Zünd‘ ein Kerzerl an

3. November 2020

Hat sich gestern, am Allerhseelentag, doch tatsächlich ein vorprogrammierter Beitrag ‚vorgeschwindelt‘ …

Doch es ist nie zu spät! Ja, wir könnten und sollten es sogar täglich tun. Nicht nur am Totengedenktag:

An unsere Ahnen denken.

All unseren Vorfahren dankbar sein.

Uns besinnen, WAS alles wir unseren Altvorderen zu verdanken haben.

Vielleicht werden so manche sagen: ‚Die haben das doch nicht für mich getan. Die handelten doch aus reinem Egoismus und Lust‘. Ja vielleicht. Dennoch erfüllt es mich mit tiefer Dankbarkeit und Demut, zu sehen wie sich das Ganze, auch wenn es ‚wie von alleine läuft‘ oder von Eigeninteressen getrieben ist, ganz wunderbar zusammenfügt. Ja, es ist dieser natürliche Ablauf, in dem nichts geplant oder erzwungen wird, sogar noch wunderbarer als all unser heutiges Denken, Planen und Berechnen.

Jedes Tiermännchen liebt einfach sein Weibchen. Jedes Weibchen kann gar nicht anders als seine Jungen zu lieben. Keine Pflanze, kein Baum kann anders, als immer sein Bestes zu geben.

Klar müsste man sich dafür nicht bedanken. Doch es tut auch unendlich gut, sich als das Ergebis und aktuellste Glied eines so wunderbaren Ganzen und einer so perfekten Ahnenreihe zu sehen.

Denn, ich darf es hier wiederholen: Bei allem Gerede über die angeblich so unerbittliche bis grausame Natur und den vielen, vielen Ausgestorbenen, sollte man eines nicht übersehen: Von allen heute Lebenden führt eine ununterbrochene Ahnenlinie zurück bis zum allerersten Einzeller!

Was also, müssen all unsere Ahnen für Lebensgrößen gewesen sein!? Wie tüchtig müssen sie alle gewesen sein, ausnahmslos alle Unbilden überlebt zu haben bzw. zumindest bis zum fortpflanzungsfähigen Alter dazu gut genug aufgelegt gewesen zu sein.

Also genier Dich nicht für die Sentimentalität, ein Kerzchen anzuzünden und all diesen wunderbaren Weitergebern unserer Lebensfackel zu gedenken …

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Der Generationen- Blick

28. Januar 2020

Google findet unter ‚Generationenblick‘ nichts. das ist schon einmal verdächtig, um nicht zu sagen ‚bezeichnend für diese Gesellschaft‘.
Denn in Zeiten der Egomanie, der Ausbeutung der Ressourcen und der Vergiftung des Planten wird kaum ein Gedanke an nächste Generationen ‚verschwendet‘.

Dabei hat nicht nur Jesus schon davon gesprochen, dass wir die Fehler unserer Vorfahren und die nächsten Generationen unsere Fehler auszubaden haben. Dieser Generationenreigen findet sich auch in neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen (Stephensen J +, Godfrey K +, Barker M + im Lancet 2018,391, 1830–1864).

Will heißen: Wir täten gut daran, unseren Blick wieder etwas zu weiten.
Zum Einen für mehr Demut gegenüber dem, was von Vorgenerationen für uns getan wurde. Zum Anderen mehr Verantwortungsbewusstsein gegenüber den nachfolgenden Generationen an den Tag zu legen.

Es sind keine Zufälle, dass heutige Kinder in immer jüngeren Jahren bereits teils schwerst erkranken!
Das gilt für physische Erkrankungen genauso wie für psychische.
Jedes Kind wird auf den ‚Stapel‘ gesetzt, den seine Vorfahren angehäuft haben. Wobei die Gnade/ Großzügigkeit der Evolution Schlimmstes bereits ausgeschieden hat.
Das heißt, die gewichtigsten Lasten und Benefits kommen immer von den näherliegenden Generationen.
Unsere Eltern sind also unsere ‚wichtigsten Lieferanten‘, wie wir, die, unserer Kinder.

Das heißt, wir haben uns auf unsere Kinder bestens vorzubereiten.
▬▬▬ Nicht nur ab der Geburt.
▬▬▬▬▬▬ Nicht nur erst ab der Schwangerschaft.
▬▬▬▬▬▬▬▬▬ Nicht nur als Zeugungs- Vorbereitung.
▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬ Nicht nur durch die richtige Partnerwahl.

Für das werdende Kind ist essenziell wichtig
▬▬▬ physisch und psychisch gesunde Vorfahren und
▬▬▬▬▬▬ physisch und psychisch gesunde Eltern zu haben,
▬▬▬▬▬▬▬▬▬ die sich zusätzlich noch auf die Zeugung vorbereiten,
▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬ die die Schwangere bestmöglich versorgen,
▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬ die für eine angenehme Geburt sorgen
▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬ und das neue Leben liebevoll und naturnah willkommen heißen und versorgen.

