Sterbefasten

8. Juni 2020

Ein schreckliches Wort, finde ich!
Doch eine wunderbare Sache!
Gerade jetzt in Zeiten des großen Pflegekräftemangels und -gejammeres (1)
Gerade jetzt wo so viele, voll der Sterbehilfe- Hoffnung, in die Schweiz oder Niederlande blicken …

Leute, was brauchen wir Pfleger, Ärzte oder Gesetzesänderungen!?
Es gibt auch für unser Lebensende eine payoli-, das heißt eigenverantwortliche selbstbewusste, Hilfe:

Das Sterbefasten. Oder wie ich es lieber nenne: Das Hinüberfasten.

So wie generell das Fasten: Eine ganz wunderbare Sache!
Bloß hat das Hinüberfasten zwei Haken:

Aufgrund der enormen Heilwirkung des Fastens, könnte es schon auch mal passieren, dass man sich auf den Weg ‚hinüber‘ macht, aber plötzlich wieder gesund und lebensfreudig ‚zurück‘ ist

Es wird sich nur dann gut anspüren, wenn man es zuvor schon einige Male probiert/ ‚geübt‘ hat.

Wer schon gefastet hat, wird das ja kennen, dass man nach ca. 3 Tagen kein Hungergefühl mehr verspürt und sich alles so wunderbar ‚wolkig/ flockig/ wattig‘ anfühlt.
Mir geht’s sogar so, dass ich an manchen Tagen richtig Gusto aufs Fasten, auf dieses ganz eigene Gefühl in Mund und Kopf habe und spontan faste.

Sich mit so einer Lust im Ernstfall vom Leben zu verabschieden, könnte schon eine feine Sache sein …
Da kommt der Sterbehilfe- Doc mit seinen Schlaf- und Giftmitteln nicht mit
– Damit hat man doch Null Genuss!

Ah ja! Und Vertraute braucht man natürlich auch, die einen abschirmen und in Ruhe lassen, oder sich vielleicht gar noch liebevoll verhalten.
Denn bei heutigem Lebensrettungs- und -erhaltungs- Wahnsinn besteht die größte Gefahr für’s Rüberfasten zweifellos in all den Rettenwollenden.
Na, das wär was! Wenn so ein lebenslang Dauergesunder und ‚Nie-im-Krankenhaus-Gewesener‘ dann vielleicht gar noch am Zwangsernährungstropf hängen würde, wenn’s ‚drüben‘ schon so schön sein könnte!

Zur Sicherheit sollte man seine Angehörigen rechtlich absichern, indem man schreibt, dass man seinen Sterbeprozess selbst gewählt und verheimlicht hat.
Denn wenn so ein ‚verhungertes Gankerl‘ gefunden wird, beginnt sicherlich umgehend die Suche nach ‚Schuldigen‘.

Ich hab, bestimmt schon vor 30 Jahren, ein sehr berührendes Buch einer Frau über das Hinüberfasten ihres Mannes gelesen.
– Macht direkt Appetit darauf!
Nein, ein wirklich sehr schönes Buch. Bei Interesse müsst ich’s raussuchen …
Man braucht es aber nicht wirklich.
Es ist so einfach, dass wir es ganz intuitiv schon Jahrmillionen lang machten.
Alle Tiere tun es.

Wenn man das Heilfasten praktiziert ist es überhaupt spannend. Man wird jedesmal wieder überrascht, ob man gesund wieder hier, oder lustig drüben, wieder auftaucht!

Ich mach mir jedenfalls keinerlei Sorgen über mein, zweifellos noch fernes, Ende. Es wird in jedem Fall ein Fest!
Wie das Leben, so das Sterben!

In diesem Sinne:

 
(1) Die Alternative zum heute üblichen Pflegen siehe hier!

 

 

 


Auferstehen

11. April 2020

Glaub nur ja nicht, dass Auferstehung ein ausschließlich religiöses Thema ist!
Ganz im Gegenteil!
Gerade hier, gerade hier auf dieser Erde, gerade hier in diesen unseren Gesellschaften brauchen wir Auferstehungen dringend, wie Ertrinkende die rettende Holzplanke!

Wie oft wir hier abgelehnt, gekündigt, verstoßen, verurteilt, diagnostiziert … werden!
Das alles sind Tode! Im letzteren Fall gar nicht so selten wirkliche Tode, aufgrund zerstörerischer Diagnosen.

