Kleiner Nachtrag …

6. Dezember 2017

… zum Uran- Artikel
Ich habe zu der dort kurz angesprochenen Absurdität von Grenzwerten, eben Daten aus dem Mobilfunk- Bereich erhalten. Sie sind, da es sich ja überall um Menschen handelt, an Unglaubwürdigkeit kaum zu überbieten.
Oder sollte man besser von der Bankrotterklärung der Wissenschaft und/ oder der Skrupellosigkeit des Politik- Wirtschafts- Zwillings sprechen?

In der damaligen UdSSR galten 4000 uW/m2, die im späteren Russland auf 100000 uW/m2 angehoben wurden. Also ‚bloß‘ um das 25fache! Versuch doch mal das 25-fache zu essen, zu trinken oder 25-mal so schnell zu laufen!
Doch ‚unsere‘ EU empfielt 9000000 uW/m2! Also ‚bloß‘ das mehr als 2000-fache!

Jetzt ernsthaft: Diese Leute, die das, mit unserem Geld bezahlt, über unsere Köpfe hinweg, tun, kannst Du noch immer ernst nehmen!?

 
PS: Wem nach dem o.g. gestrigen Uran- Beitrag noch nicht schlecht war, kann sich seine Dosis gerne mit diesem Film erhöhen:

 

 

 

 

Advertisements

Schon 1952 …

18. September 2017

… wusste und schrieb Jean Monnet, einer der Gründungsväter der EU, an einen Freund:

„Europas Nationen sollen in Richtung eines Superstaats geführt werden, ohne dass die Menschen verstehen, was eigentlich vor sich geht. Dieses Ziel kann Schritt für Schritt erreicht werden, vordergründig scheint jeder Schritt nur einem wirtschaftlichen Zweck zu dienen, zusammen werden sie jedoch unaufhaltsam und unumkehrbar zur Förderation führen.“

 

 

 


2x Geld

3. Juli 2017

Du akzeptierst und lebst doch vermutlich ebenso Dein Leben mit Geld, wie praktisch alle es tun. Ja, es erscheint uns sogar so selbstverständlich, dass wohl die meisten es für unverzichtbar halten werden.
Dazu möchte ich Dir heute gern zwei Beispiele geben, die vielleicht etwas zum Denken anregen bzw. die Wichtigkeit des Geldes relativieren:

Es ist bekannt, dass der Nominalwert des Geldes durch keinerlei Realwert gedeckt ist. Es handelt sich sozusagen um erfundene, künstlich und willkürlich festgelegte Werte die auf Papier oder Metall gedruckt oder geprägt werden. Deshalb könnten wir weltweit alle Währungen auch vereinheitlichen und ein gemeinsames überall verhandenes Material verwenden.
Scheiße zum Beispiel!
Wir könnten Scheiße, deren Entsorung ohnehin aufwändig ist in Nuggets von gewissem Wert pressen und ansatt der heutigen Währungen in Umlauf bringen. Das Geschäfts- und Finanzwesen und -Leben würde in keinster Weise beeinträchtigt oder verändert.
Die Reichsten und Angesehendsten hätten dann bloß die höchsten Scheißehaufen, die Menschen würden zu den Banken pilgern und um sich Scheiße zu borgen, mit dem hoch und heiligen Versprechen mehr Scheiße zurückzugeben, als man ausgeborgt hat. Die Banken würden dank der Scheiße weiterhin florieren, jede Preiserhöhung würde mehr Scheiße kosten, jede Gehaltserhöhung würde freudigst willkommengeheißen mehr Scheiße bedeuten, usw.
Das wär doch ein wunderbar beschissenes Leben, oder!? 😉
Und mit unserem wertlosen Papier ist es weniger besch…. !? 😉

Das zweite Beispiel:
Stell Dir vor ein TV- Kanal, eine Firma, irgendein Veranstalter castet in einer Art big brother oder Dschungelcamp die 100 tüchtigsten und attraktivsten Menschen für ein Zusammenlebensprojekt. Die Frauen und Männer hampeln und strampeln um nur ja in diese Gruppe zu kommen. Irgendwann stehen diese 100 Schönsten und Tüchtigsten fest. Jeder bekommt 1000€ und alle beziehen ein Dorf um dort mit ihrem geschenkten Geld gut und glücklich zusammen zu leben.
Was wird passieren!? Wie wird es nach einiger Zeit dort aussehen?
Die denkunmöglichste, unwahrscheinlichste Variante ist, dass alle glücklich sind, alles was sie brauchen durch Tausch haben und am Ende jeder noch immer seine 1000€ besitzt.
Höchstwahrscheinlich werden einige wenige reich sein und viele nichts mehr haben oder bei den Reichen verschuldet sein. Solche Schulden entstehen durch kurzfristige Bedürfnisse, die zwar bald wieder vergehen oder befriedigt werden/ wurden aber Ungleichgewichte generieren. Dieses Ungleichgewicht bleibt sozusagen hängen, obwohl der Bedarf schon längst gedeckt ist.
Das ist ähnlich zweier Bankkunden. Einer ist stets unverschuldet, der andere immer am Rande seines Überziehungsrahmens. Beide geben monatlich dasselbe aus. Nur einer bezahlt dafür zusätzlich Zinsen.
Es kann aber auch sein, dass nach einiger Zeit gar keine Euros im Dorf sind, dass sich einige begnadete Abcasher damit aus dem Staub gemacht haben.
Doch das Leben wird weitergehen … Es ‚funktionierte‘ vor diesen 1000€. Warum sollte es nach diesem Betrag nimmer funktionieren?

