Das 5 Minuten- Weihnachts- Rezept

13. Dezember 2010

Man möchte es ja oft nicht glauben, doch die wirklich genialen Dinge sind immer die allereinfachsten.
Vielleicht stimmst Du bald mit ein, dass das folgende Rezept auch in diese Kategorie fällt:

  • 1 Banane
  • mixen oder mit Gabel zerdrücken,
  • ev. ‚Geschmack’ (Kakao, Johannisbrot, Zimt, Ingwer, Anis, etc.) dazumischen.
  • Diese Sauce so lange mit
    verschiedenen Körnern (Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Sesam, Mohn, Buchweizen, Hanf, etc.) und
  • kleingeschnittenen Trockenfrüchten (Apfel, Feige, Aprikose, Weichsel, Goji- Beere, Rosinen, etc.) mischen, bis eine dicke Masse entsteht.
  • Diese auf Backpapier tropfen
  • ev. mit einem Stückchen Chilli, einem roten Pfefferkorn, einem Stück Orangenschale, etc. toppen und
  • unter 45°C trocknen.
  • Ich lege diese ‚Pätzchen’ gerne auf Radiatoren, die in der Vorweihnachtszeit ohnehin warm sind, hier das Trocknen keine zusätzliche Energie verbraucht und das Zimmer herrlich damit duftet.
    Je nach Geschmack können die Pätzchen weich, halbweich oder kross getrocknet werden.
    Unter 45°C zu bleiben ist wichtig, da damit alle Inhalts- und Vitalstoffe erhalten bleiben, die bei höheren Temperaturen im Backrohr verloren gehen würden.

    PS: Auch rohe Marzipankartoffel schlagen in puncto Geschmack und Inhaltsstoffe jedes handelsübliche Marzipan.
    Dazu braucht man bloß Mandeln im Mixer fein mahlen, dann frische Datteln hinzufügen und damit bis zur Teigkonsistenz weitermixen. Aus dieser Masse Kugeln formen und in fein gemahlenen Kakaobohnen oder Kakaopulver wälzen. – Herrlich !!!

     


    Das 1.000 001. Rezept

    10. Juli 2010

    Es gibt unzählige Kochrezepte in unzählige Kochbüchern und KöchInnen- Gehirnen.
    Dennoch schreibe ich jetzt hier eines dazu.
    Und wozu das?
    Besonders lecker?
    Besonders einfach?
    Besonders gesund?

    Ja!
    Ja!
    Ja!

    Es ist ein einfaches Rohkost- Rezept. Das heißt es enthält noch alle Inhalts- und Vitalitätsstoffe so, wie sie die Natur für uns vorgesehen hat.
    Die übliche Erhitzung reduziert nämlich Lebensmittel zu Nahrungsmitteln.
    Macht aus Lebendigem, Totes!
    Ein Samenkorn beispielsweise in die Erde gesteckt, ergibt eine wunderbar lebendige Pflanze, die wiederum keimfähige, lebendige Samen hervorbringt.
    Ein abgekochtes oder anderswie erhitztes Samenkorn in die Erde gesteckt ergibt eine tote, schimmelnde Masse ….
    Es wird noch einige Zeit dauern bis unsere wissenschaftlichen Kalorienzähler und ‚In-Kohlehydrate-Eiweiß-und-Fett’- Einteiler erkennen werden, dass unsere Körper auch ‚die Lebendigkeit’ der Lebensmittel brauchen und verwerten.

    Also! [tusch! fanar!] Mein Rezept- Geschenk:

    – Eine schwache handvoll Kakaobohnen im Mixer zu feinem Pulver mahlen
    – eine kräftige handvoll Nüsse oder Mandeln dazugeben und weitermixen.
    – 4- 5 braune Bananen schälen und mitmixen.
    Fertig! (in weniger als 5 Minuten).

    Über Weintrauben, gewürfelte Pfirsiche, o.ä. gegossen ergibt das ein herrliches Schokocreme- Dessert und hält ich im Kühlschrank einige Tage.
    Da Kakaobohnen nicht immer leicht zu bekommen sind, ist als kleiner Rohkost- Kompromiss auch Kakaopulver möglich.
    Wer es lieber knurpsig hat, mischt in die Creme, einige, einen Tag in Wasser eingeweichte und enthäutete, Mandeln.

