Vom Regen in die Traufe

17. Januar 2018

Wurden wir bisher über den Zinseszinstrick, von dem schon Henry Ford sagte: ‚Würden die Menschen das Prinzip des Zinssystems verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh‘, unverschämt ausgesackt (siehe auch

    Money makes the world go round …

    2x Geld

    Der neue 20er gibt zu denken),

stehen nun Abzocken weit unvorstellbareren Ausmaßes vor der Tür.
Die geplanten Frechheiten sind so umfassend und unglaublich, dass bei einer sofortigen Einführung die Menschen auf die Barrikaden steigen würden. Deshalb läuft ein höchst perfides ‚Klein-um-klein‘- Programm.

Über Scheibchen wie Bargeldobergrenzen (bei Käufen und über Grenzen), Reduzierung von Bargeld- Annahmen- und Ausgaben in Banken und Abschaffung großer Banknoten werden wir in eine bargeldlose Zukunft getrieben.
Nicht nur, dass wir damit Kriminellen und dem Staat die Möglichkeit einräumen, uns mit einem Mausklick zu enteignen, wird dieses Ziel angestrebt um Negativzinsen problemlos und flächendeckend eintreiben zu können. Das bekannte Geldabheben und zu Hause horten im Krisenfall muss unterbunden werden können.

Es ist mittlerweile keinem Staat mehr möglich die bankrotten Großbanken zu stützen, die selber keinerlei Anstalten machen sich zu konsolidieren, sondern mit ‚leeren Werten‘ weiterzocken. Den einzigen Ausweg aus dieser ‚too big to fail‘- Falle sehen die Staaten und Wirtschaftsgemeinschaften im schleichenden Zugriff auf die Gelder der fleißigen und sparsamen Kleinsparer.
Das kann man so natürlich nicht sagen. Deshalb werden diese Maßnahmen – das hat man von George W. Bush, diesem IQ- Heroen, gelernt – zum Schutz vor pösen, pösen Terroristen, Geldfälschern und Steuerhinterziehern umdeklariert. Und schon halten alle, alle still. Auch wenn keiner dieser Arbeitsamen je derartige Ambitionen verspürte …

So schlimm das alles klingt und ist, es folgt bloß einer gewissen ‚Gerechtigkeit‘. Denn Menschen, die diese Entwicklung gedankenlos vorantreiben, weil sie sogar zu faul sind, eine Geldbörse bei sich zu tragen, können vermutlich nicht anders über einen verantwortungsvollen Umgang mit einem Tauschmittel ‚belehrt‘ werden, als durch Enteignung …

Wir werden uns noch freuen, endlich wieder, uns in die Augen sehend, uns beschenken zu können und beschenken zu lassen, durch

 

 

 


Anstrengende Markttage

28. September 2012

Es war einmal, vor langer, langer Zeit. Da war das Geld noch nicht erfunden.
Die Menschen tauschten ihre Überschussware mit anderen.
Frau A brachte ihr Zuviel an Gemüse zu Herrn B, der ihr dafür sein Zuviel an Brot überließ.
Eine wunderbare und einfache Methode, an alle benötigten Waren zu kommen.
Doch, nein! Halt!
Was, wenn Frau A’s Kinder nun ausziehen und sie weniger Brot, dafür aber vielleicht Gestricktes für’s Baby braucht?
Dann muss sie wohl nach dem Herrn B auch noch andere abklappern, ob vielleicht jemand mit überzähliger Babywäsche Gemüse brauchen kann.
Das könnte unter Umständen schwierig werden …
Nicht zuletzt deshalb waren die Markttage damals überaus hektische und geschäftige Zusammenkünfte.

Bis, ja bis eines Tages ein elegant gekleideter Herr mit Zylinder das Dorf besuchte. Er sah sich das geschäftige Treiben einige Zeit an. Dann trat er auf Frau A, die partout keinen passenden Tauschpartner finden konnte, zu und bat sie das Dorf abends auf dem Dorfplatz zu versammeln.
Gesagt, getan! Neugierig drängten sich die Bewohner um den eleganten Herrn.
‚Ihr erlebt ja tagtäglich, dass sich nicht immer ein passender Abnehmer für Eure Ware findet, der auch Eure Bedürfnisse stillen kann‘ hub er an.
‚Ich habe eine Lösung für Euch! Ich borge jedem von Euch 100 Münzen. Ihr braucht Euch bloß zu überlegen, wieviel ihr für Eure Ware verlangen wollt und schon habt Ihr ein Tauschmittel, das Euch viel Zeit sparen wird‘.
‚In einem Jahr komme ich wieder und jeder von Euch gibt mir als Wertschätzung für die ersparte Zeit 110 Münzen zurück.‘
Die Leute waren begeistert!
Nur eine kluge Frau rief: ‚Und woher sollen die 10 zusätzlichen Münzen kommen?‘
‚Das werdet ihr schon noch rausbekommen‘ antwortete der Herr. Und das Geld war erfunden.
Ein Geldsystem das heute noch die Welt ruiniert. Mit Zinsen von denen schon Henry Ford sagte: ‚Würden die Menschen das Prinzip des Zinssystems verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh‘ …
Das wird aber nicht passieren, denke ich mir; angesichts des allerorten beobachtbaren Herdenverhaltens der ‚Krone der Schöpfung‘ … 😉

