Metabolisches Syndrom

18. Oktober 2011

Dass die Medizin aus Geschäftsinteresse die Menschen seit Jahrhunderten verdummt ist Fakt.
Dass sie mit mittlerweile zigtausenden verschiedenen Diagnosen verschleiert, dass es in 90- 95% aller Krankheitsfälle nur EINE Ursache, einen falschen/ krankmachenden Lebenswandel, gibt, ist traurige Wahrheit.
Dass mittlerweile aber bereits ganze Bündel von Zivilisations- Erkrankungen neu, und nicht minder verschleiernd, benannt werden ist skandalös.
So erfreut sich das Metabolische Syndrom mittlerweile steigender Verbreitung. Damit fasst man Fettleibigkeit, Bluthochdruck, schlechte Blutfettwerte und Insulinresistenz zu einer Diagnose zusammen.
Es klingt sehr seriös, wird, wie ich schon erlebte, von den ‚Trägern‘ mit mitleidheischendem fast Stolz verkündet und bedeutet dennoch in Klarsparche nichts anderes, als Zivilisations- Völlerei.
In einigen Puplikationen wird zwar von ‚tödlichem Quartett‘ und ‚tödlichem Überfluss‘ gesprochen, aber ich kann nicht umhin, dem einige drastischere, im Sinne von ehrlicheren Ersatzausdrücken hinzufügen. Doch nicht aus Jux und Tollerei, sondern weil schon ein altes Wahrwort sagt:

Einsicht ist der erste Weg zur Besserung

In diesem Sinne:
Das Meabolisches Syndrom ist nichts anderes als eine:

Völlerei- Erkrankung
denn primär die Fehlernährung zieht alle weiteren Probleme nach sich

Zivilisations- Rechnung
denn primär sind Menschen der Industriestaaten betroffen

Größenwahn- Syndrom
denn für eine derart krankmachende Lebensweise muss man sich über sämtliche Naturgesetze hinwegsetzen

Körpermissachtungs- Leiden
denn diese Erkrankung kommt nicht ‚aus heiterem Himmel‘ sondern ist der (vorläufige) Schlusspunkt einer Reihe von (missachteten) Körper- Signalen und Warnungen

Machbarkeitsose
denn Völlerei beruht zum Teil auf der Medizin- Suggestion ‚Wir bringen alles wieder in Ordnung‘

Couch-Potato-Syndrom
denn Bewegungsmangel ist eine der Mitursachen

Gedankenlosigkeitsitis
denn wer auch nur etwas denkt, muss sehen, dass Tiertötungen und Industrienahrung nicht in Ordnung sein können

Wohlkstands- Rache
denn in einer Zeit in der noch immer Menschen und Kinder verhungern zu völlern muss Raktionen hervorrufen …

Gerechtigkeits- Erkrankung
denn es gibt Naturgesetze und niemand verstößt ‚ungerüffelt‘ dagegen

 
Ich bin überzeugt, dass allein die Umbenennung vom verschleiernden und verharmosenden ‚Metabolischen Syndrom‘ in eines dieser payoli- Vorschläge schon etwas bewirken würde … 😉

 


Warum lachen über unser Essverhalten?

17. März 2011

Entschuldige, wenn ich Dich heute in sehr tiefe Niederungen unseres Seins entführe. Aber Du kennst sicher auch diese Situationen, in denen sich Mitmenschen (oder vielleicht auch wir selber) produzieren, indem sie mit (gespieltem) Stolz von ihren Ernährungs- Sünden erzählen, nach dem Motto:
‚Lieber ein paar gute Jahre weniger, als ein paar gesunde mehr’
‚Ahhh, mein Schnitzerl schadet mir schon nicht. Das braucht mein Körper einfach’
‚Lieber rund und lustig, als dürr und frustriert’
All das, immer mit diesem gewissen Lachen zum Abschluss!
Wieso aber lachen die Leute dabei?
Ein Witz im herkömmlichen Sinne ist es ja wirklich nicht!
Und welche Gründe gibt es sonst zu lachen?

Schlechtes Gewissen!

Beobachte die Menschen!
Bei ‚Schlechtem Gewissen’ lachen sie!

Und warum lachen sie dann bei den Erzählungen über ihre Ernährungs-/ Verhaltens- Sünden?
Weil unser Innerstes ganz genau weiß, was richtig ist! Was für uns bekömmlich, nützlich, gesundheitsförderlich ist.
Weil ihr Unterbewusstes sich schämt für ihre Dummheit oder Schwäche!

Du glaubst das nicht!?
Dann guck einmal genau hin und versuch jemanden zu finden, der sagt:
‚Ich ess einen Apfel. Hahahaha’,
‚Mir schmeckt Salat einfach. Ohhhohoho’,
‚Mein Körper verlangt nach Gesundem, aaaaaahahaha ….’ 😉

 


Wenn die Menschen wüssten …

21. April 2010

… wie sehr sie sich (vor Wissenden) outen, wenn sie mit ihren Schlemmerei- oder Süßigkeits- Vorlieben kokettieren, würden sie eher den Mund halten.
Es ist leider Fakt, dass in unseren Breiten Essen mittlerweile weit mehr der Sucht- und Ersatzbefriedigung als der Nahrungsaufnahme dient. Und süchtig nach Ersatzstoffen sind die Menschen, weil sie ihre Leben nicht auf die Reihe kriegen, weil in unserer Gesellschaft unsere Urbedürfnisse absolut nicht mehr befriedigt werden.
Somit sagt jede füllige Tortenesserin nonverbal ‚Ich brauche Liebe, aber bekomme sie nicht’ und jeder Braten- stopfende Dickwanst ‚Ich giere nach Sinnlichkeit, kann sie mir aber nicht anders beschaffen
Dass Raucher mit jedem Anzünden, mit jedem Zug an, der Zigarette ihre Schwäche, Nervosität und Unsicherheit demonstrieren, ist ja sowieso klar …
Erst gar nicht zu reden von den erbärmlichen Niederlagen und Unfähigkeiten, die mit Alkohol verdeckt werden sollen.

Mein Psychologie- Professor wies immer wieder darauf hin, dass Diäten ohne Aufarbeitung der darunterliegenden Probleme langfristig erfolglos bleiben.
Ich sehe es etwas anders:
Die Leute suchen sich Ersatzbefriedigungen. Ja!
Bloß die Droge oberflächlich abzutrainieren ist sinnlos. Ja!
Eine tiefergreifende Problemlösung ist unbedingt erforderlich. Ja!
ABER nicht der Klient ist krank und muss therapiert werden, sondern er ist Opfer dieser lieblosen Gesellschaft!
Jedermensch will nur geliebt, geschätzt und anerkannt sein.
Kaum jemand bekommt noch, was wir Jahrmillionen lang gewohnt waren, wonach wir immer noch ein Ur- Bedürfnis haben.
Ob dieser fehlgeleitete Hunger nach Liebe sich dann in Besäufnissen, Geltungssucht, Völlerei, Pädophilie, Diebstahl, Raufhändel, Vergewaltigung, Drogen- oder anderen Süchten und Ersatzbefriedigungen Bahn bricht ist sekundär.
Ein, sich rundum geliebt fühlender Mensch will, braucht und tut das alles nicht!
Deshalb:

paradise your and your children lives ! 🙂