Kein Sportler …

28. November 2012

… kein Läufer, kein Turner, kein Schwimmer …
Absolut kein Sportler bewegt sich richtig, naturrichtig, für ihn förderlich!

Bitte lass Dir das auf der Zunge zergehen!
Wir haben so viele Sportvereine, so viele Fitness- Center, so viele Fitnesstrainer, so viele, viele …
Und dennoch werden wir immer schwächer, unbeweglicher und dicker!
Immer ‚aus-der-mittiger‘!

Ich sag‘ Dir warum:
Kennst Du das YIN- YANG- Zeichen?

Es ist, obwohl es Ggegensätze darstellt, eine wunderbar ‚runde Sache‘.
YIN und YANG, obwohl sie so gegensätzlich sind, bilden im angesprochenen Symbol eine Einheit, eine ‚runde Sache‘.

Würde man unsere Art von Leben, von Sport oder Bewegung darstellen wollen, sähe das in etwa so aus:

Denn wir sitzen Stunden vorm PC, im Büro, in der Fabrikshalle und schinden uns danach beim Sport. Anstatt beides näher und zusammen zu bringen, den Lift, das Auto, die Bohrmaschine, und, und, und zu meiden …

 


Bewegung, nicht Sport!

14. Juli 2010

Das Yin- Yang- Symbol zeigt sehr schön, wie beide Pole eine Einheit bilden. Yin und Yang sind eng zusammen, schmiegen sich aneinander, ergänzen sich zu einer runden Sache.

Unsere Auffassung von Ruhe/ Nichtbewegen und workout ist eine gänzlich andere. Wir verbringen den ganzen Tag unnatürlich sitzend und bewegungsarm und meinen dieses Extrem mit dem anderen Extrem des Abschwitzens beim abendlichen Laufen oder im Fitnesscenter ausgleichen zu können.
Unser Körper will sich aber bewegen und nicht schinden!
Es werden damit zwar Höchstleistungen erreicht, die einen gewissen Mangel an Zuwendung vermuten lassen könnten, aber einem hohen Gesundheitsstatus und einem langen Leben sind sie abträglich.
Was uns gut tut, ist freudvolle, spielerische Bewegung in freier Natur und frischer Luft.

 


Karfreitag, Ostern …

2. April 2010

Ich bin da sehr zwiegespalten(!) 😉
weil ich diese Dualität immer weniger verstehe.
Einerseits kann man natürlich einen Karfreitag zum Anlass nehmen über das Vergehen, das Ende, den Tod nachzudenken, sich erfreuen an der Auferstehung, am Neuerwachen, am Austreiben, Keimen. Doch ist das nicht alles eins? Ist das nicht alles ein Kreislauf? Ist nicht beides und damit das Ganze ganz wunderbar?

Zudem kann uns ja, da alles was wir haben und sind, geschenkt ist, genaugenommen auch nichts genommen werden.

Was ist besser? Seine blonde oder seine dunkle Schwester zu lieben? Seinen starken oder seinen schwachen Bruder zu lieben?
Beide zu lieben, wäre doppelt zu lieben, wäre das einzig ‚Richtige’.
So könnten wir es auch mit Geburt und Tod, mit dem Keimen, dem Kommen und dem Absterben und Vergehen halten.
Es ist nicht zwingend notwendig einmal die Blonde und einmal den Schwachen zu lieben. Unser Herz ist groß genug beiden zu lieben, uns mit beiden eins zu fühlen.
Ebenso können wir natürlich am Karfreitag hinsehen auf den Tod und uns am Ostersonntag freuen über die Auferstehung. Klar können wir 1 Jahr honeyamoon feiern und ein Jahr die Trennung aufarbeiten. Klar können wir uns über eine Geburt freuen und einen Toten beweinen. Das spannt unseren Lebensbogen weiter.
Doch letztendlich sind beide Seiten bloß die dualen Ausformungen des einen Lebens.
Wir können sozusagen Yin und Yang verschieden weit auseinanderrücken und hin-und-her- gucken oder springen



                        

Aber so wirklich rund läuft’s nur so 😉

In diesem Sinne wünsche ich allen einen lebendigen Karfreitag, ein lebendiges Osterfest, ein lebendiges Leben.
Lass es wachsen, lass es gehen …
paradise your life!

Und den vielen, vielen unerkannt Schlafenden eine baldige Auferstehung. Denn es ist zu schade um dieses Geschenk LEBEN, um es zu verschlafen ….