Gesundheits- Gurus

27. Juli 2017

Wer sagt uns etwas über Gesundheit?

Dr. Meryn erzählt uns via TV etwas über Impfungen.
Hademar Bankhofer ist für Bockshornkleesamen für den Mann ab 50.
Uschi Glas liegt ‚gesunde Ernährung am Herzen‘.
Die Kronen Zeitung verrädt wie ‚Fett und Bauch weg müssen‘.
Die Astrologin Rosalinde Haller empfielt Steinböcken Wacholder- oder Holundertees gegen Probleme mit dem Ischiasnerv.
Heidi Klum hält Eis schlecken für gesünder als löffeln.
Gesundheitsministerin Rendi-Wagner postuliert ‚Gesundheitssystem muss sich an den Menschen orientieren‘.
Ottfried Fischer hat mit einer Suppen-Diät 30 Kilo verloren.
Markus Rothkranz lebt ‚in seiner ganz eigenen Welt‘, denn er ‚ernährt sich nur von Rohkost wie Brennnesseln und anderen Kräutern‘.
Der wichtigste ‚Gesundheitstipp‘ von Oberarzt Peter Poslussny ist ‚eine gute und effiziente Zeiteinteilung‘.
Die Ex- Skirennläuferin Maria Höfl-Riesch ist überzeugt, dass ‚kleine Sünden – ein schönes Stück Kuchen oder eine leckere Nougatpraline – auch mal sein müssen‘.
Die ‚Sexiest Woman in the World‘, Jessica Alba schwört auf ‚So frisch wie möglich‘.
Regina Puntigam mit ihrer Diagnose Brustkrebs: ‚Perücken helfen während der Chemo‘
Die WHO empfiehlt maximal 50 Gramm Zucker täglich.
Die Instyle- Journalistin Kerstin Weng isst gar keinen Zucker mehr.
Laut SCHWEIZER ILLUSTRIERTEN ‚Vertreibt Vanille die Kopfschmerzen‘.

Kein Witz! Das sind so die ‚Gesundheits- Informationen‘ in den Medien!
Wenn man dann noch dazurechnet, dass Ärzte, die es wissen müssten, von Unsinnen wie ‚Abnützung‘ oder ‚Verkühlung‘ schwadronieren …
Dann gute Nacht, Abendland!

‚Dumme‘ Hamster, Regenwürmer, Affen und Krähen jedoch, kennen weder Asthma, noch Karies, Krebs, Arthrose oder Depressionen! 😉

Soll man nun, wenn man etwas über Gesundheit wissen will, Medien konsumieren, Promis fragen, Medizin studieren?
Oder doch ‚bloß‘ den Tieren zusehen!? 😉

 

 

 


Irgendetwas machen wir falsch

26. Januar 2016

HasenspurIch kann mich noch sehr gut daran erinnern wie fassungslos ich vor ca. 20 Jahren war, als ich die Rohkost für mich entdeckte.
Ich hatte durch meine damaligen Gesundheitsprobleme schon ‚ewig‘ herumgesucht und herumexperimentiert. Aber auf den Koch- Irrtum kam ich sehr lange Zeit nicht. Zu gewohnt und selbstverständlich war für mich das Kochen.

Nicht mehr ganz so lange brauchte ich für die Entdeckung der Wildkräuter. Auch da, war es einfach das Selbstverständlichste der Welt, Gärtnerei- Produkte zu kaufen oder maximal selber zu ziehen und darüber hinaus nichts wahrzunehmen.

Das nächste Aha- Erlebnis war die Beobachtung von Tieren und die Verblüffung über deren Art zu essen (Siehe ‚Vom Herman lernen‘).

Kürzlich durchstreifte ich wieder einmal den nahen Wald und traf auf eine Hasenspur, die man ja jetzt im Schnee gut verfolgen kann. Ich folgte ihr stundenlang und besah mir die Stellen, an denen er geschmaust zu haben schien genau.
Ich denk mir, ich mache immer noch sehr viel falsch, bin immer noch viel zu ‚verfressen‘! Denn dieser Hoppler kann nach diesen meinen Beobachtungen nur sehr, sehr wenig, um nicht zu sagen unglaublich wenig genascht haben auf seiner kilometerlangen Tour …

Aber da kommen wir auch noch drauf, wie diese Tierchen das machen! 😉

 

 

 


Zu ‚Allerheiligen‘ …

1. November 2015

… weiß Wikipedia, dass es ein Feiertag ist ‚zu dem aller Heiligen gedacht wird – auch solcher, die nicht heiliggesprochen wurden − sowie der vielen Heiligen, um deren Heiligkeit niemand weiß als Gott‘.