Doch auch all den Unsinn der uns gelehrt wurde, der uns von den Schulen, Medien und der Werbeindustrie ‚eingefüllt‘ und zu unserem Leben wurde, schreit förmlich nach Auferstehung; – physisch wie psychisch!
Denn alle sie wollten unsere ureigenste Art unterdrücken, verbiegen, ändern, uns erziehen, … bis hin zum Töten unseres ursprünglichen Seins!
Dabei, sieh Dir bei den freilebenden Tieren an, welche Schönheit und Eleganz so unverbogenes Sein hat! Wo ist solch eine Präsenz bei Menschen noch zu sehen!?
Unsere Lebensformen sind mittlerweile bereits so naturfern bis naturfalsch, dass simple Lebensstiländerungen längst nicht mehr ausreichen.
Wir müssen diese gegenwärtigen ‚Modern- Leben‘, diese für ’normal‘ gehaltenen Gewohnheiten und Selbstverständlichkeiten abstreifen und zurücklassen!
Uns sozusagen ’neu aufsetzen‘, also tatsächlich auf-er-stehen.
Jedermensch ist eine solche Auferstehung möglich.
Nicht zufällig sind wir ‚Gottes Ebenbild‘!
JedeR hat das Recht auf ein neues, ein naturrichtig paradiesisches Leben, strahlend wie das christliche Auferstehungsbild!

Denn, überleg einmal! Wer bitte, strahlt denn noch in dieser Hamsterrad- Konsum- Gesellschaft !?

Ein Neuaufsetzen der Psyche und Physis aber, kann uns sehr wohl zu Strahlewesen machen.
Und, dass man mit paradiesischer Lebensweise gegenüber ‚Normalen‘ auch noch topgesunde Jahrzehnte an Lebenszeit dazugewinnt ist Fakt und ja auch eine Form von Auferstehung     

Das wollte ich bloß gesagt haben zum heutigen Tag und in dieser unsäglich entwürdigenden und entmündigenden, unnötig angstvollen Zeit.

 

 

    Frohe Ostern!

 

 

 


Eine Geschichte aus Absurdistan

9. Januar 2020

Eine wahre, wenn auch unglaubliche Geschichte!

Ein Stück Überlandstraße in meiner Nähe, das durch einen Wald führt ist berüchtigt für seine vielen Autounfälle. Mich als Radfahrer, der diese Straße auch oft, mit mulmigem Gefühl nutzen muss, wundert das nicht: Es fahren dort – ich weiß echt nicht warum! – alle wie die Verrückten. Selbst, sonst absolut vernünftige und unauffällige Menschen tempobolzen auf diesem Straßenstück, als wären sie besessen.
Über die, dort immer wieder gegen die Bäume Fahrenden, sagt man dann milde erklärend meist: ‚Sekundenschlaf‘!

Kürzlich kam ich zur Bergung solch eines Sekundenschläfers zurecht. Er war sofort tot und wurde eben abtransportiert. Die Feuerwehr räumte den Unfallort auf.

Plötzlich seh ich einen Feuerwehrmann mit einer Motorsäge auftauchen und wundere mich noch darüber, wartete aber noch, was man mit einer Motorsäge an einem Unfallort machen könnte.
Als der Typ zu dem Baum, an dem sich der Fahrer pulverisiert hatte, gehen sehe, schwant mir Übles. Ich laufe hin und sag: ‚Ihr wollt jetzt aber nicht diesen Baum umschneiden!?‘
Sagt der im Brustton der Überzeugung:
‚Na klar, ist doch ein  G e f ä h r d e r ! Siehst Du doch!‘

Jaja, es gibt Geschichten, die sind so unglaublich … aber dennoch vom Leben, oder soll ich sagen, von der Dummheit geschrieben …

 

 

 


J.F.Kennedys Todes- Rede

17. Juni 2019

Der Tod dieses vermutlich letzten ‚aufrechten‘ US- Präsidenten gilt heute noch als ungeklärt.
Vermutlich zu überzogen, zu behaupten, dass die letzte Rede, die er vor den einflussreichsten Zeitungs- Leuten gehalten hat, die Ursache, der Auslöser für seinen Tod war.
Aber seltsam ist es schon, dass all die Jahre, kaum jemand von dieser Rede wusste!
Oder hast Du sie je in einem unserer so freien und unabhängigen Medien, gehört, gelesen!?
Aber jetzt:

… Denn wir stehen rund um die Welt einer monolithischen und ruchlosen Verschwörung gegenüber, die sich vor allem auf verdeckte Mittel stützt, um ihre Einflusssphäre auszudehnen – auf Infiltration anstatt Invasion; auf Unterwanderung anstatt Wahlen; auf Einschüchterung anstatt freier Wahl; auf nächtliche Guerillaangriffe anstatt auf Armeen bei Tag.

