Unser Unglücks- Gen

9. Januar 2019

Natürlich ist es kein Gen!
Natürlich ist es nicht nur Unglück!
Ja, ganz im Gegenteil, dieser heute zu besprechenden Eigenschaft verdanken wir all unseren Fortschritt!
Ähem … ähhh … [räusper] … naja, ‚verdanken‘ …! Vielleicht sollten wir hier schon sehen, welche fatalen Auswirkungen ein wizig kleines Gedanken- und Verhaltens- Futzelchen haben kann.

Es geht um unseren Fokus auf absolut Nebensächliches, nebst dem Übersehen des Großen, des Wunderbaren, des bereits Vorhandenen.

Nehmen wir unseren Körper!
Ein unbegreifliches Wunder durch und durch. Was in ihm in jeder Sekunde perfektest abläuft, können sich nichtmal die klügsten Köpfe vorstellen. Was auch nur eine seiner Grundbausteine, die Zelle, beherbergt und schafft, können nicht alle Wissenschafter der Welt verstehen, geschweige denn reparieren oder nachbauen.
Und? Verbringen wir unsere Lebenszeit in Demut vor diesem Wunder, in Dankbarkeit vor diesem Geschenk?
Nicht die Bohne! Wir drücken an Pickeln rum, verhüllen ihn mit immer neuen Kleidern, deren Auswahl für viele Lebensmittelpunkt zu sein scheint. Wir ‚verschönern‘ ihn mit Tatoos und Piercings, erregen uns, wenn irgendwo Haare ausfallen, Namen vergessen werden und über zahllose weitere, absolut unwichtige Nebensächlich- und Kleinigkeiten, gegenüber dem Großen.
Doch die haben wir haarscharf – am Riesenwunder vorbei – im Fokus!

Und dieses Abschweifen vom großen Ganzen bescherte uns auch unseren Fortschritt! Immer volle Energie auf die nächstkleinste Verbesserung! Immer wqeiter und weiter …
Nur ja keinen Apfel, kein Löwenzahnblatt, keine Himbeere so essen, wie sie wachsen!
Nein! Es muss ein ständig neues Topprodukt sein! Es muss verarbeitet, emulgiert, homogenisiert, geschmacksverstärkt, gebacken, gewürzt, pasteurisiert, verpackt, transportiert werden, damit nur ja keinem der Beschäftigten noch Zeit bleibt, einen Apfel zu pflücken!

Ja, und so kannst Du hernehmen was Du willst: Beziehungen, die Welt, das Leben, die Kinder …
Alles wird auf absolute peanuts reduziert!

Der wohlige und hohe Wert des menschlichen Zusammenseins wird weggeschmissen, wenn sie die Zahnpastatube nicht zuschraubt oder er einer Frau nachsieht. Und dann outen sie sich als absolute ‚Nichts-mehr-Spürer‘, indem sie herumtönen, doch niemanden zu brauchen und allein soooo glücklich zu sein …

All die Naturwunder dieser Welt reichen uns nicht. Niemand merkt, dass ein Menschenleben gar nicht ausreicht alle diese Herrlichkeiten zu sehen. Nein, es müssen auch noch künstliche Erlebniswelten und Funparks sein!
Ein normal paradiesisches Leben reicht doch uns Krone der Schöpfung nicht! Wir müssen tun und raffen, alles verändern und gestalten, ruinieren und unter unserem Müll begraben!

A propos ‚Krone der Schöpfung‘!
Auch hier wieder: Zu 98,6% sind wir (genetisch) Affen, also voll lebens- und genussfähig. Aber auch da hämmern wir aus diesen läppischen 1,4% Unterschied gleich eine ‚Krone der Schöpfung‘ und bilden uns etwas darauf ein! Da wackelt doch der Schwanz mit dem Hund!

Oder in den Schulen, bei der Kindererziehung! Freuen wir uns, dass diese kleinen Wunder ganz ohne Technik und Hilfe laufen und sprechen lernten? Freuen wir uns was diese Kleinen alles ohne unser Zutun noch alles lernen und wissen? Nein! Doch all dieser, in Schulen verzapfte, unbedeutende Unsinn, DER ist uns wichtig. Auf der Kinder Nichtwissen reiten wir herum, damit kriegen wir diese Gottesgeschöpfe klein!

