Zur Jahreszeit passend …

22. Juni 2016

Wer DEN Kleider(kasten)schmeichler noch nicht kennt: Bitte jetzt und schleunigst sammeln:
Steinklee

Wer Kirschen nur vom Markt oder Supermarkt kennt:
Bitte unbedingt auf einen Kirschenbaum klettern und vom Baum naschen! Ein unvergleichlich lustvolles Erlebnis!
Und immer Kirschenblätter dazuessen! Das mag anfangs vielleicht etwas ungewohnt schmecken. Doch man gewöhnt sich schnell daran und macht die Früchte verträglicher und beschenkt uns mit vielen Vitalstoffen.

Wer einen Maulbeerbaum kennt: Egal ob schwarze oder weiße: Schnell hin mit Dir! Herrlich diese süßen Himmels- Geschenke!

Auch Löwenzahn, Girsch, Weinblätter, Hopfenblätter und -Triebe, Spitzwegerich, Bärentatzen, Malven-, Linden-, Ahorn-, Weiden (Bohahahahaaaa! Bitter!) und Kirschenblätter, Schachtelhalme, Gräser, und, und, und sind jetzt köstlichst! In den smoothie oder direkt in den Mund genascht!

Lass Dir’s schmecken!
Es ist jetzt eine wunderbar paradiesische Zeit!

 

 

 

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Joey Kelly’s Blinder Fleck

18. Februar 2016

Wenn ich unterwegs bin, hab ich fast immer ein so schön klein zusammenknüllbares Nylonsackerl mit, wie man es in Supermärkten gratis kriegt und das vermutlich demnächst tatsächlich von der wunderbar weitsichtigen EU zwink verboten werden wird. Da tu ich alles an (meist) Grünem rein, das mir ins Auge fällt. Egal ob zu Fuß oder per Rad, ich seh mir immer irgendwo etwas Essbares. Und meist ist das Sackerl, wenn ich heimkomm schön prall gefüllt und wandert entweder sofort in die Salatschüssel oder in den Kühlschrank für einen herrlichen Wildkräuter- Smoothie am nächsten Morgen.

JoeyAls ich kürzlich wieder einmal erfreut meine Beute hochhielt und betrachtete fiel mir das sehr interessante Buch ‚Hysterie des Körpers‘ von Joey Kelly ein, in dem er seine Deutschland- Durchquerung von Wilhelmshafen bis auf die Zugspitze beschreibt. Er ging zu Fuß und hatte sich vorgenommen nur zu essen was er unterwegs findet.
Das waren täglich von Feldern geklaute und am Lagerfeuer gekochte Erdäpfel, Äpfel und Pflaumen, ‚aufgepeppt‘ mit für Joey offensichtlich wertvollen Fundstücken, wie feuchte Hundeleckerlis (auf trockenem Weg!), abgenagte Pizza- Ränder aus dem Mistkübel, verlorene oder ausgespuckte Tic Tacs und als ‚high light‘ der selber gegrillte Schlögel eines totgefahrenen Hasens.

Ok, Letzteres versteh ich noch irgendwie …
Aber bitte, wie kann man an abertausenden von Wildkräutern vorbeilaufen und angelutschtes Hundefutter essen!?
Daran sieht man wieder was Zivilisation aus einstmals Naturwesen machen kann, die Jahrmillionen bestens und vor allem zufriedener und weitaus gesünder lebten als wir heute!

Aber seine Challenge und sein Buch haben mir dennoch sehr gut gefallen …

 

 

 


Irgendetwas machen wir falsch

26. Januar 2016

HasenspurIch kann mich noch sehr gut daran erinnern wie fassungslos ich vor ca. 20 Jahren war, als ich die Rohkost für mich entdeckte.
Ich hatte durch meine damaligen Gesundheitsprobleme schon ‚ewig‘ herumgesucht und herumexperimentiert. Aber auf den Koch- Irrtum kam ich sehr lange Zeit nicht. Zu gewohnt und selbstverständlich war für mich das Kochen.

Nicht mehr ganz so lange brauchte ich für die Entdeckung der Wildkräuter. Auch da, war es einfach das Selbstverständlichste der Welt, Gärtnerei- Produkte zu kaufen oder maximal selber zu ziehen und darüber hinaus nichts wahrzunehmen.

