‚Bloß‘ ein Gedanke

28. Januar 2021

Was macht den Unterschied zwischen einem Arbeiter, einem Angestellten und einem Unternehmer?
Was macht den Unterschied zwischen einem Lenker und einem Dulder oder Ausführer?
Ich sag es Dir!

Nicht die Bildung, nicht die Gene, nicht das Schicksal!
Es ist die Zeit und es sind die nötigen Grundbedingungen, um schöpferisch sein zu können.
Konkret: Steckst Du in einem Hamsterrad, des Geld verdienen müssens, der Medien- Berichterstattung, der Vergnügungsindustrie, der Angst, und, und , und … fehlt Dir die Zeit schöpferisch zu werden.
Ja! So einfach ist das!

Und gleichzeitig auch wieder schwierig
Denn selbst, wenn Du Dich freistrampelst von all diesen oben aufgezählten Gesellschafts- ‚Selbstverständlichkeiten‘, fehlen Dir noch immer die Schöpfungs- Voraussetzungen und Bedingungen.
Du wurdest ja durch diese Programmierung, durch diese unschöpferische Mangel gedreht. Kaum jemand kann sich vorstellen, wie es sich anfühlt wirklich frei denken zu können, wirklich kreativ zu sein.
Du ernährst Dich noch mit – auch wenn Du es jetzt noch nicht glauben kannst – belastenden und ‚runterziehenden‘ Nahrungsmitteln.
Du hast Kontakt zu ’normalen‘ Menschen, die Dich wieder und wieder durch ihre Überzahl auf ‚ihre‘ Ebene ziehen.
Du hörst noch immer Disharmonien.
Du siehst noch immer Disharmonien.
Du lebst noch immer in der Welt trennender Dualitäten.

Man muss sich klar sein, wie sehr jeder Sinneseindruck die bestehende Welt in uns und damit schöpferisch verfestigt! Jede gerade Linie, jeder rechte Winkel, jedes feste Gebäude, das in uns ‚eindringt‘ verunmöglicht eine ‚weiche‘, eine flexible Welt, wie sie z.B. jedes Eichhörnchen oder jeder Maikäfer erlebt. Wir stehen staunend vor ‚organischen Architekturen‘ wie von Gaudi oder Hundertwasser. Dabei sind die nur ein Winzschrittchen von der Normwelt entfernt. Die dennoch anfängliche Aufregung über solche Werke, zeigt bloß WIE fest wir in unserer Schöpfung verankert sind und WIE massiv wir uns an sie klammern bzw. bei jeder Gelegenheit zurückzuzerren versuchen …

Selbst 2000 Jahre Christentum haben uns nicht einen Milimeter vom alttestamentarischen ‚Aug-um-Aug‘ bzw. der Dualität und völlig absurden Gerechtigkeits- Praktiken weggebracht. Obwohl u.a. in der Bergpredigt sehr wohl Bilder von allumfassender Liebe, von Sorglosigkeit, Vergebung und Gnade entworfen wurden.

Um all das einigermaßen ermessen zu können, bedarf es eben vieler (frei verfügbarer) Zeit und als Referenz Stille, Angstfreiheit, Schweigen, Kontemplation.

Der Glaube und das Vertrauen in ein höheres Wesen ist nur eine Möglichkeit unsere Dualität abzustreifen, die wir uns langsam und immer dichter werdend, auf dem Weg aus dem Paradies, erschaffen haben. Tiere oder Pflanzen brauchen weder solche ‚Krücken‘, noch zurückzuwandern. Sie sind im Paradies geblieben


Doch der Wahnsinn geht noch weiter: Alle! Alle sind wir Schöpfer! Auch diese Abermillionen Passiven und Ausführenden erschaffen, durch ihr so tun und denken, sekündlich Wirklichkeiten. Diese ‚Übermacht‘ steht Deiner Schöpferkraft gegenüber! Und wird Dein Erschaffen minimalisieren …
Und dennoch gibt es viele Beispiele von großen Denkern, die die Welt veränderten. Und dennoch sollten wir uns bemühen, sollten wir diesen langen, langen Irrtumsweg, den wir und unsere Vorfahren von der ursprünglichen EINheit hin zur heutigen Welt gegangen sind, zurückgehen.

Wobei das letzte Wort nur der Veranschaulichung dient. Wir können natürlich nimmer zurück. Wir können und müssen immer nur vorwärts. Jedoch ins ‚richtige‘ Vorwärts!
Bildlich kann man sich das vorstellen wie eine Wendeltreppe. Wir gehen im Prinzip immer im Kreis, immer vorwärts. Vertikal gesehen, erreichen wir damit aber immer höhere Stufen.
– Das zeigt den Unterschied zwischen uns und der oben erwähnten Tier- und Pflanzenwelt auf. Wir wollten einfach mehr und andere Erfahrungen machen, haben sie gemacht, machen sie noch immer und werden irgendwann mit diesen dahin zurückkehren, von wo wir ausgegangen sind. Zur EINheit und zu einem liebevollen Paradiesleben!
Ganz im Sinne von:


 
 
 


