Maiwipferl

10. Mai 2019

Ich schreib ja nicht mehr all zu oft über Rohköstliches, was von vielen bedauert und immer wieder eingefordert wird. Doch ich denk mir, es gibt darüber schon so viel im Netz und in Buchhandlungen. Da muss ich als ohnehin einer der Ersten mich nicht jetzt auch noch weiter und weiter wiederholen.

Da mich heute aber, bei meiner morgendlichen ‚Smoothie- Tour‘ die Maiwipferl so schön anlachten, dachte ich, werd ich Euch auch wieder mal daran erinnern

Maiwipferl sind die sich jetzt im Frühling zeigenden, frischen Austriebe von Nadelbäumen, wie Tannen, Fichten, Lärchen.
Nadelbaumnadeln können zwar das ganze Jahr genutzt werden, doch jetzt sind sie herrlich zart.
Diverse Rezepte finden sich im Netz.
Ich kau sie einfach pur oder geb sie in den Mixbecher zur Wildkräuter- Smoothie- Mischung, was einen herrlich frischen, harzigen Geschmack ergibt. Naja, und Power sowieso!

Zu beachten sind dabei eigentlich nur zwei Dinge:
Keine Eiben erwischen! Die sind sehr giftig!
Nicht allzuviele, vor allem nicht von noch kleinen Bäumen abreißen

Lasst sie Euch schmecken!

 
PS: Ach ja! Und wenn sie Euch erstmal zu ungewohnt und intensiv schmecken: ein, zwei, der jetzt ebenfalls herrlich zarten Lindenblätter mit in den Mund und schon gehts ans ‚Schmauen‘ und Schwärmen …

 

 

 


Scherzchen

17. August 2017



 

 
Was ist der Vorteil von fruit-art?

Man kann Smoothie daraus machen, wenn man nichts verkauft 😉

 

 

 

 


Der Smoothie- Komponist

16. April 2017

Was macht ein Komponist, der seine Musiker, Sänger und auch die Ohren seines Publikums schonen möchte?
Er nimmt erst einmal dieses unerträgliche Bum-Bum-Bum, von dem sich kleine Kinder sogar fallweise fürchten, auch Rhytmus genannt, heraus und schreibt seine Noten ohne Taktstriche, ’schön‘ in einem Fluss hin. Dann sieht er aber, dass auch dieser Wechsel von hoch nach tief und umgekehrt den Musikern viel Arbeit macht. Er zählt also nach getaner Komposition alle Noten gleicher Tonhöhe zusammen und bildet aus allen einen Mittelwert.
Dieser eine Ton wird in der Länge der ursprünglichen Komposition zur Aufführung gebracht!
Ist doch wunderbar, nicht?
Und so schonend und harmonisch!

Aber nur für die, die keine Abwechlung mehr brauchen! Die begeisterten Fußwipper und Hohes C- Bewunderer, die Gänsehaut- und Wiedererkennungs- Liebenden, die sich gerne bewegen Lassenden, werden enttäuscht sein. Es bewegt sich nichts. Es ’nimmt‘ einen nichts mit. Es liefert weder Abwechslung, noch Gesprächsstoff.

Und unser Körper? Braucht der noch Abwechlung? Oder funtzt er auch mit jahrzehntelangem Reindrücken von Astronautennahrung, die ‚alles‘ enthält?

Smoothies sind wunderbar!
Smoothies sind ein Trick!
Der Trick besteht darin, den völlig naturentfremdeten Menschen durch das geschmackliche Verbessern Naturgeschenke, wie Wildkräuter oder auch nur das in der Kindheit schon verleidete Gemüsegrün, reinzukriegen.
Denn Grün ist wichtig, da basisch. Die heutige, nie zuvor so massiv grassierende, Zuckerorgie schreit förmlich nach Basen, um die vom Zucker ausgehöhlten Mineralstofflager wieder aufzufüllen.
Doch ausschließlich Basen sind auch nicht das Gelbe vom Ei oder treffender: Das Grüne vom Löwenzahn. Von Zeit zu Zeit wollen die Zellen, will das Gewebe, wollen Schadstoffdepots durchgeputzt werden. Dazu braucht es Saures.
Dieses Basen-Säuren- Wechsel- Beispiel ist nur eines von vielen!
Einmal fehlt irgendwo Phosphor, dann wieder ist irgendwo zuviel Eisen …
Leben ist lebendiges bewegen, ist ein Wechselspiel. – Auch auf Zell- und Molekularebene.