Da mir das Denken der Menschen immer schon etwas ‚zu kurz‘ war, möchte ich auch heute an diese letzte, völlig unbeachtete und für ‚Gläubige‘ vermutlich sogar als Ungläubige eingestufte Gruppe erinnern. An die, ‚um deren Heiligkeit niemand weiß als Gott‘!

Ganz zu Beginn dieses blogs hab ich einmal von der ‚Wannenkurve‘ geschrieben.
Sie zeigt, wie Menschen ‚ticken‘: Erst machen sie in ihrem Eifer alles zu verbessern, zu rationalisieren, alles kaputt. Danach treten sie dann als große Reformatoren, Retter, Rückbauer und auch Heilige auf.

Vom heiligen Martin z.B., zu dessen Feier demnächst wieder tausende wunderschöne unschuldige Gänse ermordet werden ‚müssen‘, wird ehrfürchtig berichtet, dass er seinen Mantel mit einem Bettler teilte. Davon, dass er aber aus ‚bestem Hause‘ stammend zuvor anderen soviel weggenommen hatte, dass es Bettler überhaupt erst gab, spricht niemand.
Das ist ein Beispiel der Wannenkurve, der Zivilisation. Erst sündigen, dann beichten. Erst ruinieren, dann aufbauen. Erst sich krank essen/ leben, dann zum Doc rennen. Erst Streit vom Zaun brechen, dann es bedauern. Erst Kriege erklären, dann die Gefallenen beweinen …

Hl. RehDas Gute: Die Wesen die sich so blöd verhalten machen global ohnehin nichtmal 0,01% aus! Es sind die Menschen, – mit all ihren Heiligen! 😉

Die, die erst gar nix kaputt machen, die ihr Leben so leben wie Gott/ wie die Evolution es für sie vorgesehen hat, kommen in unserer Denkwelt kaum vor. Es sind aber genau die Heiligen ‚von deren Heiligkeit nur Gott weiß‘.
Es sind all die Tiere und Pflanzen und die fast schon gänzlich ausgerotteten, missionierten, zivilisierten ‚einfach lebenden Ethnien‘.

An sie und daran WIE einfach, unkompliziert und paradiesisch auch unsere Leben sein könnten, möchte vielleicht heute, zu Allerheilige‘ die/ der eine oder andere denken …

 

 

 


Neugierig sein!

21. September 2015

‚Neugierig‘ ist kein schönes Wort finde ich, da das ‚gierig‘ drinnensteckt. Aber es ist die, für ein glückliches Leben vermutlich wichtigste und wirksamste Vokabel.
‚Interessiert‘ klänge schöner, ist aber m.E. zu ’schwach‘ für das was wir brauchen.

Warum neugierig sein so wichtig ist?
Weil alles MÜSSEN vom Kopf kommt, Zwang bedeutet und deshalb von uns unbewusst schon von vornherein abgelehnt wird.
Alles Müssen ist Krampf, ist Planerfüllung. Und wer plant lässt nicht nur, wie wir ja schon wissen, Gott schmunzeln, sondern ist auch ‚unlebendig‘.
Denn wirkliches Leben ist bewegt, ist lebendig, birgt unerwartetes, überrascht und beschenkt uns.
Alles andere ist Angst- verkrampft!

Denn warum wollen und planen wir!?
Weil wir Angst haben überrascht zu werden, Angst haben Unerwartetes nicht zu schaffen, Angst haben überfordert zu werden, zu verhungern, nicht zu entsprechen, nicht geschätzt zu werden, nicht angenommen, nicht geliebt zu werden …

Und die Neugierde?
Genau sie ist es, die uns das alles erspart!
Klar könnt‘ ich auch sagen ‚Liebe alles wie es ist, vergiss Deine Ängste‘. Aber das wäre ein vermutlich zu großer und unrealistischer Schritt.
Ja klar, der Jesus hat angeblich nach der ersten Watsche die andere Wange auch noch hingehalten und hat sich sogar zu seinem ‚Liebet Eure Feinde‘ – für viele vermutlich – ‚verstiegen‘. Doch wer ist schon ein Jesus, eine Jesusin!?    😉

