Gesund ist krank!

3. Dezember 2015

Als gesund gilt der, der keine Beschwerden, keine auffälligen Körperreaktionen, wie Fieber, Schmerzen, Hautprobleme, Verschleimungen, etc. zeigt.
Als krank gelten die, die eine oder mehrere dieser Körperreaktionen aufweisen.

Gesunde GemeindeDiese Einteilung sagt schon alles über unser völlig ver-rücktes Gesundheitssystem und über unser irriges Denken. Sie zeigt, wie sehr wir unsere Welt ‚auf den Kopf gestellt‘ haben.
Denn es ist genau umgekehrt!

Jede vermeintliche Gesundheit und Robustheit ist eine Toleranzstarre eines Körpers, der aufgegeben hat.
Wer nach einem Schluck Wein oder Kaffee, nach ein paar Bissen Fleisch nicht zur Toilette rennen muss, ist krank.
Jeder Schmerz, jeder Durchfall, jeder Hautausschlag, jedes Erbrechen, jeder Kopfschmerz, etc. sind absolut sinnvolle Heilreaktionen des Körpers, die uns etwas sagen wollen.

Umgekehrt gesagt: Alles Diagostizieren und Therapieren ist bloß aufgeblasener Unsinn zum Zwecke der Menschen- Verdummung und Abzockung.
Praktisch alle Erkrankungen sind durch eine einzige Therapie zu heilen: Die Korrektur der Lebensweise.

Oder nochmal anders gesagt:
Richtig, im Sinne von naturrichtig und artgerecht, lebende Menschen erkranken nicht!

Anstatt die scheinbar so armen Kranken zu bedauern, wäre es sinnvoller die Wahrheit anzusprechen:
Kranke führen kein gutes, glückliches Leben.
Kein Arzt hat je einen frischverliebten kranken Rohköstler in seiner Praxis gesehen    😉

 

 

 


Die 99- 100%- Klippe

7. Oktober 2013

‚paradise your life‘ ist wunderbar, wie immer mehr Menschen erfahren und erleben. Allein schon die ‚paradise your life- Säule‘ Roh- bzw. Paradies- Ernährung kann schon Veränderungen, Verbesserungen, ja sogar Heilungen bewirken, die fast unglaublich erscheinen.

Einen Punkt aber wollen oder können selbst rohköstlich Praktizierende nur schwer einsehen:
Die 99- 100%- Klippe!

Was meine ich damit?
Ganz einfach! Je mehr Rohköstliches man verzehrt, je höher der Rohkost- Anteil ist, desto besser wird die Gesundheit sein.
Das ist ein relativ linearer Verlauf. Bis, – ja, bis kurz vor dem 100% Rohkostanteil!

Ich stoppe hier und versuch’s erst mit Beispielen aus anderen Gebieten.
Nehmen wir an, Du bis ein völliger musikalischer Laie. Als solcher wirst Du den reinen Musikgenuss haben und kleine Fehler, Unregelmäßigkeiten, Einfachheiten u.Ä. kaum merken.
Beginnst Du nun ein Instrument zu lernen, wird Dein Ohr, Dein musikalisches Verständnis geschult und feiner werden. Du wirst bald genauer hinhören und auch mehr Feinheiten, aber auch Fehler heraushören als früher.
Du wirst in ein neues Musikverständnis hineinwachsen und die ‚frühere Unschuld‘ verlieren.
Was nach den ersten Musikstunden ein riesiges Erfolgserlebnis war, wäre nun eine Katastrophe.
Oder anders ausgedrückt: Von unten rauf gesehen, kann man kaum ermessen, was einen noch erwartet oder woran ‚die da oben‘ so lange arbeiten. Von oben runtergesehen, erscheinen selbst kleinste Fehler sonnenklar.
So verhält es sich in der Musik, der bildenden Kunst, im Marketing oder in der Technik, Medizin und Dolmetscherei.
So verhält es sich auch bei der Ernährung.

Je natürlicher bzw. naturrichtiger wir uns ernähren, desto besser für uns und die Umwelt.
100%ige Rohernährung wird uns eine perfekte Gesundheit schenken.

Doch bereits eine nur 99%ige Rohernährung kann uns jede Menge an Problemen machen!
Wie dieses!?
Eine fast perfekte Ernährung müsste doch eine fast perfekte Gesundheit garantieren!

