Der große Harn- Irrtum

12. August 2019

Ein Fehldenken ist kaum auszurotten: Klarer Harn ist gut bzw. Menschen die gesund leben, brauchen nichts auszuscheiden und haben somit klaren Urin.
Völliger Unsinn!
Jeder Körper scheidet aus, denn Zellen sterben permanent, Zellen scheiden aus, wir atmen, trinken, essen Schadstoffe, die ausgeschieden werden.
Unsere potentesten Filterorgane sind die Nieren.
Wir können sie uns vorstellen wie einer der bekannten Tisch- Filter: Oben Leitungswasser rein (), unten reines, gefiltertes Wasser raus () und im Filter bleibt der ‚Schmutz‘ (█).
Doch die Analogie zur Niere lautet nicht ’schmutziges‘ Blut rein, sauberer Harn raus!
Sondern arterielles Blut rein (), venöses, gefiltertes Blut raus (). Und der ‚Müll‘ (█) wird über den Urin ausgeschieden.

Deshalb ist ein einfacher Test ob die Nieren ordentlich filtern: Morgenurin in ein Glas und nach einer Stunde sollte sich ein Bodensatz gebildet haben.

Alles Klar!?

 

 

 


Igitt! Eeeeeeklig!

10. Januar 2012

Weißt Du wie es zu unserer gängigen ‚Ekel- Kultur‘ kam, die alle unsere Ausscheidungen widerlich und ekelig findet und durch höchst komplizierte und raffinierte technische Einrichtungen möglichst restlos und schnell verschwinden lässt?
Ganz einfach: Weil wir stinken!
Und wir stinken, weil wir uns falsch ernähren, falsch und nichtartgerecht leben, weil wir zuviel Stress und zu wenig Bewegung haben.
Ein gesunder Körper stinkt nicht!

Eine weitere, vielleicht ungewöhnliche Frage:
Wußtest Du, dass weltweit immer wieder Internationale Urintherapie- Kongresse (sogar mit Krebsbehandlungs- Erfolgsberichten) abgehalten werden, dass es zahllose Urin- Therapeuten und noch mehr Urin- Anwender gibt?

Ja! Urin kann ein wunderbares Therapeutikum sein!
Lies Dir mal die Inhaltsstoffliste von Hautcremen gegen Schuppenflechte und ähnliche Erkrankungen durch. Kaum eine kommt ohne Harnstoff aus. Verrückterweise wird aber der von Pferden verwendet!

Ich selber habe eine Geschichte erlebt, bei der eine sehr schlecht heilende Geschwulst einer alten Krankenhauspatientin die Ärzte zur Verzweiflung trieb. Irgendwann war das Problem weg, die Schwestern und Ärzte trommelten sich unisono ‚Na sehen sie, haben wir es ja doch noch hingekriegt‘ gegen die Brust. Als sie abgerauscht waren meinte die Alte verschwörerisch: ‚Ich sag’s denen gar nicht, dass ich mir mit dem Handtuch am Klo Urinumschläge gemacht hab‘. Die würdens eh nicht verstehen.‘

Unser Urin riecht nur deshalb und ist fallweise dunkel, weil unsere Körper soviel auszuscheiden haben. Eigentlich sollte Harn nahezu reines Wasser und völlig geruchlos bis angenehm duftend sein.
Noch schlimmer muten unsere Lebensweise- ‚Verfehlungen‘ an, wenn man sich vergegenwärtigt, dass die Nieren ja nicht wie z.B. der Magen einen Eingang haben bzw. dass deren einziger Zufluss unser Blut ist. Das heißt, was bei manchen als Harn so erbärmlich stinkt, kreist vor seiner Ausscheidung im Blut durch den ganzen Körper.
Was sozusagen alle Organe, Muskeln, unser Gehirn, die Sinne mit besten Nährstoffen und Sauerstoff versorgen sollte, das Blut, versaut und vergiftet so ziemlich alles!

