Wir Unruhigen

15. September 2016

 

„Die Weißen sind zu unruhig!
Unablässig eilen sie umher und sorgen sich, wie man sich noch mehr sorgen und beeilen kann.
Sie rennen so hastig durchs Leben, dass sie keine Zeit haben, seine Schönheit zu bewundern oder tiefe Gedanken zu empfinden.
Ich bin glücklicher als die Weißen, weil ich mir über all diese Dinge nicht den Kopf zerbrechen muss.
Und wenn mir meine Habseligkeiten Sorge machen, verschenke ich sie.“
                                      (Hosteen Klah, Navajo-Häuptling)

 

 

 


Das Geheimrezept

18. August 2016

GeheimJa ist es denn überhaupt noch möglich, dass in dieser aufgeklärten und Informations- Gesellschaft irgendetwas geheim ist?
Wir haben doch für jeden Bereich Fachkräfte, überwiegend bereits akademisch gebildete Fachkräfte, Berater, Coaches, Therapeuten, Manager, Mediatoren, Juristen, Mediziner, Architekten, Ernährungsberater …

Und erst im Internet! Bitte es kann doch gar nichts geben, das im Internet NICHT zu sehen wäre!
Allein youtube! Was da stündlich hochgeladen wird!

Und wieso sollte außerdem gerade so ein Komischer aus Niederösterreichs ländlichen Gefilden etwas Geheimes gefunden, entdeckt, bewahrt haben!?

Egal! Wer Geldsorgen, Angst vor Erkrankungen, Partnerschaftsprobleme, schlechte Schulnoten, unreine Haut, eine Glatze, ein Wohnungsproblem …. oder sonstige Sorgen hat. Wer vielleicht erkrankt, versumpft, depressiv, süchtig, arm, kommunikationseingeschränkt, scheu, ängstlich, manisch … oder sonst etwas unangenehmes ist. Sie alle dürfen jetzt mein Geheimrezept erfahren.

Ich weiß zwar jetzt schon, dass es nicht angewandt werden, oder nicht wirken, wird. Aber nicht weil es unwirksam ist, sondern weil es in unserer Reiz- und Informations- überfluteten Welt bald in der ‚großen Masse‘, im ‚big data‘ untergegangen sein wird. – Denk dran in 5 Minuten, in einer Stunde, morgen!     😉

Dieses Rezept jedoch sieht sich gerne behandelt wie eine Angebete/ ein Angebeteter. Es wirkt nur wenn es alleine sein darf mit dem Suchenden, mit der Hilfebedürftigen. Eben wie in der Liebe auch!    😉

Also, das Rezept:
Setz Dich bloß ein paar Stunden in die freie Natur und guck WIRKLICH hin! Sieh einfach neugierig hin! Nichts mutmaßen, nichts reininterpretieren, am Besten nichteinmal etwas denken. – Bloß sehen, wie einfach, selbstverständlich und sicher all das seit Jahrmillionen läuft …

Dann weiß mensch es einfach!
Dann weißt Du einfach, dass Dir nichts passieren kann, dass all Deine Sorgen unbegründet sind und waren …

 

 

 


Mir träumte …

17. Dezember 2015

… dass ich durch einen anstehenden Jobwechsel meiner erwachsenen Tochter dahinterkam, dass Österreichs 9 Pflichtschuljahre um 2 Wochen verlängert worden waren. 2 Wochen zusätzlich für den Erwerb von ‚Sozialkompetenz‘. Für Schulpflichtige nicht weiter tragisch, da nur 2 zusätzliche Wochen. Doch wer die Schule aber bereits abgeschlossen hatte, musste zu jeder Bewerbung diesen Sozialkompetenz- Erwerb samt Prüfungsergebnis nachweisen, was natürlich durch Anmeldefristen, Prüfungstermine, etc. einiges an Verzögerung, Aufwand und Einkommenseinbußen bedeutete.
So weit, so träumerisch unsinnig. Aber ich ärgerte mich in diesem Traum dennoch sehr über diese Schikane, überlegte Schritte dagegen, musste Unterstützung für meine Tochter organisieren, wollte die Menschen dagegen mobilisieren usw.

