Heute ganz, ganz ehrlich!

27. August 2019

Liebe Leute,
auch wenn ich seit Jahren mit diesem blog Mut zu machen versuche, das Leben so zu leben, wie es für uns vorgesehen ist:

Wir haben – kurzfristig – keine Chance!
Ich merke es an mir, obwohl ich heute ‚Lichtjahre‘ von meiner Ausgangsposition entfernt bin.
Ich merkte es an vielen, vielen Klienten, obwohl ich dem Gro ganz entscheidend helfen konnte.

Doch wir müssen einsehen, dass vieles in unserem Leben, sich nur über Generationen wieder auflösen lässt.
So Generationen- lang wir in eine Sackgasse reingerudert sind, so lange haben wir einfach auch wieder zurückzurudern.
That’s it!

Zu viele Glaubenssätze sitzen zu tief, um sie mit noch so erfolgversprechenden, neuen Methoden, so schnell ändern zu können, wie wir es gerne hätten.

Doch das hat auch einen durchaus vernünftigen Grund!
Evolution ist langsam!

Ich selber spür‘ es immer wieder und oft sehr schmerzlich: Ist man ‚zu sehr‘ im Kopf, das heißt ‚zu schnell’/ anderen ‚zu weit voraus‘, ist das nicht nur schmerzlich, da man nicht verstanden wird, sondern auch sinnlos, da man nichts erreicht damit.

Das heißt, wir müssen/ sollten uns Zeit geben.
Zeit um zu genießen, Zeit um so manches ‚einsickern‘ zu lassen, Zeit um andere nachkommen zu lassen.
Man kann ja vieles schon auch ohne andere genießen. Doch mindestens ebenso vieles bedarf der Mitwesen.
Und Ihnen ist Zeit zu geben.
Denn auch wir hatten unsere Zeit!
Denk nur an die zahllosen Weisen, an die jahrtausendealten Weisheiten Indiens, Chinas …!
Wir sind für sie ‚hoffnungslos hintennach‘ und dennoch heutige ‚Vorreiter‘
Wir alle sind im Fluß! Und dieser Fluß passiert immer wieder neue Passagen, Sensationen und Erfahrungen …

In diesem Sinne:
Genieß‘ Deine Flußfahrt und
paradise your life !

 

 

 


Bauch statt Kopf

2. Juli 2018

Wisse: Einzig der Verstand trennt Dich von der Weisheit, der Intuition, vom Allwissen des Universums!

Ein winzig kleines Beispiel aus meinem Leben:
Jahrelang hatte ich Freude daran Musikinstrumente zu bauen, obwohl ich keinerlei musikalische Ausbildung habe.
Eines Urlaubs baute ich im Zuge eines Seminares ein Monochord. Viele Teilnehmer hatten am Ende ihre Instrumente vor sich liegen, der Seminatleiter lud uns zum gemeinsamen Spiel. Es war wunderschön. Als Abschluss fragte er, wer mit ihm ein Duett spielen wolle …
Stille! Absolute Hemmung!
Alles Laien, die vor Angst sich zu blamieren förmlich gelähmt waren.
Unerträglich lange Stille, dann: ‚Willi, ich spür‘, dass Du willst‘.
Ich hör das wie durch einen Nebel, beginne zu spielen, merke bald gar nicht mehr dass und was ich spiele, höre nur den Klang, der einfach ‚astral‘, überirdisch, mir fehlen die Worte … ist.
Ich schwöre bei allen Musik- oder auch anderen Geistern, an die ich nie glaubte, noch immer nicht glaube, der Seminarleiter endete selten harmonisch und ich weiß nicht wie, ich weiß nicht warum, ich stieß ‚irrtümlich‘ einen letzten Ton an der perfekter nicht den Abschluss bilden hätte können.
Es war einige Sekunden vollkommen still. Ich fragte mich, wie ich da ‚irrtümlich ankommen‘ hatte können. Dann brach die Begeisterung aller aus. Es war einfach Harmonie pur gewesen!

Liebe Leute, es steht mir nicht zu, irgendjemandem Rat- und schon gar nicht Schläge zu erteilen. Aber lasst so oft wie nur möglich Euren Verstand raus!
Horcht auf Euer Herz! Beobachtet Euer Umfeld auf ‚geheime‘ Winke und Botschaften, seid offen für ‚Zufälle‘!
Ermöglicht Euch Geschenke, ansattt Leistungen zu erzwingen!

