Jede Stufe schneidet mit!

3. Dezember 2018

Einst waren wir Handwerker, Händler, Manager, Erzieher, Altenbetreuer, Kräuterkundige, Köche, Bauern, Gärtner, Transpoteure, und, und, und …
Heute sitzen wir in Büros und Fabrikshallen um das Geld dafür zu erarbeiten, die Kinder- und Altenbetreunung, die Bauern, Händler, Köche, Handwerker, etc. bezahlen zu können.

Obwohl das bereits eine enorme Spezialisierung, auch Vielfalts- Verarmung genannt, bedeutet, kommt auch noch dazu, dass jeder dieser Berufe davon leben möchte, also seinen Lebensanteil den erbrachten Leistungen aufschlägt und damit das Inflationsrad weiter und weiter treibt.

Wir haben sozusagen für unsere Ressourcen zuviele Nuckler an unseren Zitzen hängen. Und wundern uns, dass trotz endlosem Hamsterradgelaufe keinerlei Lebensqualität übrigbleibt …

Zu dieser heutigen Ver-rücktheit sagen wir outgeburnt oder zumindest gestresst: That’s life!

Doch es geht auch anders. Selber Kunst machen, Brot backen, Gemüse ziehen, mit Kindern spielen, gemeinsam musizieren, Holz hacken, Fermentieren, Stricken, Tischlern, Putzen, Radeln … macht absolut Spaß und hält uns fit, vielfältig und breitbandig.
Diese vielfältige Alternative heißt

 

 

 


Was freut alle Menschen?

4. Oktober 2018

Womit fühlt sich jedermensch wohl?
Wenn sie bei anderen ‚gut ankommen‘, ‚geschätzt werden‘ und ‚etwas wert sind‘.

Und was davon bekommen sie in der heutigen Gesellschaft/ Arbeitswelt?
Genau nichts davon!

Menschen ersehnen sich und brauchen Sicherheit und Harmonie.
Und kriegen sie das in der heutigen Gesellschaft/ Arbeitswelt?

Nein!
Nichts mehr ist sicher und der Konkurenzdruck kaum noch erträglich! Alles muss immer schneller, besser, billiger werden. Alle müssen noch atraktiver und tüchtiger werden. Selbst Kinder schon, werden in diesen Wahnsinn eingespannt!

Anstatt uns im viertteichsten Land der Welt(!) zurückzulehnen und dankbar und glücklich zu sein, tritt jeder jeden noch heftiger in den A….
Alles wollen wir sofort, billigst und fehlerlos. PartnerInnen und Kinder müssen perfekt sein. Immer muss Neues her!
Wir laufen und wissen nicht mehr warum!
Was in ‚alten‘ Ehen oder gar in Primatensippen Zufriedenheit, Audgeglichenheit und Harmonie war, ist heute Singels- Stress, mit ständigem Bemühen und dennoch Abgelehnt- Werden, pur.
Was früher ‚gute Hoffnung‘ war ist heute eine Kette von stressenden und angstmachenden Schwangerschafts- Untersuchungen.
Kinder die früher bedingungslos geliebt wurden haben heute mehr Herausforderungen zu erfüllen als sie schaffen.
Was früher einfach gutes Essen war muss heute von der Qualität und Gesundheit ständig getoppt werden.
Was früher ein gelernter Beruf war, ist heite ‚das Letzte‘!
Was früher – oft sogar Generationen- lange – vertraute Häuser und Einrichtungen waren, wird heute in wenigen Jahrestakten durch immer neues Billig- Gerümpel getauscht.
Was früher das Lieblingshemd, oft sogar schon x- fach liebevoll geflickt war ist heute ständiges Neukaufen und Altkleider- Container- Füllen.

Bitte diese Aufzählung nicht mit ‚Früher war alles besser‘- Gejammere zu verwechseln! Auch früher wurden viele Fehler gemacht.
Doch wir sind mittlerweile weiter, wissen mehr und sollten bewusster auf unsere wirklichen, d.h. Ur- Bedürfnisse achten.

 

 

 


email- Austausch

2. Juli 2018

Ehhhh Du! Schon lang nix mehr gelesen von Dir! Alles im grünen Bereich?

Ja danke, alles ok! Bin eben auf dem Weg zur Arbeit. Weißt eh, Wecker, schneller Kapselkaffe, schnell, schnell zum Broterwerb 😉

Nein, weiß ich eigentlich nicht. Ich kenne Wecker nur vom Hörensagen und bin immer von alleine wach geworden. Heute morgen hab ich mir noch lange mein schlafendes Mädchen und die Kinder, die kreuz und quer bei uns im Nest rumkugeln angesehen, bevor ich mir die erste reife Feige gekrallt habe.
Und wegen der Feigen und den vielen anderen reifen Früchten und dem vielen Grün, das hier sprießt, brauch ich keinen ‚Broterwerb‘. Was machst Du jetzt eigentlich beruflich?