Aber neugierig sein auf die Welt, auf das Leben, auf andere Menschen, auf andere Wesen, das ist schon einmal ein ganz wichtiger und wunderbarer Schritt.
Zu beobachten: ‚Na, was wird da jetzt wohl passieren? Was wird das jetzt mit mir machen?‘
neugierigSozusagen ein Stück weit auch aus sich raustreten und als Beobachter fungieren.
DAS entängstigt! DAS verlebendigt!
Probier’s! Du wirst begeistert sein!     🙂

Auch Einstein sagte einmal: ‚Ich habe keine besondere Begabung, ich bin nur leidenschaftlich neugierig‘.
Das sei auch Du! Leidenschaftlich neugierig!
Oder beobachte Tiere! Sie sind immer neugierig, immer am Beobachten, immer interessiert an allem, an ihrer Umgebung. Ich hab kürzlich aus der Hängematte heraus stundenlang ein Huhn das sich in meinen Garten verirrt hatte beobachtet. Ich sag Dir, die leben ein so wunderbares Leben, wie kaum jemand von uns sich das vorstellen kann. Das braucht nichts zu planen, nichts zu denken, gehorcht keinen Zwängen, hat keinerlei Aufgaben, muss keine Erwartungen erfüllen.
Es ist einfach. Und der Rest läuft (wie) von alleine.
Und auch dieses Huhn braucht dazu nur seine Neugierde. Es geht einfach rum und ist neugierig. Dabei findet es beste Leckerbissen, Schattenplätze, Sonnenplätze, geeignete Nistplätze, feuchte Stellen, Sandstellen zum Baden. Findet es der Hahn dreht es auch erst ihre Kreise und sieht wie er sich benimmt, was das werden könnte, um sich dann naja … eh schon wissen …     😉
Ihr Leben LÄUFT einfach …
Deines auch? Oder planst, erfüllst, strebst, rackerst, arbeitest, grübelst, lernst, trainierst … Du noch?

 

 

 


Wenn Ihr nicht werdet wie die Kinder …

15. Januar 2015

jesus… hat Jesus noch gesagt, ‚werdet Ihr den Himmel (auf Erden) nicht erleben‘.
Das gilt mittlerweile nimmer. Denn auch die Kinder haben wir bereits ruiniert, ihre Unbefangenheit in zahllose Verhaltensregeln kanalisiert, ihre Zuversicht in unzählige Ängste verwandelt.

Aber man könnte sagen: ‚Wenn Ihr nicht wieder werdet wie die Tiere, werdet ihr nie das Glück und eine lebenslange Gesundheit finden‘.
Geht auch nimmer! Denn unter Tieren stellt mensch sich ja schon nur mehr degenerierte Haus- und ausgebeutetet Nutztiere vor.

Na, vielleicht klappts ja mit: ‚Wenn Ihr nicht wieder werdet wie die freilebenden Tiere, werdet ihr nie das Glück und eine lebenslange Gesundheit erleben‘.
Nö! Geht auch nicht!
Ich habs probiert! Darauf folgt sofort Aufheulen, im Sinne von ‚Natur ist grausam und brutal und doch kein Modell für uns hoooochentwickelte Menschen!‘.
Da hilft auch kein Hinweis, dass dieses Grausam- Bild grottenfalsch ist. Es wurde den Menschen bereits zu fest in die Köpfe gehämmert.

Tja, und was dabei herausgekommen ist, wenn mensch das (vermutlich falsch übersetzte oder ausgelegte) Gotteswort ‚Macht Euch die Erde untertan‘ befolgt, sehen wir ja allerorten.

Die oben erwähnten Tiere hatten das Glück, diesen Unsinn nicht lesen zu können, machen sich die Erde in dem Schöpfungs- Sinne ‚untertan‘, dass sie diese uns allen geschenkte Fülle genießen und – im Zivilisationssinn – dumm aber glücklich und gesund leben bzw. den Himmel, auf den die Gläubigen im Jenseits hoffen, schon im Diesseits genießen 😉

 

 

 


Tierliebe

1. Dezember 2014

Ich mache mir jetzt sicherlich Feinde, aber es múss einmal deutlich ausgesprochen werden: Was landläufig als tierlieb gilt, ist Tierqual pur!
Mir wird oft fast physisch schlecht, wenn ich Tierfreunde über ihre Tierliebe reden höre.