Nicht zuletzt, die auf dem Weg befindliche 5G- Technologie gehört ebenfalls zu dieser Gruppe an sinnlosen Selbstzerstörungsmechanismen. Da uns wichtiger ist, den Kühlschrank selber bestellen zu lassen und im Büro benachrichtigt zu werden, wann der Rasenmäher fertiggemäht hat, werden wir künftig wohl unsere und unserer Kinder Gehirne und Biologien restlos zerstrahlen …

Diese viele, obwohl evolutionsgeschichtlich entstandene Dummheit könnte man auch mit Voltairs ‚Das Bessere ist der Feind des Guten‘ umschreiben. Oder für unser Thema angepasst: ‚Das läppische Fortschritts- Detail ist der Feind unserer Lebensgrundlage‘.

Auch ‚Wer den Hals nie vollkriegt, wird daran ersticken‘, umreißt unseren eingeschlagenen Weg recht gut.

Die unverständliche Tragik aber, liegt in jedem Fall in unserer Missachtung und Verkennung der bestehenden, uns geschenkten, unglaublichen Wunder!

Vielleicht magst auch Du Dir einen ’neuen, alten Fokus‘ auf all das, uns Geschenkte und Vorhandene zulegen …
Nicht nur für dieses neue Jahr!
Dauerhaft bitte:

 

 

 


Willst Du glücklich oder unglücklich sein?

4. Dezember 2014

Diese einfache Frage ist ein gutes Beispiel dafür wie wir alle völlig gedankenlos unsinnigste Uralt- Verhaltensmuster von unseren Eltern oder anderen Bezugspersonen übernehmen.
Ein Klassiker: Er kommt müde nach Haus, sie hat etwas auf dem Herzen, will mit ihm reden, er sagt ‚Jetzt nicht‘.
In den wenigsten Fällen geht das gut aus. Denn sie fühlt sich nicht angenommen, wartet doch ohnehin schon lange genug, jetzt könnte er doch …. usw. Er ist genervt, will doch nur erstmal runterkommen, ausschwingen, hätte sich Verständnis, ev. sogar Aufbauendes erwartet … usw.
Sie erwartet etwas, was sie nicht bekommt. Er erwartet etwas, das er nicht bekommt. Beide sind unglücklich!

Warum aber erwarten sie etwas bestimmtes, wenn absehbar ist, dass sie das unglücklich machen wird?
Warum stellen sie sich nicht die Frage ‚Will ich glücklich oder unglücklich sein?‘ und entscheiden sich fürs Glücklichsein?
Sie müssten doch genau wissen, wie das geht, sie kennen doch des anderen Reaktionen und Bedürfnisse.

Die Antwort: Sie können nicht glauben, dass sie Götter sind!
Sie können nicht glauben, dass sie alles können.
Sie begeben sich lieber auf die Stufe von Kindern, von Schwächlichen und Bedürftigen die jetzt in dieser Sekunde etwas wollen/ brauchen.

Oder/ und fallen ins Beurteilen und Werten, wollen Gerechtigkeit. ‚Ich bin immer für ihn da! Und wenn einmal ich ihn brauche, stellt er sich taub!‘. ‚Den ganzen Tag maloche ich für sie und dann soll ich mir ihre Banalitäten auch noch anhorchen!‘ …
glückGötter beurteilen nicht, denn sie haben unendlich Energie! Sie strahlen wie die Sonne strahlt. Ob da unten auf diesem blauen Planeten die Menschen freundlich oder krininell sind. Sie strahlt!
Götter haben keine Bedürfnisse, denn sie haben unendlich Energie.