Unsere (armen) Körper werden von klein an – ernährungsmäßig – vergewaltigt!
Was soll also so ein kleiner Körper sonst tun, als ‚Augen zu und durch‘? Ich nenne das auch gern ‚Toleranzstarre‘.
Kotzt er all das Ungenießbare, das ihm reingestopft wird aus, verhungert er.
Reagiert er auf all das reingestopfte Ungesunde natürlich, ist er ständig krank, da er diesen Mist ständig ausscheiden und deponieren müsste.
Die vermeintlich vorübergehende Lösung also heißt Toleranzstarre. Das heißt, stillhalten, bis vielleicht irgendwann mal wieder etwas Vernünftiges reinkommt.

Mit dieser Toleranzstarre überleben wir so recht und schlecht oft Jahrzehnte.
Doch je mehr artgerecht Gesundes der Körper kriegt, desto mehr schüttelt er diese Toleranzstarre ab, desto besser entgiftet er, desto sensibler wird er, desto wachsamer reagiert er.

SteilküsteDas heißt – es sieht auf den ersten Blick ungerecht aus, ist tatsächlich aber eine wunderbare Weisheit – je gesünder wir uns ernähren, desto eher wird der Körper gegen ‚Sünden‘ rebellieren bzw. diese umgehendst ausscheiden oder deponieren.

Dieser Mechanismus bewirkt, dass wir häufig nach dem Motto ‚Ich hab’s probiert, aber es hilft nichts‘ reagieren werden.
Die Leute schaffen keine 100%! Sie ‚müssen‘ sich immer irgendwo ein Hintertürchen offenlassen, sich irgend eine Ausnahme genehmigen …
Und dann haben sie ihre Kopfschmerzen, ihren Husten, Ihre Ausschläge, ihre Hämorrhoiden, ihre Blähungen, Hautunreinheiten, und, und, und.
Und sie können es sich dann auch nicht und nicht erklären, wie sie trotz ihrer ohnehin soooo gesunden Ernährung zu diesen Problemen kommen können … 😉

Ein Tipp: Es einige Wochen mit 100%iger Rohernährung versuchen. Von dieser ‚gesicherten Plattform‘ aus kann man dann

a) ev. noch immer vorhandene Probleme leichter lokalisieren oder
b) ev. sich beobachtend wieder Schritt für Schritt ‚in die heißgeliebte Sünde‘ zurückbegeben

Als Bild zusammengefasst: Das Ufer unter dem Krankheitsmeer ist ein stetig ansteigendes. Die letzten Meter vor dem Gesundheitsfestland aber steigt steil die 1%- Klippe an, gegen die die Brandung noch oft heftig antobt …

Auch Menschen die schon gefastet haben, kennen diesen Effekt. Nach drei Tagen hat der Körper meist die Nahrungslosigkeit akzeptiert, hat auf Entgiftung ‚umgeschaltet‘ und man verspürt keinen Hunger mehr.
Unterbricht man aber, auch nur durch einen kleinen Happen, beginnt das ‚ganze Spielchen‘ samt Hungeranfällen wieder von vorne …

 

 


Ganz oder gar nicht

29. Mai 2011

Es gibt einige Dinge, die kann man nicht ‚ein bisserl’ sondern nur ganz oder gar nicht machen. Schwanger sein ist dafür ein beliebtes Beispiel.
Rohernährung kann man – leider, muss ich fast sagen – sehr wohl ein bisserl machen.
Doch das bekommt dieser wunderbaren Lebensform nicht gut. Denn die Menschen, die mir dann sagen: “Rohkost!? Hab ich auch schon probiert! Funktioniert bei mir nicht.“ sind zahlreich.
Klar ist es günstig und entlastet den Körper, ein Braten- Abendessen mal zugunsten eines Salates oder einer rohköstlichen Zucchini- Terrine ausfallen zu lassen.
Doch zwei Effekte machen den sichtbaren Erfolg geringer als er ist:

Die Toleranzstarre und der Entgiftungs- Effekt.

Die Körper der ‚Normalköstler’ befinden sich allesamt in der sogenennten Toleranzstarre. Das heißt, Koch- oder anderweitig hochverarbeitete Kost erkennt der Körper als so schädlich, dass er sie umgehend wieder rausbefördern würde. Da er aber von klein an gelernt hat, dass

    a) nie Gutes nachkommt und
    b) auch das Ausscheiden nichts nützt, da es sofort wieder nachgefüllt wird

hat er sich in eine Art Stillhalte- Modus geswitcht, den man Toleranzstarre nennt.
Damit können die Leute ihr Unzeugs weiteressen und merken nicht mehr, wie sehr es ihnen schadet, bis es dem Körper zu schlimm wird und eine ‚Krankheit ausbricht’.
Aus diesem Grund können einzelne Rohkostmahlzeiten nie so 100%ig wirken, weil sich der Körper dabei immer noch in einer zumindest Teilstarre befindet.