Was lernen wir daraus?

a) Die Wahrscheinlichkeit, so rein rechnerisch gut leben zu können, ist praktisch Null.
b) Wir strampelten und bemühten uns um etwas, das uns genau nichts bringt.
c) Wir hatten auch schon davor und haben auch noch danach all unsere Fähigkeiten und Bedürfnisse, die wir immer schon und immer wieder mit anderen austauschen könenn oder nicht, ohne sofort dafür bezahlen zu müssen oder einen rechnerisch genau festgelegten Betrag dafür erlegen zu müssen.

Also, was bringt uns dieses Geldsystem?
Dem ‚Normalo‘ gar nichts! Doch denen mit dem goldenen ‚Händchen‘ riesige Vermögen!
– Und wer erwirtschaftet denen ihre Vermögen, hm …?
Es ist wie auch in der derzeitigen Wirtschaft leicht beobachtbar: Diese paar ‚Händchen- Leute‘ drücken mit aller Energie der Großzahl an kleinen Leuten ‚Ihre‘ Produkte rein! Und die nehmen sie bereitwillig an!
– Wer mitspielt ist selber Schuld! 😉

  Die Alternative:


 

 

 


Quo vadis, homo civilisatioensis?

3. Juli 2014

Der Zivilisationsmensch!
redball Er stirbt früher als alle seine Vorfahren und ‚ungebildeten Geschwister‘.
redball Er ist kränker als alle seine Vorfahren.
redball Er kann sich nur mehr mit enormem medizinischem Aufwand am Leben erhalten.
redball Er ist gehetzter, unglücklicher und unzufriedener als seine Vorfahren noch Generationen davor.
redball Seine Nachkommen werden längst nicht mehr zu selbstbewussten, eigenverantwortlichen, geschweige denn, glücklichen Menschen erzogen.
redball Längst sind Kindergärten, Schulen und Universitäten auf eine Ausbildung hin zum leicht führbaren Konsumenten und Unselbständigen ausgerichtet.
redball Soziale Netzwerke liefern die Neigungen und Bedürfnisse Kinder und Jugendlicher bereitwillig und profitabel an die Wirtschaft.
redball Die Wirtschaft und Konzerne haben alle Lebensbereiche durchdrungen und ziehen ihre Schlinge immer enger.
redball Persönlichkeit und kritisches Denken sind bereits höchst rare Seltenheiten.
redball Menschen, Eltern, Kinder sind zu ‚Waren‘ für den Moloch Wirtschaft geworden.

greenball Paradiesleben, wie Trillionen von freilebenden Lebewesen sie immer noch praktizieren sind für Menschen bereits völlig denkunmöglich geworden.
greenball Einfachste Dinge wie Partnerschaft und Ernährung sind ohne Bücher, Internet und Seminare mittlerweile undenkbar.
greenball Selbst Grundlegendstes und Selbstverständlichstes wie Atmen, Fasten, Lachen oder Laufen bedürfen nahezu akademischer Anleitungen.
greenball Reines Sein wird seit Jahrhunderten schon ausschließlich den Toren zugeschrieben und -getraut.
greenball

Es wird Zeit für einen modernen Menschen im paradiesischen Sinn. Es ist Zeit für den homo paradisicus! 😉

 

 

 


Falsche Toleranz …

13. November 2013

… man könnte es auch Liberalität nennen, ist ein Begriff der mehr als hinterfragenswürdig ist.

liberale TalfahrtIst es Toleranz, die Herstellung von Zigaretten zu tolerieren, ja sogar daraus – wie der Staat es tut – Einkommen zu beziehen, obwohl man genau weiß, dass das Rauchen Leid, frühen Tod und Unsummen an entgangener Arbeitsleistung und Behandlungskosten verursacht?

Ist es Toleranz, die nahezu irren Zuckerkonzentrationen in Kindertees und softdrinks zuzulassen, obwohl die daraus resultierenden Gewöhnungen, Schäden und Erkrankungen bekannt sind?

Ist es wirklich liberal, jeden Unternehmer und Banker selbständig, frei und nahezu unkontrolliert, einzig seiner Gewinnmaximierung verpflichtet, nachgehen zu lassen?

Ist es tatsächlich tolerant, wenn wir uns nicht darum kümmern, unter welchen Bedingungen unsere Kleidung, Lebensmittel, unsere Einkommen, unsere Autos, Treibstoffe, unser Strom … entstehen?

Ist es wirklich so wichtig unsere Offenheit so weit zu treiben, dass jede Hinterhoffirma herstellen und schädigen kann was das Zeug hält?

