Unsere Schatten

20. Januar 2020

Jaja, wir alle sind eben Kinder unseres Umfeldes, unserer Geschichte.
Kennst Du das auch?
Dass wir uns sehnen nach dem, was uns als erstrebenswert vermittelt wurde?

Oder umgekehrt gesagt: Hast Du tiefsitzende Wünsche und Sehnsüchte, von denen Du nicht genau weißt, woher sie stammen, die nicht unbedingt logisch und nachvollziehbar sind?

Nein?
Setz Dich doch einmal hin, nimm Dir die Zeit, um in Dich reinzuspüren, was Dich wirklich berühren würde.
Oder beobachte auch nur, welches Buch, welcher Film, welche Situation oder Szene Dich besonders berührt, Dir wirklich nahe geht.

Das kann auch etwas völlig Unlogisches, Dummes, Unverständliches sein. ‚Hauptsache‘ es berührt Dich!

Ja, das ‚Knödel im Hals‘ beim nächsten Film, die eine Träne beim nächsten Zeitungsartikel, das nächste klamme Gefühl bei einer Buchseite, die Bewegung bei einer der nächsten Geschichten, die Dir erzählt wird.

DAS sind Deine verschütteten Probleme!
Ja, wir alle haben die!
DIE horch Dir genau an!
Über DIE denk‘ nach!
DIE genieße!
Denn sie werden Dir Tore, Riesentore öffnen!
Tore in Dir unbekannte Welten!

In diesem Sinne:
Geh neugierig bis forsch voran in diese Dir noch unbekannten Welten und

paradise your life!     

 

 

 


Es weihnachtet sehr …

26. November 2019

Ein fassungsloser US- Vater einer 10-jährigen twitterte deren Weihnachts- Wunschzettel.
– Ganz Vorgestrige nannten soetwas einst noch ‚Brief ans Christkind‘
Da waren Wünsche wie neue AirPods, das neueste iPhon, ein MacBook, eine GoPro, eine Chanel Handtasche und, und, und zu lesen.
Dieser ‚liebende Vater‘ schrieb zum Foto dieses Wunschzettels – der immerhin aber noch handgeschrieben war! – dazu: ‚Meine Tochter muss verrückt geworden sein, wenn man ihre Wunschliste sieht‘.
Eine Twitterin machte sich sogar die Mühe, die Kosten des ganzen Wunschzettels zu ermitteln:
’schlappe‘ 12.776,89 $

Doch, frag ich Euch jetzt: Woher bloß, kann eine 10- jährige diese Ideen haben, wenn nicht von den Eltern!?
Entweder vom Lebensstil der Eltern direkt.
Oder von den Eltern indirekt, indem sie sich keine Zeit mehr nehmen für ihr Kind und es in diverse Institutionen oder vor den Fernseher/ PC abschieben, wo sie all diesen Unsinn lernt.

Dazu fällt mir eine Geschichte vom anderen Ende der Zivilisationsskala ein: Ich kenne eine Frau, die in einem Heim für ’schwierige‘ Kinder arbeitet. Sie erzählte mir, dass sie von allen Kindern die Eltern kennt und nicht EIN ’nicht schwieriges’/ ’normales‘ Elternpaar dabei wäre.

Die Zusammenfassung, die tief drinnen ohnehin jedermensch weiß/ spürt: Einzig WIR sind verantwortlich für unsere Kinder, für die nächste Generation, für unser aller Zukunft!
Wiederum aufschlüsselbar in zwei Punkte:
Entweder wir ruinieren unsere Kinder durch unser Vorbild selber oder
wir lassen sie von Fremden – in Schulen,. Kindergärten, Horten, Fernsehen, youtube, Internet … – ruinieren.
Die Details sind Nebensache. Beachtenswert aber ist, dass jeder Verfall, jedes Problem, eine Ursache hat!

Dieses ‚Ursache- Erkennen‘, dieses ‚Ursachen- Bewusstsein‘, scheint ein Schwachpunkt bei allen zu sein.
Denn, obwohl hier schon so oft beschrieben, dennoch nocheinmal und auch hier gut dazu passend:
Auch bei Erkrankungen wollen und können die Menschen noch immer nicht sehen, dass auch diese, eine – praktisch immer selbst verursachte – Ursache haben müssen, egal

ob direkt verursacht, durch eigene Lebensführungsfehler oder
durch indirekte Fehler, die sich in Umweltverschmutzung, falsch gewählter Politik, mangelnder Zivilcourage, asozialen Verhaltens, liebloser Lebensweise, etc. letztendlich auf alle auswirken.

Tja, so einfach ist Leben!

In diesem Sinne:

paradise your and our next generation life

 

 

 


Solang du nach dem Glücke jagst …

17. Mai 2018

Solang du nach dem Glücke jagst,
Bist du nicht reif zum Glücklichsein,
Und wäre alles Liebste dein.

Solang du um Verlornes klagst
Und Ziele hast und rastlos bist,
Weißt du noch nicht, was Friede ist.

Erst wenn du jedem Wunsch entsagst,
Nicht Ziel mehr noch Begehren kennst,
Das Glück nicht mehr mit Namen nennst,

Dann reicht dir des Geschehens Flut
Nicht mehr ans Herz, und deine Seele ruht.

