So sieht Niedergang aus!

26. Februar 2018

Ich stimme jetzt nicht das ‚Früher was alles besser‘- Lied der Alten an. Mir geht es einzig um die Menschen.
Was ich früher zu und nach Zeiten meiner Naturpur- Seite an konkreten Fragen, Danksagungen bis hymnische Belobigungen bekam, sind es heute besorgte mails von Verunsicherten.

Jetzt und damit kann ich mir auch besser vorstellen wie dieser ganze Schulmedizin- Unsinn vermutlich einst begonnen hat: Aus reiner und rücksichtsloser Profitgier und Profilierungsneurose.

Mit Materialien, Fakten und Überlegungen die ich vor 20 Jahren völlig kostenlos zur Verfügung stellte, werden heute start ups gegründet. Jetzt tummeln sich ‚Experten‘ am Markt, die grade einmal 1, 2, wenn’s hoch kommt 5 Jahre Rohkosterfahrung haben. Und alle, alle wollen sie Kohle machen, was ja noch einigermaßen verständlich wäre, würden sie nicht um das gewisse Nasenspitzl vorne zu haben, die Menschen hemmungslos verunsichern.
Da bekomm ich mails über kürzlich, mittels youtube, eingepflanzten Parasitenängsten und online- Kongress- verursachten, angeblichen Nahrungsergänzungsmittel- Bedarfen, – trotz Rohkost! Da wird mir von Rohkostexperten berichtet, die plötzlich davon wieder abrücken, weil ja die Psyche viiiiel wichtiger sei. Google ich diese Superrohkostexperten, ’schafften‘ sie gerade einmal 2 Jahre Rohkost!

Aber es ist in allen Branchen dasselbe. Manches von dem was heute als neueste App angeboten wird habe ich in meinem vorigen Leben als Elektroik- Entwickler schon als Verbesserungsvorschläge bei meinem Arbeitgeber- Konzern eingereicht. Damals wurde es als zu utopisch und wegen zuwenig Bedarf abgelehnt
Ich hab die Unterlagen nicht mehr; vielleicht verdienen sie heute noch an mir, vielleicht haben sie’s selber verschlafen. Ich weiß es nicht. Mir ist es egal. Soll sein wie es will. Ich lebe gut so.

Und genauso ist es mit der Rohkost und mit meinem ‚paradise your life‘: Ich lebe bestens damit und kann es nur wärmstens empfehlen und jedem dazusagen: Es ist soooo einfach! Man braucht bloß in die Natur zu gucken und von ihr zu lernen. Du brauchtst weder meinen blog, noch Experten, weder online- Konferenzen, noch deren Verunsicherungen. Du brauchst weder Ratgeber, noch Bücher.
Ich bin jedesmal wenn ich in so ein Buch oder Video reinseh fassungslos, noch fassungsloser über die Menge an solchem Zeugs, dass man sooo Einfaches derartig verkomplizieren, ja teilweise sogar ins Gegenteil verkehren kann.

Also bitte: Besinnt Euch Eurer Göttlichkeit, Fähigkeiten und Energie und der Wunder der Natur und lasst Euch weder blöd machen, noch abzocken!

Ich halte es für eine Unverschämtheit und einen beispiellosen Werteverfall, Pioniere wie Walker, Price, Konz, Wandmaker u.v.a. mit keinem Wort zu erwähnen, aber aus ihrem Wissen und ihren Anstößen die große Kohle machen zu wollen.
Dass ich auch meine Ansätze ohne Quellen- Angabe immer wieder bei anderen entdecke stört mich nur deswegen, weil die Menschen bei korrekter Quellen- Nennung sehen könnten, dass es ein Prinzip der Fülle der Natur ist, Geschenktes weiter zu schenken.
Doch in der heutigen Egomanie- Zeit wird es ja auch für völlig normal und rechtens gehalten Gene von Pflanzen und Tieren zu patientieren oder Copy rights auf Fotos zu setzen …

 

 

 


Prostata- Karzinom

5. Mai 2014

Kürzlich ‚musste‘ ich wieder einmal einen Kommentar bei einem blog- Kollegen hinterlassen. Da meine Antwort auf seine daraufhin folgende Frage, was ein Arzt denn nun seinen Patienten raten sollte, um ihm z.B. ein Prostatakarzinom zu ersparen, etwas umfangreicher ausfiel, stell ich sie hier herein:

Man könnte seinen Patienten zum Beispiel sagen,

redball dass jegliche Art von Diagnose Unsinn ist, da immer ‚der ganze Körper‘ auf einen Missstand reagiert. Es gibt keinen gesunden Körper mit einer kranken Prostata z.B.!

redball Dass über 90% all unserer Erkrankungen, davon alle Krebsarten, Zivilisationserkrankungen, und damit selbst verursacht, sind.

redball Dass es bei einer ‚artgerechten‘ Lebensweise keine Erkrankungen gibt bzw. dass damit der Körper sofort und effizientest mit Reparatur- (=Selbstheilungs-) Arbeiten beginnt.