Warum ist die Phase der Verliebtheit so schön?
Weil wir da göttliche Energie haben. Weil wir da nur für das Du da sind. Gerne da sind!
Da genießen wir es sogar, da beziehen wir sogar Energie aus dem Geben!
In dieser Phase sorgen ‚himmlische Mächte‘, von manchen auch ‚Hormone‘ genannt, für diese wunderbare unendliche Energie.
– Und es bricht uns kein Zacken aus der Krone dabei! Im Gegenteil, wir tragen auf Händen, wir verwöhnen, wir investieren – und sind glücklich dabei!

Was, wenn wir uns bewusst wären unserer Göttlichkeit? Wenn wir uns bewusst wären unserer unendlichen Energie? Wenn wir uns bewusst wären, dass wir jederzeit frei wählen können zwischen Energie haben und geben und Energie, Zuwendung, Liebe, Aufmerksamkeit, Wertschätzung zu brauchen!?
Die Antwort: Dann wären wir dauerglücklich! Wie alle nichtbeurteilenden Wesen, wie diese ‚dummen‘ Tiere und Pflanzen es sind, wie unsere Vorfahren es Jahrmillionen lang waren.

Doch wir haben uns ja zivilisiert, haben nun ein Denkvermögen, können beurteilen, können nachtragen, können enttäuscht sein, können uns ungerecht behandelt fühlen!
Ein echter Fortschritt! Nicht wahr!? 😉
Oder sollten wir vielleicht sagen: ‚Vorwärts, es geht zurück!‘? 😉
Und uns wieder bewusst fürs Glück entscheiden? 😉

So können wir alle unsere Verhaltens- und REaktionsmuster durchgehen und sie auf ihre Sinnhaftigkeit, auf ihr Glücks- oder Unglücks- Potenzial abklopfen. – Und ‚göttlich‘ verändern …
Das ist ein weiteres Beispiel für ‚Lernen von der Natur‘ bzw.
paradise your life

 

 

 


Ärgerst Du Dich noch?

29. März 2012

… Oder lebst Du schon? Könnte man einen Denkfehler umschreiben, der uns wie ein Virus heimgesucht und sich verbreitet hat.

Wir Haben einen Erreger in uns, den praktisch jedermensch ‚mit der Muttermilch’ aufgenommen, oder besser gesagt sich von seinen Mitmenschen abguckt hat: Das Ärgern über Andere, über Dummheiten, über Missgeschicke, über Ungerechtigkeiten, über, über, über … In dieser Beziehung setzen wir uns leider keinerlei Grenzen.

Falls Du noch immer zu dieser unglücklichen Gruppe der ‚Sich- Ärgerer’ gehören solltest, probiers’ vielleicht mal mit einer einzigen Frage: ‚Wem schadet, wem nützt dieser Ärger?’

Ja! Es gibt wissenschaftliche Arbeiten, bei denen Menschen vor und nach einem gezielt verursachten Ärger Blut abgenommen wurde. Es ist messtechnisch nachzuweisen, dass mit Ärger unser Immunsystem geschwächt ist.

Wer sich ärgert, schadet SICH!
Er schadet NICHT dem Objekt seines Ärgers!

Das war aber erst Punkt a). Es geht noch weiter:

b) Ärgern ändert nichts an der ‚ärgerlichen’ Situation! Und
c) zum Teil entspringt Ärger einem Beurteilungsverhalten, das man genauso als viralen Effekt sehen könnte wie das Ärgern selber.
Ver- urteilen beruht auf einem Be- urteilen und dieses wieder fußt auf einem Ur-Teilen.
Wer aber ur-teilt, teilt! Und wer teilt, erhält nie mehr das Ganze, ist nicht mehr ganz, erreicht nur mehr maximal die halbe Harmonie!
Mit dem nachfolgenden Ärger sogar noch weniger!

Also: Sag selber! Wie soll sich eine so unsinnige Gewohnheit auszahlen, rechnen?
Verabschiede Dich von dieser Dummheit, schlag Dich auf die Seite des Glücks!

Sei Dir klar, dass Du in jeder Sekunde, in jedem Augenblick die Chance hast, aus dem Ärger, aus dem Unglück auszusteigen bzw. erst gar nicht einzusteigen.