Das nächste Aha- Erlebnis war die Beobachtung von Tieren und die Verblüffung über deren Art zu essen (Siehe ‚Vom Herman lernen‘).

Kürzlich durchstreifte ich wieder einmal den nahen Wald und traf auf eine Hasenspur, die man ja jetzt im Schnee gut verfolgen kann. Ich folgte ihr stundenlang und besah mir die Stellen, an denen er geschmaust zu haben schien genau.
Ich denk mir, ich mache immer noch sehr viel falsch, bin immer noch viel zu ‚verfressen‘! Denn dieser Hoppler kann nach diesen meinen Beobachtungen nur sehr, sehr wenig, um nicht zu sagen unglaublich wenig genascht haben auf seiner kilometerlangen Tour …

Aber da kommen wir auch noch drauf, wie diese Tierchen das machen! 😉

 

 

 


Boooooaaaaahhhhhhh …

28. November 2015

Wiesen. SmoothieNur eines mach ich noch lieber als von meinen smoothies schwärmen:
Sie essen! 🙂
Naja, etwas mach ich noch, noch lieber. Aber das hat nichts mit smoothies zu tun. Außer man nimmt dazu, dass Wildkräuter- Smoothies Mädchen schöner machen und erhalten … 😉

Also mein heutiger Smoothie schmeckte vielleicht auch deswegen gar so gut,
greenball weil ich jetzt ein paar Tage Smoothie- Pause hatte. – Kommt so schnell nimmer vor! Da bin ich mir sicher.
greenball Und weil das Sammeln bei dieser Jahreszeit jetzt schon etwas mühsamer wird und die Hälmchen und Blättchen schon etwas unansehnlicher werden.
Aber der Geschmack, die Power: Einfach genial bis umwerfend!
Sowas paradiesed so richtig das life!

 

 

 


Ampel- Grün flitzt!

14. September 2015

Ampel_grünMit grünen Ampeln geht’s dahin!
Du stehst doch sicher auch nicht gerne vor roten Ampeln, oder?

Dann mach es auch in Deinem Leben so!
Schalt‘ Deine Ampel auf grün, auf Ernährungs- Grün!
Iss überwiegend Grünes! Wildkräuter, Gemüse, Gras, Blätter, Algen …
Und das roh!
Denn roh gibt nochmal einen Turbo auf das Grün.

Der Gott da oben ist doch nicht blöd! Der setzte uns doch nicht in eine Welt, die nicht passen würde für uns!
Ampel_rotUnd wie ist die Welt überwiegend bzw. wie ist sie da, wo er uns reinsetzte, ins Paradies sozusagen?
Grün!
Deshalb sollten wir auch das Grün essen, das noch dazu auf uns wartet. Anstatt des Fleisches, das selten ist, vor uns davonläuft oder sogar sein Leben verteidigt.
Ansatt dem vielen Gebratenen, Gebackenem, Gekochtem, Pasteurisiertem, Angebautem, Gedüngtem, Geerntetem, Verarbeitetem … Alles sehr mühevoll, – unnötig mühevoll!
Das ist sozusagen alles eine ‚rote Ampel‘.
Steh nicht unnötig vor ihr!     😉

 

 

 


Entschuldigung und zweiter Versuch

11. August 2015

Nach einer ‚Standpauke‘ per mail (Danke Peter D.) die sich auf meinen Beitrag ‘Zuckerrüben für Österreich’ bezog, versuche ich nun nocheinmal das Problem darzustellen:

Liebe Landwirte, Bauern, insbesondere Rübenbauern!
Ich bin überzeugt davon, dass Ihr Eure Arbeit gut, gerne und mit Überzeugung macht. Nicht zufällig stellt Ihr ja derzeit Eure Schilder auf die Felder und posiert damit stolz auf Fotos im Internet.
Um die Zuckerversorgung bräuchten wir uns also, dank Eurer Arbeit keine Sorgen zu machen.
ABER die Zeiten ändern sich! Wir haben längst keinen Zuckermangel mehr. – Genau besehen hatten wir noch nie Zuckermangel …
Was die Menschen heute nicht haben und dringendst bräuchten ist nicht Zucker, sondern Gesundheit!
99% der Menschen haben kaputte bzw. aufwändigst, teuer und leider auch giftig (vielleicht schreib ich ja auch den Zahnärzten demnächst so ein Briefchen) reparierte Zähne. Die Menschen, die Ihr ja sicherlich gut versorgen wollt mit Euerer Arbeit haben neben Karies auch noch Diabetes, Bluthochdruck, Krebs, Osteoporose- und Übergewicht. Sie sollten und bräuchten das alles nicht haben.
Mit etwas weniger Zucker würde sich ihr Gesundheitszustand sofort bessern. Bzw. mit einer geänderten Nutzung Eurer Felder könnte der Zuckerpreis ev. steigen und so den Süßmarkt wieder normalisieren.
Aber egal, was der Markt macht …
Was die Menschen bräuchten für ihre Gesundheit, wäre neben weniger Zucker, auch weniger Fleisch, weniger Getreide- und Milch- Produkte! Dafür mehr GRÜN!
Und damit wären wir auch schon wieder bei Euch Landwirten.
Was als Un- oder Beikräutern auf Euren Feldern wächst wäre für die Menschen weitaus wertvoller als die Nutzpflanzen Zuckerrüben, Getreide oder Mais. Und sie brächten Euch auch mehr ein!
Ja, geht mal in eine Apotheke und fragt nach dem Preis von 100g Schachtelhalm oder Beifuß!
Zuckerrübenbauern2‚Pfeift‘ doch auf die Infos Eurer ‚Bauernbündler‘ und ‚Lagerhäuser‘ und lasst doch einfach mal auf einem Acker die Aussaat weg, mäht das ‚Unkraut‘ ab, trocknet es schonend (unter 42°C), füllt es in Papiertüten und verkauft es in Bioläden!
Ich freu mich schon auf Eure neuen Tafeln auf den Äckern!     😉

 

 

 


Mein Frühstück

24. April 2015

Oder manchmal auch Mittagsstück oder Abend- oder Zwischendurchstück. Oft auch, weils so selten lecker und befriedigend und schnell ist, Früh-, Mittags- und Abendstück 🙂

Ups! Entschuldige meine Abschweifung!
Eigentlich geht es um die Erreichung eines wunderbar grünen Bauches … 😉

Also, so ein grünes Baucherl ist schnell erreicht. Nochdazu mit wunderbaren Nebenwirkungen!

Ich geh also über eine herrlich saftige Wiese:

Wiesen- Smoothie

In der Hand hab ich einen Mixbecher. Immer wenn mich ein Kräutl ‚anlacht‘ kenne ich es entweder schon oder koste es ganz vorsichtig. In jedem Fall aber danke ich für dieses Geschenk, frage um Erlaubnis und darf es meistens pflücken und in den Mixbecher stecken. Irgendwann ist er prallvoll, ich hab eine Riesenfreude damit, bedank mich nocheinmal bei der Wiese und trag meine Schätze heim.

Wiesen- Smoothie

Dort kommt Obst das ich gerne hab oder eben vorrätig ist dazu:

Wiesen- Smoothie

Mixer einschalten! – Und fertig ist der beste nur denkbare Riiiiiesenbecher für einen Sofortverzehr oder als Mitnehm- Menü!
Eventuell streu ich mir noch leckeres Topping in Form von Nüssen, Samen, Beeren oder Trockenfrüchten drauf.
Das hat den Vorteil, dass ich länger und besser kaue und nicht zu sehr schlinge oder zu schnell trinke         😉

Wiesen. Smoothie

Ich fühle mich von dieser Naturfülle so sehr beschenkt, erst schon vom Entdecken, dann vom Sammeln- Dürfen und erst recht vom grenzgenialen Geschmack und den unendlich vielen und perfekt auf mich abgestimmten Inhaltsstoffen, dass ich das gar nicht wirklich ausdrücken, sondern Euch nur anbieten, kann, es einfach auszuprobieren.
Ihr werdet sehen, wir brauchen nicht rackern für Brötchen, Kornspitz oder Pizza. Wir sparen uns die Arbeit für Schnitzel, Hamburger und Torten. Wir können schon die Ernte, das Auffinden, das Wiesedurchstreifen genießen und werden dann auch noch durch eine seltene Fülle an Wohlgeschmack und Gesundheit belohnt.
Let’s go Wiese! Let’s go Smoothie!      😉