redball Um nur EIN erfolgreiches Beispiel zu bringen, liest sich ein Dankschreiben an Helmut Wandmaker so:

Sehr geehrter Herr Wandmaker,

Es ist mir ein Herzensbedürfnis, mich bei Ihnen zu bedanken, da Sie mir Lebensfreude, ja, mir sogar mein Leben wieder gegeben haben. Hier kurz meine Geschichte:

Ich werde jetzt 59 Jahre alt, habe immer viel Sport getrieben (Fußball, Tennis, Marathon, Gewichtstraining und dabei auch geraucht, getrunken und alles gegessen. Anfang dieses Jahres hatte ich nach ca. 30 Jahren ohne Arztbesuch einen Harnverhalt. Darauffolgende Untersuchungen ergaben: Prostatakrebs mit einem Tumor von 12 cm, in die Blase gewachsen, inoperabel mit einer Prostatagröße eines Tennisballs. Der PSA-Wert betrug 16,40 und die Gewebeprobe ergab Gleason Stufe 9.

Durch eine glückliche Fügung des Schicksals bekam ich Ihr Buch „Willst Du gesund sein? Vergiss den Kopftopf!“. Ich setzte alles, was Sie dort verkündeten, zu 100% in die Tat um. Nur Obst (ca. 80 – 90%), frische Salate, reines Wasser, frisch gepresste Orangen-, Karotten-, Äpfel-, Rote Bete-Säfte täglich. Nichts gewürzt, gekocht oder gesalzen. Dazu absolutes Alkoholverbot.

Dann fing ich wieder an, 4 Mal die Woche mein Fitnesstraining zu betreiben. Bei einer Untersuchung am 24.08.02 stellte man fest: PSA 0,14, Geschwür nicht mehr feststellbar. Man sprach von einem Wunder. Ich kann dazu nur antworten:

Ich habe die von Ihnen verkündeten Naturgesetze mit einem unerschütterlichen Glauben gegen alle Ärzte und Besserwisser in die Tat umgesetzt, und ich werde diesen Weg weitergehen. Bestrahlungen und Chemotherapie hatte ich abgelehnt, da diese nichts mit einem würdevollen Leben zu tun haben!

Ich würde meine gewonnenen Erfahrungen gerne zum Segen meiner Mitmenschen weiter geben, jedoch sehe ich, dass diese nur Hohn und Spott für eine solch wunderbare Lebensweise übrig haben. Da ich hier in einem Urlaubsparadies lebe, sehe ich die verknöcherten, gramgebeugten, übergewichtigen, krampf­aderbeladenen Menschen mit oftmals furchtbarer Haut saufend, fressend, rauchend in den Restaurants oder am Strand und ich frage mich, was aus der intelligenten Rasse Mensch geworden ist!

Menschen wie Sie, die die ungeschminkte Wahrheit überall verbreiten und damit Millionen Menschen zu einem besseren Leben verhelfen könnten, verdienen 10 x mehr das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse als viele machtgierige Politiker. In der Hoffnung, Sie mit meinem Brief nicht gelangweilt zu haben, verbleibe ich

mit freundlichen Grüssen
Ihr Detlef Bödicker
Gott segne Sie !!!

Ich hab übrigens diesen Brief meinem ebenfalls an einem Prostatakarzinom leidenden Vater ausgedruckt und gegeben. Leider hat er hat seinem Urologen mehr vertraut, sich operieren lassen und ist einige Monate später verstorben.

redball Oder man könnte, wie ich (siehe ‚Fundstücke‘) es schon vor 20 Jahren hunderten Ärzten – erfolglos – vorgeschlagen habe, dem Patienten die Wahl lassen:

Lieber Patient!
Wir alle sind für uns und unsere Gesundheit in hohem Maße selbst verantwortlich. Auch ihr Problem ist u.U. von ihnen selbst und ihrer Lebensweise (mit)verursacht. Eine entsprechende Korrektur könnte die (Krankheits-)Ursache, und damit die Krankheit beseitigen und sie gesunden lassen bzw. den Behandlungserfolg erheblich steigern.
Wenn Sie diesen Weg gerne gehen wollen, bekommen Sie jede Unterstützung, die Sie brauchen bzw. wünschen (Bücher, URLs, Seminare, etc.).
Wenn Sie das jedoch nicht wollen, stehe ich Ihnen natürlich auch mit den herkömmlichen Methoden der Schul- und Alternativmedizin zur Verfügung.

Also Möglichkeiten gäbe es genug … 😉

 

 

 


Was noche ich im Winter?