Smoothies sind zum ‚Anfüttern‘, zum Abholen der Menschen von dort, wo sie stehen, zum Zurückkehren zur Natur, wunderbar! Doch bleib nicht dabei! Steigere den Grünanteil in Deinem Genusstempo aber sukzessive.
Wenn Du die Wildkräuter irgendwann auch pur oder zumindest nimmer gesüßt oder gefruchtigt genießen kannst, bist Du ‚bei den Affen‘, bei naturrichtigem Verhalten angekommen.
Dann kannst Du zwischen Basen und Säuren wechseln und komponieren nach Herzenslust und bist damit wieder beim Lebendigen, bei berückenden Melodien und Rhytmen angekommen.

Es ist einfach so, dass alle chemischen Reaktionen, die Du außerhalb Deines Körpers durch Mischen initiierst, keine Impulse und Reaktionen im Körper auslösen können. Ok, es bleibt für innen immer noch genug zu tun, aber wir hören eben noch immer gerne aufwühlende oder beschwingte Musik. Oder? 😉

Und um nach langem Ausflug in menschliche Logik wieder zur wunderbaren Einfachheit der Natur zurückzukommen: Guck Dir an wie Affen essen! Oder sieh Dir mein Uraltrezept ‚Eine Banane geht durch den Garten‘ an.

 

 

 


Zauberbreie

13. Dezember 2016

Hier eine kleine Fortsetzung meines gestrigen Zaubertrankes bzw. eine weitere Erfolgsmeldung meiner derzeitigen Säuerungs- Orgie 😉
Du kannst neben den erwähnten Zaubertränken, Sauerkrauten und milchsauer eingelegten Gemüsen auch alle möglichen Muse und Breie versuchen zu milchsäuern. Es werden köstlichste Joghurte daraus.
Mein bisheriges highlight war das Vermixen und Warmstellen von Quinoakeimlingen. Es entstand nach 2 Tagen eine selten leckere säuerliche Creme, die nur noch zweier reingemixter Dateln bedurfte um mich förmlich in einen Genuss- Rausch zu versetzen.
Doch auch ein, um eine Handvoll Sonnenblumenkerne ergänzter, Wildkräuter- Smoothie Rest, kurz durchgemixt und warmgestellt, war nach einigen Stunden angenehm säuerlich. Mit der Restsüße und -Würze des Smoothys, eine herrliche Geschmacks- Kombination!

Bei meiner derzeitigen Begeisterung für milchsauer Vergorenes erübrigt es sich ja fast schon zu erwähnen, dass meine Salatdressings im Winter praktisch immer vermixte Sauerkraute, Kimschis oder andere milchsauer eingelegte Gemüse oder Wildkräuter beinhalten.
Mein diesbezüglich absolute Favorit war der leider schon zusammengefutterte milchsaure Bärlauch. Sein Geruch war während der Gärzeit so ‚umwerfend‘ dass ich ihn schon entsorgen wollte. Seine letzten Reste aber kratzte ich fast wie ein Süchtiger aus dem Glas 😉

Falls Du nun ebenfalls Lust auf milchsaure Experimente bekommen haben solltest wünsch ich Dir viel Freude und Erfolg damit!

 

 

 


Boooooaaaaahhhhhhh …

28. November 2015

Wiesen. SmoothieNur eines mach ich noch lieber als von meinen smoothies schwärmen:
Sie essen! 🙂
Naja, etwas mach ich noch, noch lieber. Aber das hat nichts mit smoothies zu tun. Außer man nimmt dazu, dass Wildkräuter- Smoothies Mädchen schöner machen und erhalten … 😉

Also mein heutiger Smoothie schmeckte vielleicht auch deswegen gar so gut,
greenball weil ich jetzt ein paar Tage Smoothie- Pause hatte. – Kommt so schnell nimmer vor! Da bin ich mir sicher.
greenball Und weil das Sammeln bei dieser Jahreszeit jetzt schon etwas mühsamer wird und die Hälmchen und Blättchen schon etwas unansehnlicher werden.
Aber der Geschmack, die Power: Einfach genial bis umwerfend!
Sowas paradiesed so richtig das life!

 

 

 


Ampel- Grün flitzt!

14. September 2015

Ampel_grünMit grünen Ampeln geht’s dahin!
Du stehst doch sicher auch nicht gerne vor roten Ampeln, oder?

Dann mach es auch in Deinem Leben so!
Schalt‘ Deine Ampel auf grün, auf Ernährungs- Grün!
Iss überwiegend Grünes! Wildkräuter, Gemüse, Gras, Blätter, Algen …
Und das roh!
Denn roh gibt nochmal einen Turbo auf das Grün.

