Ampel- Grün flitzt!

14. September 2015

Ampel_grünMit grünen Ampeln geht’s dahin!
Du stehst doch sicher auch nicht gerne vor roten Ampeln, oder?

Dann mach es auch in Deinem Leben so!
Schalt‘ Deine Ampel auf grün, auf Ernährungs- Grün!
Iss überwiegend Grünes! Wildkräuter, Gemüse, Gras, Blätter, Algen …
Und das roh!
Denn roh gibt nochmal einen Turbo auf das Grün.

Der Gott da oben ist doch nicht blöd! Der setzte uns doch nicht in eine Welt, die nicht passen würde für uns!
Ampel_rotUnd wie ist die Welt überwiegend bzw. wie ist sie da, wo er uns reinsetzte, ins Paradies sozusagen?
Grün!
Deshalb sollten wir auch das Grün essen, das noch dazu auf uns wartet. Anstatt des Fleisches, das selten ist, vor uns davonläuft oder sogar sein Leben verteidigt.
Ansatt dem vielen Gebratenen, Gebackenem, Gekochtem, Pasteurisiertem, Angebautem, Gedüngtem, Geerntetem, Verarbeitetem … Alles sehr mühevoll, – unnötig mühevoll!
Das ist sozusagen alles eine ‚rote Ampel‘.
Steh nicht unnötig vor ihr!     😉

 

 

 


Entschuldigung und zweiter Versuch

11. August 2015

Nach einer ‚Standpauke‘ per mail (Danke Peter D.) die sich auf meinen Beitrag ‘Zuckerrüben für Österreich’ bezog, versuche ich nun nocheinmal das Problem darzustellen:

Liebe Landwirte, Bauern, insbesondere Rübenbauern!
Ich bin überzeugt davon, dass Ihr Eure Arbeit gut, gerne und mit Überzeugung macht. Nicht zufällig stellt Ihr ja derzeit Eure Schilder auf die Felder und posiert damit stolz auf Fotos im Internet.
Um die Zuckerversorgung bräuchten wir uns also, dank Eurer Arbeit keine Sorgen zu machen.
ABER die Zeiten ändern sich! Wir haben längst keinen Zuckermangel mehr. – Genau besehen hatten wir noch nie Zuckermangel …
Was die Menschen heute nicht haben und dringendst bräuchten ist nicht Zucker, sondern Gesundheit!
99% der Menschen haben kaputte bzw. aufwändigst, teuer und leider auch giftig (vielleicht schreib ich ja auch den Zahnärzten demnächst so ein Briefchen) reparierte Zähne. Die Menschen, die Ihr ja sicherlich gut versorgen wollt mit Euerer Arbeit haben neben Karies auch noch Diabetes, Bluthochdruck, Krebs, Osteoporose- und Übergewicht. Sie sollten und bräuchten das alles nicht haben.
Mit etwas weniger Zucker würde sich ihr Gesundheitszustand sofort bessern. Bzw. mit einer geänderten Nutzung Eurer Felder könnte der Zuckerpreis ev. steigen und so den Süßmarkt wieder normalisieren.
Aber egal, was der Markt macht …
Was die Menschen bräuchten für ihre Gesundheit, wäre neben weniger Zucker, auch weniger Fleisch, weniger Getreide- und Milch- Produkte! Dafür mehr GRÜN!
Und damit wären wir auch schon wieder bei Euch Landwirten.
Was als Un- oder Beikräutern auf Euren Feldern wächst wäre für die Menschen weitaus wertvoller als die Nutzpflanzen Zuckerrüben, Getreide oder Mais. Und sie brächten Euch auch mehr ein!
Ja, geht mal in eine Apotheke und fragt nach dem Preis von 100g Schachtelhalm oder Beifuß!
Zuckerrübenbauern2‚Pfeift‘ doch auf die Infos Eurer ‚Bauernbündler‘ und ‚Lagerhäuser‘ und lasst doch einfach mal auf einem Acker die Aussaat weg, mäht das ‚Unkraut‘ ab, trocknet es schonend (unter 42°C), füllt es in Papiertüten und verkauft es in Bioläden!
Ich freu mich schon auf Eure neuen Tafeln auf den Äckern!     😉

 

 

 


Mein Frühstück

24. April 2015

Oder manchmal auch Mittagsstück oder Abend- oder Zwischendurchstück. Oft auch, weils so selten lecker und befriedigend und schnell ist, Früh-, Mittags- und Abendstück 🙂

Ups! Entschuldige meine Abschweifung!
Eigentlich geht es um die Erreichung eines wunderbar grünen Bauches … 😉

Also, so ein grünes Baucherl ist schnell erreicht. Nochdazu mit wunderbaren Nebenwirkungen!