Der Entgiftungseffekt tritt bei längeren Rohkostphasen auf und beruht darauf, dass der Körper mit Rohköstlichem ‚Hoffnung schöpft’ und mit einem Reparatur- und Restaurier- Programm beginnt, bei dem als Erstes alles Schädliche entsorgt wird.
Egal ob das über Erbrechen, Hautausschläge, Durchfall oder anderes erfolgt, ist sich der Mensch sicher, dass er Rohkost nicht verträgt.

Diese Überlegungen sollten jedem gewahr sein, der sich in Rohkost versucht!
Nach einigen 100%igen Rohkost- Tagen kann schon eine Schnitte Brot den sich anbahnenden Erfolg wieder zunichte machen.
Auch während eines Tages zu mischen führt zu Unpässlichkeiten, die dann der Rohernährung ‚in die Schuhe geschoben werden’.
Also wenn, dann ordentlich, d.h. 100%ig und ev. nach einem längeren Zeitraum wieder mal eine ‚Normalkost’- Phase. – Wenn man es dann überhaupt noch will! 😉

 


Toleranzstarre

22. Juni 2010

Vielleicht hast Du schon einmal gehört, dass Krebspatienten häufig wenig bis keine Vorerkrankungen, nie Fieber, hatten.
Krebs ist der letzte Rettungsversuch des Körpers Schadstoffe (lt. Dr. Wendt das Eiweiß- Zuviel) aus dem Vitalkreislauf zu nehmen und (im Tumor) zu deponieren.
Dieser letzten und heftigsten Maßnahme gingen viele harmlosere Ausscheidungs- oder Deponier- Versuche voraus, die aber übersehen oder (medikamentös) unterdrückt wurden.
Dr. Reckeweg zeigt in seinen Tabellen sehr schön, dass verschiedene Erkrankungen während eines Lebens keine zufälligen, unabhängigen Geschehen sind, sondern eine zusammenhängende Kette von, immer massiver werdenden Körperreaktionen, ist. Er nennt das Symptomverschiebung.

Unter diesem Geschehen aber liegt ein Effekt, den ein schlauer Mensch einmal Toleranzstarre nannte.
Dazu ein Bild:
Ihr kennt sicherlich die Situation, wenn ein Baby gefüttert wird.
Das Kind liegt relativ flach am Rücken und die Mutter füllt Löfferl um Löfferl in dessen Mund (Fühl Dich da einmal rein! Eine Horrorsituation!). Das Kleine drückt immer wieder den Brei heraus und die Mutter kratzt geduldig das Herausgepresste immer wieder mit dem Löffel von Kinn und Lippen ab und füllt es wieder ein! Denn die Frau ist – ganz Gesellschafts- konform – überzeugt davon, dass das Kleine das Essen erst lernen müsse.
Tatsächlich aber, kann man an kleinen Primaten und Rohkostkindern beobachten, dass diese sehr wohl essen, und sogar gewisse Präverenzen zum Ausdruck bringen, können.
Unsere Babies spucken das Zeugs bloß aus, weil es so Sch…. schmeckt!
Und irgendwann hat das Kleine nicht Essen gelernt, sondern sein Widerstand ist erlahmt, es hat aufgegeben, es befindet sich in der Toleranzstarre.
Genau dasselbe passiert mit nahezu allen unseren Nahrungsmitteln, mit den Zigaretten, wo wir bei der ersten, vielleicht die Hose füllten, beim ersten Schluck Alkohol der uns spuken und zur Wasserleitung stürzen ließ, beim ersten Schluck Kaffee, der außer bitter nur noch scheußlich schmeckte, das Fieber nach dem ersten Fleisch, Schorf nach der Kuhmilch, und, und, und.
An all das gewöhnen wir uns! Bei all dem resigniert unsere Abwehr irgendwann. Bei all dem verfallen wir in die Toleranzstarre, bei der nach außen hin alles wunderbar aussieht, der Körper und das Immunsystem aber, intern immer mehr leisten müssen.
Beginnt der Körper irgendwann seine vollen Speicher zu leeren und versucht diesen gefährlichen Sondermüll bei dessen Einfüllung er so lange still halten musste dann doch zu entsorgen, nennen wir das Krankheit und unterdrücken es erst wieder. Man ‚muss‘ doch schließlich die rinnende Nase, den Durchfall, stopfen, den Brechreiz oder Husten unterbinden, den Hautausschlag wegcortisonieren, das Fieber senken, usw. 😉

Und was will ich damit sagen?
Ohne jemandem Angst machen zu wollen: Gesund aussehen, sich gesund fühlen, ist nicht gleichbedeutend mit gesund sein!