Ist unsere Selbstverliebtheit in das ‚hohe Ideal‘ dieser Toleranz und Offenheit tatsächlich so groß, macht sie uns tatsächlich so blind, dass wir die Augen davor verschließen, wie wir sukzsessive krank, arm, unsere Kinder ruiniert, Menschen ausgebeutet … werden?

Oder sind die Behörden, ist der Staat, gar nicht so tolerant, sondern bloß ‚die Gegenseite‘ so schlau?

Ja! So ist es!
Ginge es um unser Wohl, müssten genaugenommen die allermeisten Produkte verboten werden ….
Werden sie aber nicht, weil eben die Gegenseite so schlau, geldgierig oder vielleicht auch gutmeinend ist.

Deshalb verlass Dich auf nichts und niemanden!
Denk selber!
Verlass Dich nur auf Dich!
– Und die Natur!
Je weiter ein Produkt, ein Angebot, ein Verhalten, eine Verlockung von der Natur entfernt ist, desto kritischer, um nicht zu sagen misstrauischer, sollten wir sein.

Sei kritisch!
Hinterfrage alles!
Praktiziere bei jeder Gelegenheit ein Nach- und Hineinspüren in Dich und ein eigenständiges Nachdenken.
Sei intolerant, wenn etwas Dich belastet.
Sei aber auch kritisch Deinen eigenen Bedürfnissen gegenüber. Denn zu viele davon sind mittlerweile schon von der Wirtschaft ‚geschaffen‘ worden.
Denn der Riesenunterschied ist immer noch, dass die Natur uns beschenkt, die Wirtschaft aber ausschließlich eigennützig an unserem Geld, aber nicht Wohlergehen, interessiert ist. Und so sieht diese krankmachende Zivilisation, trotz ihres vorgeblichen Wohlstands, auch aus!

 

 

 


Wir Sklavenhalter

17. September 2012

Mittlerweile wissen die Leser dieses blogs, dass Geld erbärmlich stinkt! 😉

Ein bereits angesprochener Aspekt des pösen, pösen Geldes ist, dass es vieles perfekt verschleiert.
So zum Beispiel die Tatsache, dass wir uns immer noch Sklaven halten.
Ja, wir halten uns Sklaven, ohne sie zu sehen. Ohne von ihnen zu wissen.
Wir zwingen über unsere Geldmittel Mindestentlohnte zu Arbeiten, die früher Sklaven verrichteten.
Wir verbrauchen Erdöl mit einem jährlichen Sklaven- Äquivalent von mehr als 20 Milliarden Sklaven.
Geld schwindelt uns über das wichtigste aller Produktionskriterien hinweg, dem Wirkungsgrad. Die Förderung eines Fasses Erdöl kostet uns mittlerweile vier Fässer Erdöl! – Aber niemanden interessiert das! Die Arbeit die so verschwendet wird, wird ja von realen und imaginären Sklaven verrichtet.
– Die wir minderbezahlen, mit Geld, das wir nicht erarbeitet, sondern verdient haben!
– Indem wir unser Geld arbeiten ließen! …

Geld lässt uns den wichtigsten Wirtschafts- Grundsatz missachten: ‚Verkaufe nie Dein Kapital und nenne es Einkommen‘
Wir vernichten Jahr für Jahr Ressourcen zwischen 3 und 5 Trillionen(!) Dollar allein durch Aholzungen.
Wir haben unsere Meere praktisch leergefischt und die Erdölreserven zukünftiger Generationen verjubelt.

Und warum das alles?
Denk mal nach!
Doch sicher nicht um glücklicher zu sein! Oder?!

 


Wirtschafts- Erleuchtung

1. September 2012

«Die Aufgabe der Wirtschaft und jedes Unternehmens, das in der Wirtschaft tätig ist, ist eigentlich nicht die Gewinnerzielung – wie auch der Zweck des Arbeitens nicht das Geldverdienen ist –, sondern etwas zu erzeugen, zu produzieren oder als Dienstleistung zur Verfügung zu stellen, was andere brauchen.
Wirtschaft ist Bedarfsbefriedigung!
Das ist ein bisschen verloren gegangen als Bewusstsein. (…)
Das öffentliche Denken ist ein völlig anderes. Es ist aber eigentlich Unfug. Es ist wirklich Unfug. Wenn man sich überlegt: Wir sind als Menschen doch nicht unterwegs – jeder für sich alleine und auch nicht in der Gemeinschaft –, um so etwas Idiotisches wie Gewinn zu erzielen. Sondern diese ganze Wirtschafterei haben doch Bauern und tüchtige Leute angefangen, weil man Hunger hatte, weil man sich was anziehen musste, weil man dies, weil man jenes brauchte, und haben dabei heute eine sehr beeindruckende Produktivität entwickelt. Und diese Produktivität sollte den Menschen dienen.»

«Es kann niemals so sein, dass es ein Mangel an Geld gibt. Es ist ja auch überall zu sehen, dass es eigentlich das riesigste Problem ist, das wir haben, dass das Geld sich überall auftürmt und staut und nicht sinnvoll eingesetzt werden kann.»

(Werner Landwehr, Leiter der GLS-Bank Berlin)