Cyber- Corona

9. Juli 2021

Cyber meint zwar ‚die von Computern erzeugte virtuelle Scheinwelt‘, was aber nicht heißt, dass wir nicht bereits in dieser Scheinwelt angekommen wären.

Es braucht gar nicht erst die eben jetzt herandräuende Bargeldlosigkeit. Wir haben sie bereits – mehr oder weniger.

Es braucht gar nicht erst einer Bedrohung unsrer Lebensmittelsicherheit durch Hacker. Wir haben diese bereits.

Es braucht gar nicht erst einer Totalüberwachung a la China. Wir haben sie in Teilen bereits.

Denn stell Dir einmal vor, ab morgen würde kein Computer mehr funktionieren.

Nicht einen Cent könntest Du beheben, nicht eine Tomate kaufen, keinen Liter Benzin kaufen, kein Licht einschalten, kein Telefonat führen, keinen Reisepass bekommen. – Und noch viel mehr!

Wie ich auf dieses so naturferne Thema komme?

Weil heute eine Veranstaltung stattfindet, bei der solch ein Cyber- Zusammenbruch simuliert werden soll.

‚Ist doch gut, sich vorzubereiten‘, könntest Du antworten.

Ja, mag sein. Doch ich sage Dir: Genau ein halbes Jahr, bevor dieses Corona- Kasperltheater tatsächlich ausbrach, wurde auf Anregung von Bill Gates genau solch ein Szenario unter dem Titel ‚Event 201‘ theoretisch durchgespielt. – So ein Zufall aber auch, dass danach genau das tatsächlich ‚passierte‘!    

Und heute lädt der potenzielle Weltveränderer (‚Ihr werdet nichts mehr haben aber glücklich sein‘) und Gründer des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, zu einer sehr ähnlichen, bloß auf einen Cyber- Zusammenbruch thematisierten Simulation ein. ‚Natürlich‘ unter der Prämisse, dass pöse, pöse sowjetische Hacker den ganzen Westen lahmlegen …

Um noch die Kurve zu diesem unseren blog- Thema zu kriegen: Überleg Dir einmal, in wievielen und in welchen Bereichen Du Dich abhängig gemacht hast von dieser absolut ver-rückten Zivilisationswelt.

Was an lebenswichtigen Dingen schaffst Du auch ohne Elektronik, ohne Strom, ohne Handy?

Nicht viel?

Dann solltest Du Dich schleunigst analogisieren und Deine persönlichen Kontakte und Fähigkeiten ausbauen …     

für Dein, vielleicht bald erforderliches


 
 
 


Unser Fortschritt

19. November 2020

Stell Dir vor, Du stellst einen Mast auf, kletterst rauf und bist von der Aussicht so begeistert, dass Du davon anderen erzählst. Die klettern auch rauf, sind auch hin und weg und wollen auch da oben ihren Platz. Da das in der Breite nur begrenzt möglich ist, bauen sie von Deiner Eben aus in die Höhe. Dort oben ist es dann noch fantastischer. Auch dort verbreitern sie um dann weiter in die Höhe zu wachsen. Das geht immer so weiter, immer mehr Menschen wollen nach oben, der Turm wird immer höher und nach oben immer breiter. Das aber macht ihn immer instabiler …

Das ist sozusagen eine Parabel auf unseren Fortschritt.

Einige Beispiele dafür: Ist Dir klar, dass in einem Katastrophenfall Du mit niemandem wirst telefonieren können? Früher lief zu jedem Haus ein Draht, über den man mit anderen sprechen konnte. Heute wird mit enormen Energien von einem Mast zum nächsten gefunkt. Greifen jetzt alle zum Telefon reicht die Energie bei weitem nicht aus. Es geht gar nichts mehr.