Dennoch kann Eigenurin selbst für ‚Normalesser‘ ein wunderbares Therapeutikum sein.
Urin ist das natürlichste Antibiotikum und meist, und wenn aus dem ‚Mittelstrahl‘, steril.
Urin kann bei Hautproblemen wie Neurodermitis, Schuppenflechte, Entzündungen, Verbrennungen, Insektenstichen, Sonnenbrand und Juckreiz, bei Rheuma- oder Gicht- Problemen in Form von Umschlägen gefahrlos angewandt werden.
Selbst gesunde Haut wird durch Urinwaschungen noch einen Tick samtiger!

Mahatma Gandhi und ein Indischer Ministerpräsident, der 96 Jahre alt wurde, waren dafür bekannt Eigenurin zu trinken.
Vor der Entdeckung bzw. Herstellung der Bierhefe wurde Urin sogar als Backhilfsmittel verwendet.
Auch die Römer sammelten Urin in großem Maßstab ein und einige wurden damit sogar steinreich; der Spruch ‚Geld stinkt nicht‘ geht auf die Verwendung und Vermarktung dieses Körpersaftes zurück.
Auch bei uns wurde der Hormon- haltige Frauenurin noch im vorvorigen Jahrhundert gesammelt und erfolgreichen gegen weibliche Unfruchtbarkeit eingesetzt.

Nicht zuletzt ist Urin für die Diagnose, sogar in der Schulmedizin, unentbehrlich. Über 50 Erkrankungen können über den Harn diagnostiziert werden. – Na klar, werden ‚alte Payolianer‘ sagen. Ist doch Urin ein Ausscheidungsprodukt und Krankheiten werden, wie wir wissen, ja ausschließlich durch falsche Lebensweise verursacht und gehen Hand in Hand mit heftigem Ausscheidungsgeschehen.

Eigenurin (möglichst Morgenurin) trinken stärkt das Immunsystem!
Wer meint, dass das unnatürlich ist und nicht in diesen Natur- und Paradies- blog passt, der sei daran erinnert, dass praktisch alle Tiere sich auch ihre Ausscheidungsöffnungen mit der Zunge säubern und dass wir als Embryo monatelang – seeeehr behaglich – in unserem eigenen Urin lagen und ihn tranken.
Durch die Fötus- schützende und förderliche Wirkung des Fruchtwassers (das zum Großteil Embryo- Urin ist) können auch die vielen erfolgreichen Urinanwendungen erklärt werden. Zumal man bis heute nicht die genaue Urin- Zusammensetzung klären konnte …

Es gibt webseiten und Bücher mit schier endlosen Aufzählungen, wogegen Eigenurin schon geholfen haben soll. Ich kann und will das nicht überprüfen, würde aber im Krankheitsfall lieber erstmal Urin statt Medikamente probieren.
Zudem halte ich viel von dem Prinzip ‚In guten Zeiten bei Kleinigkeiten ausprobieren, um für ev. späteres Schlimmeres, Sicherheit zu haben‘.

Für Rohköstler erachte ich all diese Anwendungen für nicht erforderlich. Doch so ein Tröpfchen bei jedem Urinieren gekostet ist absolut nicht unappetitlich, als Körper- Rückmeldung sehr aufschlussreich und wenn man dem homöopathischen Prinzip auch nur einen Hauch abgewinnen kann, eine wunderbare Nosode.
Prost! 😉

 
PS: Und dann war da noch der Mann der zum Apotheker kommt: „Haben Sie auch Zucker da?“
„Klar!“ Der Apotheker gibt ihm ein Paket Würfelzucker. Der Kunde nimmt ein Zuckerstück, gießt ein wenig Flüssigkeit aus einer mitgebrachten Flasche drauf und gibt es dem Apotheker: „Probieren Sie mal, bitte“.
Der Apotheker probiert… „Und? Was soll damit sein?“
„Ja, ich weiß ja auch nicht genau. Aber mein Hausarzt hat mir empfohlen, ich
solle mal beim Apotheker meinen Urin auf Zucker untersuchen lassen!“ 🙂

 