(Hermann Hesse)

 

 

 


Advent, Weihnachten …

14. Dezember 2015

… Die bezaubernste Zeit des Jahres.
Der Wald, der Nachthimmel, der Hauch der bei klirrender Kälte aus den Mündern kommt …
Alles hat einen gewissen Zauber.
Erwartung und Vorfreude liegen in der Luft. Im Wald vermeint man Engel huschen zu sehen ….
Und die Wünsche!
Alle haben wir noch unerfüllte Wünsche.
Seit Wohlstands bis Überfluss- Zeiten etwas abgemindert. Aber doch steckt noch in uns allen das Kind, dass sehnt und wünscht und überrascht werden will.
Ein iPhone, ein Auto, ein selbstgemaltes Bild? Der lange gesuchte oder vermisste Tee? Das vorgetragene Lied, die selber aufgenommene CD? Der Urlaubs- oder Gemeinsame Zeit- Gutschein ….
Was immer …

Auch ich hab trotz recht weit gediehenem Paradieslebens noch einen Wunsch. – Nicht für mich!
Ich fühl mich sehr angekommen.
Für die Welt, für die Menschen hab ich eine Vision, einen Traum.
Ja klar, natürlich ein harmonisches Paradiesleben für alle, klar. Aber wenn ich mir unsere Gier und Terrorszene ansehe, wird das vermutlich nicht in allzu naher Zukunft passieren.
Aber zumindest, so als Zwischenschritt, einige wenige ’neue Krankenhäuser‘ würd ich den Menschen wünschen.

Nein, ich bin nicht verrückt geworden! Natürlich keine Krankenhäuser! Doch es gibt noch keinen passenden Ausdruck dafür.
Gesundheitshäuser, Lebensgärten, Genesungsparks, Paradiesschulen, Liebeszentren … wie immer.

Ich sehe Einrichtungen in denen weder diagnostiziert, noch therapiert, noch jemand sonstwie entmündigt wird. Keine Einrichtungen in denen mit Menschen ge-tan wird, wo be-handelt wird, wo Wissende sich über Nichtwissende stellen, wo Kohle mit dem Leid anderer gemacht wird, wo reglementiert und bürokratisiert und technisiert wird.

Nein, dessen bedarf es erst gar nicht. Denn praktisch alle unsere Erkrankungen wollen und müssen (so) sein, um zu lernen.
Praktisch alle unsere Probleme wollen uns etwas sagen.
Praktisch alle Menschen in dieser Zivilisationssackgasse haben die ‚falschen Programmierungen‘, haben Ängste, denken in Mangel- Bahnen, verhalten sich nicht ‚artgerecht‘ …
Das wollen ihnen ihre kranken Körper sagen!

Sie bräuchten nur in ein Umfeld zu kommen, das wirklich lebt und pulst, ein Umfeld in dem Paradies gelebt wird, ein Umfeld, in dem sie sich alle ihre Urbedürfnisse erfüllen können.

FeeEine Einrichtung, ein Park, ein Haus
Stern in das sie krank oder unglücklich reingehen,
Stern in dem sie Spaß mit anderen haben,
Stern einfach mitleben,
Stern wirklich lebendiges Leben erleben und
Stern dabei wie von selbst gesunden und
Stern als strahlende Paradies- Menschen herauskommen und
Stern mit anderen zusammenleben und ihr Glück und So- Sein teilen.

Das ist meine Vision, das ist mein Traum.
– Ist doch nicht soooo schwierig, oder?     😉

Der einzige, ich sags nicht gern, aber Haken: Die, die bereits so denken können, basteln ohnehin bereits an diesem neuen Leben. Und die Anderen, die so ein Leben noch nur als ‚Verzicht‘, ’spartanisch‘, ‚entbehrungsreich‘ sehen können, werden wohl nicht erreicht werden können. Die müssen vermutlich noch länger durch die Lebens-, um nicht zu sagen Leid- Schule … fürchte ich …

 

 

 


Wir erschaffen Wirklichkeit

13. Oktober 2014

Da viele nur die Artikel, nicht aber auch die Kommentare lesen, hier der Hinweis auf ein nettes Video das Dr.Zodl in seinem gestrigen Kommentar postete:

Selbstverständlich ist richtig, was Dr. Warnke hier sagt.
Selbstverständlich ist richtig, was die Wissenschaft diesbezüglich herausgefunden hat.
Selbstverständlich ist richtig, was in ‚The secret‘ geschrieben wurde.
Selbstverständlich ist richtig, dass all diese Wahrheiten in der Natur, von den Tieren, von der Evolution immer schon gelebt wurden und werden!

 

 

 


Wünsch Dir was!

10. Oktober 2014

Was sich die Menschen so alles wünschen!
Sich selber wünschen, sich gegenseitig wünschen!
Da wird alles Liebe, ja sogar alle Liebe, da wird Gesundheit, ein schönes Leben, alles Gute, viel Glück, baldige Genesung, und, und, und gewünscht.
Das ist ja sehr höflich und zweifelos lieb gemeint.
Doch es hat auch eine eher ungünstige Komponente.

