Der süße Brei

20. August 2019

In diesem entzückenden Grimm- Märchen schenkt eine Hexe den hungernden Menschen einen Zaubertopf, der, egal wieviel man ihm entnimmt, immer voll ist mit süßem Brei.
Das Raffinierte an dieser Geschichte und für mich eine Parabel auf die Dummheit der Menschen, ist, dass damit nicht alle glücklich und satt sind, sondern um diesen Topf ein Kampf entbrennt.
So märchenhaft und doch auch realitätsnah.

Ich seh allerdings darin auch noch die ‚verkleidete‘ Freigiebigkeit der Natur.
Wir alle hätten auch so einen Zaubertopf. Die Natur!
Ich geh z.B. jeden Tag zu einer Ecke im Garten in der sich meine ‚Smoothie- Heroes‘, Brennessel, Distel und Klee, so wohlfühlen, dass ich mir oft denke: ‚War ich etwa gestern gar nicht da, ernten?‘.
Ich kann mir den Mixbecher gar nicht so vollfüllen, dass am nächsten Tag nicht wieder alles frisch und vollständig nachgewachsen wäre.

Gäbe es mehr Rohköstler oder Wildkräuter- Fans wär vielleicht um diesen Quadratmeter auch schon ein Kampf entbrannt …

 

 

 


Maiwipferl

10. Mai 2019

Ich schreib ja nicht mehr all zu oft über Rohköstliches, was von vielen bedauert und immer wieder eingefordert wird. Doch ich denk mir, es gibt darüber schon so viel im Netz und in Buchhandlungen. Da muss ich als ohnehin einer der Ersten mich nicht jetzt auch noch weiter und weiter wiederholen.

Da mich heute aber, bei meiner morgendlichen ‚Smoothie- Tour‘ die Maiwipferl so schön anlachten, dachte ich, werd ich Euch auch wieder mal daran erinnern

Maiwipferl sind die sich jetzt im Frühling zeigenden, frischen Austriebe von Nadelbäumen, wie Tannen, Fichten, Lärchen.
Nadelbaumnadeln können zwar das ganze Jahr genutzt werden, doch jetzt sind sie herrlich zart.
Diverse Rezepte finden sich im Netz.
Ich kau sie einfach pur oder geb sie in den Mixbecher zur Wildkräuter- Smoothie- Mischung, was einen herrlich frischen, harzigen Geschmack ergibt. Naja, und Power sowieso!

Zu beachten sind dabei eigentlich nur zwei Dinge:
Keine Eiben erwischen! Die sind sehr giftig!
Nicht allzuviele, vor allem nicht von noch kleinen Bäumen abreißen

Lasst sie Euch schmecken!

 
PS: Ach ja! Und wenn sie Euch erstmal zu ungewohnt und intensiv schmecken: ein, zwei, der jetzt ebenfalls herrlich zarten Lindenblätter mit in den Mund und schon gehts ans ‚Schmauen‘ und Schwärmen …

 

 

 


Scherzchen

17. August 2017



 

 
Was ist der Vorteil von fruit-art?

Man kann Smoothie daraus machen, wenn man nichts verkauft 😉

 

 

 

 


Der Smoothie- Komponist

16. April 2017

Was macht ein Komponist, der seine Musiker, Sänger und auch die Ohren seines Publikums schonen möchte?
Er nimmt erst einmal dieses unerträgliche Bum-Bum-Bum, von dem sich kleine Kinder sogar fallweise fürchten, auch Rhytmus genannt, heraus und schreibt seine Noten ohne Taktstriche, ’schön‘ in einem Fluss hin. Dann sieht er aber, dass auch dieser Wechsel von hoch nach tief und umgekehrt den Musikern viel Arbeit macht. Er zählt also nach getaner Komposition alle Noten gleicher Tonhöhe zusammen und bildet aus allen einen Mittelwert.
Dieser eine Ton wird in der Länge der ursprünglichen Komposition zur Aufführung gebracht!
Ist doch wunderbar, nicht?
Und so schonend und harmonisch!

Aber nur für die, die keine Abwechlung mehr brauchen! Die begeisterten Fußwipper und Hohes C- Bewunderer, die Gänsehaut- und Wiedererkennungs- Liebenden, die sich gerne bewegen Lassenden, werden enttäuscht sein. Es bewegt sich nichts. Es ’nimmt‘ einen nichts mit. Es liefert weder Abwechslung, noch Gesprächsstoff.

Und unser Körper? Braucht der noch Abwechlung? Oder funtzt er auch mit jahrzehntelangem Reindrücken von Astronautennahrung, die ‚alles‘ enthält?

Smoothies sind wunderbar!
Smoothies sind ein Trick!
Der Trick besteht darin, den völlig naturentfremdeten Menschen durch das geschmackliche Verbessern Naturgeschenke, wie Wildkräuter oder auch nur das in der Kindheit schon verleidete Gemüsegrün, reinzukriegen.
Denn Grün ist wichtig, da basisch. Die heutige, nie zuvor so massiv grassierende, Zuckerorgie schreit förmlich nach Basen, um die vom Zucker ausgehöhlten Mineralstofflager wieder aufzufüllen.
Doch ausschließlich Basen sind auch nicht das Gelbe vom Ei oder treffender: Das Grüne vom Löwenzahn. Von Zeit zu Zeit wollen die Zellen, will das Gewebe, wollen Schadstoffdepots durchgeputzt werden. Dazu braucht es Saures.
Dieses Basen-Säuren- Wechsel- Beispiel ist nur eines von vielen!
Einmal fehlt irgendwo Phosphor, dann wieder ist irgendwo zuviel Eisen …
Leben ist lebendiges bewegen, ist ein Wechselspiel. – Auch auf Zell- und Molekularebene.