Ich geh also über eine herrlich saftige Wiese:

Wiesen- Smoothie

In der Hand hab ich einen Mixbecher. Immer wenn mich ein Kräutl ‚anlacht‘ kenne ich es entweder schon oder koste es ganz vorsichtig. In jedem Fall aber danke ich für dieses Geschenk, frage um Erlaubnis und darf es meistens pflücken und in den Mixbecher stecken. Irgendwann ist er prallvoll, ich hab eine Riesenfreude damit, bedank mich nocheinmal bei der Wiese und trag meine Schätze heim.

Wiesen- Smoothie

Dort kommt Obst das ich gerne hab oder eben vorrätig ist dazu:

Wiesen- Smoothie

Mixer einschalten! – Und fertig ist der beste nur denkbare Riiiiiesenbecher für einen Sofortverzehr oder als Mitnehm- Menü!
Eventuell streu ich mir noch leckeres Topping in Form von Nüssen, Samen, Beeren oder Trockenfrüchten drauf.
Das hat den Vorteil, dass ich länger und besser kaue und nicht zu sehr schlinge oder zu schnell trinke         😉

Wiesen. Smoothie

Ich fühle mich von dieser Naturfülle so sehr beschenkt, erst schon vom Entdecken, dann vom Sammeln- Dürfen und erst recht vom grenzgenialen Geschmack und den unendlich vielen und perfekt auf mich abgestimmten Inhaltsstoffen, dass ich das gar nicht wirklich ausdrücken, sondern Euch nur anbieten, kann, es einfach auszuprobieren.
Ihr werdet sehen, wir brauchen nicht rackern für Brötchen, Kornspitz oder Pizza. Wir sparen uns die Arbeit für Schnitzel, Hamburger und Torten. Wir können schon die Ernte, das Auffinden, das Wiesedurchstreifen genießen und werden dann auch noch durch eine seltene Fülle an Wohlgeschmack und Gesundheit belohnt.
Let’s go Wiese! Let’s go Smoothie!      😉

 

 

 


Jede Wette …

9. April 2014

… dass kein Juwelenladen so funkelt wie meine taunasse Wiese in der Morgensonne auf der ich täglich meine Wildkräuter sammle.

… dass kein Energiedrink oder Cocktail so herrlich neongrün leuchtet wie mein Grassaft.

… dass keine Speise so schnell hergesstellt oder serviert ist wie meine rohköstlichen Gourmet- Gerichte.

… dass kein Büroalltag, kein Chefetagenleben es in puncto Lebensqualität mit meinem Paradiesleben aufnehmen könnte.

… dass kein Kind, kein denkender Mensch freiwillig in dieser Arbeits- und Konsumwelt leben würde.

… dass kein Kino spannender ist als das Leben.

… dass keine Beziehung oder Ehe wahrer Liebe ‚das Wasser reichen‘ kann.

… dass keines der unzähligen toten Nahrungsmittel diese Frische, Vitalität, Gesundheit, dieses Wohlbefinden erzeugen kann wie Rohköstliches.

Ach! Ich liebe einfach mein
paradise your life 😉

 

 

 


Green milk today

29. Januar 2014

green milkSeien wir doch ehrlich, ’no milk today‘ war vorgestern. Und kleinen süßen Kälbchen nicht nur ihre Milch wegzutrinken sondern sie dadurch auch der Schlachtung zuzuführen ist sowieso megapeinlich. Ganz abgesehen davon – rein egoistisch gesehen – wer bitte will sich schon einen Knochenbau wie eine Kuh antrinken!? Genau dafür ist nämlich die Kuhmilch ausgelegt. Um einem kleinen Kalb soviel Kalzium zu liefern, damit es innerhalb weniger Wochen zum ausgewachsenen Rind werden kann. Wir wollen doch eher viel Hirnwachstum. Manche auch andere große Körperteile … 😉
Aber bitte, bitte keine Kuh- Knochen, oder!?

Dennoch gibt es Menschen, die gerne Milch trinken. Das ist verständlich und auch kein Problem. Denn die eindeutig beste Milch wächst im Grünen!
Nein! Keine Sojamilch! Soja ist unverarbeitet praktisch ungenießbar und so wie es zu kaufen ist, viel zu hoch verarbeitet und damit ‚getötet’/ biologisch tot.

Doch Nuss- und Samen- Milche sind genial!
Ich hätte Euch gern einen Tipp gegeben welche dieser Milche besonders gut schmeckt oder besonders viele Inhaltsstoffe haben. Aber – sorry! – einfach alle schmecken wunderbar und haben das in sich, was wir brauchen.

Dass man zur Zubereitung bloß etwas Wasser mit den entsprechenden Samen/ Nüssen vermixen und dann aufgießen (und ev. noch abseihen) muss, ist ja payoli- Lesern bekannt.

So weit, so einfach!
Nun habe ich aber vor einiger Zeit begonnen Abwaschwasser zu trinken und bin so begeistert davon, dass weiße Milch schon fast gar nicht mehr geht.