Es ist ein System, das mit gewaltigen menschlichen und materiellen Ressourcen eine eng verbundene, komplexe und effiziente Maschinerie aufgebaut hat, die militärische, diplomatische, geheimdienstliche, wirtschaftliche, wissenschaftliche und politische Operationen kombiniert. Ihre Pläne werden nicht veröffentlicht, sondern verborgen, ihre Fehlschläge werden begraben, nicht publiziert, Andersdenkende werden nicht gelobt, sondern zum Schweigen gebracht, keine Ausgabe wird infrage gestellt, kein Gerücht wird gedruckt, kein Geheimnis wird enthüllt. Sie dirigiert den »Kalten Krieg« mit einer, kurz gesagt, Kriegsdisziplin, die keine Demokratie jemals aufzubringen erhoffen oder wünschen könnte…

Kein Präsident sollte eine öffentliche Prüfung seines Programms fürchten. Denn aus so einer Prüfung kommt Verstehen und vom Verstehen kommt Unterstützung oder Opposition und beides ist notwendig. Ich bitte Ihre Zeitungen nicht, die Regierung zu unterstützen, aber ich bitte Sie um Ihre Mithilfe bei der enormen Aufgabe, das amerikanische Volk zu informieren und zu alarmieren, weil ich vollstes Vertrauen in die Reaktion und das Engagement unserer Bürger habe, wenn sie über alles uneingeschränkt informiert werden. Ich will die Kontroversen unter Ihren Lesern nicht nur nicht ersticken, ich begrüße sie sogar. Meine Regierung will auch ehrlich zu ihren Fehlern stehen, weil ein kluger Mann einst sagte, Irrtümer werden erst zu Fehlern, wenn man sich weigert, sie zu korrigieren.

Wir haben die Absicht, volle Verantwortung für unsere Fehler zu übernehmen, und wir erwarten von Ihnen, dass Sie uns darauf hinweisen, wenn wir das versäumen. Ohne Debatte, ohne Kritik kann keine Regierung und kein Land erfolgreich sein, und keine Republik kann überleben. Deshalb verfügte der athenische Gesetzgeber Solon, dass es ein Verbrechen für jeden Bürger sei, vor Meinungsverschiedenheiten zurückzuweichen …

 

 

 


Überleg doch mal …

25. Februar 2019

… Hast Du mehr mit Lebendigem oder mehr mit Totem zu tun in Deinem Leben?
Mehr mit Menschen, Tieren, Pflanzen oder mehr mit Dingen, Theorien, Geräten?

Ist Dir klar, dass Totes tot ist und noch töter – im Sinne von verschwinden, verderben … – wird?

Ist Dir klar, dass alles Leben, Leben gebiert, Leben schafft, Leben sich fortsetzt?

Ist Dir klar, dass Du aus Leben stammst? Dass aus Totem nichts erwächst? Dass Totes das Ende (der Lebendigkeits- Kette) bedeutet?

Befasst Du Dich mit Lebendigem, investierst Du in Lebendiges? Oder in Totes?

In diesem Sinne:
Ein hochlebendiges

 

 

 


Todesurteil ‚Diagnose‘

24. September 2018

Die ‚unheilbar‘ an Krebs erkrankte Sabine Meislinger antwortete Roland Düringer in seiner ‚Gültigen Stimme‘- Sendung auf die Frage ‚Was ist ein gutes Leben‘: ‚Ein Leben ohne Angst‘.

Eine Jugendfreundin von mir lebte mit einem Knoten in der Brust ein Jahr lang sehr gut. Wir blödelten über den Knoten, plauderten, machten Ausflüge … alles ganz normal, alles ganz easy …
Dann der Anruf: ‚Hast Du Zeit für mich? Ich hab meine Diagnose‘.
Vor mir stand eine völlig ‚fertige‘, kaum mehr wieder zu erkennende, Frau.
Der einzige Unterschied: Einmal ‚gutartig‘, einmal ‚bösartig‘, – auf einem Zettel Papier!

