Fenster 11

11. Dezember 2012

11Ups! Jetzt hätt’ ich doch fast auf das heutige Adventkalender- Fensterchen vergessen!
Oh! Da duftet es ja ganz wunderbar raus!
Ein Mann. Ein Mann mit hochgekrempelten Ärmeln, die Zunge im linken Mundwinkel eingeklemmt.
Was macht der da?
Es sieh aus wie in einer Backstube. Es duftet auch so ähnlich, nur weitaus süßer, fruchtiger, einfach besser. Doch da ist kein Backofen, kein Mehl, keine Eier. Da sind nur Nüsse, Trockenfrüchte …
Da schrillt das Telefon und reißt ihn aus seiner Konzentration.
‚Ja, bitte?’
‚Ach, Claudia! Schön Dich zu hören! Ich bin zwar eben beim Zubereiten der Weihnachts- Süßigkeiten, aber … Nein, ich backe nicht. Ich möchte heuer meine Lieben mit etwas ganz Besonderem, mit etwas ganz besonders Leckerem, mit etwas ganz besonders Gutem überraschen. Ich hab mich heuer für süße Rohköstlichkeiten entschieden …
Nein, nein, das ist gar nicht schwierig. Ganz im Gegenteil. Das geht so flott und ist so einfach …
Naja, das kann ich Dir jetzt nicht so schnell am Telefon erklären. Aber komm einfach vorbei. Du wirst es sehen und fährst in einer Stunde mit einer Schüssel voller rohköstlicher Herrlichkeiten heim …’

DAS ist eine Idee’ denke ich mir. Da guck ich jetzt noch ein bisserl durch’s Fenster zu und versuch das heuer gleich auch einmal … 😉


Mein Wohlstands- Regulativ

16. Januar 2012

Wir leben in unseren Breiten hier in einer so wunderbar reichen bis wahnwitzig verschwenderischen Gesellschaft und merken das oft gar nicht.
Ich bin seit Jahrzehnten begeisterter Ökodenker und kritischer Betrachter unseres Tuns und bemühe mich redlich, zumindest meinen Konsum- und Verschwendungswahn in Grenzen zu halten.
Manchmal gelingt es, manchmal misslingt es, – leider!
Doch hab ein ganz wunderbares Regulativ und Erinnerungs- Medium: Eines meiner Kinder lebt in Äthiopien zwischen ‚bescheiden‘ und ‚paradiesisch‘, meines Erachtens aber stets zufrieden. Seine Nachrichten rücken mein Weltbild nur zu oft wieder zurecht.
Ich möchte Euch heute einen kleinen Ausschnitt eines seiner mails nicht vorenthalten, in dem er vom heurigen Weihnachtspaket schreibt, das seine Mutter sicherlich für ganz normal gehalten, und nur gut gemeint, hat:

ich musste stundenlang yenu und nachbarn erklaeren was denn das alles ist und wozu es gut ist – aber bei einer riesigen spieluhr versteht das niemand. und was ich auch schade fand ist, dass man in aethiopien nirgens ein email-kochgeschirr bekommt; immer nur die ultraduennen rohaluminium-toepfe. und da bekomme ich 4 christbaumgeschmuecke die emailiert sind und temperaturen von ueber 1000 grad standhalten und fast das haerteste material auf der welt darstellen – und ich nicht weiss was ich machen soll damit (ohne weihnachtsbaum) und wir weiterhin aus unseren 50cent zerkratzten farblosen aluminiumreindln essen.
und was ich mit hunderten winzigen goldengerln machen soll weiss ich bis heute nicht – und sollte mir irgendwann irgendwas einfallen so versteht das hier in asella sicher niemand *ggg*

 


Frohe Weihnachten!