     


    Dinner Cancelling

    14. Juni 2010

    Das Abendessen zu streichen ist eine Möglichkeit ab- oder zumindest nicht zuzunehmen. Es wird allerdings von vielen als Quälerei und Verzicht empfunden.
    Sehr nachteilig auch der Wegfall des in manchen Familien einzig geselligen Beisammenseins des Tages.
    Auch die fdH- Methode, nur halb soviel zu essen, ist eine verbreitete, wenn auch nicht sehr erfolgreiche Art etwas für die Linie zu tun.
    Beiden Methoden ist gemeinsam, dass damit die Menschen noch mangelernährter werden, als würden sie normal weiteressen. Dass gerade die wohlhabendsten Gesellschaften die mangelernährtesten sind, gehört zu den vielen Zivilisations- Paradoxa, ist aber nachgewiesen.
    Deshalb möchte ich Gewichts- und Figur- Bewussten, die sich für rein rohköstliche Ernährung nicht erwärmen können, vorschlagen eine Mahlzeit, z.B. das Abendessen durch ein rohköstliche Völlerei- Orgie zu ersetzen oder anstatt der fdH-, die eSd- Methode zu probieren.

    Ein rohköstliches Dinner kommt den sozialen Bindungen entgegen, da man daran stundenlang herumnaschen kann ohne zu ‚platzen’, es sieht sehr attraktiv aus, macht wenig Arbeit und ist eine Vitalstoff-, Vitamin-, Spurenelemente-, Mineralstoffe- und Enzym- ‚Bombe’ die für Gesundheit sorgt.
    Für solch ein Abendessen reicht es, einige Schüsseln mit Obst, Gemüse, ev. etwas vorgeschnitten, und Nüssen und Samen aufzudecken. Vielleicht noch einige Schälchen mit Dips, die im Mixer aber im Handumdrehen zubereitet sind, dazu.
    Wenn man will als Dessert noch einige Trockenfrüchte oder ein Fruchtmus.
    Ich bin überzeugt, dieses plaudernde Herumprobieren wird auch Dir bald Spaß machen ….

    Die eSd- Methode meint, vor jeder Mahlzeit einen Salat zu servieren. Einerseits versorgt er mit den wichtigen Vitalstoffe, die dem Hauptgericht meistens fehlen. Man gewöhnt sich an das Essen von Salaten und lernt bald wirkliche Genuss- Salate zuzubereiten.
    Andererseits stillen diese Vorspeisen den ersten Hunger und reduzieren somit die verzehrte Menge des Hauptgerichts.

    Demnächst kannst Du hier unter ‚Da haben wir den Salat’ nachlesen, wie sehr sich Salat von den schlappen Gastronomie- Salaten unterscheiden, und eine durchaus auch vollwertige Hauptmahlzeit sein, kann.


    Zucker- Nachtrag

    2. Juni 2010

    Ergänzend zum Süßen Jäger:
    Aller Zucker, selbst das kleinste Würfelchen, Löffelchen, Pris’chen

  • schadet Dir, bereitet Dir Osteoporose, Karies und unzählige Azidose- Krankheiten vor!
    Wenn wir sofort sehen könnten, was wir damit anrichten in uns, würde kein Mensch mehr Eis schlecken, Kaffee zuckern, Torte essen oder Zuckerl lutschen.
    Wenn ich an das unsägliche Leid allein in meinem Leben und dann erst weltweit denke, das nur durch Zuckerkonsum verursacht wurde und, trotz vieler wunderbarer Bücher darüber noch immer tagtäglich, wird, könnte mir fast schlecht werden …
  • Abgesehen vom ‚Direktschaden‘ erfüllt Zucker auch alle Sucht- Bedingungen. Allein, dass wir unseren Geschmacks- Sinn völlig ver-rückt haben, vom Bitteren zum Süßen hin, ist eine Katastrophe. Denn nur in den, für uns bitteren, für alle andere Wesen und für unsere Vorfahren ohnehin leckeren, Blättern befinden sich all die essentiell wichtigen Mineralien, Spurenelemente, Vitamine und Vitalstoffe die wir so sehr brauchen für ein dauergesundes Leben.
  • Und letztlich sollte jedem ‚Süßen‘ klar sein, dass er sich damit als Liebloser ‚outet‘ bzw. sich nur ersatzbefriedig.
    Süße ist eindeutig mit Liebe assoziiert. Hunger nach Süßem bedeutet Hunger nach Liebe und unsere wahnwitzigen Zuckerverbräuche bestätigen ja bloß, was man auch aus anderen Untersuchungen und Beobachtungen weiß: Es gab nie eine lieblosere, herzenskältere Gesellschaft als unsere derzeitige.
  • Die vielen versteckten Zucker in Limos, Eistees, Ketchups, Snacks, Fertigspeisen, etc. muss ich hier hoffentlich nicht explizit erwähnen …
  • Versuche langsam vom Zucker weg, und wieder zu den natürlichen, grünen Bitterstoffen hin, zu kommen.
    Probiere und nasche immer wieder mal, was da so wächst, bereite Dir immer wieder Wildkräuter- Rezepte zu, trockne Dir Wildkräuter für den Winter und füll damit den Zuckerstreuer 😉
    Ersetz‘ Dein Frühstück oder Deine Jause durch einen Wildkräuter- smoothie, press Dir Gras oder Kräuter, verwende Wildkräuter anstatt Petersilie und Schnittlauch, was immer …
    Aber tu etwas in dieser Richtung. Anregungen findest Du auch immer wieder hier im blog.
    Auch Du wirst bald Veränderungen bemerken und Dich reich beschenkt fühlen …

    paradise your life !

