Wir Sklavenhalter

17. September 2012

Mittlerweile wissen die Leser dieses blogs, dass Geld erbärmlich stinkt! 😉

Ein bereits angesprochener Aspekt des pösen, pösen Geldes ist, dass es vieles perfekt verschleiert.
So zum Beispiel die Tatsache, dass wir uns immer noch Sklaven halten.
Ja, wir halten uns Sklaven, ohne sie zu sehen. Ohne von ihnen zu wissen.
Wir zwingen über unsere Geldmittel Mindestentlohnte zu Arbeiten, die früher Sklaven verrichteten.
Wir verbrauchen Erdöl mit einem jährlichen Sklaven- Äquivalent von mehr als 20 Milliarden Sklaven.
Geld schwindelt uns über das wichtigste aller Produktionskriterien hinweg, dem Wirkungsgrad. Die Förderung eines Fasses Erdöl kostet uns mittlerweile vier Fässer Erdöl! – Aber niemanden interessiert das! Die Arbeit die so verschwendet wird, wird ja von realen und imaginären Sklaven verrichtet.
– Die wir minderbezahlen, mit Geld, das wir nicht erarbeitet, sondern verdient haben!
– Indem wir unser Geld arbeiten ließen! …

Geld lässt uns den wichtigsten Wirtschafts- Grundsatz missachten: ‚Verkaufe nie Dein Kapital und nenne es Einkommen‘
Wir vernichten Jahr für Jahr Ressourcen zwischen 3 und 5 Trillionen(!) Dollar allein durch Aholzungen.
Wir haben unsere Meere praktisch leergefischt und die Erdölreserven zukünftiger Generationen verjubelt.

Und warum das alles?
Denk mal nach!
Doch sicher nicht um glücklicher zu sein! Oder?!

 


Needs und Wants

31. Oktober 2011

Ersteres meint all die Dinge und Aufwändungen für unser Überleben, unser Lebensnotwendiges.
Wants tun wir uns an um auch einen Hauch der ‚großen, schillernden Stars- Welt‘ abzukriegen, unsere Luxusbefriedigung. Dabei wissen wir oft gar nicht, dass wir dümmste, längst zurückliegende höfische Eskapaden nachahmen, wie Erker am Haus oder Steinlöwen neben dem Gartentor.
Damit will ich nichts gegen derartige Luxusgegenstände gesagt haben. Mich freuts wenn jemand Freude hat. Doch sollte einem klar sein, dass all das, wunderbare Lebenszeit kostet.
Nur zu oft schlittern wir bei unserer Jagd nach den Wants, die wir mit der Suche nach Glück verwechseln, in die moderne Sklaverei.
Kürzlich meinte ein Soziologe im Radio: ‚Jeder, der mehr als 3/4 des Tages arbeitet ist ein moderner Sklave‘.
Ich würd da sogar noch eines draufsetzen. Feldstudien haben ergeben, dass ursprünglich lebende Ethnien für Ernährung und Behausung – zugegeben in wärmeren Klimazonen! – nur 2 Stunden täglich aufwänden.
DAS sollte unser Richtwert sein!
Wenn Dir darüberhinaus Kunst, Schönes, Handwerkliches, Praktisches, etc. wichtig und eine Freude sind, ist das auch ok. Dann setz Dich hin und mal, schnitz, bastel, bau, sing, … Dir was.
Aber hinterfrag immer ganz genau warum Du das willst. Woher diese Idee stammt. Wen Du damit beeindrucken, was Du damit erreichen willst.
Denn die modernen Sklavenhalter und -treiber sind seeeeehr raffiniert geworden 😉