 

 

 


Schon Arthur Schopenhauer wusste …

10. März 2017

Im Allgemeinen haben die Weisen aller Zeiten immer dasselbe gesagt, und die Toren, d.h. die unermessliche Majorität aller Zeiten, haben immer dasselbe, nämlich das Gegenteil getan und so wird es denn auch ferner bleiben.

 

 

 


Jaja, hat soooooo einen Bart …

7. Februar 2015

… diese Geschichte. Aber dennoch kann mensch – nach dem was ich so beobachte – nicht oft genug daran erinnert werden 😉

 

Ein alter Indianer erzählte seinem Enkel:

„In meinem Herzen leben zwei Wölfe.
Der eine Wolf ist der Wolf der Dunkelheit, der Ängste, des Misstrauens und der Verzweiflung.
Der andere Wolf ist der Wolf des Lichts, der Lust, der Hoffnung, der Lebensfreude und der Liebe.
Und beide Wölfe kämpfen manchmal miteinander.“

„Welcher Wolf gewinnt?“ fragte der Enkel.

„Der, den ich füttere“ antwortete der Indianer ….

 

 

 


Glücklich ohne Denken

23. Januar 2014

Dieser Titel ist natürlich scherzhaft gemeint, enthält aber ein Körnchen Wahrheit über das ich heute erzählen möchte.
Ich versuch sozusagen nochmal die Quadratur des Kreises. Ich versuche mit (logischem) Denken für’s Nichtdenken zu werben 😉

Wer ‚Katastrophen in Folge‘ nicht gelesen hat oder es noch immer nicht glauben kann: Wir sollten uns mit unserer Fähigkeit zu Denken nicht privilegiert, sondern fast schon gestraft fühlen. Denn kaum eine Erfindung, eine Idee, eine Errungenschaft hielt dauerhaft, was wir uns von ihr erwartet hatten.
Ganz im Gegenteil! All diese Errungenschaften wurden zu Selbstschüssen, die bloß viele noch immer nicht als solche erkennen.
Deshalb postuliere ich:
Je weniger wir denken, desto mehr SIND wir, und desto besser ist das für uns, – und die Mitwelt!
Das kannst Du vermutlich nicht sofort so annehmen, denke ich.

Ich geb Dir zwei Beispiele:
Du kennst doch sicherlich auch den Effekt, dass einem oft ein Begriff, ein Wort, ein Name nicht und nicht einfallen will. Wir zermartern uns das Hirn, durchforsten es, denken und denken. Aber es will uns partout nicht einfallen.
Dann gehen wir aufs Klo oder befassen uns mit etwas anderem und – zack! – das Wort ist da!
Es ließ sich also durch Denken nicht hervorholen, war aber durch Nicht(daran)denken sofort da. Ist nun das Denken gut oder das Nichtdenken zielführender!?

urzeitbierZweites Beispiel:
In inserer ganzen Jahrmillionen langen Evolutionsgeschichte wurde nie geplant, gedacht. Kein Einzeller wünschte sich je mit anderen Einzellern zusammen ein höheres Wesen zu bilden oder an Land zu gehen. Dennoch passierte es!
Kein Saurier dachte je: ‚Es müsste schön sein, sich zu einem süßen, fiederflauschigen Zwitscher- Vogerl zu entwickeln‘. Dennoch passierte es!
Kein mausähnliches Säugetier dachte je ‚Wie nur, kann ich zu einem Primaten oder gar zur ‚Krone der Schöpfung‘ werden?‘. Dennoch passierte es!
Und frag alle Wissenschafter, einigermaßen Denkenden und Sehenden! Sie alle werden Dir bestätigen, dass es nichts besseres, effizienteres und genialeres als die so entstandene Natur gibt.
War nun das Denken der Antrieb für all diese größten Naturwunder dfie wir kennen oder das Nichtdenken!?

Oder die alte Weisheit eine Entscheidung ‚zu überschlafen‘! Denken oder Nichtdenken?
Oder all die erfolgreichen (Geist-)Heiler, die sich nicht zufällig als Kanal einer höheren Kraft fühlen! Sie alle wissen: Je mehr sie sich zurücknehmen, je weniger sie denken, je weniger sie sich vorstellen, sich wünschen, um so besser funktionieren die ‚Höheren Mächte‘.

Demnächst verrat‘ ich Dir einen weiteren seeeehr wichtigen Grund, warum wir nicht denken sollten.