Momentan befinden wir uns durch unsere Wohlstandsleben, gesundheitlich eindeutig in einer Abwärts- Spirale.
Diese kann aber höchst einfach in eine Aufwärtsbewegung für unsere, als auch unserer Nachkommen, Gesundheit und Glück umgekehrt werden (Kursangebote und Beiträge dazu, demnächst hier).

Natürlich am Besten mit Hilfe von

 

 

 


Die ‚Neuen Wilden‘

3. Mai 2011


Wer glaubt NICHT, dass die Witterung oder der geographische Breitengrad die Vegetation beeinflusst?
Doch wohl niemand!
Warum meinen dann die Menschen, dass die Vegetation bzw. – noch ‚schlimmer’ – unsere Ernährung, uns NICHT beeinflussen sollte?
NATÜRLICH beeinflusst uns sowohl das Klima, als auch unsere Ernährung!
Heute weiß man bereits, dass selbst ‚simples’ Wasser Informationen in sich trägt (siehe die Arbeiten von Dr. Masaru Emoto). Warum meinen dann die Menschen, es wäre egal was sie essen, woher ihre Nahrung kommt?
Wenn Wasser ‚weiß’ woher es kommt, ob es gekocht wurde, etc., warum sollte dann Nahrung nicht wissen ob es aus unendlichem Leid und Tod, aus dem Kochtopf oder der Chemiefabrik stammt, und das auch an seinen Aufnehmer weitergeben, oder ob es aus lebendigen Pflanzen stammt?
Geht man diesem Gedanken weiter nach, muss man sich auch fragen, warum die Pflanzen NICHT von ihrem Umfeld (siehe oben den Vergleich mit Menschen) beeinflusst worden sein sollten.
NATÜRLICH sind Pflanzen von ihrem Klima, von ihrem Umfeld, von ihren Rhytmen und Zyklen beeinflusst!
NATÜRLICH besteht ein Riesenunterschied ob eine Pflanze in liebevoller, vielfältigen Umgebung aufwuchs oder mit totem Kunstdünger in langweilig gleichgeschalteter (Plantagen-)Umgebung mit Kustlicht aufwuchs.
Da nützt auch das BIO- Pickerl auf der Packung nichts!
Natürliche/ wilde Pflanzen suchen sich ihren Standort aus!
Indem sie nur dort anwachsen und gedeihen, wo ihnen das Millieu passt.
Nur Wildkräuter leben frei und abwechslungsreich vielfältig! Nur Wildkräuter geben diese Fülle auch weiter …
Jede Pflanze, die wir zu uns nehmen – aber auch jedes Stück Fleisch, jedes Ei, jeder Käse, der aus solchen Pflanzen stammt – verschiebt unser inneres, körpereigenes, ökologisches Gleichgewicht, ob wir das wollen oder wahrhaben wollen oder nicht.
Oder wie ein Schweizer Bauernphilosoph es ausdrückte: ‚Die mit Kunstdünger aufgepäppelten Gemüse sind schwerer, wässriger, sie saugen sich mit Materie voll, was für die Händler zwar interessant ist, aber sie enthalten so weniger Lichtkräfte. Licht wiegt zwar nichts, macht aber die Qualität aus, die Haltbarkeit, die Nährkraft, die Fortpflanzungskraft. Kunstdüngergemüse kann uns auch nicht die volle Kraft geben, die wir für unsere geistige Arbeit brauchen. es ist den ordnenden, kosmischen Lichtkräften gegenüber abgestumpft und macht auch uns eher dumpf und chaotisch.‘

Diese Überlegungen können auch noch weitergeführt werden.
Wer sich z.B. ernährt wie schon seine Vorfahren, wird sich eher und leicher in deren Denk- und Fühl- Universum einspüren können als z.B. fast food- Esser.

Auch das Essen von regionalen Speisen und Pflanzen verbindet uns eher mit dieser Region, lässt uns eher verstehen und empfinden wie hier gelebt wird, als wenn wir Importiertes oder stark Verändertes zu uns nehmen.

All diese – ja wirklich simplen, wenn man dran denkt – Zusammenhänge mögen auch Dein Leben bereichern ….

 


Warum wir gesund sein müssen

24. November 2010

Ähnlich wie in ‚Warum wir lieben müssen‘ dargelegt, erzwingt unsere schier endlose Ahnenreihe zurück bis zum allersersten Einzeller, in der jeder unserer Vorfahren gesund, weil fortpflanzungsfähig, gewesen sein muss, dass auch wir beste Voraussetzungen haben lebenslang dauergesund zu sein.
Praktisch alle heutigen Erkrankungen sind relativ neue ‚Errungenschaften‘ und auf unsere oder unserer letzten Vorfahren, unbewusst gemachten Fehlverhalten zurückzuführen.
Hier nocheinmal die genaueren Evolutions- Zusammenhänge.