Diese ihre Lieblingstiere
redball werden ihrer Freiheit beraubt
redball werden absolut nicht artgerecht gehalten
redball werden durch Zivilisationskost krank gemacht
redball werden als Seelentröster, immerzeit Bereite, Dressur- Opfer, Partnerersatz, etc. missbraucht
redball werden ihres Erlebens beraubt
redball werden ihrer angepassten Umgebung beraubt.

Versuch doch einmal einen starken Ur- Impuls, wie Weinen, Lachen, Gähnen zu unterdrücken!
Du wirst merken wieviel Energie das kostet.
Das aber tun sogenannte Tierfreunde tagtäglich, ja sekündlich ihren Tieren an! Denn ein Hund z.B. hat ständig Ur- Impulse sich gänzlich anders zu verhalten, als es Herrchen/ Frauchen will und duldet.
Die menschliche Präpotenz lässt die Tierfreunde dann auch noch stolz darauf hinweisen wie gut ihr Tier ‚erzogen‘ ist. Dabei steht dieses Tier unter Dauerstress, da praktisch jeder Impuls ständig unterdrückt werden muss.

GeschwisterDu glaubst das nicht?
Dann sieh Dir Dokus über freilebende Tiere an!
Diese Weiten, die sie durchlaufen, durchschwimmen, durchjagen und durchstreunen. Diese vielen Möglichkeiten und ‚Abenteuer‘! Diese zahllosen Sozialkontakte, die sie haben! Diese frische und artgerechte Nahrung die sie da vorfinden und frei wählen können!
Dieser Reichtum an Erleben, Erfahrungen, an Freiheit, an Naturkontakt!

Und dann diese erbärmliche Armut in einer Wohnung, in einem Käfig, in einem Aquarium!
Diese erbärmliche, erlaubte und mögliche Verhaltens- Palette!

Ein schreckliches Sklaven- und Unterdrückten- Dasein!

Und die Menschen? Die Frauchen und Herrchen?
Auch sie sind bedauernswerte Wesen!
Wer ein wehrloses Tier braucht um einen Partner zu haben, um ‚Unterhaltung‘, um einen ‚Kommunikationspartner‘ zu haben, um jemanden zu haben, dem man befehlen kann … ist m.E. am Ende seiner Lebens- Fahnenstange angekommen.
Nicht zufällig gibt es Therapie- Tiere. Natürlich sind Tiere wunderbare Seelen- Balsame, sagenhafte Einfühler, Schmeichler und Wohltuer!
ABER für Menschen, die keine anderen Möglichkeiten mehr haben!

Aktive Menschen werden von ihren Tieren sogar ‚runtergezogen‘! Nicht zufällig lenken die Tiere die Blicke und Aufmerksamkeit ihrer Besitzer meist nach unten!
Ein aktiver Mensch sollte den Blick in die Ferne, in die Zukunft gerichtet und das Herz offen haben.
Doch beobachte einmal diese Tierfreunde! ‚Ja was macht er denn da?‘, ‚Schau mal wie süß!‘, ‚Schau, der versteht jedes Wort!‘ wird da schwadroniert. Der Blick klebt förmlich am Boden beim Tier.
Wir wissen, dass die Energie unserer Aufmerksamkeit folgt. Und die landet in solchen Fällen beim Hund, bei der Katze, im Aquarium oder Käfig.
Noch schlimmer ist, dass Mensch sich zum Futterbeschaffer, Kloputzer und Escortservice seines Tieres macht, was ja ebenfalls alles andere als eine kreative, positive Perspektive ist.

Ich denke, Tiere sind so selten wunderbare Wesen. WIR sollten von ihnen lernen! Nicht sie zu unseren HiWis machen!
Alle freilebenden Tiere meistern ihre Leben ganz wunderbar. Sie brauchen keine Schulen, keine Kindergärten, Psychologen, Supermärkte, Zug-, Flug- und sonstige Verbindungen, kein Geld, keine Gesetzestexte, Medikamente, und, und, und …
DAS könnten wir von ihnen lernen! Nicht sie einsperren und ihnen unser armseliges Leben aufzwingen!

Und wieweit es mit der Tierliebe her ist, zeigen auch die Futter, die für die Lieblinge gekauft werden! An ihnen klebt unendliches Tierleid dran! Tierleid von inhaftierten Schlachttieren!
Zu allem Überfluss werden diese Leichenteile auch noch hochverarbeitet um die Lieblinge ebenso krank zu machen wie Herrchen und Frauchen. Tatsächlich zeigen Untersuchungen, dass Haustiere an denselben Erkrankungen leiden wie ihre Besitzer/ Halter.