Studien zeigen, dass Labor- Krebsbefunde in bis zu 40% fehlerhaft sein können!
Mensch stellt sich Laborarbeit völlig falsch vor. Da sind weder Maschinen noch Teststreifen die eindeutige Resultate liefern! Da sitzen Menschen – auch an blauen Montagen – an Mikroskopen, die sich unterschiedlichst aussehende Zellen ansehen und beurteilen. Das ist so ähnlich als würdest Du aus dem 3. Stock eines Wiener Ring- Palais mit dem Feldstecher den Maiaufmarsch beobachten und müsstest beurteilen ob die Mehrheit der Menschen eher gut oder eher schlecht gelaunt ist.

Aus Placebo- und Nocebo- Studien weiß man, dass allein ‚die Einbildung‘ und Angst, – je nach Erkrankung und Lesart – in bis zu 94% der Fälle das Befürchtete auch tatsächlich eintreten lassen.

2010 ließ die Arzthelferin Astrid S. aus Mitleid mit den Patientinnen 99 positive Laborbefunde zu auffälligen Krebsabstrichen verschwinden. KEINE dieser Patientinnen erlitt dadurch einen Schaden! (Astrid S. aber wurde verurteilt)

Soll mensch nun einfach angst- und gedankenlos vor sich hin leben, die Vorsorgeuntersuchungen samt Ärzten, Medizin- Artikeln, das Stechen in der Leiste, den Schnupfen, und, und, und ignorieren?

Angstfrei leben, ja!
Das ist sogar unser Geburtsrecht! Wir sind es Jahrmillionen lang ‚gewohnt‘ uns keine Gedanken um Diagnosen, Medizin- Entdeckungen, richtige Lebensweise, etc. zu machen.

ABER in diesen paradiesischen Evolutions- Zeiten gab’s auch noch nicht all die ‚Menschenwerke‘, die vielen brandgefährlichen Produkte der skrupellosen Profiteure, die falschen Versprechungen der Werbung, die vielen hochverarbeiteten uns kaputt machenden Nahrungsmittel, die vielen, vielen ‚Versuchungen‘, die vielen uns schwächenden ‚Erleichterungen‘, die vielen Lieblosigkeiten und sozialen Entfremdungen …

Aus meiner Sicht als Gesundheitstrainer wären für ein dauergesundes und glückliches Leben ‚bloß‘ 2 Dinge zu tun:

a) naturrichtig (= ‚artgerecht‘;) zu leben um

b) damit der Zukunft zuversichtlich entgegenvertrauen zu können

WIE vertrackt und krankmachend die Situation aber bereits ist, wie sehr ins Unermessliche dieses Medizin- und Diagnose- Irrtums- Gebäude schon gewachsen ist, kann nur ermessen, wer z.B. Krebs- Betroffene kennt oder sich intensiv mit dieser Thematik auseinandersetzt.
Die Medien, das Internet, die Menschen sind voll mit Horrorgeschichten! Da wird allerorten ‚der Kampf gegen den Krebs verloren‘, da wird ‚tapfer gegen den Krebs gekämpft‘ … Da wird Krebs absurderweise als Außenfeind dargestellt, obwohl es sich um die eigenen Körperzellen handelt, die uns etwas sagen wollen, die auf unsere Art zu leben einfach reagieren mussten.
Das alles zieht Betroffene auch noch mental völlig runter!
Auch können sie mit niemandem mehr objektiv reden! Jeder hat bei ‚Krebs‘ sofort ‚Tod‘, ‚bösartig‘ und ähnlichen Unsinn im Kopf. Egal ob Betroffene dann mitfühlend bedauert werden, ob ihnen schlimme Beispiele erzählt oder ‚gute‘ Tipps gegeben werden: Sie bekommen vermittelt: ‚Das muss weg! Das ist schrecklich!‘. Das schwächt ihr, von der Diagnose meist ohnehin schon massiv angeschlagenes Immunsystem!
Diesem Wahnsinn ist kaum zu entkommen! Zu fest ist dieser tödliche Irrtum schon verankert in dieser Gesellschaft.

Dabei!: Klick Dich durch die verschiedenen globalen Krebsstatistiken!
Krebs korreliert eindeutig mit dem Wohlstands- Grad, ist eindeutig eine Zivilisations- Erkrankung und damit – unbewusst natürlich – selbst verursacht!
– Und damit auch locker selbst vermeidbar.