Ist Dir klar, was alles am Strom hängt?! Du kriegst bei einem Totalausfall – der übrigens immer wahrscheinlicher wird – nicht nur keinen Strom mehr, es wird auch bald kein Wasser mehr geben, keine Heizung wird funktionieren, die Tankstellen werden nicht mehr funktionieren, Telefon und Medien gibt es nicht mehr, Feuerwehren und Rettung können nicht mehr gerufen werden, Krankenhäuser funktionieren nicht mehr, die Lebensmittelversorgung stoppt. Ja sogar Deine Scheiße wird nicht mehr weggepumpt!

Daran solltest Du einmal denken, wenn ich dann weiterhin herumradle, mir das Wasser per Hand aus dem Brunnen pumpe, mir dann meine milchsauren Gemüse aus dem Keller hole, sie zu den Wildkräutern, Trockenfrüchten und Crackern esse, mir meinen Kachelofen einheize, mir auf meinem Harmonium Musik mache und in den Wald sch…

A

A

A


Freie Energie

20. September 2019

In vielen Köpfen ist die Hoffnung auf ‚Freie Energie‘.
Das Netz und die Buchhandlungen sind voll von ‚Freie Energie‘- Visionen.
Allerorten wird geforscht und experimentiert, um endlich dieses ersehnte Ziel zu erreichen …
Die Menschen meinen, dass wir damit das Paradies auf Erden hätten, wenn wir endlich unabhängig von Benzinpreisen und Stromrechnungen alles nur Denkbare betreiben könnten.

Ich aber sage Euch: Es würde die Hölle sein!
Wir schaffen doch nichteinmal, all die derzeitigen Möglichkeiten ‚im Zaum‘ zu halten!
Zuviele doch, erschießen ihre Mitmenschen, weil ihr Affenkörper nicht in der Lage ist, die Gefährlichkeit von Schusswaffen zu verstehen.
Zu viele sind nicht in der Lage ihre Fahrzeuge verantwortungsbewusst zu verwenden.
Zu viele forschen und experimentieren an Dingen herum, die vorerst nützlich aussehen, später aber zur Katastrophe geworden sind. Angefangen von DDT, über Pestizide, AKWs und Plastik, bis zu Nano- Partikel.
Oder die Schnelligkeit mit der grüne Flächen zerstört, gerodet, zubetoniert werden! – ‚Dank‘ der entsprechenden Maschinen.
Oder dieses hemmungslose, wie sinnlose Herumgejette! – ‚Dank‘ der einfachen Flugtechnik.
Alles Beispiele, dass Menschen noch nicht einmal reif sind für die heutigen technischen Möglichkeiten.

Jetzt stell Dir vor, jeder hätte kostenlos und unbegrenzt Energie zur Verfügung!!!

Ich würde vorschlagen, erst einmal für all den heute schon möglichen Unfug erwachsen genug zu werden …

 

 

 


Afrika elektrisch

17. Februar 2011

(Reisebericht Äthiopien)

Hier noch zwei Bildchen, die Elektrofachleute interessieren könnten; aus einem ganz neuen Haus übrigens!

So einfach kann das Anzapfen einer vorbeiführenden Leitung sein! 😉
Solch eine Leitungsführung erleichtert das illegale Anzapfen innerhalb des Hauses natürlich enorm … 😉

Nicht nur, dass solch eine Technik höchst störungsanfällig ist, werden hier Teilnetze auch immer wieder wegen Stromknappheit abgeschalten. Die Leute behaupten, dass das immer dann geschieht, wenn der Premierminister im Land unterwegs ist; da muss alles rund um ihn taghell beleuchtet sein, was natürlich anderswo eingespart werden muss.
So absurd es klingen mag, aber diese ständigen Stromausfälle haben auch etwas. -Zumindest für uns Europäer. Denn eine so richtig finstere Nacht kennen wir ja kaum. So ein gänzlich wolkenloser afrikanischer Sternenhimmel ohne jede Lichtverschmutzung lässt die Sterne so schön funkeln, dass mir oft die Gänsehaut den Rücken runterrinnt und der Mund offenstehen bleibt …

 

 
Die oft einfachsten Hütten haben aber bereits diese unsäglichen Energiesparlampen.
Ob sich die EU ihre Anregungen vielleicht gar in Äthiopien holt? 😉