Ganz normaler Alltag

9. August 2019

„Ein 17-jähriger stieß einen kleinen, ihm unbekannten Buben von einer Aussichtsplattform im zehnten Stock des Londoner Tate Modern- Museums, in die Tiefe. Sein Motiv ist noch unklar.“

Eine ganz ’normale‘ Meldung in den Medien. Normal im scheinbar nimmer enden wollenden Reigen der Selbstmordattentäter, Amokläufer und anderen Geisteskranken.

„Sein Motiv ist noch unklar“!
Bitte was soll ein sozial Kranker schon für ein Motiv haben!?
Ändert ein Motiv auch nur irgendetwas an so einer Wahnsinnstat!?
Er ist einfach krank, psychisch, sozial krank!
Reicht das nicht für etwas so Furchbares?
Da brettern Sozialkrüppel mit Lkw’s in Menschenmengen, schießen sich durch Schulen, stoßen Unbekannte vor Züge …
Und die jeweils erste Frage ist die nach dem M O T I V !!
Muss erst noch der Schwachsinn gefunden werden, den die vielleicht zuvor in die unsocial medias gestellt haben!?
Solche Ausscheidungen gehören doch ebenso zu dieser neuen Krankheit!
Wieso wird soetwas überhaupt ernst genommen, so etwas publiziert?

Wichtiger wäre, zu sehen, wohin uns unsere Zivilisation führt, in welche asozialen Welten Jugendliche durch Vereinsamung und e- Kommunikation getrieben werden, was kapitalistische Familienzerstörung anrichtet.

Ein Kind ermorden! – Just for fun!
– Oder aus absolut verwirrten Motiven!
Unglaublich!
Und das ist praktisch bereits Alltag!

Doch weder für die Verrohung, durch immer brutaler werdende Filme und Games, gibt es wissenschaftliche Belege, noch für die Motive irregeleiteter Handy- und social media- Junkies.
Und solange wir nicht die Fakten und den Sanktus der Wissenschaft haben, kann man gaaaaaaaar nix machen …

– Wieso bloß, ist mir so speiübel!?

Jeder Krieg, jeder Streit, aller Wahnsinn beginnt ganz klein, verdächtig unbemerkt klein. Ist Dir z.B. schon aufgefallen, dass ein Handy-loses Gespräch heute fast nicht mehr möglich ist? Dass Gespräche entweder ständig durch eintreffende Nachrichten unterbrochen werden oder dass alles Gesprochene durch Handy- Gewische belegt und unterfüttert werden muss. So ausschließlich von Angesicht zu Angesicht ist Austausch kaum mehr möglich. Und da beginnt m.E. bereits die Missachtung des Anderen …

 

 

 


Der Ausgang des Kampfes ist klar …

2. August 2012

Sehen wir uns mal den aktuellen ‚Haupt- Krieg‘ der heutigen Zeit an:
Amerika, die westliche Welt: reich, saturiert, funktioniert über Geld, Geld ist die wichtigste Größe.
Der Islamismus, die Al-Qaida: engagiert, hat nichts zu verlieren, alles zu gewinnen, kein Interesse an Geld, eine Ideologie des Siegens.

Jetzt denk mal objektiv!
Wer wird da wohl gewinnen!? …

Jede Aktion gegen den (vermeintlichen) Terrorismus kostet dem Westen genau das, was ihm am Wichtigsten ist: Geld!
Jede Aktion der Al-Qaida kostet dieser genau nichts! Zumindest nichts Essentielles. Das Engagement ist vorhanden, Geld ist kein Thema, was soll ihnen schon passieren?

Wer also ist da besser dran?

Dabei glaube ich nichtmal, dass Al-Qaida- nahe Leute wirklich böse sind. Vielleicht sehen die bloß den Wahnsinn, den der Westen abzieht deutlicher als wir Bescheuklappten und wollen uns bzw. der Welt bloß da raus helfen …

Könnte doch sein, oder?

Ups! Jetzt bin ich wohl bei so ziemlich allen unten durch, oder?
Aber lehn Dich mal zurück! Geh aus dem Problem, aus der Gesellschafts- Programmierung raus!
Stell Dir vor, Du wärst Gott und guckst Dir diese Welt entspannt von oben an.
Wär‘ das nicht spannend?
Tun sich da nicht neue Sichten und Aspekte auf?

Egal wie wir das sehen. Fakt ist, dass jedes Anhaften Probleme macht.
Haften wir an unserer Art zu leben an, werden wir Probleme kriegen.
Egal ob durch den Klimawandel, durch (weitere) Finanzkrisen, durch Afrikaner die den ‚EU- Wall‘ immer heftiger überrennen werden oder Erkrankungen, die uns immer massiver hinwegraffen werden.

Was, wenn wir flexibler wären?
Was, wenn wir uns anderen Kulturen anpassen würden?
Tut so ein Kopftuch weh? Wär so ein Kaftan nicht luftiger als ein Anzug? Wären Muslim- Banken ohne Zinsen nicht eher ein Geschenk, als ein Fluch?
Wär es um soviel schlimmer, gegen Osten zun beten, als Richtung Altar, Bank oder Rom zu buckeln?
Wäre es nicht vielleicht einfacher eine fremde Kultur von Innen her zu verändern, als uns weiterhin die Zähne an den, als ‚Hardliner‘ bekannten, uns vertrauten Institutionen, auszubeißen?

Ich trete für nichts Konkretes ein. Ich lasse mir alles offen. Ich rede auch keinen Islamismus, geschweige denn Terrorismus, schön. Aber ich weiß, dass wir ‚Westler‘ mehr als erträglich, ‚Dreck am Stecken‘ haben. Und ich bin bereit mir anderes anzugucken.

Ich denk mir, wir sollten offener sein. Wir sollten genauer spüren, was uns näher ist, besser tut. DAS sollte unsere Richtschnur sein!
WIR sollten das Maß aller Dinge, aller Ideologien, aller Relgionen sein.
WIR sollten die Kraft und Zuversicht haben in alles reingehen und im Nichtentsprechens- Fall wieder unbeschadet rauskommen zu können.
Wenn Scientologie uns weiterhilft: gut!
Wenn uns der Isalm weiterhilft: gut!
Wenn uns der Buddhismus weiterhilft: gut!
Wenn uns der Papst Wichtiges zu sagen hat: gut!
Wenn wir Seeligkeit von den Lippen des Dalai Lama empfangen: gut!
Wenn wir die Natur, die Schöpfung lieben und von ihr lernen: gut!
Wenn wir Hitler- oder anderer ‚Arschl….‘ Zitate leben, die uns weiterhelfen: gut!
Wenn wir uns selbst genügen: gut!

Also wählen wir das, was uns stärkt, mit dem wir ein Stück des Weges gehen können, was uns weiterentwickelt, was uns gut tut, was uns, uns entfalten lässt.
Wir brauchen uns bloß vor EINEM in Acht zu nehmen: Vor Vereinnahmungen (gegen unseren Willen, gegen unsere UR- BEDÜRFNISSE)!

In diesem Sinn:
p.r.d.s. y.u. l.f. !

Na? Was heißt das wohl? – Hm? 😉