     


    Wildkräuter- Smoothie

    22. April 2010

    Solch eine vielfältige Wiese (links) steckt so voller power, Inhalts- und Vitalstoffen, dass es an absoluten Wahnsinn grenzt, diese nicht zu nutzen bzw. auch noch Zeit, Geld, Abgase und Arbeit in einen ‚gepflegten‘ Rasen (rechts) zu stecken.

    Es gibt zu meinem ultimativen Rezept Eine Banane geht durch den Garten eine etwas technischere, verarbeitetere, rezeptigere Variante:

    Der Wildkräuter- smoothie:

    Einfach einen Mixerbecher ‚quer durch den Garten‘ mit verschiedenen Wildkräutern füllen.
    Ich hab heute Gänseblümchen, Löwenzahn, Vogelmiere, Spitzwegerich, Brennessel, Scharbockskraut, Taubnessel, Bärlauch, Schafgarbe und Gundermann ‚erjagt‘ 😉
    ev. etwas Frischsaft oder Wasser hinzu und
    die Kräuter zu feiner Konsitenz mixen
    1- 2 Bananen hinzu und
    fertigmixen
    fertig ist eine vollwertige, köstliche Mahlzeit!
    Wer’s ganz rund haben möchte kann für den Fettanteil auch etwas Avocado oder Samen oder Nüsse mit reinmixen. Die Samen und Nüsse sollten eingeweicht und allein und als erstes bis zur Cremigkeit vorgemixt werden. Außer man knurspt gern, dann kommen sie erst am Schluss dazu. Eingeweichte, enthäutete Mandeln – seeehr lecker!
    Ev. noch garnieren
    oder einem Kind in ein Schraubgläschen geben zum Mitnehmen.

    Mit einzig diesem Thema, das bei mir hier ein Tipp von vielen ist machen andere, noch dazu mit abgeschwächteren, ‚städtischeren, supermarktischeren’ Rezepten Mörderkohle. Nicht nur Frau Boutenko z.B. schreibt ausschließlich über ihre green smoothies Bücher, verkauft DVDs und tourt damit durch die Welt. Auch die Smoothie Queen und viele andere sind damit gut im Geschäft.
    Wer also reich werden will findet bei mir jede Menge Anregungen 😉
    Alldings, wenn Du lange genug mitliest, weißt Du, dass alles was gesund und glücklich macht mit Reichtum nicht zu kaufen ist

     


    Gourmet- Resteverwertung

    18. März 2010

    In der Kochkost ist Resteverwertung durch Neukombinationen und Wiederaufwärmen üblich, was dem Vitalstoffgehalt der Lebensmittel aber abträglich ist.
    In der rohköstlichen Lebensweise wird primär durch schonendes (<42°C) Trocknen haltbar gemacht. Auch zur Resteverwertung eignet sich das schonende Dörren ganz wunderbar.

    Bananen z.B. wenn sie beginnen braun zu werden, ergeben in Scheiben geschnitten und getrocknet noch ganz wunderbare Konfekts (links).
    Detto Äpfel, wenn sie beginnen zu schrumpeln. Einfach mit einer 90°- Drehung nach jedem Schnitt, über eine Profil- Raffel ziehen und trocknen (rechts). In der Heizsaison ist das soagr kostenlos über dem Kachelofen oder auf den Radiatoren möglich …
    Eine sehr leckere und attraktive Verwertung von Karotten sind die Karottennester (mitte). Karotten in lange Streifen raffeln oder schneiden, in pikanter Sauce (z.B. Apfel mit Datteln mixen) marinieren und häufchenweise trocknen.

    Eine andere sehr leckere und einfache Verwendung älterer Bananen besteht in der Herstellung von Energie- Busserln (links), eventuell mit einem visuellen wie geschmacklichen Kontrast wie z.B. einem roten Pfefferkorn (mitte) oder Knusper- Blättchen (rechts).
    Man mixt einfach die Bananen und vermischt sie mit beliebigen gehackten (Wal-, Hasel-, Pecan-, etc.) Nüssen , kleingeschnittenen Trockenfrüchten (Rosinen, Feigen, Marillen, etc.) und Samen (Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Sesam, Buchweizen, etc.), formt die Masse zu Häufchen oder streicht sie flächig aus und trocknet sie unter 42°C.