Warum ich diesen Unsinn hier erzähle?
grauschleierDieses kleine Ereignis beeinflusste letztendlich mein ganzes (Traum-)Leben. Ich hatte eine Dauersorgenfalte auf der Stirn, klebte ständig an dem Thema fest, war dauerunruhig und angespannt. Auch noch als der Traum langsam ins Erwachen überging ratterte mein Hirn noch mit diesem Thema.
Als ich plötzlich einen Lkw laut am Haus vorbeidonnern hörte und mir klar wurde, dass das alles bloß ein Traum gewesen war, wurde mir ein – ich glaube Werbefilm- gesehener – Grauschleier der mein ganzes Leben überdeckt hatte, mit einem Ruck weggezogen. Mir fiel ein ‚Stein vom Herzen‘, ich musste lachen, war überglücklich und erleichtert und das Leben strahlte wieder in alter Bunt- und Färbigkeit.

Genau solch ein Grauschleier liegt – fataler Weise meist völlig unbemerkt – auf sehr, sehr vielen Zivilisationsleben!
Da sind die Prüfungs- und Versagensängste, die Sorgen um’s Morgen, um die Kinder, um die Gesundheit, da prasseln Nachrichten auf uns ein die niederdrücken, da gibt es Erwartungen an uns, wir fürchten um unser Geld, um unseren Besitz, um unsere Arbeitsplätze …
– Alles nur ein Vorhang, ein Schleier, der alles überdeckt, alle Themen berührt!

Dahinter, darunter: Ein sorglos buntes Paradiesleben!
– Das leider nur wenige je sehen und (er)leben dürfen.

Für Grauschleier auf der Wäsche interessieren wir uns!
Unsere Lebens- Grauschleier sind kaum ein Thema!
Unternimm alles, damit Du nicht zu den ‚Verschleierten‘ gehörst!
Werde Dir Deiner Schleier bewusst, – reiß sie weg!
Vielleicht liegt darunter ein weiterer Schleier …
– Auch damit: Weg!
Hör nicht eher auf zum ‚Entschleiern‘ bevor Dein Leben nicht buntest und leuchtendst erstrahlt!
Ja, blendend hell und bunt! Alles andere ist nicht ‚Dein Leben‘!
DAS ist unsere Bestimmung! So muss Leben sein!

paradise your life!     😉

 

 

 


Sich Sorgen zu machen …

15. Juni 2015

Sich Sorgen zu machen ist wie für etwas beten,
das Du nicht willst

                                                                                 (Bhagvan Das)

 

 

 


Ich verrate Dir ein Geheimnis!

29. Januar 2015

topsecretEin Geheimnis das so absurd ist, dass Du Dich selber gleich wundern wirst, welchen sinnlosen Konstruktionen und Denkgebäuden wir tagtäglich aufsitzen.

Warum sind wir keine Engel? Warum sind wir nicht perfekt, im Sinne von dauerglücklich, losgelöst, entspannt?
Weil wir uns an Sorgen und Ängste, an Dinge und vorgeblich Unentbehrliches klammern, weil wir nicht loslassen können!
Dieses Festhalten bindet uns – biblisch gesprochen – an die leidvolle Erde, hält uns ab von unseren Höhen- und Himmelsflügen.

Und jetzt wirds richtig absurd und spannend!
Was genau ist es was wir nicht und nicht loslassen wollen/ ‚können‘?
Was genau ist es, was wir nur loszulassen bräuchten, um endlich unendlich glücklich und zufrieden zu sein?

Keine Angst! Nichts, was wir hätten oder schätzten!
Nein!
WIR BRÄUCHTEN NUR LOSZULASSEN,
WAS WIR OHNEHIN NICHT HABEN !

Nur das was wir nicht haben, macht uns Ängste. Nur das was wir verlieren könnten macht uns unsicher, macht uns Angst.
Und je mehr Unsicherheit und Angst, desto mehr klammern wir uns daran.
Doch es gibt Dinge, praktisch ALLES, das man nicht festhalten KANN!
Wir GLAUBEN nur, diese Dinge halten zu können. Da wir das aber von Dingen glauben, die wir nicht halten KÖNNEN, ist das eine ÜBERGROSSE Anstrengung.
Und diese absurde Festhalte- Energie bindet uns ans Leid!
Oder positiv formuliert: Lass los, was Du ohnehin nicht hast! 😉
Nie gesichert haben kannst, nie haben wirst können!