Sei WIRKLICH tierlieb! Geh raus in die Natur und beobachte diese wunderbaren Wesen!
Du wirst staunen, wie interessant das ist, wieviel Du von ihnen lernen kannst. Sie können Dir sogar ein völlig neues, wunderbares Leben schenken!
Denn Du kannst von ihnen lernen paradiesisch zu leben!

PS: Alle Haustiere haben nachweislich kleinere Gehirne als ihre nicht dometizirten Geschwister in der freien Natur. Sind also notorisch unterfordert und verarmt. – Wie die Tierhalter ja auch! 😉

 

 

 


Ich schau Dir ins Gehirn Kleines

21. Juli 2014

Leider oder vielleicht glücklicherweise können wir anderen Menschen nicht ins Gehirn sehen. Wir können nur aufgrund ihrer Äußerungen, Gesten, Handlungen, etc. mutmaßen, was in ihnen vorgeht.
denkenDabei ist besonders unser Unterbewusstsein sehr gut. Wir erkennen sofort wenn jemand ‚etwas auf dem Herzen hat‘, in Eile, ungeduldig oder sonstwas ist. – Naja, fallweise zumindest 😉

Da ja unser zivilisiertes Denken einer der 4 großen Brocken ist, der uns von einem glücklichen Paradiesleben fernhält, sehen wir uns heute dieses ‚in fremde Hirne sehen‘ vielleicht einmal genauer an.
So wie wir bei Menschen die Art des Denkens erahnen können, können wir bei ‚richtigem‘ Hinsehen, auch nachempfinden wie Tiere ticken.
Ich meine jetzt nicht in der Art wie Hunde-, Katzen- oder ähnliche Tierhalter es meinen, die davon überzeugt sind, dass ihr Tierchen jedes Wort versteht! 😉
Nein, ‚richtiges Hinsehen‘ ist gefordert!
Versuchs eher mit freilebenden Tieren! Setz Dich still in die Natur und beobachte. Versuche, ohne viel zu denken Dich in das jeweilige Tier einzufühlen. Wenn’s Dir hilft, kannst Du auch seine Bewegungen, sein Verhalten, sein Schauen, Lauschen, Schnuppern … nachspielen.
Du wirst schnell merken, dass das eine völlig andere Welt ist. Eine Welt im absoluten Hier und Jetzt, eine Welt der Aufmerksam- und Achtsamkeit, eine Welt aller Sinne.
Kein menschliches Beurteilen, Überlegen, Grübeln, Abtriften in Fantasien oder Vergangenheit, keine sinnlosen Fiktiv- bzw. Kopf- Dialoge usw.

So, wie diese Tiere ’nichtdenken‘, sollten auch wir den allergrößten Teil unserer Zeit verbringen!
In einer aufmerksamen Präsenz, in einem, mit allen Sinnen Wahrnehmen.
DAS wünsch ich Dir für Dein erfolgreiches
‚paradise your life‘ 😉

 

 

 


Persönlichkeitsrechte für Tiere

10. Januar 2014

Die Leser dieses blogs kennen mich ja vermutlich schon als unverbesserlichen Weltverbesserer, Träumer und Bewunderer der Wunder der Natur und des Lebens, oder sind selber solche.
Auch lebe ich diese ‚Flausen‘ seit mittlerweile ca. 20 Jahren höchst erfolgreich, wunderbar und paradiesisch.

Um so schmerzlicher empfinde ich es dann aber immer wieder, wenn ich von der immer noch unnötig brutalen Realität eingeholt werde.
Persönlichkeitsrecht für TiereZuletzt passierte das bei einer Ö1- Sendung in der der deutsche Meeresbiologe, Verhaltensforscher und Autor Karsten Brensing zu Gast war.
Er hat durch viele seiner Arbeiten erkannt, dass – zumindest die intelligenteren – Tiere sehr wohl ein Bewusstsein haben, uns Menschen gar nicht so unähnlich sind und ebenso ein Recht auf Persönlichkeitsschutz, und einen Anteil an diesem Planeten, haben, wie Menschen. Er hat darüber das Buch ‚Persönlichkeitsrechte für Tiere‘ geschrieben.