 

 

 


Patientenverfügung

9. Februar 2018

Nun hat also auch die neue österreichische Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein klargestellt, welch kranken Zugang sie zum Thema Gesundheit hat. Ihre erste Amtshandlung ist die Reform der Patientenverfügung!
Also die Regelung der Todesmodalitäten bzw. der Sterbensverlängerung, was mit Gesundheit natürlich absolut nichts zu tun hat.

Ein zum Medien- Interview geladener Palliativmediziner machte gleich, wie üblich, ganz selbstverständlich von der irrwitzigen Entscheidungsgewalt der Ärzte über Leben und Tod Gebrauch, indem er meinte, besonders chronisch und Krebskranken würde er zu einer verbindlichen Verfügung raten.
Wenn ich dran denke wieviele chronisch und Krebskranke allein ich schon kenne, die sich nichts um Medizinprognosen scherten und heute quietschfidel sind, wird mir fast schlecht über diese ‚modernen Scharfrichter‘ die gar nicht einmal auf die Idee kommen, dass sie auch grottenfalsch liegen könnten …

Andererseits kann natürlich jedermensch seine Verfügung dazu verweden, dass seine Gesundheit Vorrang hat und jeder Doc die Finger von ihm zu lassen hat

Nicht unerwähnt sollte hier vielleicht auch die abermalige Erinnerung daran bleiben, dass in Österreich ohne Widerspruchseintrag Organe von nur Gehirntoten entnommen werden. Wer also nicht gegen sein Zappeln festgeschnallt ausgeschlachtet werden will, muss das zeitgerecht schriftlich kundtun (Adresse hier).

Soweit das Unappetitliche.
Jetzt zum Smoothie und raus in den herrlichen Schnee!

 

 

 


Holly Butcher bewegt …

10. Januar 2018

… eben das Netz.
Mit erst 27 Jahren hat sie diese Welt verlassen und hat einen sehr bewegenden Brief für die Nachwelt hinterlassen, den ihre Eltern ihrem Wunsch gemäß auf facebook posteten:
(https://www.facebook.com/hollybutcher90/posts/10213711745460694)

Soetwas ist tragisch, ist furchtbar, ist traurig, ist unfassbar …
Aber es geschieht tagtäglich zig- bis hunderttausendfach.
Und es geschieht – das ist noch tragischer – ohne dass es sein müsste.

Wir alle verschenken durch unseren unbewussten, gedankenlosen, uns schädigenden Lebenswandel Jahrzehnte unseres Lebens!
Viele völlig richtige Faktoren zählt Holly in ihrem Brief auf. Wir sollten tatsächlich jede Sekunde dieses wunderbaren Lebens genießen, uns weniger um all diese unnötigen Zivilisations- und Konventions- peanuts scheren, sollten mehr genießen, mehr lachen, singen, geben, freuen, mehr lieben, mehr sein, mehr …

Aber, und das hat Holly vermutlich auch übersehen:
Wir sollten in Einklang mit der Natur, wir sollten schöpfungskonform und artgerecht leben

UND

wir sollten uns nicht alles gefallen lassen, alles hinnehmen. Wir müssen aufstehen gegen Kriege, Pestizide, Funkstrahlung, Gifte, Unterdrückungen jeglicher Art, gegen Umweltverschmutzungen, AKWs, und, und, und …

Es geht um UNSERE Leben!

Mögest Du, liebe Holly Butcher in Frieden ruhen und möge Dein bewegender Brief viele, viele Menschen zum Nach- und Umdenken bringen …

 

 

 


Karōshi

30. November 2017

Die Japaner haben ein eigenes Wort für ‚Tod durch ÜberArbeiten‘:

                                        Karōshi

Damit sind sie weiter als wir. Denn Einsicht ist bekanntlich der erste Schritt zur Besserung.
Uns fehlt diese Einsicht noch. Bei uns werden mittlerweile über 1000(!) Erkrankungen, die auf Arbeit/ Überarbeitung zurückzuführen sind, mit unterschiedlichsten Diagnosen und Begriffen bemäntelt und ihre Ursache verschleiert.
Doch selbst wenn klar deklariert würde, dass unsere Arbeit, unsere Gesellschaft, unser Denken uns krank macht: Die wenigsten sähen einen Ausweg. Zu tief stecken wir in der Zivilisations- Hypnose, dass es eben nicht anders geht.
Und die Schraube wird immer fester angezogen! Ein Job reicht für immer mehr Menschen schon nicht mehr. Doch selbst die ‚Glücklichen‘ mit einem guten und relativ sicheren Arbeitsplatz müssen immer mehr leisten um denselben Level zu halten …
Dabei rast die Entwicklung schon so atemberaubend dahin, dass jedermensch sich noch erinnern müsste, das es früher auch anders ging. Dass früher die Lebensqualität höher war. Dass früher der Druck geringer war. Dass früher die Menschen auch nicht abends ins Kopfkissen weinten, weil sie noch nicht den heutigen Standard hatten.