Und das Verrückteste ist: Sobald wir artgerechte Lebensmittel zu uns nehmen erinnert sich unser Körper an ‚alte Zeiten‘, schöpft sozusagen Hoffnung und beginnt sofort mit der Reparatur, richtiger Weise zuerst mit dem Dringlichsten und das ist das Entsorgen der Schadstoffe. Kaum aber bekommt jemand auf Erdbeeren einen Ausschlag, auf Kraut Durchfall, etc. sagen die Leute ‚Ich vertrage Erdbeeren/ Kraut/ Rohkost nicht!‘ und kehren zur Normalkost zurück, bei er der Körper sofort weiß ‚Aha, wieder stillhalten!‘.

 


Schwangerschafts- Probleme

3. März 2010

Jedermensch weiß, dass Schwangeren häufig schlecht ist und dass sie von den schrägsten Gustos geplagt werden.
Hat ihnen je ein Arzt erklärt warum das so ist?
Diese wichtigen Signale werden meist übergangen bzw. so verstanden, dass der Körper sich einfach irrt, eine Fehlfunktion zeigt, die ohnehin wieder verschwindet oder medizinisch behandelt (=unterdrückt) werden sollte.
Dabei ist die Sache so einfach, dass hausverstandsbestückte Nachdenker oder ‚paradise your life‘- Kenner, sogenannte Payolis sich nur gegen die Stirn klatschen können:

Der Körper, diese weise, geniale Instanz, die uns völlig medizinlos und dennoch wohlbehalten durch die Jahrmillionen unserer Evolution brachte, erkennt natürlich die Wichtigkeit des neuen Lebens und aktiviert alle Notprogramme um das neue Leben bestmöglich zu schützen und zu versorgen. Dazu gehört, dass Schadstoffe (alter Ernährungs- Sünden) ausgeschieden werden und dass fehlende Vitalstoffe zugeführt werden.
Ersteres passiert durch Erbrechen, Durchfall, Hautprobleme, etc.
Zweiteres soll durch das Auftreten verschiedener Gustos, die das Fehlende herbeizuschaffen versuchen, erreicht werden (heute weiß man, dass sich in der Schwangerschaft sogar die Anzahl der Riechzellen verdoppelt, um nur ja, genau genug auswählen zu können).
Nur geht das mit unserer ‚Zivilisations’- Ernährung praktisch immer schief, da durch die Würztricks der Köche und Nahrungsmittelhersteller, die Speisen nie das enthalten, wonach sie schmecken und riechen. Unsere Geruchs- und Geschmacks- Sinne werden betrogen, unsere Körper erhalten nicht das, wonach sie verlangen, die Frauen mit ihren ungestillten Verlangen werden belächelt und die Embryos werden von Anfang an unter- bzw. fehlversorgt.
Wenn dann, bereits sogar Frischgeborene diverse Erkrankungen aufweisen, wenn Krebserkrankungen in immer früheren Jahren auftreten, wenn die Zahl Allergiekranker stetig steigt, wird das von Ärzten als genetisch bedingt, schicksalhaft oder ähnlich unsinnig dargestellt. Zudem herrscht ja auch in der Gesellschaft die irrige Meinung vor, dass Krankheiten unverhinderbarer Bestandteil unseres Lebens sind.
– Seltsam bloß, dass es im ganzen Tierreich weder Kinderkrankheiten noch Pubertäts- Probleme, noch diese Vielzahl unserer Erkrankungen gibt …
Schwangere, denen nicht schlecht ist, die keinerlei Probleme haben, können sich leider dennoch nicht so ganz in Sicherheit wiegen. Es gibt einen Effekt, den ein schlauer Mensch mal Toleranzstarre genannt hat (der auch für Nichtschwangere und Männer wichtig ist). Davon demnächst mehr …