Der nächste Entmündigungs- Schritt

22. Januar 2019

Nach Erziehungs- und Schul- Manipulation und Entmündigung der schon Kleinen, folgt in 95% der Fälle ein passives Konsumenten-, Arbeits- und entmüdigtes, da von Lobbyisten bestimmtes Politik- Leben.
Damit nicht genug! Die Profiteure in Ärztemänteln und in Pharma- Konzernen machen und halten die Menschen auch noch ein Leben lang dumm und krank, um ihre Kassen klingeln zu lassen.
Im nun letzte Schritt machen sie sich jetzt auch noch über die letzten paar noch gesunden Alten her:

Ich weiß nicht, wie’s Euch geht mit so einem Mist. Ich halte das für sowas von unappetitlich, im verlogenen Mäntelchen der Hilfsbereitschaft, die Menschen derartig zu verdummen und zu entmündigen …
Man könnte ihnen stattdessen auch sagen:

Sieh im Spiegel, was für ein Wunder Dir entgegenblickt! Du kannst absolut zufrieden mit Dir sein und wissen, dass Du alles vermagst, – auch gesund und medizinlos 120 zu werden.
Du kannst Dich schon bei Deinen ersten Kniebeugen während des Zähneputzens so richtig gut spüren. Danach, die Atemübungen in der frischen Luft, während Du Dir barfuß Deine Frühstückskräuter suchst, beleben so richtig gut. In jedem Fall besser als in einer überheizten Wohnung die Kaffeekapsel in den Automaten zu schieben …

Oder man könnte sagen: ‚Schon in der Früh stürmen die Enkerl in Opas Zimmer um ihn aus dem Bett zu kitzeln …‘

Oder man könnte sagen: ‚Schon früh morgens hören Walters Kinder und Enkel, wie er sich in seiner Werkstätte laut singend ans Hobeln der Wiege für den demnächst zur Welt kommenden Urenkel macht …‘

Oder man könnte sagen: ‚Schon wieder werden Walters Kinder vom Gekicher und Geschmatze aus dem Seniorenbereich geweckt …‘

Oder man könnte sagen: ‚Warum sollte Walter sich mit seinen 87 Sorgen machen oder gar an einen Arzt denken. Längst ist bekannt und wissenschaftlich abgesichert, dass die Lebenserwartung von artgerecht lebenden Menschen wie Walter einer ist bei 120 Jahren liegt …‘

Oder man könnte sagen: ‚Walter ist nun in seinen besten Jahren; keine Verpflichtungen, aber hilfsbereit aus Überzeugung und Spaß an der Freude. Endlich sind die Seniorenheim- und andere Abschiebungs- Irrtümer überwunden und die Menschen schätzen wieder den Kosten- und Gefühls- günstigen Zusammenhalt der Familien …‘

Ach, man könnte soviel sagen …
Doch damit würden die Alten ja gesund und zufrieden sein und bleiben!
– Wer will das schon!?
Nein! Dummes, hochtechnisiertes, profitorientiertes Leute- Unterbuttern ist angesagt in dieser kranken Zeit …

Dagegen hilft echt nur

 

 

 


Windeln für alle!

12. September 2012

Babys quietschen – zumindest wenn man der Windelwerbung glaubt – in ihren – natürlich Wegwerf – Windeln vor Vergnügen.
Alte Menschen hassen ihre Windeln, die sie fallweise im Alter brauchen.

Was liegt dazwischen?

Zum Einen ein ‚falsches‘ Leben. Ein Leben, dass durch Bewegungsmangel, Sexmangel, falsche Ernährung zur Inkontinenz führte.

Zum Anderen zwei völlig konträre Denkmuster. Einerseits – als Baby – die Nichtbewusstheit des Problems, dass Ausscheidungen verschmutzen.
Andererseits – als AlteR – das übertriebene Schuldgefühl durch die Ausscheidungen schmutzig zu sein.
Zweiteres ließe sich ändern!
Erinnere Dich: ‚Es ist wie es ist, sagt die Liebe‘

Jetzt die gute Nachricht:
Beides entsteht und ist in unserem Kopf!

Wir können auch dauergesund und damit Ausscheidungs- kontinent leben.
Und wir können unsere gewohnte Hygienewelt relativieren. Wir können mit Genuss in die Badewanne pinkeln, uns keine Gedanken über Flecken am Laken machen. Wir können unsere Ausscheidungen in ’neuem Licht‘ sehen; sie sind ein Teil von uns, ein Teil unserer (guten) Ernährung.
Und/ oder wir können unsere Inkontinenz (die mit gesunder Ernährung olfaktorisch ‚halb so schlimm‘ ist) leben bzw. sie als Teil unseres Alters, unseres So- Seins sehen.

Also, Du siehst, soviel Unterschied ist gar nicht zwischen Baby und Greis.
– Beide könnten glücklich sein … 😉

 


Alters- Starrheit/ Steifheit

15. November 2010

Wer schon mit älteren Menschen zu tun hatte oder ein guter Beobachter ist, weiß, dass ältere Menschen in der Regel versteifen. Ihre Bewegungsradien schränken sich ein, ihre Bewegungen werden langsamer und wirken beschwerlicher.
Das kann man als unabwendbare Altersbegleiterscheinung sehen, was falsch und schade wäre oder man könnte auf mehr Sport, Gymnastik, etc. setzen, was zwar eine, aber nicht die beste Möglichkeit wäre.
Denn Sport ist
a) bloß eine meist sehr reduzierte und wenigdimmensionale Bewegungsmöglichkeit und
b) wird der Erfolg immer wieder von der Überwindung des ‚inneren Schweinehundes’ abhängig gemacht.

Besser ist es u r s ä c h l i c h an das Problem heranzugehen!
Warum werden ältere Menschen ungelenkiger! Warum versteifen und erstarren sie?
Weil sie sich weniger bewegen!
Warum bewegen sie sich weniger?
Weil sie weniger Aufgaben wahrnehmen?
Warum nehmen sie weniger Aufgaben wahr?
Weil sie weniger Antrieb, weniger Interessen, weniger Aufgaben und nicht zuletzt weniger Visionen und Träume haben!
Und warum haben sie weniger Zukunftsträume?
Weil sie sich durch das Beispiel der anderen Alten und deren frühe Tode begrenzt sehen!

Paradiesisch lebende Menschen aber, erreichen Alter von 120 Jahren bei bester Gesundheit!
Mit dem Pensionsantritt steht man erst in der Lebensmitte bzw. hat ein halbes Leben vor sich! Man kann Pläne schmieden und lang verschobene Projekte mit Elan in Angriff nehmen.

Und! – Seeehr wichtig!
Man ist gut beraten, seine eigenen, meist nicht wahrgenommenen Begrenzungen und Gewohnheiten, die uns sowohl geistig erstarren, als auch in der Folge körperlich versteifen lassen, zu verlassen und sein Denken und Tun zu verbreitern.
Dazu gibt es keine bessere Strategie als das Ego, die eigenen (alteingefahrenen) Bedürfnisse zu verlassen und sich an der Vielfalt Anderer zu orientieren, andere Menschen bei ihrem Tun zu unterstützen, mit anderen Menschen mitzumachen.
Nur das eröffnet die Vielfalt in Denken und Bewegen die unseren unbegrenzten Möglichkeiten gerecht wird!
Selbstlosigkeit und Interesse an anderem nützt also uns selber am allermeisten … 😉