 


Einsame Zweisamkeit

1. August 2010

So üblich und selbstverständlich unsere Exklusiv- bzw. Paar- Beziehungen sind, so sehr wir Hoch-zeiten feiern und uns mit den Jungvermählten freuen, so üblicher und häufiger Single- Lebensmodelle werden, so sehr leidet unsere Seele darunter.
Zu lange schon leben wir Kleinfamilienmodelle um auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, ob diese Enge und Mindergesellschaft tatsächlich unseren inersten Bedürfnissen entspricht.
Auf der feststofflichen, körperlichen Ebene zeigt uns unser Körper, der weder lügt noch sich von neuen Ideen oder Werbe- Einflüsterungen so leicht beeinflussen lässt, wie unser Gehirn, wo es langgeht. Er reagiert auf nicht artgerechtes fast food, auf Braten und Cremeschnitten mit Adipositas, Darmkrebs und Karies und fühlt sich mit Rohernährung pudelwohl und bleibt lebenslang dauergesund.
Etwas anders verhält es sich mit unserer ‚Software‘. Was unsere Psyche betrifft, dauert es länger bis sie körperlich bzw. in Erkrankungen manifest wird.
Man ist eben vorerst etwas weniger zufrieden. Doch auch daran gewöhnt man sich oder merkt es nichtmal, dass man nur mit ‚halber Kraft‘ fährt, da man so sozialisiert wurde und alle anderen ja auch so leben.
Doch warum gehen so viele Partnerschaften schief je bewusster wir werden, warum gibt es so viel Gewalt in Familien, warum suchen die Menschen jetzt wieder vermehrt Nähe über Partnerbörsen?
Ein Blick zu den Primaten zeigt uns wie unsere Vorfahren Jahrmillionen gelebt haben: In Gruppen.
In überschaubaren Gruppen von vertrauten Individien aller Altersgruppen.
Danach haben wir auch heute noch ein Ur- Bedürfnis, auch wenn wir es uns nicht mehr vorstellen können und unsere Unabhängigkeit hochhalten.


Eine Gruppe sendet z.B. an ein neugeborenes Mitglied von Anfang an andere Signale und schafft andere Werte und Gefühlslagen, als eine Mutter, die bloß zu Wickel und Fütter- Zeiten, oder ein Vater, der überhaupt nur 1x täglich für eine Stunde, auftaucht und eine Kindergärtnerin, die plötzlich da, eine Mutter die plötzlich verschwunden, ist oder Lehrer die völlig inkontinuierlich wechseln. Auch Arbeitskollegen und Chefs sind nur ein Aufblitzen im gesamten Lebensfluss und keine gewachsene vertraut, harmonische Erscheinung.
Natürlich will ein jungverliebtes Paar Distanz von seiner Gruppe, doch sie sind sozusagen aus ihr hervorgegangen und fügen sich nach der ‚heißen Phase‘ auch wieder in sie ein.
Ein Menschenpaar aber, reißt sich aus seiner Stamm- Familie und Umgebung heraus und zieht sich in seine eigene Exklusivität zurück, in der beide überzeugt davon sind, dass der jeweils andere nun 100% ihrer Bedürfnisse abdecken wird, was natürlich von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist. In einer Gruppe ist das kein Problem, da gibt es für alle Eventualitäten, Probleme und alles gemeinsame Freuen, Partner.
Für Menschenkinder ist es eine noch größere Katastrophe. Es gibt kaum noch Kontinuitäten, sie werden einmal dahin, dann wieder dorthin verschoben. Was bei Primaten ‚aus den Augenwinkeln‘ und nebenbei von Anderen und Älteren gelernt wird, muss jetzt durch Erziehung oder in reglementierter Form in Kindergärten, Schulen und Kursen gelernt werden.
Was unseren frühen Vorfahren unverbrüchliche Sicherheit und Vertrauen gab, was in der Salutogenese als Kohärenzgefühl als so wichtig für unsere Gesundheit und Zufriedenheit erkannt wurde, fehlt uns Zivilisationsmenschen meist völlig. Wir haben unzählige Ängste, fürchten uns vor Katastrophen und Schicksalsschlägen und wähnen die Zukunft und Mitmenschen als gefährlich und unsicher.
In einer vertrauten und von Anfang an bekannten Gruppe erlebt man sekündlich Geborgenheit. Hier wächst ganz selbstverständlich ein Urvertrauen in die Zukunft und in die Mitmenschen.
Diese Vertrautheit in der Gruppe fördert auch die körperliche Nähe und Zuwendung, nach der wir Heutigen so sehr ausgehungert sind. Wenn man sich unsere Kennenlern-, Begrüßungs- und Näherkomm- Rituale ansieht, ist es zwar verständlich, dass der Umgang Fremder irgendwie geregelt werden muss, aber ist es eigentlich nur zum Weinen lachhaft, wie sich Wesen, die im Prinzip alle Eins sind sich künstlich distanzieren.
Sich diese Herzlosigkeit und Seelenkälte erstmal bewusst zu machen und zu beobachten ist bereits ein erster Schritt zu mehr Nähe, Vertrautheit und Liebe des Nächsten und seines Umfeldes.
Im Paradies fühlen wir uns nicht mehr getrennt, sondern als Einheit, in der jedes Glied wichtig und von allen anderen liebevoll angenommen ist. Zu diesem Zustand, zu dieser Einstellung sollten wir langsam wieder hinkommen. In diesem Sinne:
paradise your life !