Unwissendes Wissen

22. April 2012

Ich bin immer wieder erstaunt,wenn ich Menschen kennenlerne, was es an Berufen, (Spezial-)Wissen und Fertigkeiten gibt.
Noch erstaunter bin ich, dass fast alle dieser hochinteressanten Menschen nicht den Schimmer einer Ahnung haben, wie man dauergesund und -glücklich lebt.
Sie erzielen mit Ihren Fähigkeiten oder Ausbildungen, mit ihrem Wissen und Können gute bis beste Einkommen. Doch können sie sich davon weder Glück, noch Zufriedenheit oder gar Gesundheit kaufen.
Sie leben bloß in dem Glauben, sie könnten dies. Sie meinen, dass teure Ärzte besser sind als billige, dass teure Urlaube glücklicher machen und teurerer Schmuck zu mehr Zufriedenheit beiträgt.
Und da alle nie in sich, sondern immer nur nach außen gucken und vergleichen was die anderen so tun und haben, merken sie auch gar nicht, dass das nicht Glück und Zufriedenheit schenkt, was sie sich erarbeiten. Es gibt ihnen maximal das Scheinglück und die Scheinzufriedenheit, mehr zu haben als der Nachbar, der Kollege.

Bei der Gesundheit ist es noch trügerischer! In jungen Jahren scheinen Altern und Krankheiten in unendlicher Ferne; höchstens vielleicht denk-, nie und nimmer aber nachfühlbar. Dazu kommt noch das Mediengetrommel, dass ja ständig neue, noch bessere Entdeckungen, Erfindungen gemacht werden, die schier alles reparieren können.
Selbst wenn sie dann irgendwann erkranken lebt in ihnen die Hoffnung bis Gewissheit, dass alles wieder in Ordnung kommen wird.
Auch die Medien berichten immer wieder von Prominenten die den Kampf gegen den Krebs, gegen die ‚heimtückische Krankheit‘, gegen die Sucht, … gewonnen hätten.
Wer genau hinsieh und beobachtet weiß aber, dass es praktisch keiner schafft.

Die Menschen werden bloß immer weiter vertröstet. Doch tatsächlich sind wir von unserer Soll- Lebenszeit weiter entfernt als je zuvor. Die USA als das reichste Land der Welt z.B. haben bereits rückläufige Lebenserwartungen.

Natürlich kann man sagen: ‚Wunderbar, die Menschen leben gut und treten in der Hoffnung ab, dass es immer so weitergeht‘. Doch sieht man sich die Jahrzehnte, in Summe Jahrmillionen an wunderbarer Lebenszeit an, die praktisch völlig sinnlos weggeschmissen werden, beschleicht einen eher das Gefühl, dass diese ‚Aus-dem-Vollen-Schöpfenden‘ nicht wirklich verstanden haben, WAS Leben ist bzw. sein könnte …

In diesem Sinne: paradise your life !

 


Mach’s besser!

19. Februar 2012

Die Krankenschwester Bronnie Ware arbeitete jahrelang in der Palliativmedizin und begleitete Sterbende in ihren letzten Stunden. Sie hat über die immer wiederkehrenden Erfahrungen mit Sterbenden geschrieben. Am Ende ihres Lebens erkennen die Menschen oft, welche Chancen und Möglichkeiten sie nicht gelebt haben. Bronnie Ware fasste das Bedauern der Sterbenden in fünf häufig wiederkehrenden Wünschen zusammen:

Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, ein Leben zu leben, in dem ich mir selbst treu bin, nicht ein Leben, das andere von mir erwarteten.
Ich wünschte, ich hätte nicht so hart gearbeitet.
Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meine Gefühle auszudrücken.
Ich wünschte, ich wäre mit meinen Freunden in Kontakt geblieben.
Ich wünschte, ich hätte mich glücklicher gemacht.

Und wenn sie ‚paradiesischer‘ gelebt hätten, müssten sie all diese Versäumnisse nicht bedauern und würden vermutlich auch noch leben …

Du aber, mit Deinem langen, langen ‚paradise your life‘- Leben hast alle Gründe obige 5 Punkte gut zu beachten! Oder kürzer gefasst:

paradise your life !