28. Januar 2012

Nach langer Zeit wieder einmal etwas aus der Rohkost- Küche!
Wer es schon vergessen hat: Hier wird nicht gekocht, gedünstet, gebraten, geschmort, gebacken, nichts wird hier erhitzt! Nur so bleiben alle Inhalts- und Vitalstoffe erhalten und bleiben, was auch wir lange bleiben wollen: lebendig! 😉

Tja, und nicht kochen, nenne ich eben nochen

So! Was gibts bei mir im Winter?
Heute 3 unterschiedliche, aber sehr, sehr leckere Dinge:

Das einmalig sensationelle payoli- Sauerkraut bzw. milchsauer eingelegtes Gemüse
der fulminat sämige Schmeichel- Roh- Kakao a la payoli und der
einzigartige wunderbare Salat Helmut

Milchsauer einlegen hatte ich früher angesichts dieser teuren Gärtöpfe und angebotener Einsäuer- Seminare immer für sehr kompliziert gehalten.
Das ist es absolut nicht! Im Gegenteil, winzigste Heinzelwesen nehmen einem dabei fast die ganze Arbeit ab und es wirkt wie Zauberei. Es entsteht ohne Zutun ein Produkt, dass mit dem Hineingegebenen nichts mehr zu tun hat, sondern nur mehr grenzgenial schmeckt!
Ich verwende Sauerkraut oder eingesäuertes Gemüse immer wieder auch gerne als Geschmack- Geber in Salaten, statt Marinaden oder Dressings.
Prinzipiell: Sauerkraut IST milchsauer eingelegtes Gemüse. Es hat bloß einen eigenen Namen bekommen bzw. ist damit bekannt.
Ich sag auch gleich wie Ihr zu bestem Sauerkraut kommt. Ihr könnt aber dasselbe mit jedem anderen Gemüse (Kohl, Wirsing, Rot-, Weißkraut, Karotten, Zucchini, Kohlrabi, Radi, Broccoli, Karfiol, Kürbis, etc.) mit jeder beliebigen Gemüsemischung auch machen. Auch Gemüsereste wie Strünke und harte Außenblätter eignen sich hervorragend zum Einsäuern.

Also:
– 1 Kopf Weißkraut in feine Streifen hobeln, mit
– Salz durchmischen (auf 1kg Kraut ca. 10g Salz, es geht auch mit weniger, dann muss aber mehr gestampft und gequetscht werden), mit
– Kümmel oder Wacholderbeeren, Lorbeerblättern o.Ä. würzen
– Einige Stunden bei Zimmertemperatur zugedeckt stehen lassen; immer wieder durchmischen
– Schichtweise in Einsiedeglas geben und jeweils fest andrücken.
– Ist das Glas voll, nocheinmal fest zusammenpressen
– Nun sollte der entstandene Saft das Kraut bedecken
– Mit kleiner Untertasse oder schönen Halbedelsteinen beschweren
– Glas verschließen und 2- 3 Tage bei Zimmertemperatur dunkel stellen (ev. auf Teller, da es überschäumen könnte)
– Danach für einige Wochen kühl (unter 15°C) und dunkel stellen.
Fertig!
Herrlich!

 

 
An kalten Winterabenden liebe ich diese Getränk – naja oft mach‘ ich ihn mir so dick, dass er schon fast einem Dessert ähnelt – über alles. Ich hoffe, auch Du hast viel Freude dran:

– 1 kleine Handvoll Cashew- Nüsse oder Mandeln im Mixer mit
– einigen Kakaobohnen fein mixen. Mit
– 3- 5 entkernten Datteln und
– etwas warmem Wasser nocheinmal bis zur glatten Konsistenz durchmixen.
– Mixbecher (300 ml) mit warmem Wasser auffüllen und
– nochmal kurz aufmixen.
Fertig!
Herrlich!
Nett auch mit einer Messerspitze Zimt dazu!

 

 
Den Helmut Salat den M. Zeilfelder kreiert und Helmut Wandmaker gewidmet hat bringe ich hier, weil ich so vielen Leuten schon davon erzählt hab, dass nun endlich auch das Rezept dazu folgen sollte.
Bei meinen Kindern und Besuchern war dieser Salat schon vor ca. 20 Jahren höchst gefürchtet. Ich war nämlich so verrückt danach, dass ich vielleicht etwas übertrieben und ihn zu oft serviert habe.
Ich hoffe, das ist Euch genug Ansporn, ihn sofort auszuprobieren!

– 1/2 Blumenkohl und
– 1 Brokkoliröschen in kleine Stücke teilen.
– 2 weiche Avokado schälen, entkernen und in kleine Stückchen zerkleinern.
– 2 Paprika, rot und gelb würfelig schneiden,
– 2- 3 Bananen in Scheiben schneiden.
– 1 große Handvoll Rosinen
– 1/2 Handvoll Kürbiskerne oder Piniensamen
– 1 Bund Petersilie oder Schnittlauch fein hacken.
– 1 Messerspitze weißen Pfeffer
– 1/2 Bund Frühlingszwiebel klein schneiden.
– 1 cm Meerrettich schälen und reiben
– 1 Zitrone und
– 2 Orange auspressen.
– Alle Zutaten kräftig durchmischen
Fertig!
Herrlich!
Lass ihn Dir gut schmecken!