Not- Ernährung

20. August 2010

Das sogenannte Paradies hat es tatsächlich einmal gegeben und zwar zu Zeiten unseres Lebens in unserer Afrikanischen Ur- Heimat. Da lebten wir in der Fülle!
Was heute seltene Leckereien für uns sind, vollreife Mangos, frische Feigen, Papayas, Bananen, etc. war damals unser Alltag. Ohne zu arbeiten ‚wuchsen’ uns diese Herrlichkeiten zu.
Ende mit dem Paradies war, als wir in kältere Klimazonen auswanderten. Nichts mehr war hier mehr so köstlich und zubereitungslos zu genießen. Es musste gejagd und gehegt werden. Und vor allem, es musste alles zubereitet werden.
Fleisch, Getreide, Kartoffel schmecken einfach nicht und müssen erst gewürzt oder mit Schmackhafterem vermischt werden.
Wir waren sozusagen auf völlige Not- Ration reduziert.
Das Verrückte ist, dass wir immer noch an diesem unattraktivem Müll hängen und uns auch noch einbilden, gut zu essen.
All unsere Kochkünste sind nur notwendig, weil die Grundzutaten verbessert werden MÜSSEN. All die Spitzenköche machen nichts anderes als relativ wertloses Zeugs so aufzumotzen, dass die vermeintlichen Gourmets sich darum reißen.
Eine Sapote muss nicht verändert, braucht nicht gewürzt oder gegart zu werden. Sie ist vollendet wunderbar. Eine Weintraube braucht weder Zutaten noch Verarbeitungsschritte.
Die gängige Kochkost beruht auf ein, zwei Dutzend Grundzutaten, während die rohköstliche Küche hunderte Naturprodukte kennt und verwendet.
Die vermeintliche Kochkost- Fülle und Vielfalt ist schlicht und einfach inhaltslose Schaumschlägerei. Allein schon, dass man die verschiedenen Körperteile des Schlachtviehs unterschiedlich benennt um daraus eine Pseudo- Vielfalt anzubieten ist lächerlich. Beobachtet man Raubtiere, sieht man, dass die all das Muskelfleisch, das unsere Speisekarten füllt gar nicht oder erst zuletzt angerührt wird.
Detto all die Getreideprodukte! Ob man aus dem Teig Semmeln, Kipferl oder Baguettes formt, ob man das Brot mit ein paar Sonnenblumen- oder Kürbiskernen bestreut oder ob man die Nudeln in dutzenden verschiedenen Formen presst, ist vollkommen egal. Es ist und bleibt ungenießbares verschleimendes und Arthrose- verursachendes Weizenmehl.
Ebenso, all die Milchprodukte! Muttermilch von fremden Arten wäre für erwachsene(!) Menschen schon unpassend bis schädigend genug. Dass man daraus dann noch dutzende bis hunderte pseudo- verschiedene und auch noch schädlichere als die Ausgangs- Produkte und Käse herstellt, wiegt bloß die Konsumenten in einer höchst suspekten Vielfalt.
Die wirkliche Fülle wächst in der Natur! An sie sind wir perfekt angepasst. Sie ist Genuss und mittlerweile leider Luxus! Sie bedarf keines Würzbetrugs, braucht nicht verarbeitet zu werden. Ein Apfel, eine Orange, eine Karotte sind Genuss auf den ersten Biss!
Sie sind vollwertige Nahrung und nicht essbar gemachte Relikte aus Not- Zeiten, wie die Kochkost es ist.
Das, all den Schicki- Micki- Köchen und noch mehr den Konsumenten, die dafür auch noch fürstlich bezahlen ins Stammbuch geschrieben …

 


5000% Zinsen!

8. April 2010

Jeder an (Geld-)Anlagen interessierte weiß, dass 5, 10 oder gar 30%ige Verzinsungen eher selten, aber sehr begehrt sind.
Steckt man aber ein z. B. Weizenkorn in den Boden, wächst daraus – völlig Arbeits- und Kosten- los eine Pflanze mit einer Ähre mit ca. 50 Weizenkörnern. Das entspricht einer jährlichen Verzinsung von 5000%.
Warum bitte, sind dann aber die Bauern, die genau das tun die Einkommensschwächsten jedes Landes? ….
Das ist Finanzlogik! DAS ist Zivilisation!       😉