Ja! Nimm Dir ein paar Minuten Zeit! Geh alle Deine Ängste durch …
Du wirst sehen, es ist so (absurd)!

 

 

 


Wem erzähl ich was

19. August 2013

zutextenKarikaturenhaft werden Frauen immer als die Plaudertaschen und Männer als die Schweiger dargestellt. Sprüche wie ‚Ein Mann, ein Wort. Eine Frau ein Wörterbuch‘ und ‚Weisheiten‘ wie ‚Frauen reden um zu reden, Männer reden um Probleme zu lösen‘ sind allgegenwärtig.

Tatsächlich fühlen sich Männer denen etwas erzählt wird eher gedrängt Lösungen anzubieten, während Frauen es im Problemfall reicht, von der Freundin angehört zu werden.

Sieht man sich dieses Verhalten näher an, wird der Hintergrund, wird die Ursache bald klar. Trotz aller Emanzipation sind immer noch die Männer die weitaus Selbstbewussteren, die sich etwas zutrauen, die sich Lösungen zutrauen, während Frauen immer noch die Passiveren, Abwartenderen sind.

Doch was sollten diese Überlegungen den payolis bieten?
Warte! Es kommt noch!

a) Warum erzähle ich jemandem von meinen Sorgen?
Ich tu das nur, wenn ich mich (unbewusst) zu schwach fühle diese Probleme (allein) zu lösen oder anzunehmen. Ich suche (unbewusst) Hilfe, Verständnis, Anerkennung.
Oder umgekehrt gesagt, sobald ich jemanden ‚anjammere‘, oute ich mich als ‚Schwachmat‘.

b) Was tu ich mit jemandem, dem ich meine Sorgen erzähle?
Wenn er mich ernst nimmt und empathisch ist, wird er mit mir mitfühlen. Oder anders gesagt, solchen Menschen hänge ich meine Probleme um, ziehe sie (mit) runter.
Im besten Fall komm ich an einen Helfenden, der mir tatsächlich hilft und das Problem nicht als Belastung, sondern als Herausforderung sieht.
Nimmt mich dieser Mensch nicht ernst und lässt mich plappern, berührt es ihn nicht, zieht es ihn nicht runter. Aber es sind auch keine Lösungen zu erwarten und es wird sich auch nicht um eie sehr tiefe Verbundenheit handeln.

Wir sollten uns also sehr gut überlegen, was wir wem sagen. Wen wir belasten, von wem wir Lösungen erwarten, wen wir erfreuen, usw.

Schlimm sind m.E. die Konfigurationen, notorischer Jammerer mit geduldigem Zuhörer. Der Nörgler fühlt sich wohler, nachdem er wieder einmal Dampf ablassen konnte. Der Zuhörer hat etwas zusätzlich in seinen, meist ohnehin schon gut gefüllten Sorgen- Rucksack gesteckt bekommen. Man könnte auch sagen einer missbraucht den andren als Mistkübel bzw. ist ein Energieräuber …

Vielleicht kannst Du Dir in Zukunft Deiner Göttlichkeit bewusster sein und Dich primär mit Schöpferischem befassen, sowohl in Deinem Denken, als auch Reden und Tun …
Damit schaffst Du für Dich und andere Glück und das Paradies! 🙂


Oh Gott, oh Gott …

31. Oktober 2012

… diese Mühsal, diese vielen Probleme, Sorgen, Aufgaben und Rückschläge …
Wo sind wir da bloß reingeraten!? Was ist das für einer Welt!?
Entbehrungen, Probleme, Mangel, Zwist, Streit, Unverständnis …

So klingt es aus vielen, viel zu vielen, Mündern.

Wie wär’s wenn wir all diesen – angeblichen – Mist, all diese Belasungen über Bord werfen würden? Hm?
Uns einfach nicht mehr mit Negativem befassen würden?
Nicht mehr auf’s Negative starren, sondern auf die damit verbundenen Herausforderungen, auf die vielen spannenden Aufgaben, auf die wunderbaren Lerninhalte fokussieren würden.
Einfach alles so nehmen würden, wie es ist, wie es sich uns anbietet?

Wär das dann nicht das Paradies!? … 😉