Kontinuität

8. Oktober 2018

Ich hab einen Begriff für Dich der tatsächlich ‚umwälzend‘ ist.
Nur EIN Begriff der die Welt – im positiven Sinn – auf den Kopf stellen könnte, der all unsere derzeitigen Probleme hinwegfegen könnte.
Oder umgekehrt gesagt: Es ist primär EIN Begriff, EIN Prinzip, das uns in all unsere Probleme gestürzt hat!

Ich fühle mich absolut nicht als Verschwörungstheoretiker – Allein das Wort ist ja schon Unsinn! Aber nun einmal gebräuchlich – sehe aber glasklar, dass mit genau diesem Begriff die große Kohle gemacht wird.

Was ich meine, ist

‚Kontinuität‘

Wir könnten es auch ‚Generationen- Kontinuität‘ nennen …
Ich meine damit das Bewusstsein, dass vor uns, nach uns und neben uns Wesen sind, die ebenfalls gut leben wollen.

Sieht man sich als das letzte Glied einer langen, langen Entwicklungsgeschichte, als letzte Ausformung einer schier endlosen Ahnenkette, in der alle gesund – zumindest fortpflanzungsgesund – waren, belohnt einen das mit einer wunderbaren Sicherheit und Zuversicht.
Sieht man sich als Ausgangspunkt einer kontinuierlich in die Zukunft weiterlaufenden Ahnenkette, wird man durch ein wunderbares Selbstbewusstsein, Verantwortungsgefühl und daraus resultierenden Gesundheit belohnt.
Sieht man sich inmitten einer immerwährend fortwirkenden Entwicklung, wird man mit einem wunderbaren All- Einheits- und Zugehörigeitsgefühl belohnt.
Alle die sich in solch einer Generationenketten- Kontinuität sehen, werden darin auch all die Kreuz- und Querverbindungen mit anderen Generationenketten erkennen und sich mit einer wunderbaren Eingebundenheit beschenkt fühlen.
Alle die diese Generationen- Kontinuität leben, werden vermutlich auch ihre Lebens- und damit eine soziale Kontinuität leben und mit wunderbarer Wertschätzung für ihre Verlässlichkeit belohnt werden.

Beobachtet man wie sukzessive erst Sippen-, dann Familien-, jetzt Paar-, neben Dorf-, Kollegen- und noch viele anderen Sozial- Gefügen zerstört werden, fällt es schwer, NICHT an gezielte Aktionen zu denken. Die besten, letzten und dramatischsten Beispiele sind die Emanzipation und die Singles. Mit keiner anderen Bevölkerungsschicht werden bessere Geschäfte gemacht als mit den Singles!

Also versuche vielleicht, immer ‚das Ganze‘, Dich wohlig eingebunden, zu sehen!

PS: Im Artikel ‚ICH‘ hab ich schon einmal beschrieben wie dumm, zerstörend und einzigartig unser Ich- Bewusstsein ist, das wir heute, anstatt eines Kontinuitäts-, Gemeinschafts- Bewusstseins, praktisch durchgängig leben.

 

 

 


Verakademisierung Teil 2

3. April 2018

Kürzlich hab ich meine Bedenken gegen überbordende Verkopfung hier kundgetan.
Dazu gibt’s aber noch mehr zu sagen:
Ich hab‘ es selber erlebt. Obwohl mir meine beiden Berufe sehr viel Freude gemacht haben: Man rutscht oder wird nur zu schnell in ein Hamsterrad getrieben, das keinen Platz mehr lässt für anderes.
Das Witzige: Solange ich da drinnen steckte fiel es mir nicht auf. Erst als ich da wirklich heraußen war merkte ich wieviel Zeit mir damals gefehlt hatte zur Selbstbesinnung, zum Visionieren, zum Herumspinnen, zum Seelebaumeln …
Das heißt, für ein qualitätsvolles, lebendiges, ‚wirkliches‘ Leben braucht man Zeit für sich, Zeit für Herzensangelegenheiten, Zeit für Gedankenspiele, Zeit für Manuelles.
Spricht man mit Studierenden oder beobachtet oder verfolgt deren Studium versteht man bald warum viele von Bulimie- Studium sprechen. Es müssen kaum vorstellbare Mengen an Lernstoff bearbeitet und gemerkt werden um sie bei der nächsten Prüfung ‚auszuspeien‘ und – nur zu oft- wieder zu vergessen.
Da bleibt der ganzheitliche Mensch, der nicht nur ein Hirn, sondern auch Herz und Hand hat, auf der Strecke.
Aber auch das Studium selber ist ungesund einseitig, will sagen, rein (studienfach-)sachbezogen. Es werden, obwohl Studierende es dringendst bräuchten, keine Moral-, Ethik-, Praxis-, Umwelt-/ Nachhaltigkeits-, Zukunfts-, mit einem Wort Herzens- und Hausverstands- Vorlesungen angeboten.
Und genauso sehen unsere Akademiker aus!