Die payoli- Sinne: Das Ohr

30. Dezember 2013

[payoli- Gebetsmühle an] Wir alle leben in Körpern die mit denen der Primaten zu 98,6% ident sind. Deshalb brauchen wir für ein gesundes und glückliches Leben, das die Primaten haben/ uns vorleben, auch die Dinge die Primaten brauchen, sollten wir das tun, was Primaten tun.
– Aber maximal zu 98,6%, gell! 😉
[payoli- Gebetsmühle aus]

OhrHast Du Dir schon einmal Dein Ohr oder die vielen Arten von Ohrmuscheln von Deinen Mitmenschen oder die von den vielen verschiedenen Tierarten genau angesehen?
WUNDERWERKE!
Ich kann’s nicht anders sagen. Jedes Ohr ist ein Wunder an Schönheit! Aber auch an Funktionalität!
Das Ohr ist der Sinn der als erster funktioniert; bereits im Mutterbauch! Und der letzte Sinn der ‚erlischt‘; wir hören noch, wenn wir bereits für tot erklärt sind.
Hören begleitet und bereichert unser ganzes Leben.
Wir lernen Sprechen und Singen durch hören. Wir hören Leises und Lautes. Wir hören den Wind wehen bis heulen. Wir hören das Wasser rauschen, Wir hören das Zwitschern der Vögel, das Rascheln der Igel. Wir hören das Weinen, das Lachen, das Atmen, Stöhnen und Seufzen. Wir hören erst spannende Bett-, später dann alle Arten von Geschichten die das Leben schrieb. Wir hören das Rauschen, wir hören – leider schon viel zu selten – die Stille. Ja, wir hören sogar weitaus mehr als viele wahrnehmen!

Dennoch: Hörgeräte werden immer beliebter und notwendiger.
Warum das?
Weil wir älter werden als die Menschen früher? Und deshalb mehr Alters- Probleme erleben als unsere Vorfahren?

Sicher nicht!
Wir Menschen haben die geringste (relative) Lebenserwartung aller Säugetiere. Und dennoch haben wir mehr ‚Altersprobleme‘ (siehe auch „Alterserscheinungen“) als alle anderen Wesen.
Aber sehen wir uns doch einmal an, was so ein Ohr braucht um langfristig zu funktionieren. Wir können uns das ja von den Affen abgucken …

Unser Ohr braucht primär Leises, Vertrautes, Abwechslungsreiches. Vergegenwärtige Dir einmal was so ein Hasen, Fuchs oder Affenohr ein Leben lang hört!
Nichts! Das heißt für uns ’nichts‘! Es hört primär das Nichts, mit etwas Wind-, Wasser- oder Blätter- Rauschen und Geplätscher!
Und wir!?
Kennst Du irgendeinen Ort ohne Dauergeräuschpegel? Ohne Auto-, Verkehrs-, Motoren-, Flugzeug-, Klimaanlagen-, Kühlschrank-, PC- Lüfter-, Radio-, TV-, etc. Lärmpegel? Oder horch Dir den Lärm einer Kindergarten- oder Schulklasse an! Im Vergleich zu einem Hasennest oder einer Primatengruppe!

Auch braucht unser Ohr mit seinen winzigsten Elementen und Strukturen dünnflüssiges Blut, das an die kleinsten, feinsten und ‚entlegendsten‘ Orte gelangt. Das erreichst Du nur durch ‚dünnflüssige‘, das ist hoch wasserhältige, rohe Ernährung. Alles Dichte, Gekochte, Gebackene, etc. verdickt Dein Blut und dieses verstopft Dir Deine feinen Kapillaren. Nicht zufällig ist eines der dzt. am häufigsten verwendeten Medikamente ein Blutverdünnungs- Präparat!

Und wir? Was bieten wir unseren Ohren?
Ohrhörer, Dauerlärm, Dauerberieselung und keine Pause!

Horch auf die Bewegungen der Blätter, des Grases. Genieß die Hauche der Winde.
Meide den Lärm. Gönn Dir ABSOLUTE Stille, – zumindest in der Nacht.

Gönn Dir Naturgeräusche anstatt Menschen- oder gar Maschinen- oder Techniklärm!
Schütze Deine Ohren gegen zu laute Musik, quietschende (Zug-)Bremsen, lange Autofahrten, etc.

Genieße das Rauschen Deines Blutes in den Ohren! Nur dann bist Du wirklich bei Dir und ‚im Moment‘.

Sprich leise und achtsam.
Achte auf kleinste Ton-, Sprach- und Ausdrucks- Nuancen anderer.
Hör – so blöd es klingen mag – immer mit beiden Ohren und bleib IN Deinen Ohren und lass Deine Aufmerksamkeit nicht ’nach außen‘ kippen.
Gönn Deinen Ohren die Weite des Lauschens, anstatt sie an einen Ort dauerzufokussieren. Oder gar überzubeschallen.

Akupuktur- OhrSei auch taktil nett zu Deiner Ohrmuschel; ist sie doch – laut chinesischer Auffassung – das Abbild Deines gesamten Körpers. Massiere, streichle, ziehe und presse sie also so oft es Dir möglich ist … und erfreu Dich an ihr und an Deiner Fähigkeit so vielen wunderbaren Tönen und Geräuschen zuhorchen zu können …