Smoothies sind zum ‚Anfüttern‘, zum Abholen der Menschen von dort, wo sie stehen, zum Zurückkehren zur Natur, wunderbar! Doch bleib nicht dabei! Steigere den Grünanteil in Deinem Genusstempo aber sukzessive.
Wenn Du die Wildkräuter irgendwann auch pur oder zumindest nimmer gesüßt oder gefruchtigt genießen kannst, bist Du ‚bei den Affen‘, bei naturrichtigem Verhalten angekommen.
Dann kannst Du zwischen Basen und Säuren wechseln und komponieren nach Herzenslust und bist damit wieder beim Lebendigen, bei berückenden Melodien und Rhytmen angekommen.

Es ist einfach so, dass alle chemischen Reaktionen, die Du außerhalb Deines Körpers durch Mischen initiierst, keine Impulse und Reaktionen im Körper auslösen können. Ok, es bleibt für innen immer noch genug zu tun, aber wir hören eben noch immer gerne aufwühlende oder beschwingte Musik. Oder? 😉

Und um nach langem Ausflug in menschliche Logik wieder zur wunderbaren Einfachheit der Natur zurückzukommen: Guck Dir an wie Affen essen! Oder sieh Dir mein Uraltrezept ‚Eine Banane geht durch den Garten‘ an.

 

 

 


Zauberbreie

13. Dezember 2016

Hier eine kleine Fortsetzung meines gestrigen Zaubertrankes bzw. eine weitere Erfolgsmeldung meiner derzeitigen Säuerungs- Orgie 😉
Du kannst neben den erwähnten Zaubertränken, Sauerkrauten und milchsauer eingelegten Gemüsen auch alle möglichen Muse und Breie versuchen zu milchsäuern. Es werden köstlichste Joghurte daraus.
Mein bisheriges highlight war das Vermixen und Warmstellen von Quinoakeimlingen. Es entstand nach 2 Tagen eine selten leckere säuerliche Creme, die nur noch zweier reingemixter Dateln bedurfte um mich förmlich in einen Genuss- Rausch zu versetzen.
Doch auch ein, um eine Handvoll Sonnenblumenkerne ergänzter, Wildkräuter- Smoothie Rest, kurz durchgemixt und warmgestellt, war nach einigen Stunden angenehm säuerlich. Mit der Restsüße und -Würze des Smoothys, eine herrliche Geschmacks- Kombination!

Bei meiner derzeitigen Begeisterung für milchsauer Vergorenes erübrigt es sich ja fast schon zu erwähnen, dass meine Salatdressings im Winter praktisch immer vermixte Sauerkraute, Kimschis oder andere milchsauer eingelegte Gemüse oder Wildkräuter beinhalten.
Mein diesbezüglich absolute Favorit war der leider schon zusammengefutterte milchsaure Bärlauch. Sein Geruch war während der Gärzeit so ‚umwerfend‘ dass ich ihn schon entsorgen wollte. Seine letzten Reste aber kratzte ich fast wie ein Süchtiger aus dem Glas 😉

Falls Du nun ebenfalls Lust auf milchsaure Experimente bekommen haben solltest wünsch ich Dir viel Freude und Erfolg damit!

 

 

 


Boooooaaaaahhhhhhh …

28. November 2015

Wiesen. SmoothieNur eines mach ich noch lieber als von meinen smoothies schwärmen:
Sie essen! 🙂
Naja, etwas mach ich noch, noch lieber. Aber das hat nichts mit smoothies zu tun. Außer man nimmt dazu, dass Wildkräuter- Smoothies Mädchen schöner machen und erhalten … 😉

Also mein heutiger Smoothie schmeckte vielleicht auch deswegen gar so gut,
greenball weil ich jetzt ein paar Tage Smoothie- Pause hatte. – Kommt so schnell nimmer vor! Da bin ich mir sicher.
greenball Und weil das Sammeln bei dieser Jahreszeit jetzt schon etwas mühsamer wird und die Hälmchen und Blättchen schon etwas unansehnlicher werden.
Aber der Geschmack, die Power: Einfach genial bis umwerfend!
Sowas paradiesed so richtig das life!

 

 

 


Ampel- Grün flitzt!

14. September 2015

Ampel_grünMit grünen Ampeln geht’s dahin!
Du stehst doch sicher auch nicht gerne vor roten Ampeln, oder?

Dann mach es auch in Deinem Leben so!
Schalt‘ Deine Ampel auf grün, auf Ernährungs- Grün!
Iss überwiegend Grünes! Wildkräuter, Gemüse, Gras, Blätter, Algen …
Und das roh!
Denn roh gibt nochmal einen Turbo auf das Grün.

Der Gott da oben ist doch nicht blöd! Der setzte uns doch nicht in eine Welt, die nicht passen würde für uns!
Ampel_rotUnd wie ist die Welt überwiegend bzw. wie ist sie da, wo er uns reinsetzte, ins Paradies sozusagen?
Grün!
Deshalb sollten wir auch das Grün essen, das noch dazu auf uns wartet. Anstatt des Fleisches, das selten ist, vor uns davonläuft oder sogar sein Leben verteidigt.
Ansatt dem vielen Gebratenen, Gebackenem, Gekochtem, Pasteurisiertem, Angebautem, Gedüngtem, Geerntetem, Verarbeitetem … Alles sehr mühevoll, – unnötig mühevoll!
Das ist sozusagen alles eine ‚rote Ampel‘.
Steh nicht unnötig vor ihr!     😉