Den Kopf zu füllen ist wunderbar! Je mehr wir wissen, desto besser!

ABER
Wir müssen uns immer wieder vor Augen halten, WAS unsere Ideen und Erfindungen kurz-, mittel- und langfristig bewirken.
Wir müssen uns immer wieder vor Augen halten, WEN unsere Ideen und Erfindungen helfen, WEM sie zum Nachteil gereichen.
Wir müssen uns immer wieder vor Augen halten, WELCHE Nebenwirkungen unsere Ideen und Erfindungen haben werden.
Wir müssen uns immer wieder vor Augen halten, WELCHE sozialen Auswirkungen unsere Ideen und Erfindungen haben werden.
Wir müssen uns immer wieder vor Augen halten, dass Geld nicht alles ist, dass wir den Menschen, der Welt gegenüber eine Verantwortung haben.

 

 

 


Der Umdreher

2. Februar 2018

Durch meine langjährige Befassung mit freilebenden Tieren und mit der Natur rutschte ich irgendwann in einen ständigen ‚Vergleichs-, Umdreh- und Austausch- Modus‘.
‚Was würde ein Affe in dieser oder jener Situation tun?‘ oder ‚Was wäre für mich als Primate besser als als Mensch?‘ und ähnliche Fragen wurden zu meinem Alltag.
Auch in anderer Situationen tauschte ich mich in der Fantasie oft schon ein. Oder veränderte anderen Personen ihr Verhalten und hinterfragte, was günstiger für sie wäre. Oder im Kopf Rollen tauschen …
Das alles sind nette, oft lehrreiche Spielchen die man ausbauen kann bis zur Überforderung

Meine letzten Strategie- Überlegungen löste der Rücktritt dieses ‚Liederbuch- FPÖlers‘ aus.
Er erklärte seinen Rücktritt damit, dass die Hatz auf ihn so unerträglich war und er sein Haus schon über den Zaun verlassen musste.

Da fragt sich der ‚Umdreher‘: Hätte er nicht mehr Größe gezeigt, wenn er mit einem Schuldeingeständnis oder mit Betroffenheit über sein Verhalten zurückgetreten wäre?

Damit mit diesem einen Bauernopfer nicht gleich wieder alle bestehenden Probleme unter den Teppich gekehrt werden:
Könnte nicht die Gesellschaft etwas lernen von diesem Mann?
Zum Beispiel könnten und sollten sich häufiger alle fragen: Wozu brauchen wir bestdotierte und hochangesehene Obmänner, Direktoren, Manager, Aufsichtsräte, Minister, etc., wenn diese nicht über die Vorgänge in ihrem Ressort lückenlos Bescheid wissen müssen, nicht für alles verantwortlich sind?
Diese kolportierten 11 Jahre, die dieser blaue Politiker alt war, als dieses Nazi- Liederbuch gedruckt wurde, werden vermutlich schon stimmen. Doch kann man sich einfach auf einen ‚Obmann- Sessel‘ setzen ohne sich einen Deut um das Vorangegangene zu scheren?

Würden alle Führungskräfte ihre Verantwortung ernster nehmen, hätte das ausschließlich Vorteile für alle:

Entweder sie kümmern sich selber um lückenlos alles, um es verantworten zu können.
Dann würden vermutlich die Strukturen wieder kleiner und überschaubarer werden müssen, der wunderbare Leopold Kohr wäre wieder einmal bestätigt und wir alle würden qualitativ davon profitieren.