Erst freute ich mich über dieses weitere ‚Puzzle- Teilchen‘ mit dem das Paradies- Bild, das ich schon lange im Herzen trage und an dem zahllose Menschen mitarbeiten, ein Stück weit sichtbarer wurde. Bald fand ich aber, dass mir seine Sicht bei weitem zu kurz greift.
Ich denke mir: Was bitte, bilden wir uns ein, andere Wesen mit UNSEREN Maßstäben zu beurteilen!? Das ist doch eine absolut überhebliche, – oder auch begrenzte, Sicht!

Was ist schon unsere Form von Intelligenz und Bewusstsein gegen die unbegreiflichen Wunder und Geschenke der Natur und der Evolution!?
Es ist zwar schön, wenn mittlerweile erkannt wird, wie sozial, lebenstüchtig und ökologisch – ‚menschlich‘ sag ich bewusst nicht! – sich Primaten, Wale, Delphine, etc. verhalten und sie mit Personenrechten ausstatten will. Doch sind z.B. Obstbäume, Regenwürmer und Ameisen, die in unserem Sinn ’strohdumm‘ sind, aber die Erde im jetzigen Zustand miterschaffen haben und uns unser Überleben erst ermöglichen, weniger ‚wert‘?

Doch zurück zu meinem ‚Schock‘: Von den anrufenden HörerInnen in dieser Sendung war nur eine einzige, die das Anliegen Karsten Brensings verstand und begrüßte. Alle anderen konnten absolut nichts damit anfangen.
Die Moderatorin setzte da noch einen drauf, indem sie Fragen stellte, bei denen ich mir fast die Ohren zuhalten musste.
Ok, die Moderatorin will natürlich im Sinne der Hörer fragen, und kennt diese vermutlich besser als ich Träumer … 😉
Dennoch, da wurden Fragen gestellt wie ‚Kann ein Delphin über sich selbst NACHDENKEN?‘ oder gefragt ob Tiere an GOTT glauben oder WEINEN können!

Was bitte, ist schon UNSER Denken? Sind ein majestätischer Berg oder die Überlebenskünstler Pflanzen nur deshalb nichts wert, dürfen wir uns straflos an ihnen vergreifen, bloß weil sie nicht in unserem Sinne Denken!?

Was bitte, ist schon UNSER Gott? Sind alle Anders- oder Ungläugigen weniger wert? Haben diese keine Personenrechte ‚verdient‘? Ist unser Gott nicht vielleicht bloß eine läppische Fiktion und eine erbärmliche Erklärung für alles was wir noch nicht verstehen!?

Was bitte, ist schon UNSER Weinen!?
Ist sich denn niemand der Enge unseres Denkens bewusst? Kann man nicht auch tränenlos trauern? Oder ist Trauern nicht ohnehin ein bloß armseliges Verhalten von Wesen, die noch nicht erkannt haben, dass der Tod ein erforderlicher und wunderbarer Teil des Lebens ist?

Ja, ja, ich weiß, meine Sicht ist nicht immer ganz leicht einzusehen, geschweige denn anzunehmen 😉
Aber ins Herz möchte ich Euch diesen kleinen Liebes- Keimling dennoch setzen.
Seht vielleicht einmal genauer hin, wie nachhaltig und ohne jemandem etwas zu Leide zu tun und dennoch bestens all unsere Mitwesen (Tiere, Pflanzen) leben.
Und dann stellt Euch vor, dass auch wir niemanden mehr einsperren dressieren, verletzen oder töten müssten, ohne an Lebensqualität zu verlieren. Ja, im Gegenteil! Eine unendliche Fülle an Naturgeschenken, Liebe und Bewunderung würden wir dazubekommen …
Ich weiß, erlebe und spüre es tagtäglich. Es IST möglich!

In diesem Sinn, vergiss so überflüssige Fragen und Probleme, nähere Dich liebevoll, demütig und neugierig der Natur an, lerne von unseren wunderbaren Mitwesen und

paradise your life

 

 

 


Wie Bäume denken

3. Oktober 2012

Was unser Verstand uns so ‚antut‘ ist oft wirklich unglaublich …
So war ich mir die längste Zeit meiner Kindheit absolut sicher, dass verscheuchte Insekten auf stechende Rache sinnen würden, was natürlich völliger, bösdenkender Menschen- Blödsinn ist.
Lange Erwachsenen- Jahre versuchte ich zu ergründen wie Bäume sich an ihre Umgebung anpassen, da ich immer wieder beobachtete wie geschickt sie Schatten und Gegenständen auswichen.
Jeder Haustierbesitzer ist felsenfest davon überzeugt, dass sein Tier ihn versteht.
Sogar Natur- Dokus strotzen nur so vor menschlichen Interpretationen dessen was und warum Tiere etwas tun.
Menschen denen zufällige Pixelmuster vorgelegt werden sehen darin immer wieder gerne – nichtvorhandene – Strukturen.