Hendi statt Handy

7. Oktober 2010

Kürzlich erzählte mir ein Imker sehr glaubhaft, dass ein an der Außenseite eines Bienenstockes angeklebtes, eingeschaltetes Handy innerhalb einer Woche die halbe Bienenpopulation tötet und die verbleibenden Bienen ‚völlig verrückt’ und aggressiv macht.
Vielleicht erklärt das auch so manche menschliche Verhaltensauffälligkeiten … 😉

Dass die Handy- Strahlung tatsächlich auch für Menschen nicht gerade das Beste ist, kann man ja in div. Publikationen nachlesen.
Eine für mich neue Arbeit ist die von Professor Bernd Kröplin von der Uni Stuttgart. Er hat eine Studie mit dem Titel „Mikrooptische Untersuchungen zum Einfluß von elektromagnetischen Feldern, Magneten und Handys auf Wasser“ durchgeführt. Ihr Ziel war herauszufinden, ob Wasser Einflüsse von außen speichern kann:
Wasser ohne Handy hat ein Grundbild, mit Handy hat es eine typische Veränderung. Meistens sind das so streifenartige Überlagerungen, die durch diese elektromagnetischen Felder entstehen. Das ist reproduzierbar.
Da auch unser Körper zum überwiegenden Teil aus Wasser besteht, ist es natürlich interessant, ob diese Veränderung auch in unserem Körperwasser stattfindet.
„Also nehmen wir“ schreibt Prof. Kröplin, „eine Speichelprobe vorher als Referenz, dann lassen wir jemand definiert Handy telefonieren. Und dann sehen wir, dass der Speichel sich ganz deutlich verändert hat, dass es eine Zersetzung gibt, die wir im wesentlichen mit der körperlichen Ebene assoziieren.“
Wer mit dem Handy telefoniert, belastet das Immunsystem. Diesen Test hat Prof. Kröplin viele Male gemacht: mit Wasser, Speichel, Blut und Urin. Das Ergebnis war immer das gleiche!
– Und unsere Kiddies haben rund um die Uhr dieses Ding bei sich! … 😦

Dabei gäbe es auch von der psychologischen Seite her mehr als einen Grund auf die ständige Verfügbarkeit zu verzichten.
Nicht zufällig wurde in der Salutogenese, die erforscht, warum manche Menschen (überdurchschnittlich) gesund sind, festgestellt, dass das Wichtigste eine positiv zuversichtliche Grundeinstellung ist. Sozusagen das Gefühl ‚Mir kann nichts passieren. Alles ist gut’.
Genau das aber wird durch die ständige Erreichbarkeit, durch das ständige ‚Alle-erreichen-können-müssen’ ersetzt. Es kann nichts mehr angenommen werden, wie es geschehen will. Es wird egomanisch alles willentlich bestimmt und gelenkt.
Schlimmer als an der Mama- Brust hängen die Menschen an dieser unsichtbaren Strahlungs- Schnur um nur ja nichts zu versäumen, um nur ja jederzeit Zuwendung zu bekommen, um nur ja jederzeit andere nach den eigenen Ego- Marotten ‚springen’ zu lassen.

Klar kann ein Handy auch eine wunderbare Bereicherung sein, kann Leben retten.
Dazu aber bräuchte es nicht rund um die Uhr online zu sein und Gespräche a la ‚Was machst denn Du grade?’ zu übertragen.

Liebe Leute, nutzt doch dieses kleine Wunderding wirklich zu Eurem Vorteil und Lebensqualitäts- Gewinn!
Tut Euch was Gutes, schaltet das Handy aus!
Dadurch überlegt man sich vielleicht doch jeden Anruf etwas besser, bevor man es dafür einschaltet. Und 2- 3 Checks pro Tag, bei denen man nachguckt, wer angerufen hat und zurückruft, müssten eigentlich reichen …
Wer das Handy sozusagen als Liebesersatz, als elektronische Schmusedecke (miss)braucht, könnte es auch mit einem Hendi probieren 😉
Die sind verschmuster, intelligenter und anhänglicher als man gemeinhin annimmt, brauchen nicht aufgeladen zu werden, strahlen nicht Körperflüssigkeits- verschlechternd und legen Dir sogar immer wieder mal ein Ei 😉