Ach, nichts Aufregendes. Bürojob einfach mit fiesem Chef und viel Stress.

Na wie jetzt? Nix Aufregendes und viel Stress?

Naja, das ist doch das Übliche. Job ist Stress. Das ist einfach so. Jeder will immer alles sofort haben, jeder übt auf jeden Druck aus. So ist eben das Leben.

Hejejeeeeehhh Alter! Komm zu Dir! So ist das nicht eben! Leben ist ein Geschenk. Leben ist Genießen. Guck Dich doch um; alles wunderbar. Da reicht doch ein Leben nichtmal um sich all diese schönen Dinge reinzuziehen. Da braucht es keine Eile. Schönes ist immer da und läuft Dir nicht davon.
Was machen die Leute bei Euch, wenn sie dann alles ’sofort‘ bekommen haben?

Gute Frage! Eigentlich eh nix. Sie wollen vermutlich das Nächste sofort 🙂

Ojojojojooooooohhh! Da muss man schon eine ordentliche Portion Masochismus oder Bescheuklappung abbekommen haben um sich das anzutun. Meins’t nicht auch?

Ach, alles nicht so wild, wenn man es gewohnt ist. Alles ganz easy hier.

Ja, das glaube ich Dir auf’s Wort, dass Ihr nimmer all zu ‚wild‘ seid 😉
Eher geschlaucht!
Ich mach mich jetzt dennoch lieber nochmal über mein Mädchen her, das so süß aussieht wenn sie noch verschlafen ist … Mach’s gut Alter!

Ditto, Du Schwerenöter! Ich muss jetzt eh schon wieder ran …

Ja, es ist heute tatsächlich schon möglich, mit Primaten zu mailen!

 

 

 


Ich verspreche Dir …

11. Januar 2018

… Du wirst Dich, wenn Du konsequent Deinen ‚paradise your life‘- Weg weitergehst, irgendwann fassungslos gegen die Stirn klatschen. So unglaublich ist es, wie wir von klein an verarscht werden, wie sehr die Menschheit mit Blindheit geschlagen sich in einer völlig absurden Hypnose befindet.
Alles Raffen, Streben, Abmühen, alle Probleme, Erkrankungen, psychischen Probleme … alles hausgemacht, absolut entbehrlich und locker abwerfbar …

Doch vermutlich brauchen wir all das um auf unserem Weg weiterzukommen, um aus unserer Zivilisations- Sackgasse wieder rauszukommen.
So wie wir generationen- und jahrtausendelang da reinstolperten, müssen wir uns auch wieder rausrappeln um auf die pulsierende Hauptstraße des Lebens zurück zu kommen. Dann vielleicht dankbarer und demütiger den Natur- und Paradiesgeschenken gegenüber …
Und jedes Problem das uns dabei bewusst wird ist ein weiterer Aufgabenschritt um da rauszukommen …

 

 

 


Karōshi

30. November 2017

Die Japaner haben ein eigenes Wort für ‚Tod durch ÜberArbeiten‘:

                                        Karōshi

Damit sind sie weiter als wir. Denn Einsicht ist bekanntlich der erste Schritt zur Besserung.
Uns fehlt diese Einsicht noch. Bei uns werden mittlerweile über 1000(!) Erkrankungen, die auf Arbeit/ Überarbeitung zurückzuführen sind, mit unterschiedlichsten Diagnosen und Begriffen bemäntelt und ihre Ursache verschleiert.
Doch selbst wenn klar deklariert würde, dass unsere Arbeit, unsere Gesellschaft, unser Denken uns krank macht: Die wenigsten sähen einen Ausweg. Zu tief stecken wir in der Zivilisations- Hypnose, dass es eben nicht anders geht.
Und die Schraube wird immer fester angezogen! Ein Job reicht für immer mehr Menschen schon nicht mehr. Doch selbst die ‚Glücklichen‘ mit einem guten und relativ sicheren Arbeitsplatz müssen immer mehr leisten um denselben Level zu halten …
Dabei rast die Entwicklung schon so atemberaubend dahin, dass jedermensch sich noch erinnern müsste, das es früher auch anders ging. Dass früher die Lebensqualität höher war. Dass früher der Druck geringer war. Dass früher die Menschen auch nicht abends ins Kopfkissen weinten, weil sie noch nicht den heutigen Standard hatten.

Und ich mach hier den großen Sprung, noch weiter zurück. Soweit zurück wie wir uns nicht mehr erinnern können. Doch wir können auf unsere ‚Nachbarn‘ sehen, auf die Tiere, auf die Natur.

Schau mal genau hin!
Egal ob Du Deinen Blick schärfst und Dir die gehetzten, raffenden Gestressten oder auch ihre Einkaufswägen, Mistkübel und andere wertlos teure Dummheiten ansiehst. Oder ob Du freilebende Tiere beobachtest, wie einfach, problemlos und qualitätsvoll ihr Leben und Alltag ist.
So einfach könnten auch wir es haben!
Du hast die Wahl!
Karōshi oder
paradise your life!

