, das wie von alleine perfekt läuft und ihm unendlich viel Freude macht.
Eines Tages sieht er einen bezaubernden Film, will dem bewunderten neuen Idol nacheifern und beschließt ein Frosch zu werden. Er plagt sich mit dem Quacken und Hüpfen, noch mehr mit dem stundenlangen Stillsitzen und nach Fliegen zu schnappen. Er übt und übt und übt.Er wird auch immer mehr zum Frosch, vergisst nach und nach sein ehemaliges Hundedasein, wird aber wohl nie ein richtiger Frosch werden. Immer werden die verschütteten Herumtoll- Sehnsüchte in ihm bleiben. Vermutlich wird er auch mit einigen konstituionellen und organischen Schäden rechnen müssen. Kein Körper lässt sich so einfach verbiegen, kein Bedürfnis lässt sich so einfach verdrängen.

leckaVer-rückt die beiden, nicht wahr?
Aber da war auch noch der kleine Bub, der so gern baute und immer fantastischere Dinge baute, dass die ganze Verwandtschaft zusammenlief um seine Stein-, LEGO- und Kartonagenbauten zu bewundern. Im Schul- Zeichnen glänzte er durch immer zauberhaftere Fantasiegebilde. Er erzählte von den Gebäuden die er einmal errichten wird. Mit besten Ergebnissen und Talent wechselte er von der Schule zum Architekturstudium.
Doch immer mehr des universitären Drumherums störte ihn bald, immer schwerer fielen ihm die die Arbeit am Computer, die Berechnungen, die zahllosen Statistiken, die Ausschreibungs- Formalitäten …
Eines Dienstags reichte es ihm. Er erschien einfach nicht mehr auf der Uni, war fortan aus dieser Branche verschwunden und verdingte sich als Friseur. Nicht sehr originell, nicht kunst- oder fanatsievoll, auch nicht sehr bewundert, aber doch.

Ver-rückt dieser Typ, nicht wahr!?
Was mag den wohl, wer oder was mag diese drei wohl geritten haben, ihre Talente, ihre Bestimmung, ihr gutes Leben so sehr wegzuwerfen?
Ich weiß es nicht!

Doch ich weiß auch nicht, was uns Menschen reitet unsere so wunderbaren Paradiesleben nicht auszuleben, unsere Ur- Sehnsüchte nach einem Paradiesleben so sehr zu verschütten und zu missachten. Tief drinnen wissend, wie sehr wir uns damit schaden, wie sehr wir damit unsere Leben verkürzen. Wissend, uns Karies, Krebse, Allergien, Arthrosen und 1000 andere Krankheiten einzuhandeln. Wissend, dass wir mit dieser Art zu leben immer gestresster, ausgebrannter, oberflächlicher, langweiliger, gleichförmiger und unglücklicher werden …

Tja, ich weiß es echt nicht. Aber es ist so!
So ver-rückt! 😉