Spinatzeit!

28. März 2012

Wenn der Bärlauch schon in so rauen Mengen wächst, will er wohl auch verwendet werden …
Ich hab mal Bärlauchspinat mit Hummus und einem Eidotter versucht.
Seeehr lecker!
Da Bärlauch roh doch relativ scharf schmeckt, hab ich ihn für den Spinat mit jungen Brennesseln gestreckt. Mit einer Avokado, etwas Salz und Öl im Mixer püriert. Fertig!

Aus gekeimten Kichererbsen lassen sich ganz wunderbare Gerichte zaubern. Meine Favorits in letzter Zeit sind Falafel und Hummus.

Für den Hummus, der ausgezeichnet zum Bärlauch- Spinat passte, einfach eine Handvoll gekeimte Kichererbsen mit etwas Zitronensaft, Harissa, Tahini und Öl durchmixen. Auf dem Teller flachstreichen, ev. etwas Kürbiskernöl drauf. Fertig!

An und für sich lebe ich vegan, das heißt ohne Tierprodukte. Da aber ein süßes Hühnchen vom Nachbarn sich entschlossen hat dem Garten des payoli- Hauses immer wieder einen Besuch abzustatten und mir fallweise sogar ein Ei – mitten in der Wiese – hinterlässt, ess ich das dann auch. Zum Spinat schmeckte es ganz wunderbar.

 


Boooooaaaaahhhhhh …….

1. April 2010

… war das lecker heute!
Gründonnerstag ‚musste’ natürlich Spinat, rohköstlich natürlich, sein.
Der schmeckte so gut, dass ich [pssssst, nicht weitersagen] ihn 3x gegessen hab 😉

120g Neuseelandspinat mit
40g Bärlauch mit
einer kleinen Handvoll Cashewnüssen und einer
halben Avocado,
etwas Salz
Wasser und
Muskatnuss gemixt
Fertig!

Die erste Version hab ich leider nicht geknipst, aber Variante 2 und 3 sahen so aus:

Sowohl Topinambur als auch Süßkartoffel harmonieren wunderbar mit der Bärlauchnote. Die Kombinationen Spinat- Orange und Spinat- Mango erwiesen sich als sehr apart!
Ach ja, rechts, das sind noch Forsythien- Blüten, die nett aussehen und die man essen kann.


Frühlingswiese benaschen

25. März 2010

Auch wenn stellenweise noch Schnee liegt, die Schneeglöckchen noch blühen und die Füße noch winterweiß sind, freuen sie sich doch über einen Gang durch den Garten, über die Wiese.
Wunderbarer Weise findet sich auch schon jede Menge an Wildkräutern zum Verkosten.

Die Gänseblümchen- Blätter und Knospen kann man auch schon naschen, wenn die Blüten eher noch rar sind.

 

 

Die Wegwarte will auch noch keine größeren Verluste hinnehmen, akzeptiert aber sicherlich unser Kosten einzelner kleiner, herrlich herber Blättchen.

 

Auch die Gundelrebe hat erst kleine, aber umso zartere Blättchen, die es an deftigem Geschmack aber mit jedem starken Gewürz aufnehmen.

 
Ebenso der Bärlauch! Zart aber, bis wir uns wieder an seine Schärfe gewöhnt haben, schon oft heftig auf der Zunge.
So gern ich ihn im Vorbeigehen nasche, so vielfältig ist er auch in der Küche verwendbar. In den nächsten Tagen gibt’s dazu hier ein Rezept für grünes Power- Brot.

Die jungen Brennesseln ergeben zusammen mit Bärlauch einen wunderbar sämigen Spinat, den man sich zwar vorsichtig erwärmen kann, die Vitalstoffe durch Kochen aber nicht zerstören sollte.
Bis die Pflänzchen aber etwas größer und ergiebiger sind, können wir die jungen Brennesseln auch naschen, indem wir den Stängel von unten fassen, mit dem Fingernagel abzwicken und die Blätter zwischen den Fingern oder über den Ärmel rollen, sodass die Brennhärchen abbrechen und uns nicht mehr den Mund ‚verbrennen‘.

Auch jungen Löwenzahn (mehr darüber demnächst), Vogelmiere und Melde hab ich schon gefunden.
– Aber lieber gegessen als fotografiert 😉

So! Und jetzt husch, husch, raus mit Euch auf die Wiese! 🙂