    Der bei der Saftherstellung anfallende, ausgepresste Trester von Kokosnüssen (links) oder Karotten (rechts) kann ebenfalls mit beliebigen Bindestoffen (vermuste Früchte, Trockenfrüchte, Nüsse, Leinsamen) vermischt, geformt und getrocknet werden.
    Am einfachsten und dennoch eine wunderbar pikante Gaumenfreude ist, Äpfeln das Kerngehäuse auszustechen, sie in Spalten zu schneiden und zu trocknen (mitte). 2 kg Äpfel sind in 15 Minuten verarbeitet, in ca. 30 Stunden am Radiator (mit einem einfachen Vertikalrost, platzsparend) getrocknet und ergeben ein Riesen- Schraubglas (2l) voller herrlichster Apfelscheiben.

    All diese Köstlichkeiten schmecken absolut lecker und sind in Anbetracht der einfachen Herstellung oder gar in Hinblick auf ihre vermiedene Entsorgung wunderbare Geschenke.

    Durch die schonende Trocknung bleiben alle Vitamine und Vitalstoffe erhalten und diese Konfekts sind sogar topgesund und keine ‚Gefahr für die Linie‘ 😉

     

     

     


    Schwangerschafts- Probleme

    3. März 2010

    Jedermensch weiß, dass Schwangeren häufig schlecht ist und dass sie von den schrägsten Gustos geplagt werden.
    Hat ihnen je ein Arzt erklärt warum das so ist?
    Diese wichtigen Signale werden meist übergangen bzw. so verstanden, dass der Körper sich einfach irrt, eine Fehlfunktion zeigt, die ohnehin wieder verschwindet oder medizinisch behandelt (=unterdrückt) werden sollte.
    Dabei ist die Sache so einfach, dass hausverstandsbestückte Nachdenker oder ‚paradise your life‘- Kenner, sogenannte Payolis sich nur gegen die Stirn klatschen können:

    Der Körper, diese weise, geniale Instanz, die uns völlig medizinlos und dennoch wohlbehalten durch die Jahrmillionen unserer Evolution brachte, erkennt natürlich die Wichtigkeit des neuen Lebens und aktiviert alle Notprogramme um das neue Leben bestmöglich zu schützen und zu versorgen. Dazu gehört, dass Schadstoffe (alter Ernährungs- Sünden) ausgeschieden werden und dass fehlende Vitalstoffe zugeführt werden.
    Ersteres passiert durch Erbrechen, Durchfall, Hautprobleme, etc.
    Zweiteres soll durch das Auftreten verschiedener Gustos, die das Fehlende herbeizuschaffen versuchen, erreicht werden (heute weiß man, dass sich in der Schwangerschaft sogar die Anzahl der Riechzellen verdoppelt, um nur ja, genau genug auswählen zu können).
    Nur geht das mit unserer ‚Zivilisations’- Ernährung praktisch immer schief, da durch die Würztricks der Köche und Nahrungsmittelhersteller, die Speisen nie das enthalten, wonach sie schmecken und riechen. Unsere Geruchs- und Geschmacks- Sinne werden betrogen, unsere Körper erhalten nicht das, wonach sie verlangen, die Frauen mit ihren ungestillten Verlangen werden belächelt und die Embryos werden von Anfang an unter- bzw. fehlversorgt.
    Wenn dann, bereits sogar Frischgeborene diverse Erkrankungen aufweisen, wenn Krebserkrankungen in immer früheren Jahren auftreten, wenn die Zahl Allergiekranker stetig steigt, wird das von Ärzten als genetisch bedingt, schicksalhaft oder ähnlich unsinnig dargestellt. Zudem herrscht ja auch in der Gesellschaft die irrige Meinung vor, dass Krankheiten unverhinderbarer Bestandteil unseres Lebens sind.
    – Seltsam bloß, dass es im ganzen Tierreich weder Kinderkrankheiten noch Pubertäts- Probleme, noch diese Vielzahl unserer Erkrankungen gibt …
    Schwangere, denen nicht schlecht ist, die keinerlei Probleme haben, können sich leider dennoch nicht so ganz in Sicherheit wiegen. Es gibt einen Effekt, den ein schlauer Mensch mal Toleranzstarre genannt hat (der auch für Nichtschwangere und Männer wichtig ist). Davon demnächst mehr …