23. Dezember 2011

Liebe FreundInnen!
Der Weihnachtstermin ist zwar irgendwie eine Lachnummer, wenn man sich die Natur z.B. ansieht. In ihr, für jedes Wesen in ihr, ist jeder Tag ein Geschenk!
Da bedarf es keiner ‚besonderen‘ Tage.
Aber wir sind nun mal Menschen, die mit all diesem ‚Klimbim‘ sozialisiert wurden und die auch viel Freude daraus schöpfen können.

Liebe MitleserInnen und FreundInnen, ich wünsche Euch ein wunderwunderbares Fest. Aber noch mehr, dass Ihr an jedem unserer uns noch geschenkten Tage dasselbe empfinden könnt:

Jeder Tag ist ein wunderbarer, unvergleichlicher Tag.
Jeder Tag, ist ein Tag der Liebe.
Jeder Tag ist ein Tag des Wunderns, des Lebens.
Jeder Tag ist ein Tag der Dankbarkeit.

An jedem Tag wird man reichlichst beschenkt.
An jedem Tag kann man (sich reichlichst ver-) schenken.

Ich wünsche Euch allen nicht nur das, sondern auch ein selten freudvolles, wunderbares Weihnachtsfest!

Ihr werdet sehen und spüren, die Liebe wird in immer stärkerem Maße über und in uns ‚ausgeschüttet‘ werden und diesen Planeten erhellen …

Die Liebe ist mit, in und bei Euch!

 

 


Schnäppchenjäger

22. Dezember 2011

Der Industrie und Wirtschaft ist es gelungen, den modernen Konsum- Menschen in der Illusion zu wiegen ein schlauer Jäger zu sein, obwohl er in Wirklichkeit die Beute ist, die ihre Lebenszeit opfert, um im Dienste der Investoren billig das zu erzeugen, was er später teuer ‚erjagen darf‘.
Wer verlernt hat, das unser kostbarstes Gut, unsere Lebenszeit, mit anderen Menschen und der Natur zu teilen, versucht in der Regel, diese innere Leere durch Konsum- Äußerlichkeiten zu stopfen.
Eine lohnende und vielleicht auch weihnachtliche Herausforderung und Aufgabe könnte es sein, das Glück des Teilens wiederzufinden. Schon die biblische Speisung der 5000 mit 5 Broten und 2 Fischen ist ein Beispiel der Kraft des Teilens.
Je mehr wir geben, desto mehr werden wir erhalten.
Geld, ein Verteilungsmittel, das irgendwo von irgendjemandem gestohlen wurde ist dazu sicher nicht das richtige Mittel …

 


Liebe Leute …

23. Dezember 2010

… ich wünsche Euch allen
aus ganzem Herzen ein


      Fest der Liebe

 


Rohe Weihnachten!

20. Dezember 2010

Lieber Mensch!
Bedenke, wenn Du Dein Weihnachtsessen planst, bevor Du Deinen Lachs, Deine Weihnachts- Gans, Flug- Ente oder Deinen Braten bestellst, dass nur ein rohes Weihnachtsfest auch ein frohes Weihnachtsfest ist.
Nicht nur, dass es wenig besinnlich und für ein Fest des Friedens höchst unpassend ist, Tiere töten zu lassen, es ist auch nicht sehr nett, Köche, Bäcker, Fleischer, Konditoren, etc. für Dich schwitzen zu lassen. Die wollen auch eine geruhsame Adventzeit und ein ruhiges Fest!
Und – oh, wunderbare Gerechtigkeit und Weisheit der Natur – auch Du wirst nicht wirklich froh sein können, wenn Du gegen Naturgesetze verstößt. Denn alles was anderen schadet, schadet auch Dir!
Nur Früchte, Nüsse, Samen, Kräuter und Gemüse werden uns von der Natur geschenkt und fördern unsere Gesundheit, machen uns froh und ausgeglichen.
Jeder gekochte, gebackene, denaturierte Bissen schadet Dir! – Auch wenn er vorerst – vermeintlich – lecker schmeckt und man davon nicht gleich tot vom Sessel kippt …
In diesem Sinne:
paradise your life!
und ein
(F)ROHES WEIHNACHTSFEST !