Vatertag

11. Juni 2017

Woran erkennt man den Vate …. Nein, beginnen wir anders! Eine Prise Dramaturgie muss her 😉
Wie erkennt man den Muttertag?
Die Titelseite der auflagenstärkste Zeitung Österreichs quillt am Muttertag vor Herzen förmlich über.
Wie erkennt man den Vatertag?
Die Titelseite der auflagenstärkste Zeitung Österreichs zeigt eine Autowerbung.
Naja, viele Männer/ Väter mögen ja Autos … 😉

Dabei gäbe es soviel zu bedanken!
Nein, ich bin nicht eifersüchtig auf die Muttertags- Belobhudelungen!
Nein, ich will nicht geehrt werden!
Nein, ich will nicht, dass Millionen Kinder sich am Vatertag vor ihren Zeugern in den Staub werfen!

Ich will bloß wieder einmal daran erinnern, wie wunderbar alles geregelt wäre.
Doch wir Menschen sind so selbstverliebt, dass wir nur schätzen können, was wir selber zuwege brachten. Und je schwieriger, härter und entbehrungsreicher, desto besser! So wie einst die Gläubigen an Unsinnssätze wie ‚Wen Gott liebt, dem schickt er die härtesten Prüfungen‘ oder ‚Die, denen das Schicksal besonders bös mitspielt, liebt Gott besonders‘ glaubten, werden heute Alleinerzieherinnen ganz besonders geschätzt, wenn sie’s schwer haben.

Dabei könnte man auch behaupten der Väteranteil ist weitaus wichtiger als all die Plackerei. Der Väteranteil ist der wertvollere für die neuen Leben, für die Buntheit der Welt und für uns alle. Denn Väter durchmischen ganz wunderbar! 🙂
Ohne sie würde es gar keine Kinder geben oder alle Kinder würden ihren Müttern bis ins Detail gleichen.
Ok, dabei passieren den Männern auch Fehler wie z.B. die Exemplare die die ganze wunderbare Vielfalt wieder aufheben wollen und Dolly- Schafe klonen, die Garten- und Supermärkte mit den ewig gähn- und gengleichen und -langweiligen Pflanzen und die Landwirte mit einförmig gleichen Turboeuterkühen, Langschweinen und emsigen Legehennen ‚beglücken‘. Aber abgesehen von diesen paar Clowns bringt die Natur der Männer eine wunderbare Vielfalt in die Kinderscharen und auf diesen Planeten. Die ganze wunderbare Artenvielfalt, die verschiedenst bunten Vögel, all die ‚verrückten‘ Formen, die unterschiedlichen Augen, Schnäuzchen, Schnäbel, Größen und Schwänze ist den Vätern zu danken.

DAS ist eben Natur! Sie will nichts und schafft alle Wunder dieser Welt!
Während die Menschen immer noch glauben ständig hampeln und strampeln, intrigieren und produzieren, kämpfen und planen und sich für all das bewundern zu müssen …

Ein Hoch und vielen Dank der Natur der Väter!

 

 

 

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Häufig gestellte Fragen (10)

8. Januar 2014

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Du sprichst immer wieder vom ‚Sein‘ und ’sich beschenken lassen‘. Warum muss ich dann soviel beachten, wissen und tun, um paradiesisch zu leben?

Du ‚verdankst‘ die Tatsache, dass ein Einfach-, Glücklich-, Ursprünglich- Leben mittlerweile zum Kompliziertesten gehört Deinen Vorfahren und Mitmenschen. Du ‚verdankst‘ die Tatsache, dass die wenigen ‚Normalen‘ als ver-rückt gelten und dass das Einfache und Normale mittlerweile zum Komplizierten gehört Deinen Vorfahren und Mitmenschen.
Unser Zivilisations- Denken und Verhalten und unsere Märkte sind völlig ver-rückt.
Soweit die schlechte Nachricht.

Die gute Nachricht ist, dass bloß die Vielfalt größer geworden ist.
Immer noch leben 99,99999 % aller Wesen (das sind alle Tiere und Pflanzen) zu 100% paradiesisch. Absurder Weise inmitten oder neben unserer Zivilisation. Neue und alte Paradiese sind sozusagen gut durchmischt 😉
So gesehen, findest auch Du Dein Paradies, wenn Du es nur wirklich willst.

 

 

 


Unser Förderungs- Paradies

14. Juli 2012

Förderungen können doch nur, allein schon auf Grund der Terminologie, positiv, wenn nicht sogar wunderbar, sein. Oder?

Nein! Leider nein!
Die EU- Bürokratie schafft es, aus Förderungen Bedrohungen bis Zerstörungen zu machen …

Früher bewirtschafteten Bergbauern ihre Steilhänge nach sinnvollen Gesichtspunkten und erzielten so eine, sowohl für die Kühe als auch für die Vielfalt, wunderbare Breitbandigkeit an Kräutern und Bewuchs.

Heute werden diese Flächen nach Luftaufnahmen- Befunden gefördert oder nicht gefördert!
Darauf sieht man aber nicht, ob sinnvoll, im Sinne von Vielfalt, bewirtschaftet wird oder ob wild und ratzfatz alles abgemäht wird.

