Das Böse ist immer und überall …

5. August 2019

… sangen vor Jahren die EAV in die Hitparaden.
Man ist versucht dazu zustimmend zu nicken. Sieht man aber genauer hin, gibt es weder Gutes noch Böses.
Je nachdem auf welche Seite wir uns stellen, erscheint uns manches gut oder böse.
Schon William Shakespeare wusste und sagte schon vor 500 Jahren:
„There is nothing either good or bad but thinking makes it so.“

‚Ja, aber was ist mit den Pharmas, den Viren, mit Unfällen?‘, könntest Du fragen.
Dasselbe! Es ist Sache der Betrachtungsseite. Oder man könnte sagen: ‚Es liegt nicht an den Pharmas oder Viren, sondern am System‘. Manche sagen auch, an der Matrix.
Denn unser System fördert und schätzt nun einmal kapitalistische Erfolge und Konzerne sind nur so groß, weil sie systemkonform arbeiten und darin erfolgreich sind.
Es ist auch unser System, das Krankheiten bzw. Viren für schlecht hält, obwohl man beide auch als Werkzeuge und Helfer des Körpers sehen könnte, um Lebensführungsfehler zu reparieren.
Auch Unfälle brachten schon viele zum Umdenken! Denn unsere Hochgeschwindigkeits- Fortbewegungen, unsere Mega- Maschinen sind zwar allgegenwärtig, deshalb aber noch lange nicht naturrichtig, oder gar Paradies- gegeben!

Und genau dieses System, diese Matrix, bauen, erhalten, tragen wir alle mit!
DAS sollte den Menschen klar sein!
– Dass sie selber es sind, die Paradies verhindern, seine sukzessive Zerstörung mit vorantreiben!

 

 

 


Also sprach Köhlmeier

6. März 2014

Der wunderbare Schriftsteller und ‚DIE Stimme‘ Michael Köhlmeier ließ kürzlich via DER STANDARD, für payolis Altbekanntes, für einen Schriftsteller aber Erstaunliches verlauten:

Herr Köhlmeier, Sie haben einmal gesagt: ‚Wenn ich Carl von Linne lese, der gerade Wespen beobachtet, da hab ich mehr religiöse Gefühle, als wenn ich eine Predigt höre.’…

‚Ich habe schon lange keine Predigt mehr gehört. Wie Hamlet sagt: Worte, Worte, Worte.
Die bloße Anschauung von Natur kommt einer Offenbarung am nächsten. Je genauer ich Natur betrachte – und Linne hat sehr genau betrachtet -, desto unbegreiflicher wird sie mir erscheinen. Das spüre ich selten bei Worten …
Wenn ich Worte von Shakespeare oder Rilke lese oder den vielen anderen Dichtern, die ich liebe, dann bin ich bewegt.
Oder wenn ich Musik höre, die ich liebe. Ich denke mir: Das haben wir geschaffen.
Dass ich derselben Gattung angehöre wie Mozart, das erhebt mich.
Die Natur, die haben wir nicht selber gemacht …
Gegen ein Gänseblümchen kann selbst der beste Prediger nicht an.‘