 


Betriebsblindheit

10. Juli 2011

Betriebsblindheit ist ein viel zu schwacher und ungenügender Ausdruck dafür in welchen enormen Begrenzungen wir leben und auf die ich wieder einmal hinweisen möchte.
Wir leben nicht nur nicht betriebsblind für unsere nahezu unendlichen Möglichkeiten, sondern, nicht nur Lebens- blind, sondern Lebens- blind, taub, gefühllos, …, sozusagen Lebens- sinnenlos.
– Und merken es nicht!
Das heißt: Nein! Halt!
Wir merken es schon! Unser Körper merkt es und zeigt es mit vielen Wehwechen und Unpässlichkeiten, mit ‚Volkskrankheiten‘ und einem viel zu frühem Tod. Doch das merken wir aber auch kaum noch, weil wir all das für einen unverzichtbaren Teil des Lebens halten.
Unser Körper aber, unsere Sinne, unsere Urbedürfnisse wurden vor Jahrmillionen angelegt, für eine gänzlich andere Welt angelegt.
Man könnte schon verzweifeln, blickt man nur 100, 200 Jahre zurück. Aller Raum war für Menschen, Pflanzen und Tiere nutz- und genießbar, die Wege waren Sozial- und Spielplätze. Das Lauteste war das Vogelgezwitscher. Verschmutzte Luft war denkunmöglich.
Ein Journalist verließ während das Automobil sich Raum verschaffte Wien für einige Jahrzehnte und wetterte nach seiner Rückkehr über diese völlig veränderte Stadt indem er z.B. schrieb ‚Nichteinmal mehr Zeitung- lesend die Straße zu überqueren ist heute noch möglich!’
Heute ist die Straße eine Gefahrenzone ersten Ranges und niemanden stört das!

Ich denke, wir sollten nicht müde werden, alles und jedes immer wieder kritisch anzusehen und zu hinterfragen. Dazu ist das Bild einer Primatengruppe in ihrem ursprünglichen Habitat, das wir stets im Hinterkopf behalten, eine wunderbare Referenz, um zu sehen für welches Leben wir ‚gebaut’ sind, was uns Freude, Glück und Harmonie – lebenslange Dauergesundheit ohnehin! – verschaffen würde.


Der Irrtum des Alterns

15. März 2011

Praktisch jedermensch in unserer Gesellschaft glaubt, dass Gebrechlichkeit und Hilflosigkeit fixer Bestandteil des Lebens sind.
Tatsächlich aber sind wir für ein Alter von ca. 120 Jahren ausgelegt ohne in den letzten Tagen Hilfe zu brauchen.
Dieses hier bekannte Dahinsiechen ist ein Teil des Zeitgeistes, ein Ergebnis des nichtartgerechten Lebens.
Nicht nur freilebende Tiere, auch von einfach lebenden Ethnien und unseren frühen Vorfahren weiß man, dass alte Menschen nicht gebrechlich sein müssen. Ganz im Gegenteil, viele Alte schupfen noch den Betrieb, werden noch zu Reisenden, Gärtnern, Liebenden oder andseren Aktiven.
Ich habe kürzlich in Äthiopien eine glaubhaft 110jährige Frau kennenlernen dürfen, die sehr ‚gut drauf‘ war und sicher nicht zufällig in einer traumhaft unberührten Natur inmitten ihrer Großfamilie lebte.
Es ist bloß unsere Energie, unsere Motivation, unsere Lebensweise, die uns jung oder alt sterben lässt …
Wir können spielend 120 Jahre – vollgefüllt mit (erfüllender) Arbeit – werden …
Wir können spielend – bzw. artgerecht – alle unsere Ressourcen auskosten …
Wir müssen nie mehr krank sein …
Handle danach!

Bleib gesund! Leb‘ glücklich und zufrieden …
Wenn Du Anregungen, wenn Du Motivation brauchst,
Ich bin hier 😉

 


Mach Dir einen Einser

23. Oktober 2010

So gefürchtet von vielen die Benotungen in der Schule waren, so nützlich kann die Rückmeldung anderer auf einer Benotungs- Skala sein. Man kennt dann seine Defizite und Stärken besser, kann gezielter gegensteuern, fördern oder die Stärken besser nutzen.
Genauso klärend kann unsere eigene Benotung einzelner Lebensbereiche sein.
Ich möchte, dass Ihr Euch irgendwann in allen Euch wichtigen Fächern einen Einser geben könnt.