 

 

 


Vorwärts, es geht zurück

14. November 2017

Was als Spruch der erleichterten Soldaten über Rückzüge am Ende des 2. Weltkriegs- Wahnsinns überliefert ist, lässt sich auch heute noch und immer wieder anwenden.

Nicht nur beim Klimawandel wäre ein ‚vorwärts, wir bauen rück‘ bzw. ein Weniger mehr. Nicht nur für all die Wohlstandskranken wäre ein Weniger mehr. Auch puncto Verarbeitung von Nahrungsmitteln, Konsum, Schulunterricht, Technisierung, Automatisierung, Landschaftszerstörung, Verpackungsmüll, Energieverbrauch, Bodenversiegelung, Umweltvergiftung, Licht- und Elektro- smog, Luftverschmutzung, Lärm, Stress, und, und, und wäre ein Weniger ein Segen für alle.
Auch führende Hirnforscher wie Joe Dispenza haben ‚ermessen‘ und sagen, was von Jahrtausende alten Weisheitslehren bekannt ist: Erst das Weniger- bis Nichtdenken öffnet dem Leben die wirklich ungeahnte Fülle.

Auch hier im blog war schon wiederholt die Rede vom ‚mentalen Rückzug‘ auf den harmonischen Seins- Level den uns die Natur tagtäglich in atemberaubender Komplexität vorführt. Nicht zufällig ist das ‚richtige‘ Denken eine der 4 – Säulen.

Solange die Menschen so angstvoll am Haben hängen, werden sie in ihren Hamsterrädern verbleiben müssen.
Nur wenigen gelingt der heilsame ‚Quanten‘- Sprung ins allerorten bestätigte

Weniger ist mehr!
bzw.
Das Haben und Raffen verunmöglicht uns glückliche Erfüllung!

Nur wenige erkennen den einfachen Zusammenhang:
Nicht alles (vermeintlich) Gute ist gut!
oder
Gutes ist nur gut, wenn es langfristig und für alle gut ist

 

 

 


Unsichtbarer Stress

13. April 2017

Stress ist heute einer der großen Krankmacher. Das ist durch zahllose Studien bestens belegt.
Was jedoch kaum noch bekannt ist, ist der ‚unsichtbare Stress‘!
Gemeinhin verstehen wir unter Stress diese Gehetztheit und Angetriebenheit, den Druck, dem wir meist in unserer Arbeit ausgesetzt sind.

Doch viele von uns haben permanent Stress. – Unsichtbaren, nicht wahrgenommenen Stress.
In unserer Gesellschaft, in unseren Staaten, Gemeinden, in unseren Familien, Beziehungen, in unserer Kultur gibt es soviele Regeln und Vorschriften, dass ein stressfreies Leben nur mehr für die ‚Dickfelligsten‘ möglich ist.

Doch es gibt einige Stress- Indikatoren auf die Du immer wieder achtsam fokussieren kannst. – OHNE Dir damit neuen, zusätzlichen Stress zu machen!    😉
Achte auf verschiedene Muskelpartien ob sie angespannt sind. Hochgezogene Schultern, angespannter Bauch, der Schließmuskel, Gesichtsmuskeln und sehr wichtig die Kiefermuskeln und die Zunge.
Sie alle zeigen durch ihre Angespanntheit Stress an.
Häufig sind wir derartige Verspannungen schon so gewöhnt, dass sie uns als normal erscheinen. Da wäre Außenhilfe angebracht.
Doch auch die aus der Progressiven Muskelrelaxation bekannte Technik des gezielten Anspannens mit nachfolgender Entspannung kann Klarheit bringen.

verklDoch auch bei diesem Thema, wie schon so oft hier: Alles geht vom Kopf aus!
Unsere An- und Verspannungen haben Ursachen. Und die wollen gefunden und ge- und erlöst werden!
Dazu muss man sich nicht unbedingt auf die Therapeuten- Couch legen. Träume und auftauchende Erinnerungen ernst nehmen, achtsam auf Gefühle und Muskelreaktionen beim Ansehen von alten Fotos, bei Kontakt mit Menschen oder Situationen können schon viele ‚Kellerleichen‘ entlarven.

Oder ganz wichtig: Vergeben!
Vergeben hat den Vorteil, dass man von der ursprünglichen Problemsituation nichts zu wissen braucht. Es genügt – obwohl, es sagt sich so einfach, bedarf aber einiger Übung – ein vom Herzen kommendes Vergeben und Freude und Dankbarkeit, dass es diese Menschen, Tiere, Dinge, Situationen gab/ gibt.
Als logische Hilfe kann wieder einmal das bestens bekannte halbgefüllte Glas dienen. Selbst schlimmste Erlebnisse haben auch einen positiven Aspekt. Es bedarf oft bloß einiges an Bemühen, um ihn zu erkennen und anzunehmen. Doch es geht!    🙂
In diesem Sinne, ein stressfreies und entspanntes Paradiesleben!