Oder
diese Leute delegieren weiterhin, sind aber für alles verantwortlich. Denn man kann nicht Verantwortung für etwas abgeben, was man selber nicht verantworten könnte.

Nun haben wir wieder etwas dazugelernt und dieser Rücktritt war ja doch ein Segen …

 

 

 


Demokratie …

19. Oktober 2017

 

 

 


Nur mal so gefragt …

23. August 2012

Bist Du verantwortlich für das, was Deine Äußerungen oder Taten bei anderen auslösen oder nicht?

Oder genauer gesagt:
Jeder ist mal besser oder schlechter drauf. Wenn nun Dein Reden, Dein Tun bei jemand anderem der Tropfen ist, der sein Fass zum Überlaufen bringt, der ihn in Depressionen stürzt, der ihn andere anschreien, tätlich angreifen lässt. Oder gar noch Schlimmeres …
Bis Du dann Mitverursacher oder nicht?


Häufig gestellte Fragen (4)

28. Oktober 2011

Häufig gestellte Fragen zu 'paradise your life'Aber ich will doch gar nicht um soviel älter werden. Wozu mich kasteien?

a) ‚Kasteien‘ soll sich niemand! Ausschließlich Gewohntes durch Besseres ersetzen …

b) Nur für ganz wenige kommt der Tod schonend plötzlich! Geh in ein Seniorenheim, besuche eine Klinik, sieh Dir an, was in Hospizen abgeht! Die wenigsten fallen um und sind tot. In der Regel bezahlen die Menschen für ihren Lebenswandel durch jahrelanges Siechtum und Leid.

c) Wir haben auch anderen gegenüber eine Verantwortung; wir alle wollen uns weiterentwickeln …
Konstantin Wecker und Bernard Glassman haben erst kürzlich das wunderbare Buch ‚Es geht ums Tun und nicht ums Siegen‘ herausgebracht. Wir sollten TUN und im Kohärenzgefühl, in der Zuversicht bleiben! Ob wir damit erfolgreich sind, wird andernorts entschieden!
Außer man lebt gegen die Naturgesetze, dann entscheiden WIR! Aber GEGEN uns!

d) Wir halten das Älter- Werden heute für wenig attraktiv, da wir unsere kranken, schwachen und müden Alten vor Augen haben, die aber bereits Zivilisations- geschädigt sind. Naturrichtig lebende Menschen sind fit, gesund und lebensfroh bis zuletzt.

 


Wer hätte …

16. Januar 2011

… sich vor 100 Jahren vorstellen können, dass diese ungreifbar dünne Luft tonnenschwere Flugzeuge tragen, dass immaterielles Licht härteste Gesteine und Stähle durchschneiden würde?
Ähnlich unvorstellbar ist es heute noch immer für viele, dass unsere Gedanken all unser Schicksal bestimmen, dass bloße Gedanken entscheiden über Grobstoffliches, Materielles, über Katastrophen oder Wohlstand, über Krieg und Frieden, über Gesund- oder Krankheit.
Gedanken- und Gesprächsinhalte und die Wortwahl stehen immer in direktem Zusammenhang mit der Lebenssituation des Denkenden/ Sprechenden; das konnte ich immer wieder beobachten.
Man kann sich das vorstellen wie ein Resonanzgesetz, wie ‚Gleich und gleich gesellt sich gern’.
Wer sich viel mit Sorgen, Befürchtungen, Ängsten befasst zieht dieselben auch an. Auch notorische Kritiker tun sich nichts Gutes, ist doch ihre Gefühlslage primär negativ, was sich auch in den Dingen und Ereignissen zeigt die in ihr Leben treten.
Umgekehrt kann jedermensch dessen Gedankenwelt erfüllt ist von Dankbarkeit, Bewunderung und Positivem, sich an einem angenehmen, freudvollen Lebenslauf erfreuen. Er wird die angenehmen Dinge des Lebens förmlich anziehen.
Ob Du das nun glaubst oder nicht, DU bist der Schöpfer Deiner Lebensumstände!
Erkenne, beachte und nutze diese enorme Macht und Verantwortung!
Befasse Dich ausschließlich mit dem, wie Schiller es zusammenfasste, ‚Wahren, Schönen und Guten’.