Wie wir wissen, sind wir Götter es, die in jeder Sekunde durch unser Denken, durch unsere Entscheidungen, durch unsere Schöpferkraft unsere Welt und Zukunft erschaffen.
Wünsche ich nun jemandem etwas, beinhaltet dies den Aspekt ‚Er hat das (noch) nicht‘ und schon haben wir ein Elemental geschaffen, das dafür sorgt, dass jener dieses Etwas NICHT hat! Es beginnt sich, anstatt des Wunsches, dieses Nichthaben in der Realität zu manifestieren.

Zudem festigt Wünschen ein sehr perfides Weltbild.
Das Weltbild, dass alles statisch, alles fix ist. Ein mechanistisches Weltbild, das wir von Dingen und Sachen übernommen haben.
Natürlich! Ein Auto muss ich gut auswählen. Das hat seine rote Farbe, seinen Motorschaden, sein Schiebedach oder auch nicht. Der neu anzuschaffende Staubsauger hat seine fixe Watt- Zahl, hat sein fixes Gewicht, seine Handlich- oder Sperrigkeit …

Doch wir sind biologische, lebendige und flexible Wesen! Unser Sein ist nicht fix, nicht determiniert!
Heute geht xy lachend, morgen grantig durch den Tag. Sein Freund kann ihm alles sagen, bei seiner Frau geht er wegen Kleinigkeiten hoch. Seinen Kindern gegenüber verhält er sich selten liebevoll, in der Firma ist er ein beinharter Chef …
Auch sind wir alle Götter, die alles vermögen. Wir können freundlich, unerbittlich, unwirsch, liebevoll, friedfertig oder aggressiv sein.
Selbst unser Schicksal ist kein Ding, keine Sache! Niemandem, auch wenn viele das erwägen, wurde ein fixfertiges Schicksal in die Wiege gelegt.

WIR formen und gestalten uns!
WIR sind die Schöpfer unseres Schicksals!
Deshalb könnten wir uns unser Gewünsche sparen.
Ja, wir sollten es sogar unterbleiben lassen. Denn, wie schon oben angedeutet, wir erschaffen mit jedem Wunsch eine unselbständige, eine Zufalls- Welt mit!

Sieht man sich die Natur, die freilebenden Tiere z.B. an, wird schnell klar wie absurd unser Verhalten samt Wünschen ist. Alle freilebenden Wesen leben in der Einheit, in der Harmonie. Und leben damit in der Fülle (die sie sich durch ihr So-Sein auch miterschaffen).

ObelixWir Menschen hatten nichts Besseres zu tun, als diese Harmonie, diese Ein-heit durch eine Zwei-heit, durch die Dualität zu ersetzen. Für uns ist alles groß oder klein, gut oder schlecht, schnell oder langsam …
Haben wir uns in dieser Dualität nun eine unangenehme Situation geschaffen, braucht es wiederum das Wünschen um den ursprünglichen Harmoniezustand wieder herzustellen.
‚Toc! Toc! Toc! Die spinnen diese Zivilisierten‘ 😉

Wie aber könnten nun die vielen Höflichen und Lieben das bisherige Wünschen ersetzen, durch ihre Wortspenden eine Schöpfungs-, Selbstgestaltungswelt mitgestalten?
Vielleicht in Form kleiner Erinnerungen oder Rückmeldungen, wie zum Beispiel:

‚Ich vertraue auf Deine göttliche Kraft‘
‚Du machst das!‘
‚Du hast noch immer alles geschafft‘

‚Ich bewundere Deine Schöpferkraft‘
‚Dieser Geburtstag ist ein neuer Meilenstein Deiner Schicksals- Gestaltung‘
‚Ich sehe Deinen Geburtstag harmonisch eingebettet in ein wunderbares Leben‘
‚Ich freu mich so, Dich so glücklich und erfolgreich zu sehen‘
‚Du schaffst beständig wunderbare neue Wirklichkeiten‘
‚Danke für Deine Mitarbeit an einer schöneren Welt‘
‚Du bist schon gesund; Dein Körper nimmt nur noch einige Nachbesserungen vor‘
‚Du wirst heute einen wunderbaren Tag erleben‘
‚Du wirst schlafen wie ein Engel‘

… oder so ähnlich.

Oder auch ganz weg vom Wörtlichen! Ein liebevoller Blick, eine warmherzige Umarmung, ein ehrerbietendes Namaste … wo es möglich ist.

Aber auch vieles an Schaffendem ist bereits passiert! Kaum noch jemandem dieser Wohlstandsgesellschaft kann man etwas Sinnvolles schenken. Die Leute haben bereits alles!
Ähnlich ist es mit dem Wünschen. Viele haben sich bereits genommen was sie wollten …
Was sollte man da noch wünschen!? 😉

 

 

 


Unglaublich, aber wahr

31. Dezember 2013

Das ist der 1000. ‚paradise your life‘- Beitrag!

Ich danke allen Lesern für Eure Treue und Euer Interesse und wünsche Euch ein wunderwunderbares, hoffentlich

paradiesisches

 
2014