 


Money makes the world go round …

20. August 2012

Eine selten dumme Liedzeile, aber in unserem derzeitigen System leider Wirklichkeit. Denn:

Die Schöpfung ist unbezahlbar und dennoch umsonst!

Das menschliche Geldsystem dagegen ist die gigantischte Verirrung der Menschheit!

Doch auch unser Geldsystem war zu reinen Tausch- Zeiten noch einfach. Erst nach und nach und lawienenartig mit Einführung des Zinses wurde es zu einem wuchernden und alles verzehrenden Krebsgeschwür …
Wir zahlen bei jedem Kauf Zinsen und Zinseszinsen an Leute die nichts für uns tun.
Schon Henry Ford sagte: ‚Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh‘.

Dazu eine herrliche Geschichte die mir kürzlich zugesandt wurde:

Vom Handel mit toten Eseln

Ein Junge zog vom Land zum Viehmarkt und kaufte bei einem Bauern einen Esel für 100 Euro.
Der Bauer versprach, den Esel am nächsten Tag vorbeizubringen.
Am folgenden Tag fuhr der Bauer auf den Hof und sagte: “Es tut mir leid, Junge, ich habe schlechte Nachrichten für Dich. Der Esel ist tot.”
Der Junge antwortete: “Also gut. Gib mir mein Geld zurück.”
Der Bauer zuckte mit den Schultern.
“Geht nicht. Ich habe das Geld bereits ausgegeben.”
Darauf der Junge: “Einverstanden, dann lade den toten Esel eben ab.”
Der Alte fragte: “Was machst Du denn mit ihm?”
Der Junge antwortete: “Ich werde ihn in einer Lotterie verlosen!”
Der Bauer sagte: “So ein Quatsch. Man kann einen toten Esel doch nicht verlosen.”
Der Junge sagte: “Klar kann ich das. Paß gut auf. Ich sage einfach niemandem, daß der Esel tot ist.”
Einige Wochen später traf der alte Bauer den Jungen wieder und fragte ihn:
“Wie ist denn das mit dem toten Esel ausgegangen?”
Der Junge erklärte es ihm: “Ich habe ihn verlost. Ich habe 500 Lose zu je zwei Euro das Stück verkauft und einen Gewinn von 998 Euro gemacht, der nicht in den Büchern steht. Der Verlust von 100 Euro für den toten Esel steht aber drin.”
Der Bauer fragte: “Hat sich denn niemand beschwert?” Der Junge antwortete:
“Klar, und zwar der Mann, der den Esel gewonnen hat. Also habe ich ihm seine zwei Euro zurückgegeben.”
Der Junge trat später in eine demokratische Partei ein und machte in Berlin oder London oder Brüssel eine steile Karriere.
Der Handel mit toten Eseln ist inzwischen laut EU-Gesetz ausschließlich den Notenbankern vorbehalten!

Wir haben nur eine Chance!
Nur eine Chance, diesem Geldsystem, das ohnehin bald und immer wieder zusammenkrachen wird, zu entgehen.
Nur eine Chance, ein gerechtes System zu etablieren!
Wir können uns nur – wieder einmal! – an die Schöpfung, an die Natur anlehnen, in der jedes Wesen, jede Pflanze gibt, was sie kann und gerne gibt.
Selbst im Tauschen steckt, wenn Du es Dir genau durchdenkst, bereits der Wurm drinnnen. Tauschen ist zielgerichtet, beur-teilt und bewertet.

In einer Welt, in der jeder gibt was er gerne gibt, in der jeder schafft, was er gerne schafft, werden sich auch bald wieder die natürlichen Wertigkeiten einstellen. Wer kreativ und fleißig ist, wir stolz auf seine Energie und seine Fähigkeiten und angesehen sein.
Während in der absurden Geldwelt Menschen bewundert werden, die mit möglichst wenig Eigenleistung enormen Reichtum anhäufen.