Der Gott da oben ist doch nicht blöd! Der setzte uns doch nicht in eine Welt, die nicht passen würde für uns!
Ampel_rotUnd wie ist die Welt überwiegend bzw. wie ist sie da, wo er uns reinsetzte, ins Paradies sozusagen?
Grün!
Deshalb sollten wir auch das Grün essen, das noch dazu auf uns wartet. Anstatt des Fleisches, das selten ist, vor uns davonläuft oder sogar sein Leben verteidigt.
Ansatt dem vielen Gebratenen, Gebackenem, Gekochtem, Pasteurisiertem, Angebautem, Gedüngtem, Geerntetem, Verarbeitetem … Alles sehr mühevoll, – unnötig mühevoll!
Das ist sozusagen alles eine ‚rote Ampel‘.
Steh nicht unnötig vor ihr!     😉

 

 

 


Rund um den Smoothie

3. Juni 2015

Wieder einmal, obwohl hier schon vielfach thematisiert (letztens hier), obwohl ich die vielen Ernährungsprotokolle im Netz schon eher für eine Plage halte, aber da immer noch die häufigste Frage an mich ‚Was tu ich in meinen Smoothie?‘ ist:

Diesmal vielleicht in einer Erlebens- Variante:

Einige junge Löwenzahnblätter die mich bereits anlachten als ich vor die Tür trat,
ein kleines Büschel Schafgarbe, das wunderbar zartgrün und duftig danebensteht und angeblich sensationelle Heilwirkungen hat,
ein paar Gänseblümchen, weil sie mir so freundlich zunicken,
Da! Herrlichster junger Giersch auf einer kürzlich gemähten Wiese; er duftet einfach wunderbar und greift sich so schön weich und ‚gummig‘ an!
Viele, viele Brennesselspitzen; sie haben ein vielfaches an Vitamin C von Orangen.
Besonders freute ich mich heute über die zarte Vogelmiere, da ich sie schon lange nicht hatte und sie gerade so schön blüht,
zwei ganz junge und fette Bärentatzentriebe die in ihrer ‚Buschigkeit‘ jedesmal wieder eine Freude sind,
ein kleines Klettenblatt, auf dessen ganz eigene Bitterkeit ich mich schon vorfreue,
eine Handvoll der wohl für heuer letzten, da schon etwas kratzigen aber immer noch herrlich harzig duftenden Maiwipfel,
gleich daneben das wunderbare Schönheits- und Hautkraut, das herrlich filigrane Zinnkraut, das noch dazu angeblich eines der wenigen Aluminium- Ausleiter sein soll,
da ein paar zarte Brombeertriebe,
dort ein paar Blätter und Triebe vom Wilden Wein,
viiiiiele zartgrüne Lindenblätter von der in Überfülle nachproduzierenden Linde neben dem Friedhof; wunderbar auch dieses Nebeneinander von Tod und diesem zartgrünen, gebündelten Lebensgrün,
zwei, drei blühende Thymian– Zweigerl die mich beim Vorbeiradeln anlachten,
wenige Meter daneben herrlich duftender Wiesenkerbel
Zu Hause noch ein paar Gänsefingerkraut– Blättchen, die auch immer so schön frisch austreiben und mich anleuchten,
ein paar Triebspitzen der herrlich nach Bittermandeln schmeckenden Kirschentriebe
und ein paar junge Spitzwegerichblätter.

Zur Menge: Ich bin mit dem kleinen Vitamix- Mixbecher (also ca. 1l) unterwegs und muss immer aufpassen, auch noch fürs Obst etwas Platz zu lassen     🙂
Heute kam eine Grapefruit ohne Schale, mit Kernen rein,
ein Apfel mit allem,
eine Scheibe Zitrone mit Schale und Kernen und
eine halbe Banane.

Da ich gerne etwas zu kauen und knurpsen habe, ‚müssen‘ nach dem Mixen fast immer
meine heißgeliebten Mandeln rein und
die wunderbar knurpsigen Buchweizen, die wie kleine Herzchen aussehen und mir das Herz hüpfen lassen.
Heute hatte ich noch einige Heidelbeeren und
Weintrauben mit drinnen.
Für mehr Achtsamkeit beim Essen schmeiß ich dann noch ganz wenige aber abgezählte Rosinen rein.
Voilà! Fertig!
Er schmeckte t r a u m h a f t !!! Und ich war, wie jeden Tag, überzeugt diesmal die allerbeste Mischung erwischt zu haben!     😉

Erlebniswandern, Naturbewundern, Dankbar- Sein plus Bewegung ergibt einen wunderbaren Gourmet- Smoothie!    🙂