 

 

 


Die 99- 100%- Klippe

7. Oktober 2013

‚paradise your life‘ ist wunderbar, wie immer mehr Menschen erfahren und erleben. Allein schon die ‚paradise your life- Säule‘ Roh- bzw. Paradies- Ernährung kann schon Veränderungen, Verbesserungen, ja sogar Heilungen bewirken, die fast unglaublich erscheinen.

Einen Punkt aber wollen oder können selbst rohköstlich Praktizierende nur schwer einsehen:
Die 99- 100%- Klippe!

Was meine ich damit?
Ganz einfach! Je mehr Rohköstliches man verzehrt, je höher der Rohkost- Anteil ist, desto besser wird die Gesundheit sein.
Das ist ein relativ linearer Verlauf. Bis, – ja, bis kurz vor dem 100% Rohkostanteil!

Ich stoppe hier und versuch’s erst mit Beispielen aus anderen Gebieten.
Nehmen wir an, Du bis ein völliger musikalischer Laie. Als solcher wirst Du den reinen Musikgenuss haben und kleine Fehler, Unregelmäßigkeiten, Einfachheiten u.Ä. kaum merken.
Beginnst Du nun ein Instrument zu lernen, wird Dein Ohr, Dein musikalisches Verständnis geschult und feiner werden. Du wirst bald genauer hinhören und auch mehr Feinheiten, aber auch Fehler heraushören als früher.
Du wirst in ein neues Musikverständnis hineinwachsen und die ‚frühere Unschuld‘ verlieren.
Was nach den ersten Musikstunden ein riesiges Erfolgserlebnis war, wäre nun eine Katastrophe.
Oder anders ausgedrückt: Von unten rauf gesehen, kann man kaum ermessen, was einen noch erwartet oder woran ‚die da oben‘ so lange arbeiten. Von oben runtergesehen, erscheinen selbst kleinste Fehler sonnenklar.
So verhält es sich in der Musik, der bildenden Kunst, im Marketing oder in der Technik, Medizin und Dolmetscherei.
So verhält es sich auch bei der Ernährung.

Je natürlicher bzw. naturrichtiger wir uns ernähren, desto besser für uns und die Umwelt.
100%ige Rohernährung wird uns eine perfekte Gesundheit schenken.

Doch bereits eine nur 99%ige Rohernährung kann uns jede Menge an Problemen machen!
Wie dieses!?
Eine fast perfekte Ernährung müsste doch eine fast perfekte Gesundheit garantieren!

Unsere (armen) Körper werden von klein an – ernährungsmäßig – vergewaltigt!
Was soll also so ein kleiner Körper sonst tun, als ‚Augen zu und durch‘? Ich nenne das auch gern ‚Toleranzstarre‘.
Kotzt er all das Ungenießbare, das ihm reingestopft wird aus, verhungert er.
Reagiert er auf all das reingestopfte Ungesunde natürlich, ist er ständig krank, da er diesen Mist ständig ausscheiden und deponieren müsste.
Die vermeintlich vorübergehende Lösung also heißt Toleranzstarre. Das heißt, stillhalten, bis vielleicht irgendwann mal wieder etwas Vernünftiges reinkommt.

Mit dieser Toleranzstarre überleben wir so recht und schlecht oft Jahrzehnte.
Doch je mehr artgerecht Gesundes der Körper kriegt, desto mehr schüttelt er diese Toleranzstarre ab, desto besser entgiftet er, desto sensibler wird er, desto wachsamer reagiert er.

SteilküsteDas heißt – es sieht auf den ersten Blick ungerecht aus, ist tatsächlich aber eine wunderbare Weisheit – je gesünder wir uns ernähren, desto eher wird der Körper gegen ‚Sünden‘ rebellieren bzw. diese umgehendst ausscheiden oder deponieren.

Dieser Mechanismus bewirkt, dass wir häufig nach dem Motto ‚Ich hab’s probiert, aber es hilft nichts‘ reagieren werden.
Die Leute schaffen keine 100%! Sie ‚müssen‘ sich immer irgendwo ein Hintertürchen offenlassen, sich irgend eine Ausnahme genehmigen …
Und dann haben sie ihre Kopfschmerzen, ihren Husten, Ihre Ausschläge, ihre Hämorrhoiden, ihre Blähungen, Hautunreinheiten, und, und, und.
Und sie können es sich dann auch nicht und nicht erklären, wie sie trotz ihrer ohnehin soooo gesunden Ernährung zu diesen Problemen kommen können … 😉

