Lallll …

15. Juni 2020

Kürzlich erhielt ich ein mail das mich unendlich betroffen machte.
E. schrieb mir:

… Ich bin ein Fastalkoholiker!
Alkoholiker, weil ich so gerne Bier, fallweise auch Wein trinke und deren Wirkung sehr genieße.
Fast, weil ich zu intelligent bin und mir die Gefahren zu klar sind, um tatsächlich alkoholkrank zu werden.

Was genau gefällt mir am Alkoholkonsum?
Mir schmeckt dieser Prickelgeschmack. Ich habe es schon mehrfach versucht. Doch dieser Geschmack ist durch nichts anderes ersetzbar.
Ich liebe das Nicht-mehr-denken-zu-müssen im leicht bis stärker illuminierten Zustand. So schön leicht ist dieses Gefühl, vom Zustand dieser Gesellschaft frei zu sein.
Ich komme durch Alkohol in höherem Maße in die Sensibilität, die ich mir nüchtern von meinen hohen Idealen wünsche. Das heißt, ich bin sosehr davon überzeugt, dass jegliche Probleme vermeidbar wären und dass unser Leid eine immer wieder weiter gegebene Kette von Schicksalen ist, die unterbrechbar wäre.
Doch das ist bloß in meinem Kopf!
Bin ich aber betrunken, rinnen mir, ohne dass ich das will, die Tränen runter, sobald ich an Religionen, Kirchen, Kriege sowieso, oder auch nur Streite oder alltägliche Lieblosigkeiten denke …

Tja, lieber E., das kenne ich auch!
Erst war bei mir die, fast unglaubliche Sensibilisierung durch rohköstliche Ernährung und dann der Drang zum Vergessen all dieses Normalitäts- Wahnsinns, angesagt.

Eine artgerechte Lebensweise ist natürlich ‚Lichtjahre‘ vom gesellschaftlichen Durchschnitt entfernt. Klar ist damit dieser ‚Normalzustand‘ nur schwer erträglich.
Doch auch der ‚Vorsprung‘, dieses ‚Vorausleben‘ ist ein wunderbares Geschenk, das es zu nützen gilt, das durchaus auch genießbar wäre.

Ich denk mir, dadurch sehen/ erleben wir erst WAS alles (verdrängt) in uns steckr.
Das hat ja auch gute Seiten

Solange wir bewusst bleiben und diese Chance, diese Erlebnisse, Gefühle und Erinnerungen dazu nutzen sie auch ins Leben zu bringen und damit empathisch, gesellschaftlich etwas zu bewegen, müssten sie eigentlich ok, bis willkommen bzw. sogar ein Segen sein.

In diesem Sinne:

 

 

 


Und wieder eine …

8. Mai 2019

… NS- Opfer- Erinnerungs- Veranstaltung!
Diesmal ist es die ‚Gegen das Vergessen‘- Ausstellung in Wien.

Nicht, dass ich als Nachgeborener etwas dagegen hätte, an schreckliche Zeiten und Entwicklungen zu erinnern und eine Neuauflage zu verhindern. Natürlich nicht!
Doch dieses infantile, ausschließlich auf NS- Taten zu starren, ist lächerlich.
Denn ‚das Böse‘ hat viele Gesichter und ist weitaus flexibler und raffinierter als wieder KZ’s zu bauen oder sich Hakenkreuze umzuhängen.

Gerade heute, im Zug der immer komplexer, aber auch gefährlicher werdenden Technik, wird doch massiv an unserer Ausrottung gearbeitet!
Männer wie Frauen werden immer unfruchtbarer. Kinder erkranken immer jünger an Krebs und anderen schlimmen Krankheiten, Die Zahl der Abtreibungen steigt. Die Zahl der Krebstoten steigt. Die Menschen werden immer kränker und autoimmuner …
Das sind alles statistisch belegbare Fakten.
Gibt’s darüber Ausstellungen!?

Wir müssen bloß hinsehen und dürfen uns vom Wegsperren psychisch, wie physisch Kranker und der Selbstverständlich- und vorgeblichen Unabwendbarkeit all unserer Erkrankungen, nicht täuschen lassen:
Unsere Umwelt wird immer lebensfeindlicher, immer gefährlicher, immer lebensbedrohender.
Welche Veranstaltung zeigt das auf?!