Alles sinnlose Denk- Produkte!

Nur wir Menschen denken in dieser Form! Und laufen damit immer und immer wieder in unsere eigenen Fallen.

Tiere und Pflanzen leben im Augenblick. Das heißt, sie denken nicht zielgerichtet, sondern reagieren auf Außenreize. – Völlig ‚geistlos‘, aber streng ereignisorientiert, oder besser gesagt Ereignis- demokratisch!

Und das Interessante: Sie fahren damit sehr gut, um nicht zu sagen, besser als wir Denkenden.

Ein Baum zum Beispiel passt sich an seine Umgebung an, indem er dort wo Licht hinfällt, ein Ästchen wachsen lässt. Je mehr Licht, desto mehr Wachstum. So einfach entstehen im Laufe der Jahre Baumformen, die perfekt an das Umfeld angepasst sind. – Ohne viel zu planen und (zielgerichtet) zu denken.

An das erinnere Dich vielleicht, wenn Deine Gedanken wieder mal wie eine wilde Affenhorde durch Deinen Kopf rasen … 😉

 


Tiere sind die besseren Therapeuthen

17. Juli 2012

Na sowas Erstaunliches aber auch!
Jetzt hat die Wissenschaft (Dr. Andrea M. Beetz & Co) festgestellt, was jedermenschs Hausverstand auch wissen könnte:

Tierkontakt harmonisiert bzw. baut Stress ab.

Wie diese akademischen Schlauköpfe da dahinterkamen?
Sie setzten Schulkinder unter Stress. – Als wenn die nicht ohnehin schon genug hätten! …
Teilten sie dann in zwei Gruppen, eine bekam einen (Streichel-)Hund, die andere eine freundliche Studentin.
Danach wurden die Stressindikatoren im Speichel gemessen.
Dabei schnitt die ‚Hunde- Gruppe‘ weitaus besser ab, war weitaus entspannter.

‚No na!‘

Was könnte uns ‚payolis‘ das sagen?
Dass die entwicklungsgeschichtlich ältesten Bedürfnisse und Verhaltensweisen die stärksten und effizientesten sind.
Einfach streicheln können oder gestreichelt werden ist weitaus angenehmer und harmonisierender als lang und breit in Worten bzw. auf der Verstandes- Ebene etwas erklären zu müssen.

Und wie verhalten WIR uns im Alltag?
Bla-bla-bla, Worte, Worte, Worte!
Null Berührungen, null Körperkontakt, keinerlei nonverbale Kommunikation!

Es ist sogar so schlimm bereits, dass heutige Kinder praktisch kaum mehr normal lebende Menschen, deren Gestik, Mimik, deren Gefühlsregungen beobachten können. Entweder sie sehen gespielte, also gelogene Gesten und Mimiken im TV, sie haben es mit berufsmäßig auf Gefühlsunterdrückung geschulten Menschen, wie Kindergarten- PädagogInnen oder LehrerInnen zu tun oder sie sehen – wie ich kürzlich über die toten Städte geschrieben hab – überhaupt keine Menschen. – Naja in Autos sitzen vielleicht … 😉

Aber Menschen arbeiten, zusammenleben, Alte, Junge, Mittelalterige im Kontakt untereinander, gibt es praktisch nirgends mehr zu sehen.

Und auch die Kleinkindererziehung ist in den letzten Jahrzehnten einen völlig unheilvollen Weg gegangen. Entweder werden die Kinder immer früher in Krippen abgeschoben, wo – siehe oben – streng objektive, emotionslose Personen um sie sind oder die Mütter texten ihre Kleinchen völlig zu, obwohl diese noch in einer völlig nonverbalen Welt leben.

Also verkneif Dir öfter mal einen Satz. Berühre, streichle, lächle, zwinkere, umarme, küsse, strahle, usw. stattdessen wieder etwas öfter …