Bereits auf vielen Almen ist mittlerweile zu sehen, dass diese Politik Austrocknungen und Bewuchs durch Kriechgewächse nach sich zieht …

Verarmung des Bewuchses und der Vielfalt, sind die Folge …

– ‚dank‘ der Förderungen!

 


Weit oder eng

31. Mai 2012

Der Blickwinkel den wir einnehmen ist entscheidend für unser Leben, für unser Glück.

Je weiter, je breiter man seinen Bildausschnitt wählt desto mehr sieht man, desto mehr an Wundern erlebt man, desto demütiger wird man gegenüber der Schöpfung werden. Als ein um so ‚kleineres Rädchen‘, dafür aber umso besser angepasst, eingefügt und geborgen wird man sich fühlen.

Umgekehrt, je enger man seinen Blickwinkel wählt, je stärker man einen Blick einengt, sich bescheuklappt, je schmälere, speziellere Bereiche man bearbeitet, desto mehr wird man vom Wenigen, vom Eingeschränkten sehen, desto mehr wird der Blick für’s Ganze verlorengehen, desto eher wird man sich groß sehen bzw. überbewerten.

DU hast die Wahl! Willst Du alles ‚genauer‘, und dafür anderes über-, sehen oder den Blick für ‚das Große‘ behalten?

Die letzten Jahre wurde die Spezialisierung und Arbeitsteilung extrem forciert.
Ein Bauer konnte vor hundert Jahren noch melken, maurern, schustern, gärtnern, tierpflegen und seine Frau kochen, sticken, buttern und schneidern. Heute sind daraus im Prinzip 5, tatsächlich und industriell dutzende spezialisierte Berufe geworden und jeder davon beschränkt sich selbst, hat sich verarmt, hat sich abhängig gemacht.

Dadurch ‚herrscht‘ heute eher das Prinzip ‚Ich bin unentbehrlich, ich bestimme den Preis, ich maximiere meinen Gewinn, ich bescheiße wo ich nur kann, denn der andere macht das mit mir auch‘.
Ich hab das leider selber schon x-mal erlebt. Die Unterschiede zwischen Lieferanten, Baustellen, Dienstleistern mit und ohne sachkundiger, unabhängiger Aufsicht sind oft schier unglaublich …

Was hat man für eine Wahl?
Arbeiten ‚was das Zeug hält‘ um alles Verlangte zahlen zu können und bei dieser Geldbeschaffung selber über’s moralisch vertretbare Ziel hinausschießen?
Oder möglichst viel selber machen, sich für möglichst viel selber interessieren, vielfältiger werden, sich breiter anlegen, mehr Abwechslung in sein Leben bringen?

DU hast die Wahl!
DU vervielfältigst, paradiest Dein Leben, – oder auch nicht 😉

 


Ungünstige Vielfalt

28. Februar 2010

Wir leben heute in einer sehr reichen Zeit mit großer Vielfalt auf in allen Bereichen und halten das für gut.
Man könnte es aber auch kritischer sehen. Was könnten wir z.B. nicht alles an Sinnvollem tun mit den enormen Aufwändungen die wir in jährlich neue Moden, Automodelle, etc. stecken.
Aber auch für Krebskranke z. B. kann die Vielfalt tödlich sein. Allein das Naturheil- Lexikon im Internet zeigt über 5000 Therapiemöglichkeiten. Wenn da ein Kranker bei ‚A’ beginnt sich durchzuprobieren, ist er bei ‚B’ bereits tot!

Nun blicken wir zu unserer verlässlichen Referenz, der Natur!
Jedes (freilebende) Tier ist sich selber einzige und oberste Entscheidungs- Instanz. Wenn es zu einem Busch kommt weiß es einfach – ohne die Vergiftungszentrale anzurufen, ohne im Pflanzenbestimmungsbuch nachzusehen, im Internet zu googeln – ob diese Beeren für es zuträglich sind oder nicht.
Das heißt es gibt für sie, und es gab auch für uns Jahrmillionen lang, nur ein Richtig und ein Falsch.

Man muss sich das nur mal auf der Zunge zergehen lassen, was das allein schon für das Selbstbewusstsein bedeutet, wenn man 100x am Tag richtige und eigene Entscheidungen trifft oder ebenso oft unmündig fremdbestimmte, erfragte, angelernte Entscheidungen nur nachvollzieht! …

Dieses ‚Richtig/ Falsch’- System funktionierte Jahrmillionen, funktioniert für alle freilebenden Tier heute noch, perfekt.
Uns Menschen aber erwischte die Intelligenz und schon fanden sich mit ihr welche die sagten: ‚Dieses Falsch muss doch irgendwie auf ‚gut’ hingebogen werden können’. Und schon versuchte der Erste die Tollkirsche, die sie früher nicht angerührt hätten zu zuckern, zu salzen, zu braten, … was immer.

Dem ersten Versuch folgten natürlich weitere

– Immer mehr und mehr …
Und am Ende: Find mal raus, das einzig Richtige! 😉

 


 
Dieses ‚zuviel Vielfalt’- Problem gilt für die Ernährung, für Bewegungsarten, Lebensstile, Produkte, Therapien, Sozialkontakte, Denkarten, … für praktisch alles.

Doch Du findest nun das jeweils ‚einzig Richtige’ raus!
Durch einen Blick auf die Natur!
– Und Dein
paradise your life