Gehen

9. Juni 2011

So einfach unsere ureigendste Fortbewegung, das Gehen auch anmuten mag, so wunderbar und umfassend wirkt und harmonisiert es uns.
Von Michel de Montaigne ist überliefert ‚Meine Gedanken schlafen ein, wenn ich sitze. Mein Geist geht nicht voran, wenn ihn nicht meine Beine in Bewegung setzen.“
Die Schule Aristoteles war eine Schule des Gehens und sie nannten sich ‚die Gehenden’.
Während wir Raum gewinnen, gewinnen wir auch Erkenntnis!
Auch der passionierte Wanderer Friedrich Nietzsche warnte mit ‚Trau keinem Gedanken, der im Sitzen kommt’ und Kierkegaard setzt hier drauf: ‚Ich habe mir meine besten Gedanken angelaufen’.
Aus der Forschung wissen wir, dass (Kleinkind-)Lernen ausschließlich mit Bewegung effizient möglich ist und dass erst durch unser aufrechtes Gehen Geist und Hände für ganz wunderbare neue Aufgaben frei wurden.
Aber auch unsere Wirbelsäule und die Gelenke brauchen das Gehen dringenst, wie wir bereits hier gesehen haben.
Auch viele unserer Körperfunktionen, z.B. der Lymph- Fluss braucht Bewegung!

Also tu Dir etwas Gutes! Geh!
Erledige kleinere Besorgungen gehend!
Spiele ‚Wie weit komme ich, wenn ich aus der Haustür gehe’!
Ergehe Dir Deine Umgebung! – Zu jeder Jahreszeit!
Ergehe Dir Deinen Urlaubsort! – Oder gehe zu Deinem Urlaubsort!
Oder mach es wie Gregor Sieböck, geh durch oder rund um die Welt!
Aber geh! … 😉

 


Unsere tägliche Bewegung geben wir uns heute

13. Mai 2011

Hätten wir bloß diesen obigen Satz so oft wiederholt und verinnerlicht wie dieses ‚Unser tägliches Brot gib uns heute’! Dann sähe die Welt anders aus!
Nicht nur, dass Brot uns kaputt macht (siehe ‚Leben ohne Brot’), fehlt uns auch an allen Ecken und Enden natürliche Bewegung.
Ja, ‚natürliche Bewegung’! Nicht Sport! Nicht Gymnastik, nicht Walken oder Joggen!
So gut all das auch sein mag, wenn man sonst keine Alternative zum Stadtleben und Bürositzen hat.
Doch die hat man! Fast jeder findet, wenn er seine grauen Zellen anstrengt, eine Beschäftigung im Freien, die Spaß macht und ihn vielseitig fordert.
Das ‚Vielseitig’ ist das Wichtige und schließt schon mal alle Sportarten aus. – Außer man ist ein Allround- Sportler …
Aus jeder Wanderung lässt sich eine ‚Affen- Tour’ mit Baumklettern, Attacken, Sprints und Brustgetrommel machen. Jede Gartenarbeit ist vielfältiger und befriedigender als repetierend sportliche Übungen. Jedes ‚Hunde- Hetzen’ oder Meerschweinchen- Einfangen ist spannender als Sport- TV. Jedes Holz- Hacken, Brechen, Schnüren, Heimtragen wärmt besser als jeder Elektrostrahler 😉