Überleg Dir, was Dir (ev. warum) wichtig ist. Welche Lebensbereiche Dir wichtig sind, welche Du ‚bearbeiten’, verändern willst und benote Dich von 1 bis 5.
Dazu ist es natürlich notwendig wirklich und offen hinsehen zu können, was allein für sich schon eine sehr wichtige und lehrreiche Übung ist.
Danach geht’s an die Analyse, warum etwas noch nicht perfekt ist und die Fantasier- Liste, was Du dagegen tun könntest.
Es lassen sich für alle Schwachstellen effiziente Verbesserungen finden. Nur Du aber kannst sie finden. Niemand kennt Dein Umfeld, Deine Vorlieben, Deine Eigenheiten so gut, dass er Dir etwas raten könnte; – vorschlagen natürlich schon …
Es hat also wenig Sinn, einen eingeschlagenen Weg zu verlassen um etwas völlig anderes zu versuchen. Damit lassen wir uns eine Lern- und Optimierungs- Aufgabe entgehen die wir auch auf dem neuen Weg irgendwann wieder brauchen werden.
Also nicht jammern über die Probleme der Welt, der Mitwesen oder der eigenen, sondern überlegen, wie das verbesserbar wäre und anpacken …
Bin ich zu schnell schlapp, kann ich mehr trainieren, schmeckt die Rohkost nicht immer, kann ich einen Zubereitungs- Kurs besuchen, meiden mich gewisse Menschen, kann ich an meinem Denken und Verhalten arbeiten, usw.
Selbst ist der Mensch!
Es macht Spaß, etwas zu erreichen, etwas zu verbessern, etwas zu perfektionieren!
Es macht Spaß, mit sich rundum zufriede zu sein!
Mach Dir Dein Zeugnis voller Einser! 😉

 


Vom Herman lernen …

30. August 2010

Wer das Glück eines freilaufenden Hasens, namens Herman oder auch eines anderen Tieres, eines Meerschweinchens o.Ä. hat, möge sich doch bitte einmal ansehen WIE genau diese Tiere ihre Nahrung auswählen, WIE genau sie ihre Fress- Mengen dimensionieren. Da werden von offensichtlich wohlschmeckenden Pflanzen nichtmal die ganzen Blätter genommen, sondern wird lieber weitergehoppelt.
Rohköstler tun sich ja schon mehr Gutes, als man annehmen möchte.
Instinktos (eine spezielle Art der Rohköstler) essen genau nach Gusto, nach Geruch, nach Geschmack, nach Instinkt und alles mono und unvermischt.
WIE genau, aber freilebende Tiere qualitativ und mengenmäßig essen, kann man sich nur von diesen abgucken!
Unsere ‚Teller- leer- ess’- Programmierungen, Vermischungs- Tendenzen, unsere Überfressungen und Essens- Halt- Ignorierungen sind gang und gäbe.
Versuch doch mal nur Dinge die Dich wirklich glücklich machen!
Verzichte im Zweifelsfall sogar auf das Essen.

Schlecht Schmeckendes spucke sofort aus!
Bei einem Abfall der Esslust sollte man sofort von dieser Speise ablassen!
Vom Hermann lernen! 🙂
Danach ev. das nächste Obst, Gemüse oder Wildkraut probieren!

Der wunderbare Omraam Mikhaël Aïvanhov hat in seinem Buch ‚Yoga der Ernährung’ sehr gut beschrieben, wie man aus dem Essen eine beglückende Zeremonie und Medidation machen kann.
Man sollte
a) nach o.g. Kriterien nur absolut Anziehendes essen
b) es nur solange genießen, solange es ‚himmlisch’ schmeckt
c) es so gut und lange kauen, bis es absolut flüssige Konsistenz hat
d) erst weiteressen, wenn der Mund absolut leer ist
e) bei jedem Bissen überlegen, ob weitergegessen werden soll
f) und ausschließlich positive Gedanken beim Essen haben.

Wenn Du all das berücksichtigst, wirst Du
a) merken, WIE gut Dir das tut und
b) um wie viel achtsamer auch wir noch immer essen könnten.