Findest Du nicht auch, dass weiße Milch urlangweilig aussieht?
Dann schmeiß Dir einfach eine Hand voll frischer Wildkräuter mit in den Mixer und genieß dieses herrliche Grün …
Einfach herrlich!!!
Für Auge, Nase und Mund! 🙂
Für die Fitness und Gesundheit sowieso!
Und für die Brieftasche und das Erleben auch! Denn Wildkräuter wachsen und sind absolut gratis. – Und sie zu sammeln Natur- Genuss pur!

 

 

 


Abwaschwasser trinken

20. November 2013

wildyIch esse meine Smoohies eher dick bzw. mache mir überhaupt gerne smoothie- Müslis. Also Wildkräuter mit Obst vermixt und mit Früchten, Nüssen und Samen vermischt.
Soweit so gut, so altbekannt.
Was bei mir nun neu ist, ist meine ‚Abwasch- Methode‘.
Seit ich einen zwar leistungsstärkeren, aber schlechter zu reinigenden Mixer verwende als die kleinen Magic Maxx, schütte ich den smoothie in eine Schüssel mit den Früchten, Nüssen, Samen, etc. und geb zu den Resten im Mixer nochmal eine halbe Banane, ein paar Mandeln und Wasser. Das vermixt ergibt eine wunderbar wildkräutlich schmeckende Mandelmilch und der Mixer ist auch gleich durchgespült.

Damit werfe/ spüle ich nicht nur weniger weg, sondern erspare mir auch eine Mahlzeit. Denn diese Mandelmilch ist ein vollwertiges Frühstück und schiebt das smoothie- Müsli in die Mittagszeit.
Natürlich kann man ‚dieses Spielchen‘ auch noch weiter treiben und morgens das ‚Spülwasser‘ mit dem wir den Mixer von der Mandelmilch gereinigt haben, trinken. Und die Mandelmilch als Mittags- und den Smoothie als Abendessen genießen.
Wichtig jedenfalls, dass wir uns bewusst sind, dass dieses Grün ein unvergleichlicher Schatz ist. – Zu schade für den Kanal!
Und wichtig auch, wieder mal daran zu erinnern, wie wir unseren Ernährungs- Tagesablauf gestalten sollten. Aber dazu demnächst mehr.

Vielleicht kann ja der Eine oder Andere von Euch etwas anfangen mit dieser Vorgehensweise …
Wohl bekomm’s!

 

 

 


Das Leben …

22. Oktober 2012

… ist unglaublich und wunderbar einfach.
Das Leben ist unerträglich komplex und kompliziert.
Das Leben schenkt sich uns in unüberschaubarer Fülle an Glück, Erleben und Gesundheit.
Das Leben straft uns hart und leidvoll.

So widersprüchlich obige Aussagen auch klingen mögen, sie sind allesamt richtig.
WIR entscheiden, was davon wir abkriegen, wohin wir uns stellen …

Wenn ich in meinem Seminarhäuschen draußen bin, schwelge ich darin, mir herrlichste Wildkräuter aus dem großen Garten zu holen oder noch lieber die noch fetteren am nahen Waldrand zu ‚erjagen‘.
Dabei pflücke ich direkt vor den Fenstern eines Hauses, aus dem einmal eine alte Frau keifte, was ich hier zu suchen hätte, der Wald gehöre mir nicht. – Ihr auch nicht!
Und ‚alt‘, naja, sie sieht steinalt aus, ist es aber noch nicht.
Sie war Jahrzehnte- lang die eifrigste Kirchenbesucherin des Ortes, wusselte nur in der Kirche und um den ‚Herrn Pfarrer‘ herum und sollte also einen guten Draht zu ihrem Gott haben.
Doch diese ‚Heiligkeit‘, die sich eventuell bis in ihr Schlafzimmer zog, bewirkte, dass ihr Mann ständig Freundinnen hatte, irgendwann zu trinken begann und elendiglich an Krebs zu Grunde ging.
Mittlerweile ist auch sie ein schwerer Pflegefall mit Krebs, soll laut ihrer Haushaltshilfe sehr schwierig bis unangenehm sein und mit ihrem Schicksal und Leid sehr hadern.

Während ich mir die herrlichsten Jung- und Gesundheitsbrunnen- Kräuter dort pflücke, erlebe ich regelmäßig mit, dass nur wenige Meter daneben ihr Haus einem Taubenschlag an Hilfskräften gleicht. Da kommen und gehen den ganzen Tag Haushaltshilfen, Ärzte, Rot Kreuz- Leute, Caritas- Helfer, Essen auf Rädern- und Apotheken- Boten, Reinemacherinnen, und, und, und.

So nah beieinander können die oben angeführten Antipoden oft liegen. Und jeder hat sich dorthin gestellt wo er steht …