Wir verspritzen weiterhin schlimmste Gifte, verwenden Ungesundes an allen Ecken und Enden, entkommen irgends mehr dem Strahlenbombardement unnötigster Geräte, ruinieren uns tagtäglich psychisch oder besser gesagt ‚herzensmäßig‘ wegen unnötigsten Profitdenkens. Wir schieben immer jüngere Kinder in Krippen ab, stecken praktisch lückenlos, wervollste Werteträger der vorigen Generationen in Senioren- ‚Residenzen‘!
Wir trampeln tagtäglich auf unseren eigenen und anderer Lebensqualitäten herum und machen uns damit gegenseitig kaputt!
Oder die ‚Drittwelt‘- EU- und globalen Konzern- Feldzüge! Die sind so perfide angelegt, dass sie von den einfachen Menschen nichteinmal als solche erkannt werden!
Das alles wird kaum kommuniziert. Das alles ist in seinen fatalen Welt- und Menschen- Zerstörungs- Auswirkungen kaum bekannt.
Aber Hauptsache wir starren weiterhin auf eine mögliche Nazi- Renaissance!
Oft denk ich mir sogar, da steckt Ablenkungs- Kalkül dahinter!

Zu oben genannter Ausstellung fand, kurz nach seiner Wirtschafts- Anbahnungsreise nach China, natürlich auch unser van der Bellen- Präsident salbungsvolle Worte.
Ein weiteres trauriges Beispiel einer typischen Politiker- Haltung! Ein Ex- Grüner(!) fördert Wirtschaftsbeziehungen zum Umweltzerstörer Nr.1, fokkusiert auf jahrzehntelang Zurückliegendes, unterschreibt das im Wahlkampf ‚verteufelte‘ CETA und verliert kein Wort über wirkliche, lebensbedrohende Probleme.
Gute Nacht, Abendland!

– Wenn uns da nicht eines noch bliebe …     

 

 

 


Glücklich ohne Denken

23. Januar 2014

Dieser Titel ist natürlich scherzhaft gemeint, enthält aber ein Körnchen Wahrheit über das ich heute erzählen möchte.
Ich versuch sozusagen nochmal die Quadratur des Kreises. Ich versuche mit (logischem) Denken für’s Nichtdenken zu werben 😉

Wer ‚Katastrophen in Folge‘ nicht gelesen hat oder es noch immer nicht glauben kann: Wir sollten uns mit unserer Fähigkeit zu Denken nicht privilegiert, sondern fast schon gestraft fühlen. Denn kaum eine Erfindung, eine Idee, eine Errungenschaft hielt dauerhaft, was wir uns von ihr erwartet hatten.
Ganz im Gegenteil! All diese Errungenschaften wurden zu Selbstschüssen, die bloß viele noch immer nicht als solche erkennen.
Deshalb postuliere ich:
Je weniger wir denken, desto mehr SIND wir, und desto besser ist das für uns, – und die Mitwelt!
Das kannst Du vermutlich nicht sofort so annehmen, denke ich.

Ich geb Dir zwei Beispiele:
Du kennst doch sicherlich auch den Effekt, dass einem oft ein Begriff, ein Wort, ein Name nicht und nicht einfallen will. Wir zermartern uns das Hirn, durchforsten es, denken und denken. Aber es will uns partout nicht einfallen.
Dann gehen wir aufs Klo oder befassen uns mit etwas anderem und – zack! – das Wort ist da!
Es ließ sich also durch Denken nicht hervorholen, war aber durch Nicht(daran)denken sofort da. Ist nun das Denken gut oder das Nichtdenken zielführender!?

urzeitbierZweites Beispiel:
In inserer ganzen Jahrmillionen langen Evolutionsgeschichte wurde nie geplant, gedacht. Kein Einzeller wünschte sich je mit anderen Einzellern zusammen ein höheres Wesen zu bilden oder an Land zu gehen. Dennoch passierte es!
Kein Saurier dachte je: ‚Es müsste schön sein, sich zu einem süßen, fiederflauschigen Zwitscher- Vogerl zu entwickeln‘. Dennoch passierte es!
Kein mausähnliches Säugetier dachte je ‚Wie nur, kann ich zu einem Primaten oder gar zur ‚Krone der Schöpfung‘ werden?‘. Dennoch passierte es!
Und frag alle Wissenschafter, einigermaßen Denkenden und Sehenden! Sie alle werden Dir bestätigen, dass es nichts besseres, effizienteres und genialeres als die so entstandene Natur gibt.
War nun das Denken der Antrieb für all diese größten Naturwunder dfie wir kennen oder das Nichtdenken!?

Oder die alte Weisheit eine Entscheidung ‚zu überschlafen‘! Denken oder Nichtdenken?
Oder all die erfolgreichen (Geist-)Heiler, die sich nicht zufällig als Kanal einer höheren Kraft fühlen! Sie alle wissen: Je mehr sie sich zurücknehmen, je weniger sie denken, je weniger sie sich vorstellen, sich wünschen, um so besser funktionieren die ‚Höheren Mächte‘.

Demnächst verrat‘ ich Dir einen weiteren seeeehr wichtigen Grund, warum wir nicht denken sollten.