An die Wurzel!

4. Januar 2018

Als neuerliche Erinnerung und nützlicher Wegweiser für das neue Jahr:

In Zusammenhang mit unseren Zivilisations-, das heißt, mit praktisch allen unseren, Problemen gilt:

Alle unsere derzeit gängigen Ad-hoc- Maßnahmen können die wirklichen, weil tieferen Ursachen der jeweiligen Schwierigkeiten nicht wirklich beheben.

Tatsächlich, so ist es!

Wir kratzen immer nur an den Oberflächen rum und übersehen immer wieder die tatsächlichen Ursachen praktisch all unsererer Probleme:

Die zutiefste Frustration mit dieser derzeitigen Form von Leben und unsere zutiefst und primär unbewusst erlebte Ungeliebtheit.

Ein, sich geliebt fühlender Mensch sähe sich in Harmonie mit allen Mitwesen und käme nicht auf die Idee ‚glänzen‘, sich hervortun, Karriere machen, seine Kinder zu Vorzeigekindern machen, zu müssen.
Ein in sich ruhender rundum zufriedener Mensch würde sich auch nie ungerecht behandelt fühlen, würde keine Streits vom Zaun brechen, geschweige denn aggressiv sein oder Kriege führen.

Wären all die Kirchen und Religionen nicht ebenfalls irgendwann dieser Fehlprogrammierung aus Lieblosigkeit und Frust auf den Leim gegangen und würden nun nicht ebenso eigennützig arbeiten wie Konzerne, hätten sie den richtigen Ansatz gehabt. Nämlich beim Menschen, bei seinen Bedürfnissen, in seinem Innersten, bei der Liebe zu beginnen.

So gesehen kann man das Naturwunder Liebe bzw. Verliebtheit, das von uns so geringschätzig mit ‚Hormon- gesteuert‘ abgetan wird, nur uneingeschränkt bewundern.
– Und versuchen, davon zu lernen, es zu beobachten, um es irgendwann gezielt und bewusst in unsere Leben rufen zu können.

Sozusagen gelebtes
paradise your life!

 

 

 

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Das Liebes- Paradoxon

5. Februar 2015

Schon in ‚Von der Liebe lernen‘ habe ich kurz erwähnt, wie sehr der Begriff ‚Liebe‘ in unserer Gesellschaft falsch verstanden und missbraucht wird.
Sehen wir uns das heute etwas genauer an.
Dazu gehen wir zu ganz ursprünglichen Formen der Liebe, zur Mutterliebe und der (‚hormonellen‘) Verliebtheit. Am besten bei den unverbildeten Tieren. Damit sehen wir auch gleich den Ursprung der Liebe, wie tausende unserer Vorfahren sie noch lebte und erlebte.
Diese Ur- Liebe wertet nicht, wählt nicht aus, castet nicht, sucht nicht nach dem perfekten Partner, dem perfekten Kind. Ganz im Gegenteil, das Kind wird geliebt in seiner ‚unfähigsten‘, hilflosesten Phase.
In der Verliebtheit wird nicht beurteilt. Alles am anderen ist wunderbar. Nicht zufällig sprechen wir von der rosaroten Brille, durch die Verliebte sehen. Erst dieses rosarote Nichtbeurteilen ermöglicht uns das Lieben!
Wir sehen also, um Liebe handelt es sich, wenn sie über diversen Beurteilungen und Wertungen steht.

verkehrte LiebeWas aber tun wir heute!?
Liebe wie sie heute oftmals verstanden wird, hat mit dieser natürlichen, ‚echten‘ Liebe absolut nichts mehr zu tun!
Wir haben die Sache umgekehrt!
Wir ‚können‘ nur jemanden lieben, wenn er ‚perfekt‘ ist, er treu, gutaussehend, gepflegt, gut situiert, Intelligent, unterhaltsam, und, und, und … ist!
Wir casten und partnershoppen was das Zeug hält! Wir beurteilen und machen unsere Liebe vom Ergebnis abhängig; sowohl vor/ bei der Partnerwahls als auch in Beziehungen.

Doch wären wir rundum perfekt, bräuchten wir die Liebe nicht mehr!
Wir bräuchten sie (noch) UM uns zu entwickeln.
Oder anders gesagt: ‚Wir bräuchten diese ‚wirkliche‘ Liebe gerade deshalb so dringend, WEIL wir noch nicht perfekt sind!‘.
Doch wir kriegen sie nicht, da wir nicht perfekt sind, nicht entsprechen!
Das ist das Ver-rückte!
Denn – sieh Dir das Gedeihen eines Kindes, eines Jungtieres an! – die ‚Nichtperfektion‘ jeder Entwicklung BRAUCHT die Liebe!

Das, liebe Leute, ist ein weiteres glücks- und gesundheitswichtiges Kapitel das wir von der Natur lernen können. Und deshalb
liebt bedingungslos und
paradise your life!

 

 

 


Von der Liebe lernen

11. Dezember 2014

Diese Überschrift ist schon mal Unsinn pur!
Denn ‚Liebe‘ ist in dieser Gesellschaft heute mittlerweile einer der missbrauchtesten Begriffe. Da werden Schokoriegel, Vitaminbonbons, Autoshampoos und Fluchtzwerge aus Liebe geschenkt. Da werden Partner lebenslang unter dem Vorwand der Liebe erpresst und in Geiselhaft gehalten. Usw.

ABER wir können seeeehr viel Erstaunliches und Nützliches von der Verliebtheit lernen. Sie ist – manche sagen durch die Hormone – noch immer die unverfälscheste und natürlichste Art der Liebe.

allliebeSehen wir sie uns einmal genauer an! Was ist so schön am Verliebtsein?
Ich sag einmal: Es gibt kein ICH mehr, nur mehr ein DU. Mann/ Frau sind völlig selbstlos, sehen nur den/ die LiebsteN, vergleichen nicht mit anderen, vergleichen nicht mit früher. Mensch will als VerliebteR nicht beschenkt werden bzw. ist mit dem jeweiligen Du und seinem/ ihren So- Sein bereits reichlichst beschenkt. Selbst zusätzliche Geschenke schenkt man lieber als man welche bekommt. – Kann sein, dass hier bereits einigen dämmert, dass sie mit dieser Definition noch nie richtig verliebt waren.

Aus diesem Glückszustand müsste sich doch einiges mit ins ‚andere‘ Leben mitnehmen, in die Nach-Verliebtheits-Zeit‘ rüberretten lassen können. Oder?

Ja, lässt sich!
Genau mit den oben angeführten Punkten.
redball Fokus auf andere
redball Was kann ich tun, anstatt warum bekomme ich nicht/ zu wenig
redball Nicht bewerten
redball Sich vom Leben, von anderen beschenkt fühlen

Na bitte! Nur 4 läppische Punkte und Du bist dauerverliebt, nicht nur in EINE Person, sondern in die ganze Welt, IN DAS LEBEN ! 😉
Ich nenne das auch
paradise your life! 😉