Ein Tipp: Es einige Wochen mit 100%iger Rohernährung versuchen. Von dieser ‚gesicherten Plattform‘ aus kann man dann

a) ev. noch immer vorhandene Probleme leichter lokalisieren oder
b) ev. sich beobachtend wieder Schritt für Schritt ‚in die heißgeliebte Sünde‘ zurückbegeben

Als Bild zusammengefasst: Das Ufer unter dem Krankheitsmeer ist ein stetig ansteigendes. Die letzten Meter vor dem Gesundheitsfestland aber steigt steil die 1%- Klippe an, gegen die die Brandung noch oft heftig antobt …

Auch Menschen die schon gefastet haben, kennen diesen Effekt. Nach drei Tagen hat der Körper meist die Nahrungslosigkeit akzeptiert, hat auf Entgiftung ‚umgeschaltet‘ und man verspürt keinen Hunger mehr.
Unterbricht man aber, auch nur durch einen kleinen Happen, beginnt das ‚ganze Spielchen‘ samt Hungeranfällen wieder von vorne …

 

 


REDE AN DEN KLEINEN MANN (4)

4. September 2012

Kleiner Mensch, Du hältst alles klein, um selber nicht so klein zu erscheinen.

Du machst alles Große klein, weil es Dir Angst macht und Dir Deine Kleinheit zeigt.

Du hältst alles Große von Deiner Welt fern.

Als Mutter sagst Du zu Deinem Kind: ‚Das ist nichts für Kinder‘.

Als Professor sagst Du: ‚Das ist nichts für seriöse Studenten‘.

Als Ehefrau sagst Du: ‚Was! Eine Entdeckung hast Du gemacht? Warum gehst Du nicht geldverdienen wie andere auch?‘.

Als Ehemann sagst Du: “Eine neue Idee? Als wären Frauen schon jemals Erfinder oder Entdecker gewesen. Mach uns lieber etwas zu essen‘.

Ich sage Dir, kleiner Mann, Du hast das Beste in Dir verloren. Deine Lebendigkeit und Zuversicht ans Leben. Du ermordest sie, wo immer Du nur kannst …

Sicherlich, die Natur, Deine göttliche, schöpferische Natur, lässt sich nicht immer unterdrücken. Auch Du hast in Deiner Kleinheit manchmal Ideen und Inspirationen. Doch Du wurdest klein gemacht. Deshalb tust Du sie ab. Deshalb hast Du nicht die Kraft und Ausdauer, sie weiter zu verfolgen. Deshalb zerrinnt Dir alles je kreativ Geschöpfte zwischen den Fingern. – Und bestätigt Dich damit abermals in Deiner Kleinheit.

Du wünscht Dir im Geheimen zwar Glück und vielleicht auch Größe. Doch Du hast Angst davor. Du wagst es nicht, etwas zu riskieren. Du wagst keine Herausforderung. Denn Du schätzt Dich gering.

Deshalb setzt Du auf Sicherheit, die es aber nicht gibt.

Du setzt auf Sicherheit, die Dir Schlaue vorgaukeln. Sicherheit, die Du kurzfristig bei anderen beobachten kannst.

Du kennst nicht den Mut des Aufrechten. Du fühlst Dich nur in der Herde, die von den Großen beliebig herumgetrieben wird, Du fühlst Dich nur unter Deinesgleichen, in Deinen vertrauten Gewohnheiten und Niederungen, wohl.

Dabei ist es auch für Große nicht einfach. Jede große Idee will erst einmal realisiert, umgesetzt, zur Marktreife gebracht werden. Das ist oft mühevoll und kostet Zeit und Energie.

Dazu aber haben die Großen auch noch den Gegenwind Deiner Kleinheit, Deines Misstrauens, Deiner Zweifel, Deiner Häme zu ertragen.

Doch wenn es geschafft ist, hast Du es immer schon gewusst, läufst sofort hin und musst es haben …

Deine Kleinheit und Deine Fähigkeit vorauszudenken reicht gerade mal für’s Konsumieren, kleiner Mann, kleine Frau.

Was aber tust Du, während die Großen arbeiten? Du siehst TV, Du spielst Karten und Videogames, Du säufst mit Kumpeln, Du tratscht mit Freundinnen, Du verhältst Dich klein. Du tust Dinge, die Dich klein halten, von denen selbst Dir klar ist, dass daraus nie Großes, Neues entstehen kann. Du hältst Dich klein. Du schlägst Deine Zeit tot. Doch Du bist nicht glücklich. Du wirst in Deiner Kleinheit nie glücklich sein. Denn Glück will erarbeitet, erlebt, nicht erbequemt, sein!