Und ich mach hier den großen Sprung, noch weiter zurück. Soweit zurück wie wir uns nicht mehr erinnern können. Doch wir können auf unsere ‚Nachbarn‘ sehen, auf die Tiere, auf die Natur.

Schau mal genau hin!
Egal ob Du Deinen Blick schärfst und Dir die gehetzten, raffenden Gestressten oder auch ihre Einkaufswägen, Mistkübel und andere wertlos teure Dummheiten ansiehst. Oder ob Du freilebende Tiere beobachtest, wie einfach, problemlos und qualitätsvoll ihr Leben und Alltag ist.
So einfach könnten auch wir es haben!
Du hast die Wahl!
Karōshi oder
paradise your life!

 

 

 


Schlechtes Wetter …

14. August 2017

… strömt nicht ein. Schlechtes Wetter ist nichts Substanzielles, das irgendwo her kommt. Schlechtes Wetter ist der Mangel an Licht und Wärme. Schlechtwetterfronten decken bloß das Sonnenlicht ab.

Auch die Dunkelheit strömt abends nicht beim Fenster herein. Dunkelheit ist Mangel an Licht.
Schalte ich das Zimmerlicht ein, jagt das nicht die Dunkelheit raus, sondern bringt Licht in den Raum.
Jeder Lichtstrahl zeigt, dass das Licht, so wie das Leben auch, das Aktive ist.

Habe ich Hunger, ist das nicht ein lästiger oder bedrohlicher Feind, der in mich eingedrungen ist, sondern bloß der Mangel an Nahrung.

Auch Missernten sind nichts Eingewandertes, von jemandem Geschicktes. Es wurde den Pflanzen einfach nur verunmöglicht ’normal lebendig‘ und fruchtbar zu sein.

Wenn wir sterben kommt, entgegen dem Sprachgebrauch, auch nicht der Tod in uns rein, sondern ‚erlischt‘ das Leben!
Der Normalzustand ist demnach einfach immer der ‚Lebenszustand‘, der Füllezustand. Und alles Fehlende benennen wir, als wär’s etwas. Es ist aber nichts! Es ist nur ein Fehlen, das benannt und damit ‚zu etwas‘ gemacht wurde!

Ganz anders bei der Gesundheit! Da wurden und werden wir von den Ärzten völlig verdummt. Denn auch Krankheit ist bloß die Abwesenheit von Gesundheit. Auch Krankheiten haben eine Ursache, eine Mangel- Ursache. Der Körper reagiert bloß auf Fehlendes, auf Schädigendes.
Kaum haben wir das erkannt, aufgefüllt oder richtiggestellt ist die Krankheit auch schon wieder weg! – Ohne Operation, Medikamente, Bestrahlung, ohne medizinische Interventionen!

Doch ‚Gesundheit‘ und ‚Krankheit‘ wurden als existierende Gegenspieler in unseren Sprachgebrauch und damit in unser Denken und unsere Vorstellungswelt gepflanzt. Ja, sie werden sogar beliebig aus- und hin- und hergetauscht. Man spricht vom Gesundheits- System oder -Ministerium, obwohl diese sich ausschließlich mit Kranken und Krankheiten befassen.

Jedem, der schlecht gelaunt ist, fehlt einfach nur die Lebendigkeit, fehlen die gutgelaunten Menschen, fehlt das Wohlbefinden. Mediziner machen daraus eine Krankheit, machen daraus Depressionen, die behandelt werden müssen.

Wir alle haben das Geburtsrecht auf die Fülle! Denn wir entwickelten uns in der Fülle, konnten uns nur so wie wir sind, in der Fülle entwickeln.
Wären in unserer Entwicklungsgeschichte die Umstände anders, karger gewesen, wären wir ausgestorben oder wären heute andere.
So aber sind wir Kinder der Fülle. Bedenke das immer!

 
PS: Nicht übersehen sollte man, dass – besonders in der heutigen Zeit! – auch ein Zuviel ein ‚Mangel‘, oder in diesem Fall besser ein Fehler, eine Wolke, eine Schlechtfront sein kann.